30 Tage voller Leidenschaft – mein überraschendes Fazit

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Die 30-Tage-Passion-Challenge ist vorbei und ich kann heute ein Fazit ziehen. Erstaunlicherweise habe ich in diesen 30 Tagen etwas völlig anderes gelernt, als ich erwartet hätte. Die Challenge hat mich so angeregt, dass ich nun unglaublich klar über das Thema „Leidenschaften“ denke. Was genau ich gelernt habe und was mir klargeworden ist, möchte ich heute mit dir teilen. Und auch, welche Konsequenzen das für die Zukunft von PassionFlow hat.

Wie schwer fiel mir die Challenge?

Ich habe mich wirklich riesig auf den November gefreut. Ich war mir sicher, dass es mir sehr leicht fallen würde, 30 Tage lang meine Leidenschaften zu leben, schließlich praktiziere ich das ja ohnehin schon ziemlich intensiv. Jeden Tag ein Foto von dem, was ich gerne tue? Kein Problem! Ich habe schließlich die Zeit und den Raum, meine Leidenschaften auszuleben. Oder?

Tja, so einfach war das aber nicht.  Die Challenge-Teilnehmer posteten fleißig ihre Bildchen und die Challenge startete sehr aktiv. Aber irgendwann wurde mir bewusst, dass ich anhand der Leidenschaften der anderen meine eigenen kategorisiere, dass ich mich fragte, ob ich das oder jenes auch wirklich leidenschaftlich genug gemacht habe, damit ich es posten kann. „Zählt das jetzt als Leidenschaft, was ich gemacht habe? Gilt das oder nicht?

Und dann hatte ich eine ziemlich miese Woche, in der mir rein gar nicht nach Leidenschaften war. Ich habe sogar einen Beitrag darüber geschrieben. In meiner freien Zeit lag ich im Bett, hatte teilweise Schmerzen und war einfach nur schlecht drauf. Dennoch fühlte ich mich tief in mir verpflichtet, Leidenschaft zu empfinden und den energielosen Zustand so schnell wie möglich hinter mir zu lassen, um wieder voller Power zu sein und das Kribbeln zu spüren. Ich wollte wieder „funktionieren“ und habe mir – ohne es zu merken – Ziele gesetzt, die ich eigentlich gar nicht wirklich wollte.

Leidenschaften und Druck gehen nicht gut

Ich habe bereits mehrfach hier geschrieben, dass ich hier auf PassionFlow über das Gefühl von freudebringenden Tätigkeiten schreibe, aber auch um die Leidenschaft am Leben an sich. Ein Leben voller Begeisterung, das sich von einem eintönigen und langweiligen Leben abhebt. Das war meine Mission. Ich wollte die Welt bunter und farbenfroher machen.

Doch während der Challenge fiel ich zurück in ein altes Muster: Ich nahm mir Dinge fest vor, wollte sie einhalten und merkte, wie mein Herz darauf nicht ansprach. Also ließ ich sie bleiben und redete mir ein gutes Gewissen dabei ein. Aber das klappte nicht immer so wie ich es mir vorgestellt hatte. In einer kleinen Ecke meines Kopfes hockte die Frustration und flüsterte mir zu: „Na, siehste mal? Schon wieder kannst du nichts durchziehen!“

Oh ja, das war die Gesellschaftsstimme, die da zu mir sprach. Ich hatte mir ein „Gesellschaftsziel“ anstatt eines „Seelenzieles“ gesetzt, ohne es zu merken (hier erfährst du mehr darüber)! Auch, wenn das Ziel, 30 Tage lang seine Leidenschaften auszuleben vielleicht ein nobleres Ziel ist, als jeden Tag bei H&M shoppen zu gehen, war es dennoch ein Ziel, das – selbst für mich! – von außen vorgegeben war und das ich um jeden Preis einzuhalten hatte. Auch wenn es ein selbstgewähltes Ziel war, auf das ich mich wirklich gefreut hatte! Mit „von außen vorgegeben“ meine ich ein starres Muster, das ich so um jeden Preis durchziehen wollte, auch wenn mir zwischendurch gar nicht danach war und ich auch spürte, dass es mir nicht jeden Tag gut tat.

