Wie du auf deine innere Stimme hörst – Schritt für Schritt

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In meinem letzten Artikel über den Mythos Schweinehund habe ich ja bereits angekündigt, dass es diesmal um die Frage geht, wie es dir gelingt, auf deine innere Stimme zu hören. Auch ich habe damit immer noch meine Probleme, doch im Großen und Ganzen gelingt mir das doch recht gut. Heute nehme ich dich Schritt für Schritt mit in dein Inneres!

Wieso sollte ich auf die innere Stimme hören?

In meinem letzten Artikel habe ich dir gezeigt, dass du deinen inneren Schweinehund zum Verschwinden bringst, wenn du auf deine innere Stimme hörst. Doch sie ist auch ein unabdingbares Werkzeug für das Finden und Entdecken der eigenen Leidenschaften. Ohne sie wirst du ewig hin und her tigern und niemals wissen, wofür dein Herz eigentlich brennt. Deswegen ist es mir ein sehr wichtiges Anliegen, dass du dieser Stimme eine wichtige Rolle in deinem Leben einräumst. Wenn du dafür nicht bereit wärst, wärst du jetzt vermutlich nicht auf meinem Blog. 😉

Zu deinen Leidenschaften kannst du nur finden, wenn du die Meinungen der anderen zum Verstummen bringst und auf dich selbst hörst. Dein Unterbewusstsein braucht den inneren Schweinehund gar nicht; es dient dir zu jeder Zeit und schickt dir Signale, die du (und ich) vermutlich oft genug ignorieren. Signale, die dir das Leben einfacher machen, wenn du lernst, ihnen zu folgen. Dein Körper und dein Unterbewusstsein kommunizieren ständig mit dir.

Sehr häufig hörst du auch schon auf die innere Stimme! Wenn du müde bist, gehst du normalerweise schlafen; wenn du wach wirst, stehst du auf. Wenn du Hunger hast, wirst du dir etwas zu essen machen und aufhören, wenn du satt bist. Das alles ist bereits das Hören auf die innere Stimme. Doch manchmal funken einfach der Verstand oder fremde Stimmen dazwischen und dann wird es verdammt schwer, die Stimmen in deinem Kopf auseinander zu halten.

Kurzum: Wenn du auf deine innere Stimme hörst, bist du im Einklang mit dir selbst und glücklich. Es wird also höchste Zeit, ihr eine größere Rolle in deinem Leben einzuräumen. Schauen wir uns Schritt für Schritt an, wie dir das gelingen kann:

Schritt 1: Wie geht es dir gerade?

Es ist sehr wichtig, dich mehrmals am Tag zu fragen, wie es dir geht. Wenn du dich zum wichtigsten Menschen in deinem Leben gemacht hast, wirst du dich ständig um dein Wohlergehen kümmern. In diesem Schritt brauchst du deine Antwort auf diese Frage weder zu bewerten, noch zu notieren. Lasse sie einfach zu und beobachte, was sie mit dir macht. Wenn dir danach ist, zu handeln, handle. Ansonsten tue das, was du sonst auch tun würdest. Beobachte wieder. Werde zu deinem eigenen Psychoanalytiker.

Beginnen kannst du mit einer ganz einfachen Übung: Wann bin ich satt?

Beobachte dich zunächst beim Essen: Wie schnell isst du? Wie präsent bist du beim Essen? Wie schmeckt das Essen? Wie geht es dir dabei? Spürst du, wie dein Bauch sich füllt? Wie geht es dir nun? Es geht hier nicht darum, dich dafür zu verurteilen, dass du zu viel oder zu wenig gegessen hast, sondern nur um das Beobachten. Wie geht es dir, wenn du nach der Hälfte aufhören würdest? Bist du unzufrieden? Wie geht es dir, nachdem du vielleicht zu viel gegessen hast? Fühlst du dich wohl? Wenn du möchtest, kannst du genau dann aufhören, wenn du dich am wohlsten fühlst, aber wenn dir das schwerfällt, iss ruhig wie gewohnt weiter. Dein Job ist bei diesem Schritt einfach nur das Beobachten ohne Bewertung.

Diese Übung kannst du sehr einfach auf weitere körperliche Aktivitäten wie Schlafen oder Sport anwenden, um sie anschließend auch auf eher mentale Tätigkeiten auszuweiten. Wie geht es dir, wenn du mit deinen Kollegen zusammen bist? Wie fühlst du dich? Achte auch hierbei auf dein Körpergefühl. Oft spüren wir im Bauch, wenn wir Angst vor etwas haben oder bemerken Gesten an uns, die wir bei Nervosität benutzen (Ich greife mir dabei z.B. immer ans Schlüsselbein). Beobachte auch hier wieder nur. Nimm einfach wahr.

