Warum dir dieser Beitrag nichts bringt

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Ich wette mit dir, du wirst diesen Beitrag jetzt einfach nur aus reiner Neugierde lesen. Die Überschrift ist schon seltsam. Wieso sollte dir ein Beitrag auch nichts bringen? Ich sage es gleich vorweg: Nein, das ist keineswegs ironisch gemeint. Ich meine das wirklich ernst. Dieser Beitrag – und nicht nur der, sondern meine komplette Seite – bringen dir überhaupt nichts. Sie werden dein Leben nicht verändern. Und dafür gibt es einen ganz einfachen Grund.

Hamsterst du Informationen?

Ich kenne es selbst. Ich lese ein Buch nach dem anderen, höre mir Podcasts an, schaue Videos, mache viel Yoga und übe mich in Meditation. Und dennoch bin ich nicht so erleuchtet, wie ich gemäß meiner Anstrengung eigentlich sein sollte. Ist das bei dir ähnlich? Stopfst auch du Unmengen von Informationen und Inspirationen in dich hinein – denkst du immer wieder „ach ja, das ist ja einfach!“, wenn du etwas Neues gelernt hast? Du wendest es vielleicht kurz an, freust dich darüber, doch in nur wenigen Stunden (höchstens!) hast du es wieder vergessen.

So geht es uns doch täglich, wenn wir es zugeben. Die Flut an Informationen, die auf uns einstürzt, könnten wir anders doch überhaupt nicht bewältigen. So geht es auch mir. Unser Hirn sucht ständig nach dem, was die alten Denkmuster bestätigt. Wenn etwas nicht rein passt (selbst, wenn es sich dennoch gut anfühlt), wird es schlicht und einfach vergessen und man geht in alte Verhaltensmuster über. Die Gewohnheit schleicht sich ein und wir ärgern uns über unseren „inneren Schweinehund“, die eigene Faulheit oder verdrängen alles schlicht und einfach.

Informations-Alzheimer

Ebenso ist das auch mit diesem Beitrag hier. Vielleicht mit meinem kompletten Blog. Du liest diese Buchstaben, denkst dir vielleicht irgendwas dabei – wenn es dich wirklich beschäftigt und du es dich traust, hinterlässt du einen Kommentar – aber das war’s doch auch schon. Danach ist alles vergessen. Ich nenne das gerne Informations-Alzheimer.

Glaub mir, ich hab mich mehrfach gefragt, warum ich diese Seite hier betreibe, warum ich mich jede Woche auf meinen Hintern setze und etwas tippe, damit du es eh gleich wieder vergisst. Schließlich mache ich das bei anderen Blogs ebenso! Jop, an manchen (sehr wenigen) Tagen habe ich wirklich das Gefühl, rein gar nichts zu bewirken oder zu verändern mit dem, was ich hier tue. Und ebenso wird es vielleicht auch dir ergehen. Sicher kennst auch du einen lieben Menschen, dem du immer wieder dabei zusehen musst, wie er oder sie dieselben Fehler wieder und wieder begeht – und du kannst ihm oder ihr überhaupt nicht helfen.

Du kannst andere Menschen nicht verändern.

Ich hab wirklich kapiert: Ich kann andere Menschen nicht verändern. Niemand kann das.

Und das ist auch der Grund, weswegen dieser Beitrag dir rein gar nichts bringt, wenn…

… du das nicht selbst willst.

Ja, das ist der Schlüssel zur Veränderung. Ich kann dich nicht ändern. Meine Worte können das nicht. Jemand anders kann es nicht. Es bringt rein gar nichts, darauf zu warten, bis etwas geschieht, das dein Leben verändert. Wenn du gerade unglücklich bist und dich als Opfer der Umstände empfindest, dann aus dem Grund, weil du glaubst, dass etwas im Außen geschehen muss.

Den sexy Prinzen mit dem weißen Gaul gibt es nicht.

Leider, leider, leider wird es niemals der Fall sein, dass dein Prinz vorbeigeritten kommt. Doch das ist nicht nur bei dem so, sondern grundsätzlich bei allem, das von außen kommt! Ja, es gibt da draußen viele Dinge, Menschen, Workshops, Bücher, Blogs, … die dich zum Umdenken bewegen könnten. Aber sie alle werden gegen die Wand deiner Gedanken prallen, wenn du diese nicht endlich einreißt. Du musst den Prinzen schon selbst suchen gehen – und das mag mitunter ein wenig anstrengend werden. Aber es kann auch tierisch Spaß machen und dein Selbstbewusstsein pushen!

