Dankbarkeit als Basis – der nächste Schritt sind deine Träume!

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Ich weiß, wie es ist, sich völlig im leidenschaftlichen Tun zu verlieren, vollkommen im Flow zu sein, und komplett überzeugt von dem eigenen Erfolg vorwärts zu streben. Ich weiß, wie es ist, enttäuscht zu werden, weil das alles nicht so klappt, wie man es sich „herbeigewünscht“ hat. Ich bin mir sicher, dass auch du das kennst. Meine Lösung darauf sah dann so aus: einfach mal passiv bleiben und schauen, was so kommt. Ich war damit eine Zeit lang sehr glücklich, bis ich die Energie in mir spürte, die erschaffen will. Ich unterdrückte sie – aus Angst, dass sie mich wieder in das Muster „Ich muss unbedingt Erfolg haben“ manövriert. Ich glaube, ich habe nun endlich die Balance zwischen beidem gefunden. Und das bedeutet: Ich verändere mich, dieser Blog verändert sich – und vielleicht verändert sich auch etwas in dir.

Hast du Angst davor, dir Ziele zu setzen?

Als ich zum ersten Mal vom Gesetz der Anziehung erfuhr, begann ich damit, mir alles mögliche „herbeizuwünschen“. Manches davon hat funktioniert, anderes überhaupt nicht. Und einiges von dem, was tatsächlich in Erfüllung ging, erfüllte mich plötzlich nicht so, wie ich es angenommen hatte. Ich war erschöpft und frustriert vom ständigen „Vorankommen“. Wenn ich auch nur die Wörter „Ziele setzen“ hörte, wurde mir schlecht. Nein, darauf hatte ich keine Lust mehr. Ziele führten bei mir zu Frustration. Sich treiben zu lassen, war so viel angenehmer.

Das Blöde daran war nur, dass nicht viel in meinem Leben passierte. Vorher war mir nicht so klar gewesen, dass ich ein Mensch bin, der es gern hat, wenn etwas passiert, der Neues liebt und der es liebt, Neues zu lernen. Ich bin ein Mensch, der eine kreative Energie in sich trägt, die mich unruhig werden lässt, wenn ich sie nicht auslebe. Doch die Angst davor, mir Ziele zu setzen und dadurch womöglich wieder frustriert zu werden, hielt mich davon ab.

Die Reise zurück zu meinen Träumen

Als ich das verstanden habe, dann – ganz vorsichtig nur – öffnete ich ein Word-Dokument und überschrieb es mit „Dreams“. Auf Englisch, um etwas emotionale Distanz zu erzeugen. Und es klang nicht verbindlich. Verbindlichkeit kann ich gerade nämlich immer noch gar nicht brauchen. In dieses Dokument schrieb ich drei Punkte. Und als ich sie Schwarz auf Weiß vor mir sah, musste ich plötzlich weinen. Ich wusste: Diese drei Punkte hatten die ganze Zeit in meinem Kopf gesteckt, aber ich habe sie unterdrückt – aus Angst vor Rückschlägen, aus Angst vor einer erneuten Enttäuschung, vor Frustration.

Und als ich diese drei Träume nun vor mir sah, war alles plötzlich glasklar. Das ist mein Weg. Dorthin führt er mich. Und auf diesem Weg wird es Rückschläge geben, ja. Aber wenn ich ihn nicht gehe, werde ich immer unterschwellig das Gefühl haben, dass ich meine Kreativität, mein Potenzial nicht nutze. Ich kann dann noch so dankbar sein und mich über den Moment freuen und ihn genießen – wenn ich meine Träume nicht lebe, bin ich nicht richtig „ich“, dann verleugne ich das, was mir vom Universum gegeben wurde.

Träume sind nicht in Stein gemeißelt

Ich weiß, diese Träume werden sich vielleicht verändern. Ich weiß, ich hatte früher andere Träume und werde in einiger Zeit wiederum andere haben. Vielleicht wird keiner der drei Träume wahr. Und vielleicht ist es auch gar nicht schlimm. Schlimm ist es, wenn ich es gar nicht erst versuche. Ich glaube nicht daran, dass es die eine Berufung für uns gibt, die wir finden müssen. Ich glaube eher, dass wir im Leben ruhig mit unseren Talenten und dem, was uns Freude bereitet, spielen dürfen. Und Spielen bedeutet auch, dass man manchmal „verliert“.

