Die Sache mit dem Flow und der Periode

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Es gibt da dieses Thema, über das ich schon lange hier schreiben wollte, von dem ich aber bisher meinte, dass es nicht so recht hierher passt: die weibliche Periode. Mein letzter Artikel über meinen Körper hat mir glücklicherweise dabei geholfen, diesen Gedanken als schwachsinnig zu enttarnen. Heute stelle ich mich diesem „schmutzigen Tabuthema“, das viel mehr mit unserem Flow zu tun hat, als wir es vielleicht vermuten. Und auch wenn du ein männlicher Leser bist, könnte dieser Artikel für dich verdammt interessant sein, schließlich hat jeder von uns auch Anteile des jeweils anderen Geschlechts in uns – und außerdem schadet es ja nie, uns Frauen noch ein wenig besser zu verstehen, oder? 😉

Verleugnen wir unser Geschenk?

Der weibliche Zyklus ist ja etwas, das man laut Werbung am liebsten gar nicht mitkriegen soll. Gelenkt durch die Pille, OB rein, Schmerztablette hinterher – und schon können wir einfach weiterfunktionieren und brauchen uns nicht von unseren Tagen „behindert“ fühlen. Aber hast du schon mal darüber nachgedacht, dass genau das deinen Flow komplett blockiert? Wir versuchen, das Natürlichste auf der Welt künstlich zu lenken, sogar zu verhindern, betrachten es als störend und ekelhaft – und verleugnen dadurch uns selbst!

Wie konnte es dazu kommen, dass wir etwas, das in früheren Kulturen als heilig galt und gefeiert wurde – das Urweibliche – so tabuisiert wurde? Wieso finden wir das Blut, das durch unsere eigenen Adern fließt und das Zeichen unserer Fruchtbarkeit und somit des Lebens selbst geradezu abstoßend? Wieso stoßen wir uns selbst ab und wollen unsere eigenen Rhythmen nicht mehr wahrnehmen?

In einer Gesellschaft, die stark am männlichen Leistungsideal orientiert ist, haben weibliche „Schwankungen“ einfach nichts verloren. Alles hat gleichmäßig zu funktionieren, nach den starren Regeln und dem Stundentakt der Arbeitswelt. Wenn Frauen ein vermehrtes Ruhebedürfnis während ihrer Periode verspüren, wird das schlicht und einfach nicht berücksichtigt. Dass nach diesen Tagen aber meist ein Energiehoch kommt, wo wir sehr viel mehr „leisten“ können als sonst, interessiert aber auch niemanden.

Ich habe nun schon oft darüber geschrieben, dass der Flow oft seinen eigenen Gesetzen folgt. Manche von ihnen orientieren sich ganz offensichtlich an der Aktivität der Sonne, andere am Jahreszyklus. Aber auch der Mond hat vor allem für uns Frauen eine große Bedeutung. Nein, ich will jetzt nicht mit „Gärtnern nach dem Mondrhythmus“ anfangen. Damit kenne ich mich ehrlich gesagt nicht aus. Womit ich mich jedoch auskenne, weil ich mich in den letzten Jahren und Monaten verdammt gut beobachtet habe, ist aber der weibliche Zyklus, der bei den meisten Frauen mit dem Mondzyklus zusammenfällt. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, dass er weder störend noch eklig ist. Sondern etwas, das – richtig genutzt – zu einem wahren Geschenk werden kann und uns Frauen zu uns selbst führt.

