Wieso ich mit dem Gesetz der Anziehung durch bin

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Ich habe festgestellt, dass ich noch nie über das Gesetz der Anziehung geschrieben habe, auch wenn ich es immer wieder geplant hatte. Das muss jetzt dringend nachgeholt werden. Denn es ist schließlich immer noch in aller Munde. Meine bewusst gewählte Überschrift lässt ja schon vermuten, dass dieser Artikel nicht gerade eine Lobpreisung an dieses Gesetz – das ich gleich noch erklären werde – ist. Aber schon einmal vorweg: Es bedeutet nicht, dass ich nicht daran glaube. Nur, dass ich sehr viel glücklicher geworden bin, seit ich aufgehört habe, es „anwenden“ zu wollen. Warum das so ist, erkläre ich dir heute.

Was ist das Gesetz der Anziehung und wie funktioniert es?

Stell dir mal folgende Szenerie vor: Du wachst aus einem Alptraum auf, völlig verschwitzt und verwirrt. Dein Blick huscht nevös zur Uhr. Mist, verschlafen. Du schwingst dich aus dem Bett, rutschst aus und stößt dir den Zeh an. Jaulst auf. Stolperst ins Bad, während du vor dich hinschimpfst. Jetzt hilft nur noch ein Kaffee. Doch sobald du nach ihm greifen willst – in der Gewissheit, dass von jetzt an alles besser laufen wird -, rutscht dir der Griff aus deiner Hand, die Lieblingstasse segelt in hohem Bogen durch die Lüfte, übergießt deinen neuen Morgenmantel mit Flecken und landet in mindestens hundert Einzelteilen auf dem Küchenboden.

Wie ein solcher Tag weitergeht, weißt du vermutlich schon. Die Wahrscheinlichkeit, dass du anschließend im Büro deine Kollegen anstrahlst, anstatt ihnen mürrisch einen guten Morgen zu wünschen, ist recht gering.

Das ist das Gesetz der Anziehung in seiner Paradeform. Das kennen wir alle. Natürlich funktioniert das Ganze auch andersrum. Du bist verliebt und alles um dich herum ist einfach fantastisch. Nichts kann dich aus der Bahn werfen, selbst die Rechnung im Briefkasten entlockt dir höchstens ein müdes Lächeln. Die Welt ist in Rosarot getaucht und trotz der Regenwand vor dir siehst du dahinter einen Regenbogen mit auf ihm tanzenden Einhörnern.

Ob es tatsächlich ein „Gesetz“ ist, dass Negatives mehr Negativität und Positives mehr Positivität anzieht, weiß ich nicht. Jedenfalls wurde dieses Phänomen unter diesem Namen in den letzten Jahren bekannt. Alternativ kenne ich noch den englischen Begriff „Law of Attraction (kurz „LOA“), „Gesetz der Resonanz“ und „Bestellungen beim Universum“. Verschiedene Autoren vergleichen es mit einem Naturgesetz und lehren uns, wie wir es uns zunutze machen können.

Ich war völlig fasziniert davon, als es mir zum ersten Mal begegnete. Mir fielen auf Anhieb jede Menge Beispiele ein, die genau darauf passten. Mit diesem Gesetz konnte ich mir plötzlich alles mögliche erklären. Jede Wirkung, die ich sah – alles, was mir widerfuhr -, hatte seinen Ursprung in einer Ursache. Diese Ursache kann schon ein Gedanke sein, der ein Magnetfeld erzeugt und mit allem um uns herum in Verbindung steht. So zumindest der Versuch einer wissenschaftlichen Erklärung.

Seinen Ursprung hat das Ganze vermutlich in der buddhistischen Karma-Lehre, die in gewisser Weise sogar darüber hinausgeht, indem sie besagt, dass wir mit unseren Taten in diesem Leben Einfluss auf unser nächstes haben.