An manchen Tagen hat mich die Challenge wirklich beflügelt und ich habe sehr gerne meine Fotos mit anderen geteilt und mich von den Beiträgen der Mitglieder inspirieren lassen. Meine Erwartungen diesbezüglich wurden wirklich erfüllt, ich hatte ein tolles Gemeinschaftserlebnis. Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass manche Tage ein starkes Pflichtgefühl in mir hochsteigen lassen würden, dass es Tage geben würde, an denen ich wirklich gar keine Lust auf Leidenschaft haben würde. Nun habe ich diese Erfahrung gemacht, und sie war für mich verdammt wichtig!

Machen Leidenschaften alleine wirklich zufrieden?

Denn mir wurde etwas klar: Leidenschaften machen nicht glücklich.

Zumindest nicht um jeden Preis und nicht, wenn einem eigentlich nach etwas ganz anderem ist. Dann erzeugen sie Druck und Spannung und Stress. „Freizeitstress“ zwar, aber dennoch Stress. Und dann wird’s richtig kontraproduktiv – und eigentlich kann man dann nicht mehr von dem sprechen, was ich als Leidenschaft bezeichne.

In unserer Gesellschaft sind wir so sehr darauf programmiert, Leistung zu erbringen, dass wir das selbst dann noch machen, wenn wir uns eigentlich erholen sollten. Auch ich falle immer und immer wieder darauf rein! Und dass sich dann kein Flow einstellt, ist auch kein Wunder. Überhaupt kommt der viel seltener, als man glaubt. Im ganzen Monat hatte ich vielleicht 2-3 Flowerlebnisse, und die waren auch nicht sonderlich lang oder intensiv.

Nach meiner miesen Woche haute ich erstmal über’s Wochenende in einen Ashram ab. Stille, Ruhe, ein geregelter Tagesablauf, noch mehr Stille und ordentlich Input. Erst als ich zurückkam, wurde mir klar, dass ich sehr glücklich und zutiefst zufrieden war, ohne dass ich großartig einen Flowzustand erlebt hatte. Obwohl ich mit Yoga einer Leidenschaft von mir folgte, so war es nicht das, was mich so glücklich gemacht hat. Es war die Weiterentwicklung, die Verbindung in der Gemeinschaft, die besondere Atmosphäre,… Und da wusste ich: Leidenschaften sind nur ein Weg. Sie können sehr glücklich und zufrieden machen, aber sie sind nicht das Endziel im Leben, zumindest nicht so, wie ich mir dieses vorstelle – falls es das überhaupt gibt.

Warum Leidenschaften nur ein Schritt auf deinem Weg sind…

Dass es mehr gibt als Leidenschaften, was uns glücklich macht, war mir eigentlich schon bewusst, als ich diese Seite startete. Aber ich wollte mich „eng positionieren“ und etwas bieten, das so keiner vor mir tat. Und so kehrte ich immer wieder, in fast jedem meiner Artikel, auf das Thema Leidenschaft zurück. Ich schrieb auch Beiträge, in denen ich das Ganze ein wenig kritischer beleuchtete und auf Hindernisse aufmerksam machte, doch es entging mir, dass ich nicht tief genug tauchte. Und dass ich dir die Tiefe, die du vielleicht suchst, nicht bieten konnte. Ich bot sie mir ja selbst nicht! Ich machte tiefgreifende, spirituelle Erfahrungen und teilte sie nicht mit dir, weil sie oft genug nicht zum Thema „Leidenschaften“ passten!

Jetzt sehe ich es klar vor mir. Leidenschaften sind nur ein Weg. Für mich waren sie der erste Schritt hin zu einem bewussten und erfüllten Leben. Nein, das Leben muss nicht von ständiger Begeisterung und Leidenschaft durchzogen sein – das ist nicht möglich und das war mir schon immer klar. Aber man kann es mit Hingabe und Liebe leben. Und dazu muss ich nicht jeden einzelnen Tag für eine bestimmte Zeit einer bestimmten Leidenschaft von mir folgen. Es könnte auch reichen, sich für zehn Minuten hinzusetzen und zu meditieren. Oder einfach nur in den Himmel zu starren und sich anzusehen, wie die Wolken vorbeiziehen. Ich könnte sagen: All das ist Leidenschaft. Aber dadurch würde ich den Begriff so weit dehnen, dass er viel zu schwammig wird.

Es gibt (angelehnt an die drei Gunas in den östlichen Lehren) drei Zustände oder Phasen, in denen wir uns befinden können. Die ersten beiden Phasen haben eine Kehrseite und müssen daher ständig ausbalanciert werden, die dritte lediglich die, dass sie meist nicht von Dauer ist.