„Hilfe, mit mir stimmt etwas nicht!“ – Mein Zyklus und ich

Als ich das allererste Mal meine Tage bekam, war ich – soweit ich mich erinnern kann – zwölf und dachte, dass ich sterben muss. Als Kind hatte ich allgemein riesige Angst vor allen möglichen Krankheiten. Sobald ich von einer erfuhr, sah ich die Symptome bei mir und war mir sicher, sie zu haben. Ich habe mich niemals getraut, meine Befürchtungen jemandem mitzuteilen, aus Angst, diese nur bestätigt zu bekommen. Und so war das dann zum ersten Mal, als ich dieses Blut sah. Ich versteckte meine Unterhose ganz hinten im Schrank und hoffte, dass sie niemals jemand fand. Ich habe kaum noch Erinnerungen an dieses Ereignis, ich glaube aber, dass ich dann erst einmal ein halbes Jahr oder so „verschont“ wurde, bevor die Periode das nächste Mal einsetzte.

Jedes Mal dachte ich, etwas sei nicht in Ordnung mit mir. Mit OBs kam ich gar nicht klar, und bei Binden hatte ich immer Angst, dass sie jemand durch die Hose hindurch sehen könnte, dass irgendjemand entdecken könnte, dass ich nicht in Ordnung bin. Am allerschlimmsten war ein Erlebnis, als meine Schultasche umfiel und versehentlich eine Binde daraus hervorrutschte. Im Nachhinein bin ich mir sicher, dass das niemand gesehen hatte, aber ich schämte mich in Grund und Boden und stellte mir vor, dass meine Klassenkameraden sich deswegen über mich lustig machten.

Also, du merkst schon: Meine weibliche Identität und ich hatten alles andere als einen guten Start. Aber hey, vielleicht geht es dir ja genauso? Während der Schulzeit bedeutete meine Periode für mich: ständig schauen, wo ich rechtzeitig auf’s Klo konnte, Angst haben, dass nichts „ausläuft“, falls es doch mal passiert, das betreffende Kleidungsstück verstecken und außerdem schreckliche Unterleibschmerzen gepaart mit Hitzewallungen. Die körperlichen Symptome waren teilweise so schlimm, dass ich mich in der Schule auf rein gar nichts mehr konzentrieren konnte. Aber zum Glück entdeckte ich in der 10. Klasse Ibuprofen – was fortan mein ständiger Begleiter wurde. Schon „vorbeugend“ pfiff ich mir zwei Vierhunderter rein, um ja nicht erst von den Schmerzen belästigt zu werden.

Als ich mit 17 mit meinem ersten richtigen Freund zusammenkam, lernte ich endlich die Verwendung von Tampons – was damals eine unglaubliche Erleichterung für mich darstellte, denn nun musste ich nicht mehr so viel Angst davor haben, dass etwas „undicht“ war. Und ich begann, die Pille zu nehmen, „weil man das nun mal so macht, wenn man seinen ersten Freund hat“. Meine Mutter hat mir davon abgeraten, aber ich habe sie nicht verstanden. Mit 17 schwanger zu werden war so eine Horrorvorstellung für mich, dass mir alles andere egal war. Meine Frauenärztin versicherte mir, dass die Hormonmenge bei der „Minipille“ nur so gering war, dass das keinerlei Probleme bereite.

Oh ja, die Hormonmenge ist so gering, dass sie den kompletten weiblichen Zyklus verändern kann. Geil. Genau das wurde mir aber erst viele Jahre später bewusst. Um genau zu sein, erst vor vier Jahren. Als ich begann, mich mit Ernährung auseinanderzusetzen und mir Gedanken über Zusatzstoffe in Fertiggerichten machte, passte es plötzlich nicht mehr wirklich zusammen, dass ich  mir jeden Tag eine Riesenmenge Hormone einverleibte. Ich recherchierte ein wenig über alternative Methoden und setzte das Ding schließlich ab.

Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, und ich habe sie selbst dann nicht bereut, als Monate später die „Nebenwirkungen“ des Absetztens einsetzten: Meine Haut verwandelte sich in eine Art Schlachtfeld. Zurück in die Pubertät, yeah! Aber die Vorteile überwogen bei Weitem. So wurde auch meine Migräne nämlich viel weniger schmerzhaft und trat seltener auf.