Ich weiß nicht, ob ich in allem Detail daran glaube. Ich sehe jedoch etwas, was dem sehr nahe kommt. Ich beobachte, wie Dinge sich „fügen“, wie etwas geschieht, wenn ich es losgelassen habe und wie das Leben auf zauberhafte Weise „gut“ zu mir ist, wenn ich „gut“ bin. Seit meine Gedanken sich verändert haben, hat sich meine Welt verändert. Alles entsteht im Inneren und kann dann nach außen wirken. Das sind nicht nur Dinge, an die ich glaube – das weiß ich. Deswegen habe ich beschlossen, das Gesetz der Anziehung einfach mal anzunehmen.

Wie wendet man das Gesetz an?

Die Anwendung ist eigentlich leicht zu verstehen: „Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren“. Ich glaube, so weit ist das nicht wirklich etwas Neues. Aber die Autoren, die sich der Anwendung des Gesetzes der Anziehung verschrieben haben, gehen einen Schritt weiter. Sie wollen, dass ihre Leser es sich zunutze machen. Und zwar soll es ihnen mit dessen Hilfe gelingen, endlich ihre Wünsche zu erfüllen. Ganz vereinfacht funktioniert das so:

Du willst ein neues Auto. Du stellst dir das Auto in allen Details vor und versetzt dich in die Emotion hinein, die es in dir hervorruft, wenn du es bereits hast. Wichtig ist, dass du dir nicht wünschst, es irgendwann zu haben, sondern so tust, als hättest du es schon jetzt. Sonst bleibt dein Wunsch für ewig in der Zukunft hängen. Das machst du so oft am Tag wie möglich. Und dann lässt du deinen Wunsch los und übergibst ihn dem Universum, welches auf seine eigene Art und Weise dafür sorgen wird, dass er sich erfüllt. So kann es sein, dass du das Auto gewinnst, erbst oder du es dir nach deiner nächsten Gehaltserhöhung kaufen kannst. Es sind unendlich viele Möglichkeiten denkbar.

Das Ganze funktioniert aber nicht nur mit einem neuen Auto, sondern mit praktisch allem. Auch mit den ganz großen Wünschen. Mit einem Lottogewinn in Millionenhöhe beispielsweise. Oder mit dem Traumhaus in Malibu. Oder mit dem Traumpartner, der Traumreise, der Traumkarriere. Wünsch es dir einfach, lass los und du wirst es bekommen!

Wieso macht das Gesetz der Anziehung unglücklich?

Du ahnst es schon, wenn du auch nur ansatzweise so denkst wie ich. Das Gesetz der Anziehung passt perfekt in unsere heutige Welt, in der es wichtig ist, mehr zu haben, mehr zu verdienen und mehr zu sein. Durchschnitt kann jeder. Langweilig kann jeder. Haus in Malibu nicht. Topmanager auch nicht. Und Porsche ebenso wenig. Und genau das ist es, wovon das Gesetz ausgeht: dass das, was wir jetzt haben und sind, nicht genug ist. Denn schließlich wünschen wir uns nur dann etwas anderes, wenn wir das, was wir haben, in irgendeiner Weise nicht gut finden. Es könnte eben besser sein. Der Wagen könnte noch ein wenig schöner sein, das Haus noch ein bisschen größer, der Partner etwas durchtranierter.

Ja, in all diesen Büchern steht immer, dass man nicht aus dem „Mangelbewusstsein“ heraus wünschen soll. Dass man sich zunächst die Fülle bewusst machen und Dankbarkeit erlernen soll. Das sehe ich genauso. Das sind die Grundvoraussetzungen für ein erfülltes Leben. Aber wenn ich wirklich in diese Fülle hineingehe, erkenne ich, dass ich all die Dinge gar nicht mehr brauche. Dann bin ich jetzt schon glücklich und zufrieden! Dann weiß ich, dass der tolle Job daran ebensowenig ändern wird wie ein neuer Partner. Wieso brauche ich denn dann etwas Neues?