Früher wollte ich unbedingt Sängerin werden. Irgendwann traute ich mich und rief eine Band an. Ich war wohl ganz gut – so gut, dass mir die kleine Band irgendwann nicht genug war und ich zu einer wechselte, die mehr Auftritte hatte. Als ich das Okay von den Jungs bekam, dachte ich, mein allergrößter Traum ginge endlich in Erfüllung. So war es aber leider nicht. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt dort wohlgefühlt, es klappte zwischenmenschlich nicht und musikalisch kamen wir auch nicht auf einen Nenner. Dadurch lernte ich, dass ich eigene Songs schreiben will – und das macht mir nach wie vor viel mehr Spaß. Dass meine „Musikkarriere“ jetzt stagniert und meine aktuelle Band und ich uns nur „just for fun“ treffen, ist überhaupt nicht schlimm. Ich genieße die Zeit mit den anderen, und ich weiß: Ich habe es damals versucht, ich habe etwas getan, um meinem Traum zu folgen. So toll war’s dann halt nicht. Das ist total okay!

Gerade jetzt ist es etwas anderes, wovon ich träume. Drei Sachen. Ich bin ganz aufgeregt, als ich das jetzt schreibe. Das hier nun mit dir zu teilen, macht mich echt verdammt nervös. Das hat dann etwas Verbindliches. Na ja, muss es eigentlich nicht, ich hatte ja eben schon erwähnt, dass sich Träume verändern können. Also, hier ist das, was ich in das Word-Dokument geschrieben habe:

  1. Ich möchte eine Ausbildung zur Yogalehrerin machen
  2. Ich möchte meinen Roman veröffentlichen
  3. Ich möchte gerne ein Buch schreiben, in dem ich meine Lebenserkenntnisse teile

Puhh, jetzt ist es raus. Weißt du, was mich am meisten überrascht? Dass in der Liste kein Punkt „Ich möchte mit  meinem Blog erfolgreich werden“ steht. Ich war die letzten beiden Jahre so hinterher, möglichst viele Leser/innen hierher zu locken. Aber vielleicht war ich für den großen Erfolg durch das Bloggen einfach zu spät dran. Ich glaube, es gibt da draußen eine Hand voll Blogger, die als Erste so richtig damit angefangen haben. Alles, was danach kam, war eben „ähnlich“. Ich habe das Gefühl, mit dem Bloggen gegen Wände zu rennen. Aber vielleicht ist das eben einfach nicht mein Weg.

Vielleicht kann ich Menschen auf eine andere Art und Weise inspirieren? Durch Yoga beispielsweise. Ich übe jeden verdammten Tag Yoga. Ich liebe es! Ich will, dass andere auch dieses fantastische Gefühl erleben! Ich will in den direkten Kontakt zu Menschen gehen! Ich will es versuchen, auch wenn ich mich in manche Positionen vielleicht niemals „hineinbiegen“ werde können. Darum geht es im Yoga nicht. Im Yoga geht es eigentlich genau um das, was ich hier die ganze Zeit schreibe: Es geht darum, den eigenen Flow zu finden und ihm zu folgen. Den ersten Schritt für meinen Traum habe ich schon getan: Ich habe das perfekte Yogastudio und den perfekten Stil für mich gefunden. Dafür muss ich zwar eine Stunde lang fahren, aber das mache ich sowas von gerne! Und nächstes Jahr will ich unbedingt das Teacher Training machen! Uhhhh, wenn ich dran denke, kribbelt’s bei mir überall! 🙂

Tja, und dann ist da mein Roman, der in der Warteschleife hängt, seit ich ihn beendet habe. Als ich ihn an meine Testleser weitergab, begann ich mit dem Bloggen. Ich bin also schon seit einer Weile fertig. Auch überarbeitet habe ich ihn. Bisher habe ich nur winzige Babyschrittchen unternommen, um ihn in die Welt zu bringen. An große Verlage traute ich mich aus Angst vor Absagen gar nicht erst heran. Aber jetzt reicht’s! Ich werde es versuchen! Mit einer professionellen Lektorin habe ich meine Leseprobe und die anderen Unterlagen sorgsam überarbeitet – der erste Eindruck dürfte also schon mal ein nicht so schlechter sein. Ich habe auch eine Liste der „ganz Großen“ erstellt. Und ab nächster Woche werde ich sie abarbeiten und das Baby endlich in die große Welt schicken. Ahhh, auch hier wieder eine fette Gänsehaut, wenn ich dran denke!