Die Migräne als meine Lehrerin

Meine Migräne war für mich ein wertvoller Lehrer. Vor neun Jahren trat sie zum ersten Mal auf. Ich ging davon aus, dass es normale Kopfschmerzen waren, doch mit Schmerzmitteln waren sie nicht in den Griff zu kriegen. Mein Kopf pochte so entsetzlich, dass ich an diesen Tagen kaum aus dem Haus gehen konnte. Autofahren war lebensgefährlich. Aber irgendwie schaffte ich es jahrelang, das zu ignorieren bzw. mich für die Schmerzen zu hassen und notgedrungen zu Hause zu bleiben.

Erst Jahre später (!!!) fiel mir überhaupt erst der Zusammenhang zwischen den Kopfschmerzen und meiner Periode auf! Eigentlich unglaublich, oder? Mein eigener Körper war mir aber so fremd, dass mir das nicht bewusst wurde. Meine Regelschmerzen bekämpfte ich ja bereits vorbeugend mit Ibuprofen, also bekam ich es gar nicht richtig mit, wenn ich meine Tage hatte. Aber die Migräne wurde immer schlimmer, hielt oft über mehrere Tage an und wurde irgendwann so unerträglich, dass ich während dieser Zeit nur noch im Bett liegen konnte.

Dann begann ich zu recherchieren und stellte fest, dass das keine gewöhnlichen Kopfschmerzen waren und dass sie zufälligerweise einmal im Monat auftraten. Ich begann, nach einer Lösung zu suchen, ging sogar zum Arzt, der mir spezielle Medikamente verschrieb, die endlich, endlich halfen, die Schmerzen in den Griff zu kriegen. Aber da begann ich bereits, mich ein wenig mit dem Themen Gesundheit auseinanderzusetzen. Ich wollte kein lebenslanges Opfer der Migräne sein. Ich wollte, dass sie wegging.

Mit dem Absetzen der Pille wurden die Migräneanfälle schließlich seltener und weniger heftig. Ich wusste, dass ich das Richtige tat. Doch ich habe immer noch Migräne. Und weißt du was? Das ist auch gut so! Inzwischen beobachte ich mich und meinen Körper so genau, dass ich genau abschätzen kann, wann und warum sie kommt. Wenn ich mir während meiner Periode Ruhe gönnen sollte, es aber nicht tue, muss die Migräne eben etwas „nachhelfen“. Sie ist inzwischen sehr sanft zu mir, weil sie weiß, dass ich schon auf die ersten Anzeichen höre und mich ins Bett verkrieche. Es ist eigentlich selten kaum ein richtiger Schmerz, sondern vielmehr ein Druck auf meinem Kopf, der sich verstärkt, sobald ich mich bewege. Also klare Sache: Bleib in der Horizontalen, Anna! 🙂

Ohne die Migräne hätte ich es womöglich niemals gelernt, in dieser sensiblen Zeit auf meine Bedürfnisse zu achten, ja, die Zeit also solche überhaupt wahrzunehmen! Ich habe inzwischen herausgefunden, was mir wann guttut und was überhaupt nicht – und versuche danach zu leben. Das ist nicht immer einfach. Im März fiel meine Periode beispielsweise genau auf meinen London-Trip. Ich ahnte schon Schlimmes, da ich während der fünf Tage dort nicht vorhatte, im Bett zu bleiben, und nahm vorsorglich Schmerzmittel mit. Erstaunlicherweise brauchte ich sie allerdings nicht. Ich befand mich in der Stadt in einer solchen Hochstimmung, dass mein Flow durch die Anstrengung wohl nicht blockiert wurde.

Gönn dir Ruhe!