Schritt 2: Identifiziere die fremden Stimmen

In der Beobachtung wirst du vielleicht verwirrt feststellen, dass in dir zwei (oder mehr) Pole sind, die du kaum auseinanderhalten kannst. Eine Stimme sagt dir womöglich, dass du satt bist, eine andere schreit: „Aber es ist sooo lecker! Und außerdem muss ich den Teller leer essen!“ (Die kenne ich nur zu gut!) Welche davon hat nun recht?

Das nächste Mal, wenn du die beiden Stimmen hörst, versuche, sie genau auseinander zu halten. Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem viele Menschen sagen, dass eine der Stimmen dem inneren Schweinehund gehört. Der Schweinehund ist für das „Faulsein“ zuständig und somit automatisch die „falsche Stimme“. Dass sie falsch ist, wird uns gesellschaftlich vorgegeben. Wir versuchen, diese Stimme zu unterdrücken, sie zu bekämpfen und zu überwinden. Aber nicht, indem wir auf unsere innere Stimme hören, sondern indem wir eine dritte, gesellschaftliche Stimme zu Wort kommen lassen. Sie sagt dann so etwas wie: „Aber du musst zum Sport, sonst wirst du fett!“, „Du musst früh aufstehen, sonst bist du ein fauler Mensch“ oder: „Du hörst jetzt auf zu essen, das ist falsch!“

Unsere eigene, innere Stimme geht dabei unter. Hier bewirkt ein Ausflug in unsere Vergangenheit – insbesondere in unsere Kindheit – oft wahre Wunder. Frage dich: Welche dieser Stimmen kommt mir bekannt vor? Versuche, dir ein Szenerio aus der Vergangenheit vorzustellen. Kommt dir plötzlich das Bild deines Vaters, der sagt: „Du bist so dick!“ oder das deines Lehrers, der dir ins Ohr flüstert: „Schon wieder versagt.“? Womöglich hörst du deine Mutter, wie sie unnachgiebig „Iss deinen Teller leer!“ befielt. Wenn du diese Bilder vor dir siehst, ist das ein sicheres Indiz dafür, dass es nicht die innere Stimme ist, die zu dir spricht!

Ist da ein Gegenpol in dir zu diesen Stimmen? Oftmals entwickeln wir einen trotzigen Gegenpol zu den fremden Stimmen, um uns vor ihnen zu schützen. Diese Stimme sagt dann vielleicht: „Nein, ich darf mein Essen auch mal genießen!“ oder „Dann bin ich eben dick! Ist doch sowieso egal!“ Leider ist auch diese Stimme nicht deine wahre, innere Stimme. Alles, was sie tut, ist die Verletzungen, die dir von anderen zugefügt werden, abzuschwächen und dein Selbstwertgefühl aufrecht zu erhalten. Das ist auch eine sehr wichtige Funktion. Doch die wahre, innere Stimme fügt sich oft in keines der beiden Extreme, sondern ist unabhängig von ihnen. Sie ist weder mit Angst, noch mit Trotz verbunden. Dass du sie hörst, spürst du daran, dass es dir gut geht. Dein Körper entspannt sich und du „spürst“ einfach, dass es das Richtige ist, ihr zu folgen.

Schritt 3: Gehe in die Stille

Manchmal ist es schwer, die innere Stimme zu spüren. Selbst wenn wir das Gefühl haben, ihr zu folgen, fühlen wir uns plötzlich egoistisch und haben ein schlechtes Gewissen. Ein schlechtes Gewissen bedeutet jedoch immer, dass wir uns nicht wichtig genug nehmen. Um die schlechten Gefühle beim Hören auf die innere Stimme zum Verschwinden zu bringen, ist es am besten, wenn du dich in die Stille begibst.

Stille kannst du in der Meditation, in der Natur, beim Spazierengehen, usw. erfahren. Wichtig ist, dass du alleine bist und möglichst wenig tust. Begib dich ohne Ziel in diese Stille. Beobachte erneut nur deine Gedanken. Stelle dir vor, dass du ein Forscher bist, der seine eigenen Gedanken erforscht. Du bist vollkommen neutral. Sieh zu, wie sie kommen und gehen. Nimm dir viel Zeit. Wenn du das Gefühl hast, dass du es nicht mehr aushältst und die Stimmen in deinem Kopf zu viele werden – versuche genau dann, noch ein wenig länger in der Stille zu bleiben. Genau dann ist das Geplapper nämlich kurz davor, aufzuhören und dir freie Bahn für deine innere, wahre Stimme zu machen. Besonders gut wird dir das bei einem Home-Retreat gelingen.