  1. Passivität/Entspannung
  2. Leidenschaft/Unruhe
  3. Klarheit, Ruhe, Frieden

Alle Zustände haben ihre Berechtigung und sind  uns nützlich. Wie du siehst, ist Leidenschaft nur ein Teil davon. Und ich möchte auch über die anderen Teile schreiben – über alle Facetten des Lebens! 🙂

In welche Richtung bin ich unterwegs?

Ich will dir hier in Zukunft mehr bieten als Leidenschaft. Weil mir auf meinem Weg auch anderes begegnet, das zu einem erfüllten Leben führt. Nicht dauerglücklich, sondern erfüllt. Ich will über das schreiben, was mich in meinem tiefsten Inneren bewegt und was ich lerne. Das möchte ich mit dir teilen. Und ich kann erst gute Artikel schreiben, wenn ich voller Überzeugung dahinter stehe und meine Beiträge nicht künstlich an ein Thema angelehnt sind, von dem ich glaube, dass ich „endlich mal darüber schreiben sollte“. Ich will noch mehr Authentizität in mein Leben und auf diese Seite bringen.

Ich hatte Pläne für dieses Jahr mit der PassionFlow. Ob und wie ich mit ihnen weitermache, weiß ich noch nicht so genau. Vielleicht verändere ich sie, vielleicht lasse ich sie komplett fallen. Zumindest das Buch, das ich begonnen habe und im Januar veröffentlichen wollte, werde ich wohl von vorne beginnen. Das ist aber gar nicht schlimm, denn ich weiß, dass es noch großartiger wird und dass ich dir darin noch viel mehr bieten kann, als ich zuvor dachte!

Es ist auch  nicht schlimm, wenn ich noch nicht genau weiß, wie die Richtung dieses Blogs aussieht. Denn ich spüre ganz genau, dass es nun das Wichtigste ist, PassionFlow neu anzustreichen, bevor ich mit einem Thema weitermache, über das nur meine Vernunft, aber nicht mein Herz etwas zu sagen hat.

Ich liebe den Namen dieser Seite: „PassionFlow“. Und ich denke auch nicht, dass sich dieser ändern wird, denn damit verbinde ich nach wie vor ein erfülltes Leben. Im Fluss, wo man Dinge aus einer Leidenschaft heraus tut, wo Begeisterung eine wichtige Rolle spielt, aber eben nicht alles ist. Aber das, was ich dir hier sagen will, wird sich verändern. Nach wie vor wird es hier auch um Leidenschaft gehen, aber vielleicht nicht mehr so sehr als eine bestimmte Tätigkeit, sondern eher als eine Haltung zum Leben.

Ja, das fühlt sich gut an. Ich spüre ein Kribbeln. Es ist das Richtige.

Kommst du mit?

Wie du siehst, war diese Challenge für mich unglaublich lehrreich, wenngleich ich nicht erwartet hatte, das zu lernen, was ich nun weiß. Aber genau deswegen ist doch das Leben so fantastisch: Weil es immer wieder Neues und Unvorhergesehenes für uns bereithält.

Ich hoffe, du folgst mir auf meiner Reise ins Ungewisse, aber hin zu dir selbst. Ich hoffe, du hast Lust darauf, noch weiter hinter das Thema der Leidenschaften zu steigen, tiefer hinein in das Leben und in alles, was es mit sich bringt. Es wäre schön, wenn du mich begleiten würdest.

Wie ging es dir mit der Challenge? Was hast du gelernt? Was hältst du davon, dass ich eine Kurskorrektur mache? Deine Meinung ist mir sehr, sehr wichtig und ich freue mich über einen Kommentar oder eine E-Mail!

P.S.: Ist dir schon mein neuer „Slogan“ aufgefallen? Anstatt „Entdecke deine Leidenschaften“ lautet er jetzt „Lebe mit Leidenschaft. Lebe im Fluss.“ Wie gefällt er dir? 🙂

Hier findest du die Artikel, die ich im Text genannt habe:
Es geht dir nicht gut? Das ist okay!
Wessen Ziele lebst du?

Außerdem könnten dich auch diese Themen interessieren (hier habe ich schon gemerkt, dass Leidenschaften nur ein Weg sind):
Du bist viel mehr! (und Leidenschaften sind nicht alles)
Entfache deine Leidenschaft für das Leben!