Ja, ich habe mich hingesetzt und ein Bild von mir mit Photoshop vor einen exotischen Wasserfall eingefügt. Mir vorgestellt, wie ich genau an diesem Ort stehe. Ich habe mir ausgemalt, dass mein Name ganz oben auf der Bestsellerliste prangt, wie ich Autogramme gebe und gefeiert werde. Ich wollte das so unbedingt! Und jetzt mal ganz ehrlich: Wie zum Teufel geht das – etwas unbedingt zu wollen (was man bei der Anwendung des Gesetzes ja soll) und es gleichzeitig loszulassen?

Ich verstehe, dass das Ganze ohne Loslassen nicht funktioniert. Auch du kennst sicher genügend Beispiele – ob aus deinem eigenen Leben oder aus Beispielen anderer Menschen -, wo das Festklammern und das unbedingte Wollen genau zum Gegenteil geführt haben. Gerade bei der Partnerwahl wird das sehr deutlich. Wenn jemand sein Singledasein so schnell wie möglich beenden will, wird er oder sie so verkrampft, dass jeder potenzielle Partner dieses verkrampfte Verhalten schon von Weitem riecht. Und wenn er das nicht tut, so ist er vermutlich ebenso verkrampft – und ob das gut geht? Also, Loslassen ist wichtig beim Wünschen.

So, ich lasse los. Ich stelle mir vor, dass ich keinen Partner brauche und alleine glücklich bin. Ich bin zufrieden mit meiner Situation. Alles ist wunderbar. Und gleichzeitig stelle ich mir vor, dass ich einen Partner habe.

Hä?

Es gibt Fälle, in denen das tatsächlich funktioniert. Bei meinem letzten Job beispielsweise. Ich bekam ihn genau in einer Lebensphase, in der ich es vollkommen aufgegeben hatte, einen Job haben zu wollen. Aber ganz ehrlich: Das ist nichts, was absichtlich geschieht. Das kommt mit zunehmendem Bewusstsein von ganz alleine. Es gibt Menschen, denen dieses Spiel dauerhaft sehr gut gelingt, denen alles zufliegt. Doch wie viele können das schon?

Für die allermeisten ist es einfach nur verdammt frustrierend.

Sie wünschen und wünschen und nichts geschieht. Und dann geben sie sich selbst die Schuld dafür. Sie haben etwas falsch gemacht, haben falsch gedacht – und genau deswegen erfüllt sich der Wunsch nicht! War ja klar, dass es nicht klappt… Es klappt ja schließlich nie was… Und dann geht die Selbstverletzung in Gedanken los. Irgendwann erholt man sich davon, rafft sich auf, wünscht erneut – und wieder dasselbe. Aber es ist ja nicht das Gesetz der Anziehung daran schuld, sondern man selbst. Man hat wieder etwas nicht bedacht.

Und so nimmt das Ganze seinen Lauf: Man ist frustriert, wird dadurch noch frustrierter und, und, und… Und letztendlich erfüllt man seine wahren Bedürfnisse nach Liebe nicht, weil man der Ansicht ist, die materiellen Wünsche seien unglaublich wichtig. Ohne zu sehen, dass sie einen selbst bei Erfüllung nicht dauerhaft glücklich gemacht hätten.

Wo kann das Gesetz sinnvoll sein?

Natürlich muss es nicht zwangsweise eintreten, dass man völlig frustriert ist. Es kann ebenso gut sein, dass etwas tatsächlich in Erfüllung geht, weil das Loslassen funktioniert hat. Insofern bin ich sehr dankbar dafür, dass ich mich mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt habe. Es hat mich letztendlich immer wieder gelehrt, dass das Loslassen das A und O ist. Aber ganz ehrlich? Dann ist das Ergebnis dessen nicht mehr das, was ich als „Wunsch“ bezeichnen würde. Es ist dann eher eine positive Überraschung, mit der ich nicht (mehr) gerechnet hätte und über die ich mich sehr freue. Insofern glaube ich durchaus, dass man Positives „anzieht“, wenn man positive Gedanken hat.

Das Gesetz eignet sich auch sehr gut, um Dinge zu erklären. Manches erscheint einem dann plötzlich total logisch. Dass der Freund, der sich tagein, tagaus über seinen Job beschwert, trotz zahlreicher Bewerbungen keinen neuen bekommt, zum Beispiel.