Auch will ich endlich am zweiten Band weiterschreiben, in den Flow kam ich damit bisher aber noch nicht, da mich ein Gedanke immer wieder ausgebremst hat: Was ist, wenn den ersten Band niemand will? Lohnt es sich da, den zweiten zu schreiben? Ahhh, was für ein Bullshit! Wie soll denn ein Verlag von meiner Story überzeugt sein, wenn ich es nicht bin?! Deswegen gilt hier ab jetzt: Ich will mich regelmäßig an den zweiten Band setzen. Weil ich es liebe, zu schreiben. Und weil ich es dafür wirklich viel zu selten tue.

Und dann ist da noch Punkt drei: ein Buch über meine Erfahrungen schreiben. Da ich selbst immer weniger Blogbeiträge lese (mein analoges Leben macht mich einfach mehr an), will ich etwas schreiben, das du anfassen kannst. Etwas, in das du Eselsohren und Kaffeeflecken machen kannst. Etwas zum Verschenken und auch zum Behalten. So ein richtiges Buch eben wie ich sie selbst über alles liebe. Roman kann ich schon. So ein Buch noch nicht. Aber ich will es lernen. Dieser Plan ist noch am ungenauesten von allen, aber über ihn nachzudenken fühlt sich dennoch gut an. Die anderen beiden Punkte haben jetzt erst einmal Priorität, und wenn die ins Rollen gekommen sind, möchte ich diesen Punkt endlich mal angehen.

Was heißt das nun für diesen Blog?

Jetzt habe ich dir ja schon offenbart, dass ich gerade andere Prioritäten habe, die vor diesem Blog kommen. Das wirst du vielleicht schon in den letzten Wochen bemerkt haben. Ich schreibe zwar immer noch recht viel, aber unregelmäßiger. Mir ist „Professionalität“ nicht mehr wichtig, ich mag viel lieber, dass mir die Worte aus dem Herzen fließen, denn sonst weiß ich, dass ich die Freude am Schreiben verliere. Und du vermutlich am Lesen.

Ich habe keine Pläne, mit dem Bloggen aufzuhören. Je nachdem, wie gerne du hier mitliest, freut dich das nun vielleicht. Hier kann ich meine Gedanken ordnen – und hey, vielleicht hilft dir das ja?! Das wäre echt genial, denn so hätten wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Aber so ein Tag hat nun einmal nicht mehr als 24 Stunden, was bedeutet: Wenn ich mir mehr Zeit für meine drei Punkte nehmen will, werde ich mir vielleicht weniger Zeit für das Bloggen nehmen. Wie das konkret aussehen wird, weiß ich noch nicht. Ich weiß nur: Diese Seite hat nicht mehr dieselbe Priorität. Und vielleicht tut das dem Ganzen ja auch ganz gut. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht weiterhin über Kommentare und Nachrichten von dir freue und dass ich dir nicht gerne weiterhelfe. Das will ich absolut tun – es macht mir nach wie vor großen Spaß!

Also, du siehst: Es ändert sich erst einmal gar nicht so viel. Ich berichte hier weiterhin von dem, was mich so umtreibt und schreibe darüber, was das mit dem Flow zu tun hat – in der Hoffnung, dass du das irgendwie auf deine derzeitige Lebenssituation beziehen und davon profitieren kannst. Aber: Yoga und die Bücher gehen gerade einfach bei mir vor. Hach, es fühlt sich verdammt gut, das so ganz offen hier zu kommunizieren – als würde ich mir selbst den Druck damit nehmen.

Dankbarkeit als Basis, dann der erste Schritt

So, jetzt kennst du meine Pläne, meine Leidenschaften, denen ich (erneut) folgen will. Ich will das schon seit einer Weile, vor allem die Sache mit dem Roman, aber ich habe in letzter Zeit doch nicht viel dafür getan. Ich habe so ein bisschen darauf gewartet, dass es mir schon zufliegt, wenn ich nur weiterhin positiv bleibe. Aber ich habe gelernt: Dann passiert rein gar nichts. Man muss oft gar nicht so viel tun und ackern, um sich Träume zu erfüllen, wie man das anfangs vielleicht glaubt. Meist reicht schon ein kleiner erster Schritt, und es kommt etwas ins Rollen, das man sich so vielleicht gar nicht vorgestellt hat. Oft wird es sogar noch viel besser!