Wenn du dich für all die Möglichkeiten öffnest, wirst du erleben, wie du beginnst, dich zu verändern. Und dann wirst du den Nutzen dieses Artikels, dieses Blogs und den vieler anderer erkennen. Es liegt ganz allein nur bei dir.

Ich weiß, das hast du bestimmt schon 1000x gehört. Hatte ich vorher auch, aber ich habe es lange Zeit nicht wirklich verstanden. Jetzt erst sickert es bei mir durch, dass ich diejenige bin, die entscheidet, was ich lerne, was ich tue, was ich umsetze und wichtig finde. Du kannst hier noch so oft lesen: Wenn du nicht irgendwann damit beginnst, deine Leidenschaften zu leben; wenn du nicht ins Tun kommst, ist das alles umsonst. Dann bringt es ja weder dir noch mir etwas. Das macht ja auch irgendwie keinen Spaß, oder?

Du hast verdient, dich selbst zu leben!

Ich will in einer Welt leben, in der alle ihren Leidenschaften folgen können – nur leider wird diese nicht Wirklichkeit, wenn du dich weiterhin verleugnest und deine Bedürfnisse runterschluckst, um mit deiner dir gegebenen Zeit die Bedürfnisse anderer zu erfüllen (Chef, Familie, Freunde, „die Gesellschaft“,…) Du hast nämlich eigene Bedürfnisse, die du verdienst zu leben! Dafür bist du doch gemacht! Dafür bist du hier!

Gehst du den ersten kleinen Schritt mit mir?

Ich weiß, es ist nicht einfach, damit zu beginnen, wenn man nicht weiß, wie und wo. Auch wenn man praktische Tipps liest, vergisst man sie doch schnell wieder. Aber ich habe etwas für dich. Etwas sehr Kleines und Einfaches, das du jetzt erledigen kannst. Es wird dir dabei helfen, die Dinge zu tun, die du liebst. Versprochen.

Vielleicht hast du ja schon meinen Beitrag von letzter Woche gelesen und weißt jetzt, was ich meine. Zur Erinnerung: Steffi von Lebe ohne Grenzen und ich starten eine Passion-Challenge im November.  Klick mal schnell auf diese Seite hier: www.passionflow.de/passion-challenge und dann auf „Ja, ich bin dabei!“. Und schon hast du den ersten Schritt in ein Leben mit mehr Begeisterung getan!

Es gibt keinen Haken, ich will nicht deine Daten und auch nicht dein Geld. Ich möchte dich kennenlernen. Dich und deine Leidenschaften! Ich möchte eine Gruppe von Menschen, die das liebt, was sie tut und sich dabei gegenseitig unterstützt. Ich will nichts Geringeres als den Beginn einer wundervollen Welt!

Du bist lieber Einzelgänger und magst keiner Facebook-Gruppe beitreten? Macht gar nichts! Dann mache die Leidenschafts-Challenge einfach alleine und für dich! Vielleicht möchtest du mir in einer Mail an anna@passionflow.de schreiben, was du dir vornimmst? Du kannst mich auch gerne auf dem Laufenden halten oder mich bei Schwierigkeiten oder Hindernissen kontaktieren!

Egal, was du jetzt tust: Ob du dich bei der Challenge anmeldest, sie für dich selbst machst oder dir etwas ganz Eigenes überlegst: Starte gleich jetzt mit dem ersten Schritt, sei er noch so klein. Mach genau jetzt den ersten Schritt in ein Leben voller Begeisterung, denn sonst hat dir dieser Beitrag tatsächlich rein gar nichts gebracht. So einfach kannst du einen Nutzen aus diesem Artikel ziehen. Wenn du nicht magst, kannst du ja weiterhin Artikel um Artikel, Buch um Buch lesen. Ob dir das jedoch was bringt, wage ich zu bezweifeln. 😉

Es ist viel einfacher als du vielleicht glaubst, etwas zu tun, anstatt zu verharren.