Schritt 4: Halte alles schriftlich fest

Da es sehr schwierig ist, sich alles zu merken, was du „gehört“ und wahrgenommen hast, ist es sinnvoll, dass du es dir nach deinem Erlebnis in der Stille aufschreibst. Indem du die Worte deiner inneren Stimme schriftlich festhältst, machst du sie ein wenig realer. Du gestehst ihr eine größere Rolle zu als sie bisher hatte. Und wenn sie dir das nächste Mal begegnet, wirst du sie schneller identifizieren und somit besser auf sie hören können. Schreibe die Sätze wirklich in wörtlicher Rede auf – so, als hätte sie jemand zu dir gesagt. Versuche, dich an alles zu erinnern. Dies kann so aussehen:

„Das Essen schmeckt wundervoll, aber mein Bauch ist voll. Ich werde mir später noch etwas warm machen. Darauf freue ich mich schon!“
„Meine Sehnen in den Beinen fühlen sich verkürzt an. Ich möchte jetzt aufstehen und mich ein wenig bewegen!“
„Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben und das ist wundervoll!“

Doch die innere Stimme spricht nicht immer in Worten zu uns. Du kannst auch einfach nur die Gefühle notieren, die du in der Stille wahrgenommen hast.

Die Abkürzung: Ein Dialog mit der inneren Stimme

Falls du dringend in Kontakt zu deiner inneren Stimme kommen möchtest und wenig Zeit hast, um dich ausführlich mit dir selbst zu beschäftigen, habe ich noch eine Notfall-Methode für dich.

Stelle dir zunächst eine liebevolle Person vor, die nur das Beste für dich will und immer genau weiß, was zu tun ist. Sie liebt dich. Sie ist selbstbewusst und vollkommen frei von Angst, sowie verständnisvoll und mitfühlend. Du hast Vertrauen in sie und kannst ihr alles sagen. Es ist besser, sich keine reale Person wie die Mutter oder den besten Freund vorzustellen, weil sie alle ihre kleinen unperfekten Seiten haben. Deine liebevolle Person jedoch soll vollkommen sein. Sie symbolisiert deine innere Stimme, aber da unser Gehirn in Bildern denkt, ist es viel leichter, sie sich als Person vorzustellen.

Und nun beginne zu schreiben. Es bietet sich an, den Dialog am Computer durchzuführen, weil du hier zwei verschiedene Schriften für dich selbst und für die liebevolle Person benutzen kannst. Das hilft dir, die beiden Stimmen klar voneinander abzugrenzen. Begrüße als Erstes die Person und schildere ihr dein Problem. Du kannst sie auch mit all den fremden Stimmen bombardieren und dir ansehen, wie sie diese entkräftet. Erinnere dich daran, dass sie vollkommen verständnisvoll ist. Ähnlich, wie du Mitgefühl für einen lieben Freund oder eine liebe Freundin zeigen würdest, ist auch diese Person weder wütend, noch angstvoll. Ihre Antworten lassen dein Herz leuchten und bringen dir gute Gefühle.

Du siehst, es gibt viele Wege, die zu deiner inneren Stimme führen. In diesem Artikel habe ich lediglich zwei einfache und für jeden durchführbare Wege beleuchtet. Weitere Wege, die ich bisher gefunden habe, sind: Meditation, Yoga, Alleinsein im Allgemeinen, kreatives Malen/Zeichnen, Schreiben und allgemein die tägliche Achtsamkeit und Liebe zu sich selbst.

Wichtig ist – und ich kann es nicht oft genug betonen – dass du die innere Stimme brauchst, um zu deinen Leidenschaften zu finden. Ohne auf sie zu hören, wirst du fremden Idealen und Vorstellungen folgen ohne dich selbst dabei zu beachten. Und beim Leidenschaften entdecken geht es um DICH.

Also los: Mach dich selbst zum wichtigsten Menschen in deinem Leben und beginne damit, deine innere Stimme zu Wort kommen zu lassen. Alles andere wird dem folgen, da bin ich mir ganz sicher!

In welchen Momenten hörst du deine innere Stimme ganz deutlich? Folgst du dem, was sie dir sagt?

 

Hier findest du noch mehr Inspirationen für deine innere Stimme:
Das Alleinsein lernen – warum es sich lohnt und wie du es schaffst!

Wie du mit Meditation zu dir selbst (und zu deinen Leidenschaften) findest!
Auf der Überholspur zurück zu dir (Was ist ein Home-Retreat?)

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6 Kommentare

  1. Hi Anna,

    vielen Dank für den schönen Artikel. Du schreibst immer mit sehr viel Herzblut – und das gefällt mir.