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19 Kommentare

  1. Hey Anna!

    Sehr schön dein „Sinneswandel“. Alles im Leben verändert sich, warum denn nicht auch dein Blogthema 🙂 und wie du schon sagst, es ändert sich ja nicht radikal, du schreibst eben auch noch über andere Dinge. Einfach über ein erfülltes Leben. Super! Ich bin bei deinem neuen Weg dabei!

    Für die Passion Challenge hatte ich so gut wie keine Zeit, war mit Umzug beschäftigt 🙂

    Hugs,
    Linda

    • Liebe Linda,
      wie schön, dass du mit dabei sein wirst! Mit dir hatte ich auch fest gerechnet! 😉
      Okay, so ein Umzug ist eine verdammt gute Ausrede, hehe. Hoffe, du hast es dir jetzt gemütlich eingerichtet und die große Arbeit hinter dir?
      Ganz liebe Grüße
      Anna

      • Hehe cool dass du mit mir gerechnet hast 😀
        Jaaa das gröbste is schon geschafft, kann schon sehr gut wohnen hier 🙂 fühl mich total wohl!

  2. Liebe Anna!

    Was bei Dir passiert, ist ja unglaublich spannend! Ich bin natürlich weiterhin dabei ♥ Ich sehe das auch gar nicht so wie etwas völlig Neues, das erfüllte Leben hat schon in vielen Deiner Artikel in allen möglichen Facetten mitgeschwungen, finde ich. Und: Das hört sich nach einem sehr natürlichen konsequenten Schritt von der Entdeckerin zu der Frau an, die das Konzept voll und ganz verkörpert – im Alltag. Und dass Du uns daran jetzt teilhaben lassen möchtest ist großartig und sehr inspirierend.

    Witzigerweise ist genau das, was Du erzählst, der Grund, weshalb ich mich vor der Challenge gedrückt hatte. Ich wollte kein tägliches To Do draus machen, weil ich schon wusste, dass ich damit nur noch mehr Stress auslösen würde. Das wird mir jetzt erst bewusst, danke!

    Deinen neuen Slogan mag ich auch sehr – im Fluss darf ja eben alles fließen, Leidenschaften, Trübsal, Unlust, Glückskribbeln, … 🙂 Ich freue mich schon sehr auf all die Erkenntnisse, die Du in Zukunft noch mit uns teilen wirst!

    Kanns kaum erwarten bis nächsten Dienstag 🙂
    Liebste Grüße!
    Ruth

    • Liebe Ruth!
      Wie schön, von dir zu lesen! Stimmt, ich hatte diesen Punkt schon lange auch in meinem Blog untergebracht, aber eben nicht „offiziell“. Jetzt fühle ich mich noch freier, über das zu schreiben, was mich wirklich beschäftigt! 🙂
      Da hast du das mit der Challenge ja instinktiv richtig gemacht. Aber es war gar nicht so „zwanghaft“ für die meisten, glaube ich. Der inspirierende Teil hat überwogen, nur ich als Administratorin habe mich schon verpflichtet gefühlt, jeden Tag etwas Tolles zu posten.
      Es freut mich auch, dass dir mein neuer Slogan gefällt, den du wundervoll weiter ausgeführt hast! 🙂
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  3. Hallo Anna und welcome to the show!

    Ja, manchmal nehmen die Dinge so ihre eigene Wendung und Entwicklung. Ich finde es gut, dass Du auf Dich hörst und Deinen Fokus nach Dir anpasst.

    Ich habe ja mit und nach meiner Reise einen ähnlichen Schritt gemacht und kann daher gut Deine Gedanken nachvollziehen. Ich bleibe auf jeden Fall mit dabei, denn es wird für mich runder, stimmiger und authentischer.

    Wir müssen hinter unseren Blogs und den Inhalten stehen, dann kommen auch die Leser, die wir ansprechen wollen und für die wir genau den Mehrwert liefern.