LEG JETZT LOS!!! 🙂

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8 Kommentare

    • Hallo lieber Roger,
      haha, das hast du schön gesagt! Es muss einem auch nicht immer alles zu 100% gefallen, das war mir bei diesem Beitrag durchaus bewusst. Aber manchmal ist das, was einem nicht zu 100% gefällt genau das, was wir brauchen. 😉
      Liebe Grüße
      Anna

  1. Hi Anna,
    ich habe diesen Artikel bei Facebook gesehen und dachte „Hä?“. In diesem Moment hattest du mich am Haken und meine Neugier hat mich zum Lesen gezwungen. 😀
    Du hast ja so recht. Viele Artikel lese ich nur und nicke am Ende kurz, ohne, dass der Artikel irgendetwas bei mir bewirkt. Andere Artikel jedoch lösen ein Umdenken bei mir aus oder regen mich zumindest intensiv zum Nachdenken an. Das liegt nicht am Autor, eher an meiner Tagesform und an der Motivation, mit der ich an den Artikel gehe. Aber natürlich auch an meiner Bereitschaft, etwas zu ändern und der Erkenntnis, warum ich das überhaupt tue.
    Du kannst dir sicher sein: Du schreibst deine Artikel keinesfalls umsonst. Irgendjemand wird immer etwas aus deinen Artikeln für sein Leben mitnehmen.
    Die Facebook-Gruppe finde ich trotzdem super. Eine ganz tolle Idee!

    Viele Grüße
    Maike

    • Hallo liebe Maike,
      deine Bestärkung tut gut und ich weiß auch, dass ich meine Artikel auf keinen Fall umsonst schreibe. Das zeigt mir das wundervolle Feedback und der tolle Kontakt zu meinen Lesern. Aber jeder hat mal Flauten und Phasen der Unsicherheit, in denen dann sowas hochkommt.
      Ja, es ist mit Sicherheit abhängig von der Tagesform, ob man einen Artikel nur querliest oder ob er einen tatsächlich zum Handeln animiert. Ich lese sehr gerne quer und manchmal summieren sich solche Artikel in meinem Kopf und regen mich an, etwas zu tun. Aber oftmals auch eben nicht. Und ich weiß – ich bin da auch so – manchmal braucht meinen einen Motivationsschub, um in die Gänge zu kommen. 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Liebe Anna,

    Also erstens einmal: Die Wette hast du haushoch verloren, denn hinter jedem deiner Beiträge vermute ich Leidenschaft. Nix mit Neugierde, einfach Seelenverwandte 😉

    Und zweitens: Für deine Challenge bin ich längst angemeldet, aber mir fällt auf, dass ich mich noch um mehrere Leidenschaften kümmern will als bereits verraten. Und deshalb klicke ich jetzt alle Webseiten zu und schmeiße mich sofort aufs Sofa, um ein bellestristisches Buch zu lesen. Danke für den Tritt in den Allerwertesten 🙂

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Liebe Barbara,
      so langsam glaube ich auch an Seelenverwandtschaft! Allein schon dafür lohnt sich dieser Blog! 🙂
      Oh ja, Lesen ist eine Leidenschaft, die ich gerade auch ein wenig vernachlässige. Aber es kommt immer auf das richtige Buch an, wie sehr ich dieser Leidenschaft nachgehe. Du musst mir rechtzeitig vor dem Erscheinen des 2. Bandes Bescheid geben, damit ich mir entsprechend Urlaub nehmen kann. 😀
      Ganz liebe Grüße (und sehr gerne – wegen dem Arschtritt)
      Anna

  3. Hallo Anna,

    provozierende Überschrift… finde ich super 😀 Genau das ist das Problem mit Selbsthilfebüchern und Blogs. Man tendiert dazu, sie meistens in kurzer Zeit zu lesen. Die Tipps die dort drin stehen sind aber nicht dafür gemacht, schnell gelesen zu werden. Man muss sie annehmen und zu einer Gewohnheit machen.

    Gewohnheiten entstehen über einen längeren Zeitraum. Die einen sagen es dauert 30 Tage die anderen sagen es dauert 60. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Punkt für mich irgendwo dazwischen liegt. Das muss jeder für sich ausprobieren.

    Grüße
    Dario

    • Hallo lieber Dario,
      ja, manchmal muss ich ein wenig provozieren. 😉
      Du hast vollkommen recht mit den Gewohnheiten. Ich habe auch ganz gute Erfahrungen mit ca. einem Monat gemacht. Danach ist das meist drin, und wenn man die Gewohnheit fallen lässt, dann war sie einem eben nicht ganz so wichtig oder hat doch nicht die erhofften Veränderungen erbracht.
      Ganz liebe Grüße
      Anna

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