Das heißt nun nicht, dass das Leben im Moment und die Dankbarkeit für das, was wir schon haben, nicht wichtig sind. Sie sind die absolute Basis für unsere Träume! Das zu lieben, was wir schon haben, ist suuuuuperwichtig! Wenn uns das gelingt, können wir uns das anschauen, was wir wirklich verwirklichen wollen, und den ersten winzigen Schritt gehen.

Weißt du, wie geil sich das gerade anfühlt? Ich bin völlig klar und weiß genau, was zu tun ist! Ganz ohne strikte Zielsetzung und Erfolgsvorstellungen. Ich kann die Energie, die mich durchfließt, nun in eine Bahn leiten, ohne sie einzuengen. Diese Balance herzustellen und zu halten ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich sowas von! 🙂

„Dankbarkeit als Basis und dann ein kleiner Schritt“ ist gerade DIE Formel für den Flow für mich. Bei dir mag es gerade anstehen, erst die Basis herzustellen – oder aber du hast sie schon voll drauf und bist mitten im Tun. Wo auch immer du dich befindest: Mache dir klar, dass wir beides brauchen, um wirklich dauerhaft glücklich und zufrieden zu sein. Und dann schließt sich der Kreis: Ich bin gerade unglaublich dankbar dafür, dass ich die ersten Schritte für die Erfüllung meiner Träume gehe!

Na, wie sieht es mit deinen Träumen aus? Wo befindest du dich gerade – und: Was ist dein nächster Schritt?

Hier kannst du weiterlesen:
Wir brauchen beides: den Moment und unsere Träume
Brich deine eigenen verdammten Regeln!
In welche Richtung fließt dein Flow?

 

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9 Kommentare

  1. Liebe Anna,

    ich persönlich finde es so, wie Du es beschreibst sehr gut nachvollziehbar, denn das Leben im Flow ist ja auch ein Leben im Fluss – und somit sind wir immer wieder damit beschäftigt in die Balance zu komme, so verstehe ich es zumindest – wie das in der Natur ganz natürlich ist – und uns anzupassen, damit es so bleiben kann (wenn wir uns dafür entscheiden).
    Dadurch, dass wir immer neu dazulernen und weiterwachsen, „müssen“ wir uns neu anpassen, damit es uns gut geht – oder wir tun es nicht, aber dann gerät auch einiges in Disbalance denke ich. 🙂

    Träume entwickeln sich dabei ebenfalls neu oder weiter und schlummern im Herzen, wenn die Zeit reif ist, können sie nach draußen kommen, die Entscheidung liegt auch hier bei uns.
    Insofern freut es mich für Dich, dass Du Dir so klar bist.
    Dankbar zu sein finde ich auch eine super Basis, weil man sich bewusst macht, was an Gutem schon da ist und darauf aufbauen kann.

    Alles Liebe und Gute für Dich <3
    Manuela

    • Liebe Manuela,
      danke dir von Herzen für deinen wundervollen Kommentar! Du hast vollkommen recht: Die Veränderung ist unglaublich wichtig, um in Balance zu bleiben. Das mag auf Außenstehende unbeständig wirken, aber ich finde: Etwas, das völlig beständig ist, ist doch irgendwie nicht mehr wirklich lebendig. Lebendigkeit bedeutet Veränderung, ein ständiges Fließen. Wie empfindest du denn die Veränderung?
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

      • Hey Anna,

        ich finde, gerade in der Veränderung kann die Beständigkeit liegen – auch wenn das spontan vielleicht etwas unglogisch klingt:

        Ein Baum wächst auch immer weiter und ent-faltet sich, hat nicht nur den Stamm sondern viele Äste und Abzweigungen – so ungefähr 😉

        Und wenn sich mal Wege als nicht richtig erweisen, dann hat man es zumindest versucht – das muss auch nicht heissen, dass man gleich total labil ist o.ä. Ich glaube, wir könnten in vielerlei Hinsicht noch mehr Lebendigkeit gebrauchen!

        Liebe Grüße

  2. Hallo Anna,

    wie so oft, wieder ein wunderbarer, frischer Artikel in dem man sich wiederfindet und vieles zur Anregung, selbst auch aktiv zu werden, drin steckt. Mach weiter so und ich hoffe, dass man weiterhin, wenn auch unregelmäßig, von Dir hört!?

    Liebe Grüße
    Thorsten

    • Hallo lieber Thorsten,
      vielen Dank dir für deine lieben Worte! Hast du denn schon eine Idee, wie du selbst aktiv werden möchtest? 😉
      Ganz Liebe Grüße
      Anna

  3. Liebe Anna,

    Ja, ja, ja!! Tu es!!!! Dass du die Yoga-Lehrer-Ausbildung machen willst, hast du mir ja schon verraten, aber dass du jetzt auch wieder einen Roman schreiben willst, ist spitze!