Apropos Anstrengung: Hast du schon einmal darüber nachgedacht, was dein Körper während der Periode alles leistet? Das ist wahre Schwerstarbeit! Er sorgt dafür, dass die unbefruchtete Eizelle wieder abgestoßen wird und bereitet wieder alles auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Er lässt das Alte gehen, um Platz für Neues zu schaffen. Eine Art Frühjahrsputz also. Dafür braucht er jede Menge Energie, weswegen er alles andere auf Ruhemodus schaltet. Wir haben ein erhöhtes Schlafbedürfnis (ich schlafe eine Stunde länger), mögen uns nicht so recht bewegen (und sollten hier auch eine Sportpause einlegen) und haben vielleicht auch nicht so viel Lust, uns mit Freunden zu treffen (was auch nicht sein muss). Stattdessen haben wir Lust darauf, herumzuliegen, zu lesen, uns mit uns selbst zu beschäftigen, zu baden oder einfach nur aus dem Fenster zu starren.

Bei mir ist das nicht an allen „Tagen“ gleich, meist handelt es sich um zwei bis drei Tage, an denen ich mich zurückziehen will. Wenn ich das tue, spüre ich deutlich, wie meine Energie anschließend wieder ansteigt, um schließlich beinahe zu explodieren, sobald mein Körper mit seiner Aufräumaktion fertig ist. Dieses Energiehoch nehme ich aber erst wahr, seit ich mir die Ruhe und den Rückzug auch wirklich gönne. Wenn mir das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, bekomme ich das schnell zu spüren, indem ich völlig erledigt bin und mein Immunsystem herunterfährt. Oft bekomme ich dann leichtes Halsweh – wenn ich mir dann nicht sofortige Bettruhe veschreibe, werde ich krank.

Und was ist daran ein Geschenk?

Es kann sein, dass sich dein Ruhebedürfnis anders äußert als bei mir, dass du dich dann anders fühlst. Aber ich denke, du wirst mir zustimmen, wenn ich an dieser Stelle laut dafür plädiere, dass die Periode eine Zeit des Rückzugs zu uns selbst sein sollte. Jetzt wirst du dich vielleicht fragen, was daran denn nun das von mir erwähnte Geschenk sein sollte. Schließlich „funktionierst“ du während dieser Zeit „nicht richtig“, was ja definitiv ein Nachteil in unserer heutigen Welt sein kann.

Ich stimme dir zum Teil zu. Wenn ein wichtiges Geschäftsmeeting genau dann terminiert ist, wenn bei dir gerade die Mondtage anstehen, dann ist das nicht unbedingt etwas, das du mit der Ausrede „sehr geehrte Damen und Herren, ich habe meine Periode und bleibe deswegen daheim“ ausfallen lassen kannst. Vielleicht wird es sogar nötig sein, dass du hier Schmerzmittel nimmst. Auch bei mir kommen diese Ausnahmen vor – solange sie Ausnahmen bleiben. Wichtig ist es hier, sofort gegenzusteuern, sobald dir das möglich ist. Das kann bedeuten, dir am nächsten Tag völlig freizunehmen und nur für dich zu sorgen.

Und hierin liegt nun das Geschenk: Um unserem Flow zu folgen, brauchen wir Zeiten, in denen wir in uns gehen, in denen wir allein sind und nach uns schauen. Wir brauchen Augenblicke, in denen wir genau beobachten, was eigentlich im Leben wichtig ist  – was gehen und was neu hinzukommen darf. Augenblicke, in denen wir nicht nur körperlich, sondern auch seelisch eine Aufräumaktion durchführen. Diese Zeiten gönnen wir uns in unserem Alltag leider viel zu selten. Wir ziehen kaum noch Bilanz und wundern uns irgendwann darüber, warum wir uns gereizt und ausgebrannt fühlen und warum wir ständig krank werden. Die Periode aber „zwingt“ uns, herunterzufahren und innezuhalten. Wenn wir sie nicht mit Pille, Schmerzmittel und Co. völlig unterdrücken, sondern uns auf diese Zeit freuen, weil sie uns die Gelegenheit gibt, mit uns selbst in Kontakt zu kommen, dann ist das eine fantastische Sache, findest du nicht auch?