    Liebe Grüße,
    Ivana

    • Hallo liebe Ivana,
      es tut gut, zu lesen, dass du meine Gedanken nachvollziehen kannst – und auch, dass du dabei bleibst! 🙂
      Das, was du sagst, finde ich total wichtig. Ich bin auch der Ansicht, dass die Leser nur dann wirklich von den Inhalten profitieren können, wenn wir gar nicht anders können, als sie zu schreiben. Weil es Dinge sind, die einfach raus wollen, raus müssen! Und das will ich mir nun noch mehr erlauben. Darauf freue ich mich schon richtig!
      Ganz liebe Grüße dir, du Weltenbummlerin! 😉
      Anna

  4. Hallo Anna, ich vermute mal, deine intrinsische Motivation wurde durch die Challenge zu einer extrinsischen Motivation. (intrinsisch – innere, etwas um seiner selbst willen, aus reiner Freude; extrinsisch – äussere, aus Pflichtbewusstsein, wegen Belohnung etc.) Und damit ist deine wahre Leidenschaft mehr oder weniger flöten gegangen. Für mich geht Leidenschaft nicht mit Druck, sondern immer auch mit Inspiration zusammen. Und die kommt nur, wenn ich entspannt, gelassen, froh und/oder glücklich etc. bin. Bei der Challenge habe ich nicht mitgemacht, eben wegen möglichem Druck (die ich mir selbst gemacht hätte).
    Deine Beiträge habe ich immer gern gelesen. Dann bin ich mal gespannt, wie es weiter geht. Veränderungen gibt es halt immer. Deinen neuen Slogan finde ich sogar treffender.
    Liebe Grüsse Marie

    • Hallo liebe Marie,
      die Konzepte um die unterschiedlichen Konzepte kenne ich gut, aber ich habe tatsächlich nicht in dem Maße daran gedacht. Ja, genauso war es: Intrinsisch wurde zu extrinsich und das war dann nicht mehr stimmig. Du hast vollkommen recht. Leidenschaft und Druck geht ganz und gar nicht. Aber das musste ich eben (noch einmal) lernen. Ich bin gespannt, wie oft ich das noch lernen darf. 😀
      Es freut mich sehr, dass auch dir mein neuer Slogan gefällt. Ich finde auch, dass er jetzt so richtig zu mir passt – und das fühlt sich einfach gut and! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  5. Hi Anna,

    freut mich, dass du viel aus der Challenge mitnehmen konntest. Danke nochmal für die Idee 🙂

    Was du bei dem Absatz über Flow schreibst kenne ich. Das ist aber das Schöne an dem Flow-Zustand. Wenn man ihn einmal erlebt hat, möchte man ihn immer wieder erleben. Man kommt leider nur sehr schwer wieder da hin.

    Deswegen ist Flow auch so schön. Wenn man ihn leicht bekommen würde, würde man ihn nicht so wertschätzen.

    Grüße
    Dario

    • Hallo lieber Dario,
      mich freut es sehr, dass du bei der Challenge dabei warst! Deine Beiträge haben die Gruppe wirklich bereichert! Ja, vermutlich ist der Flow gerade deswegen schön, weil er so selten ist. Das ist so wie mit den lauen Sommernächten, die ich eigentlich so liebe, in diesem Jahr aber verflucht habe. 😀
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  6. Liebe Anna,

    Bei deiner neuen Ausrichtung gehe ich sehr gerne mit. Mir gefällt auch das neue Motto, denn die eigene Leidenschaft zu entdecken ist ja nur der erste Schritt. Deine „Lerneffekte“ aus der Challenge kann ich gut nachvollziehen, ich machte zum Teil ähnliche Beobachtungen. Täglich eine Leidenschaft zu posten, erzeugte Druck, allerdings auch Bewusstheit. Vor allem wurde mir klar, ob und wann ich mir überhaupt Zeit für Leidenschaft einräume.

    Dann fiel mir auf, wie leicht es ist, Leidenschaft zu fühlen, aber wie schwer es ist, darüber zu reden, ohne andere damit zu langweilen. Oft kam mir meine Leidenschaft so nervig für andere vor, zumal ich beim Roman-Schreiben zwar Tagesberichte liefern konnte, aber keine Fotos oder sonstigen visuellen Ergebnisse. Ich bin überzeugt, dass man dem fertigen Roman meine Leidenschaft anmerken wird, aber dass gerade kreatives Schaffen auch sehr viel Routine und Kleinarbeit bedeutet, wissen die wenigsten.

    Ich lebte meine Leidenschaft (Schreiben) ziemlich konsequent, doch erzählt habe ich oft mehr von Kleinigkeiten und dem Drumherum 😉 Leidenschaft und Flow sind nämlich ein Wahnsinnsgefühl, aber nach außen hin ziemlich unspektakulär.