    Zur inneren Stimme etwas aus yogischer Sicht: Patanjali definiert Yoga als das Zur-Ruhe-bringen der Gedanken im Geist, dann ruht der Sehende in seinem wahrem Selbst.

    Darum geht es letztendlich im Yoga und das ist ja so glaube ich auch das, was du mit der inneren Stimme meinst. Was bin und was will ich wirklich?

    Unser Geist, der Intellekt ist geprägt und konditioniert durch die Umwelt, Eltern, Freunde, Bekannte, Erfahrungen. Unser Verstand sagt und dann oft tue dies und mache das – und das ist eben dann nicht unsere innere Stimme. Das gilt es immer zu unterscheiden und da ist dann auch ganz viel Achtsamkeit notwendig.

    Und zum Schluss noch die Werbung für´s Yoga;-). Höre nicht auf den Verstand, bringe deinen Geist zur Ruhe – und erkenne dein wahres Selbst durch Yoga.

    Viele liebe Grüsse

    Elke

    • Liebe Elke,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ich kann dir nur zustimmen. Ich praktiziere selbst täglich Yoga und liebe es! Ich habe gemerkt, dass es mir gut tut, ohne Unterricht zu üben, weil ich so mehr auf meine innere Stimme hören kann und meinem Körper so genau die Bewegungen gebe, die er gerade braucht. Ich finde, im Unterricht kommt manchmal schon eine Art Leistungsdruck auf. Ich möchte mich unbedingt noch mehr mit der „Theorie hinter dem Yoga“ beschäftigten, aber was ich bisher darüber gelesen habe, deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen. Yoga ist etwas ganz Besonderes, etwas Intuitives, das mir sehr dabei hilft, meine innere Stimme zu verstehen.
      Ich danke dir für deine ergänzenden Worte und die Erinnerung daran, dass ich irgendwann auch einen Artikel zum Thema Yoga schreiben wollte. 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Hallo
    Ich stehe vor 2 wichtigen Entscheidungen und weiss nicht was meine innere Stimme mir sagen will.
    Was ist wenn ich mich falsch entscheide ist ständig meine Frage
    Das eine ist hotel Rezeption oder als reiseleiterin zu arbeiten
    Dann muss ich Auto verkaufen das ich nicht will
    Alle 6 Monate woanders leben…..
    Ich bin 51

    Aber ich reise gerne
    Bin kommunikativ
    Offen für Menschen
    Will irgendwann am Meer leben
    Im warmen…..

    Doch was sagt meine innere Stimme dAzu ?

    Wie kann ich sie erreichen

    Ich meditiere schon täglich
    Bete

    Doch nichts hilft irgendwie

    Freue mich auf Antwort

    Viele Grüsse

    Sylvia

    • Hallo liebe Sylvia,
      eine Antwort kann ich dir leider auch nicht geben, ich bin ja nicht deine innere Stimme. 😉 Stelle dir mal bitte selbst die Fragen: Wieso willst du als Reiseleiterin arbeiten? Was genau gibt dir das? Wieso willst du am Meer leben? Wieso reist du gerne? Was erhoffst du dir dadurch? Sei da ganz ehrlich mit dir – es kann sein, dass Antworten kommen, die du „nicht hören willst“. Aus diesem Grund ist es möglich, dass das Beten und Meditieren „nichts bringt“. Stelle dich dem Unbequemen und beantworte diese Fragen immer und immer wieder. Stelle sie dir jeden Tag. Und: Die falsche Entscheidung triffst du nicht. Sobald du sie getroffen hast, wirst du ihr folgen und alles wird gut.
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  3. Hallo Anna! Ein toller Artikel, in dem ich mich gleich wiedergefunden habe. Vor ein paar Jahren noch habe ich die großen und kleinen Entscheidungen meines Lebens auf ellenlange Pro-und-Contra-Listen sowie die Meinung anderer gestützt. Und habe dadurch beispielsweise das falsche Studium ergriffen und in den falschen Jobs gearbeitet. Erst als ich auf mein Bauchgefühl gehört habe, wurde mir klar, dass ich keine Juristin mehr sein möchte, dass es mich unglücklich macht. Heute lebe ich meine Berufung als Traumleben-Coach. Ich liebe meinen Job! Und ich weiß, dass ich mich auf mein Bauchgefühl zu 100% verlassen kann. Liebe Grüße, Kerstin

    • Liebe Kerstin,
      wie schön, dass du jetzt deinem Herzen folgen konntest und dich auf dein Bauchgefühl verlassen kannst. Es gibt keine schönere Lektion im Leben!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

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