Und was können Männer daraus mitnehmen?

Meine Freunde haben vollstes Verständnis dafür, wenn ich ihnen absage, weil ich meine Periode habe. Sogar die Männer unter ihnen. Und hier kommst du als männlicher Leser nun ins Spiel. Ja, auch du brauchst Ruhephasen in deinem Alltag. Auch, wenn du nicht monatlich daran erinnert wirst, kannst auch du nach diesem Rhythmus gehen. Wir alle haben Anteile beider Geschlechter in uns. Auch Frauen genießen die Energie, das Kämpfen, die Aktivität. Genauso können männer die Passivität, Ruhe und Entspannung genießen, die ihnen so oft schmerzlich fehlen. Wenn du also ein Mann bist, dann versuch es doch auch mit dem Mond: Beobachte ihn aufmerksam und versuche, deine Aktivität ein bisschen an ihn anzupassen. Wenn der Mond verschwindet und sich zurückzieht, dann gönne doch auch dir ein paar Tage, in denen du nur für dich sein kannst! Du musst das ja keinem erzählen. 😉

Wie praktikabel ist das Zurückziehen überhaupt?

Wie bereits erwähnt, kann es sein, dass der Mondrhythmus oder dein Zyklus auf einen „ungünstigen“ Zeitpunkt fallen, an dem du eigentlich voll präsent sein solltest. Das passiert auch mir. Aber ich versuche, diese Aktivität dann nur so kurz wie möglich aufrechtzuerhalten und mir davor und danach noch ausgedehntere Ruhepausen zu gönnen. Ich lasse mich jetzt nicht krankschreiben, sondern gehe auch weiterhin in die Arbeit. Aber vor der Arbeit und danach nehme ich mir rein gar nichts vor.

Ich liebe es, nach Feierabend nach Hause zu kommen und mich direkt mit einem guten Buch in mein Bett zu legen. Mein Freund kennt das inzwischen und kocht dann immer Spaghetti mit Pesto (wahre haute cuisine!). Die essen wir dann gemeinsam im Bett und schauen uns eine gute Serie an. Ich liebe dieses Ritual! 🙂 Morgens verzichte ich manchmal sogar auf meine sonst absolut tägliche Yogapraxis, weil mir einfach nur nach Bett ist. Wenn ich Yoga mache, dann ganz sanft und vorsichtig.

Ich glaube, dass wir alle es schaffen können, uns zwei oder drei Tage im Monat auf uns zu fokussieren. Vielleicht gemeinsam mit den Partnern oder auch den Kindern? Vielleicht genießen ja alle diese besondere Ruhe und müssen überhaupt nicht dauerbeschäftigt werden, wir wir das zunächst annehmen?

Die Periode als Kompass

Seit ich diesen Rückzug so bewusst wie möglich praktiziere, „stört“ meine Periode mich nicht länger, ich freue mich meist sogar auf sie! Ihr geht nämlich oft eine Zeit der hohen Aktivität voraus, die mich erschöpft. Meine verdiente Pause und die Regeneration sind für mich wunderschön und absolut notwendig. Das ist die Balance im Leben. Ein Auf und Ab. Aktivität und Passivität. Energie und anschließende Erholung.

Wir Frauen sollten verdammt dankbar dafür sein, dass wir bereits einen eingebauten Kompass dafür haben, wann was angesagt ist. Das können wir als wahres Geschenk betrachten, als etwas Wundervolles und Heiliges! Wir sollten das nicht unterdrücken und verleugnen – gerade in einer Gesellschaft nicht, die genau das von uns erwartet! Wir sollten unseren Rhythmus mutig leben und vertreten und unsere Bedürfnisse nach außen kommunizieren! Und die Männer dürfen sich davon gerne eine Scheibe abschneiden und sich – wenn sie mögen – unserem Rhythmus anpassen! 🙂

Wie ist dein Verhältnis zu deiner Periode, wenn du eine Frau bist?
Was denkst du über monatliche Zeiten des Rückzugs, wenn du ein Mann bist?