    Wie auch immer, ich lebe gerne „mit Leidenschaft und im Fluss“ und bin gespannt, wie es weitergeht! Und ich hoffe sehr, dass die Leidenschaft trotz allem ein zentrales Thema bleibt 🙂

    Alles Liebe
    Barbara

    PS: Seeeeehr gute Entscheidung, den Namen nicht zu ändern. Ich stehe voll auf Passionflow 🙂

    • Liebe Barbara,
      vielen Dank dir für das Teilen deiner Erfahrungen mit der Challenge! Stimmt, Bewusstseit hat sie in mir auch geschaffen. Auch darüber, dass ich Dinge leidenschaftlich tue, von denen ich das gar nicht erwartet habe (z.B. Putzen). Dass mein vom Schreiben keine wirklichen Fotos machen kann, ist mir auch aufgefallen. Obwohl es im Kopf verdammt bunt ist. 😉 Ich habe auf jeden Fall vor, die Leidenschaft weiterhin ein zentrales Thema bleiben zu lassen – darüber ist noch längst nicht alles gesagt. Aber sie ist dann eben nicht das, worauf ich jeden meiner Artikel ausrichten muss. Ich glaube, bis ich den Namen ändere, muss verdammt viel passieren. Ich finde nämlich nach wie vor, dass er einer meiner genialeren Geistesblitze war. 😉
      Ganz liebe Grüße und danke dir für deine Unterstützung!
      Anna

  7. Liebe Anna,

    es ist toll wie ehrlich du in diesem Artikel von deinen Veränderungen berichtest! Ich bin schon sehr gespannt mit welchen Themen du uns demnächst überraschen wirst! Geh weiter deinen Weg! Mir hat letztens jemand gesagt „Wenn du auf dein Herz hörst, wird es das Richtige sein!

    Lg Alexandra

    • Liebe Alexandra,
      vielen Dank dir für die Bestärkung! Ich bin da ganz deiner Meinung: Es ist immer das Richtige, auf sein Herz zu hören. Der Verstand ist ein benebeltes, von vielen anderen Meinungen überlagertes Ding, das meist nur die Entscheidungen trifft, die auf längere Sicht nicht wirklich gut für uns sind. 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  8. Liebe Anna, niemand kann uns so sehr unter Druck setzen wie wir uns selbst so dass bei einen täglichen muss der Spaß und die Leidenschaft gerne einmal auf der strecke bleiben. Ich liebe deine offene, ehrliche Art zu schreiben und freue mich auch weiterhin auf deine Beiträge.

    Da der Mensch sich ständig weiterentwickelt (sollte) ist es nur logisch dass sich auch dein Blog dem entsprechend erweitert.

    Liebe Grüße aus München

    Wolfgang

    • Lieber Wolfgang!
      Wie schön, dass ich mit deiner Unterstützung rechnen kann! Letztendlich sind es immer wir selbst, die uns unter Druck setzen. Selbst, wenn dieser vermeintlich von außen kommt, so sind es immer wir selbst, die entscheiden, ob wir das zulassen und darauf reagieren oder nicht. Wir haben immer die Wahl.
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  9. Liebe Anna,
    das klingt ganz wunderbar, auch Dein neuer Slogan!
    Im Fluss zu sein, erfüllt, und wenn die Luftmatratze dran ist, muss man ja nicht immer selbst schwimmen. ;o)
    Was Du hier schreibst, waren schon ganz zu Beginn meine Gedanken zur „Challenge“ Leidenschaft. Ich habe mich dennoch ganz bewusst darauf eingelassen, mitzumachen – mit einem für mich etwas anderen Fokus – eben so mit dem „Challenge“-Charakter umzugehen, dass keine Pflicht daraus wird.
    Und ich bin total begeistert, wie gut das geklappt hat.
    Durch die lockere Herangehensweise habe ich aber auch festgestellt, dass ich an manchen ‚vollen‘ Tagen die Begeisterung wieder ein bisschen aus dem Blick verloren habe.
    Und dass ich es absolut nicht geschafft habe, regelmäßig zu berichten, hat mir auch ganz deutlich gezeigt, wie wenig Zeit ich mir doch immer noch für mich selbst nehme und für Dinge, die „nur schön“ sind, selbst dann, wenn es mir ganz anders vorkommt.
    Danke für diesen Anstoß zur anhaltenden Reflexion und viel Erfolg mit der Zukunft Deiner Seite – wo sie Dich auch hintreiben mag, es wird mit Sicherheit schön!
    Liebe Grüße
    Regine

  10. Pingback: Von Leidenschaften und Berufung. Fazit Passion-Challenge

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