    Ich wünsche dir ganz viel Flow! Was heißt Flow? Einen reißenden Fluss wünsche ich dir, der dich deine Kraft und Begeisterung spüren lässt! Die Welt braucht gute Geschichten und wenn eine in dir ist, dann lass sie raus :-))))

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Ahhh, liebe Barbara,
      vieeeelen Dank für deine Bestärkung, die tut so gut! Der reißende Fluss, von dem du sprichst, schießt gerade förmlich durch mich hindurch! 🙂 Danke dir von Herzen für deine Worte!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  4. Hi Anna,

    klasse Artikel!
    Hier ein paar Gedanken die mir während des Lesens kamen:

    -der tolle Satz: „…ruhig mit unseren Talenten und dem, was uns Freude bereitet, spielen dürfen.
    Ja, spielen dürfen klingt toll! Wir müssen nicht. Wir können entdecken. Wir können ausprobieren. Und wir können auch in harten „Trainingszeiten“ mit Schweiß und viel Arbeit Spaß daran haben. Ohne Druck und ohne Zwang. Wenn wir dann bei harter Arbeit Spass und Sinn spüren geht es weiter. Ein tolles Wort und eine tolle Sicht.

    -bei den Sätzen, weshalb dein Blog erfolgreich sein muss. Du dieses Ziel hattest und dir das nicht erklingen erklärst.
    Warum musst du erfolgreich sein? Warum kannst du nicht dein ganz eigenes Ding machen? Einfach Du sein, einfach deinen Blog machen? Weshalb dich heute vergleichen, mit Leuten die Ihren Weg schon vor Jahren einschlugen und heute eben viel weiter sind als du?

    Als ich die Zeilen lass, fragte ich mich, warum lese ich deine Seite? Nicht weil ich hier Weisheit finden will (es gibt Leute (Tolle, Marahashi, usw) die viel mehr bieten). Nicht weil ich gut aufbereitete Hilfen und Ansätze suche (bspw. bekomm ich das auch bei MyMonk in toller Weise). Sondern weil ich dich kenne und weil du als Anna mich interessierst! Was denkt Sie gerade in der Zeit? Was treibt dich um, welche Schritte, Erfahrungen und Erkenntnisse machst du? Sind da auch Erkenntnisse, Anregungen und neue Sichtweisen für mich dabei?
    Ja das sind Sie. Mal weniger (absolut ok, vllt treffen Sie jemand anders voll), mal mehr (So wie heute! 😉 ) Um es mit dem Postbotenbeispiel zu bringen: Warum musst du auf der Bühne mit deinem Lachen unbedingt 10 000 Menschen happy machen? Wenn du täglich z.b. einen (Postboten) mit deinen fröhlichen Wesen richtig tief berühren kannst?
    Ich finde es einfach toll, mehr zu lesen und mehr zu erfahren als über SMS oder Facebook. Mehr zu erfahren, von jemand authentischem der sich Gedanken macht, über sich und sein Leben, über wirklich wichtige Dinge im Leben!
    (Und nicht nur stumpf konsumiert, sich ablenken lässt und meint alles zu wissen.)
    Mach einfach weiter wie es bei dir fliesst… 😉 Egal ob 1x im Monat oder 1x mal im Jahr. (falls nur noch ich übrig bin, schick E-Mails)

    Bin gespannt noch weiterhin mehr von dir zu erfahren.
    Viele Glückwünsche und alles Gute für die Zukunft
    LG Pit

    • Lieber Pit,
      deine Worte haben mich sehr berührt. Sie sind ganz tief bei mir eingesunken und ich werde sie so schnell nicht vergessen. Danke dir von Herzen dafür! Ich finde es sooo schön, dich als Leser hier zu haben!
      Ja, dieselben Fragen habe ich mir auch gestellt wegen dem Erfolgreichsein von dieser Seite. Und ich habe sie für mich beantwortet und meine Konsquenzen daraus gezogen. Die Fragen muss ich mir aber immer wieder stellen, denn da ist nunmal diese Stimme der Gesellschaft, auf die ich immer noch ständig hereinfalle. Aber nicht für lange. Immerhin. Das ist wohl Wachstum. 😉
      Vielen lieben Dank dafür, dass du hier deine Gedanken geteilt hast. Du bist toll!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

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