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6 Kommentare

  1. Liebe Anna, danke für den tollen Artikel. Ich sehe es wie Du. Es ist wie bei den Jahreszeiten. Auch die Natur braucht ihre Ruhepphasen. Der weibliche Zyklus ist gut vergleichbar damit. Die „Erdbeerwoche“ ist dann sozusagen der Winter. Was bei mir noch dazu kommt, ist der „Wahrzeitseffekt“. Alles was ich in anderen Zyklusphasen diplomatisch angehe oder manchmal auch Harmonie-süchtig handhabe, wird in der Erdbeerzeit direkt und schonungslos. Das wird dann oft als „zickig“ ausgelegt, was es aber nicht ist. So wie der Körper das Zellgewebe abstößt, so stößt mein Gehirn das ab, was eben dann raus muss, auch wenn es alles andere als diplomatisch ist. Auch dies ist ein Reinigungsprozess, der mir gut tut. Liebe Grüße Flamingo

    • Lieber Flamingo,
      vielen lieben Dank dir für deinen Kommentar! Dein Gedanke gefällt mir total gut, dass auch das Gehirn Dinge abstößt. Natürlich ist es nie verkehrt, auf Diplomatie zu achten, aber manche Dinge müssen auch schonungslos raus, wenn es nicht anders geht. Ich muss mal bei mir darauf achten, ob das auch so ist. Das mit der Zickigkeit kenne ich auch, allerdings habe ich das immer auf meine Sensibilität zurückgeführt, die sich während der Tage noch mehr verstärkt.
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Liebe Anna, ich danke dir so sehr für deinen Blogeintrag. Vor 1 Jahr hatte ich schonmal mit der Pille aufgehört und mir ging es großartig, leider hab ich mich wieder überreden lassen Sie doch zunehmen. Aber nach deinem Blogeintrag habe ich sofort beschlossen, sie abzusetzen hätte jetzt eh erst wieder eine neue Packung holen müssen und da passt das Zeitlich sehr gut. Diesmal will ich es aufjedenfall durchziehen gerade weil ich sehr viele Nebenwirkungen habe und will sie dann auch nie wieder nehmen. Ich danke dir vom Herzen, das du mir nochmal mehr die Augen geöffnet hast.

    In liebe Jenny

    • Hallo liebe Jenny,
      wow, vielen Dank dir für deinen Kommentar und Glückwunsch zu deiner Entscheidung! Ich bin mir sicher, dass du sie nicht bereuen wirst, auch wenn die „Entzugserscheinungen“ vielleicht heftig sind. Ich war erstaunt, wie mein Körper auf das Absetzen reagiert hat – das hat mir gezeigt, was für einen krassen Einfluss die Pille auf meinen Körper hatte. Und den wollte ich einfach nicht! Mein Körper gehört mir und er ist gesund und deswegen werfe ich nicht mehr täglich Chemie in ihn hinein! Auf deinem pillenfreien Weg wünsche ich dir alles Liebe und Gute! Und ich freue mich mit dir für deine Entscheidung! 🙂
      Anna

  3. Liebe Anna,
    ich habe während dieser Zeit meist heftige Schmerzen und irgendwann kam auch mir der Gedanke, dass mir mein Körper damit bestimmt etwas mitteilen möchte.
    Seither gönne ich mir an diesen Tagen etwas mehr Ruhe, besser wäre natürlich auch mal zwischendurch an sich zu denken.
    Dein Post hat das alles unterstrichen. Du schreibst wundervoll. Ich danke dir dafür.
    Liebe Grüße von Heike

    • Liebe Heike,
      vielen Dank für deine lieben Worte! Oh ja, dein Körper will dir ganz sicher etwas mitteilen – echt toll, dass du das auch für dich entdeckt hast!
      Alles Liebe dir!
      Anna

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