Doch es lässt sich lange nicht alles erklären und in Ursache und Wirkung aufspalten. Die Welt ist sehr viel komplexer als wir Menschen es gerne hätten. Wir suchen gerne einen Schuldigen, beim Gesetz der Anziehung sind wir selbst der Schuldige. Oder eben jemand anders, bei dem wir das beobachten. Aber manches ist einfach unerklärbar und für unseren begrenzten Verstand nicht zu erfassen. Haben alle Menschen, die am 11.9.2001 in den World-Trade-Center-Gebäuden waren, negativ gedacht? Wenn wir das annehmen, geraten wir sehr schnell in den mittelalterlich-christlichen Sündengedanken. Du hast etwas verbrochen und das ist deine Strafe dafür.

Und hier greift das Prinzip des Karma im Buddhismus weiter. Wir können nicht alle unsere Handlungen kontrollieren, manches geschieht eben einfach. Dinge gehen schief. Menschen leiden. Und vieles davon ist so furchtbar, dass es uns völlig aus der Bahn wirft. Bei einem solchen Unglück gibt es dann keinen einzigen Schuldigen. Es bleibt unerklärbar und das darf auch so sein. Selbst, wenn du noch so positiv denkst, wird dir dennoch Leid widerfahren. Menschen um dich herum werden krank und alt werden und sterben. Du selbst wirst krank und alt werden und sterben. Dinge werden schief gehen. Entweder du wehrst dich dagegen und wirst unglücklich oder du nimmst sie so hin wie sie sind.

Was ich stattdessen tue…

Das Wünschen hat immer die Problematik, dass man etwas will, was man nicht hat. Und damit lebt man ständig in einer hypothetischen Zukunft, anstatt die Gegenwart und die kleinen Dinge zu genießen. So verpassen wir Möglichkeiten, die wir gar nicht bedacht hatten, weil wir andere „Pläne“ hatten. Denn die Wunscherfüllung dem Universum zu überlassen, mag zwar toll klingen, doch so ganz trauen wir dem Ganzen eben doch nicht.

Anstatt mir mein Hirn weiterhin damit zu zermartern, was ich wohl wieder „falsch“ gemacht habe, weil ein Wunsch wieder einmal nicht in Erfüllung gegangen ist, habe ich also einfach damit aufgehört, zu wünschen. Komischerweise erkennt man erst dann, was man schon alles hat und dass genau das eigentlich schon perfekt ist. Zumindest habe ich das so erlebt.

Was ich jetzt also „tue“, ist so viel Liebe und Güte wie möglich zu empfinden und sie anderen zu geben. Es ist ganz einfach. Ich tue Gutes und vertraue einfach darauf, dass es auf die ein oder andere Art zurückkommt. Und das tut es ausnahmslos immer! Vielleicht nicht so, wie ich es erwarte, aber meist sogar noch besser!

Ich lasse einfach los und ich lasse zu. Ich lasse mich vom Leben überraschen. Wir sind eine so verkopfte Gesellschaft, die alles kontrollieren will und die Schönheit des Nichtkontrollierbaren dabei vollkommen übersieht. Ich finde, echte Stärke liegt nicht im Kampf, sondern in der Akzeptanz. In der Hingabe. In der Leidenschaft für das Leben mit all seinen Facetten, all den Höhen und Tiefen.

Das Gesetz der Anziehung ist also durchaus etwas, mit dem man sich beschäftigen kann. Man kann vieles dadurch erklären, aber manches auch überhaupt nicht. Es ist gut, wenn man darüber Bescheid weiß und es kann einem dabei helfen, ein glückliches Leben zu führen. Sobald es jedoch an die Wunscherfüllung geht… Damit bin ich durch. Seit ich die Dinge akzeptiere und mich überraschen lasse, lebe ich viel gelassener und noch positiver. Und ohne es zu wollen oder darüber nachzudenken, ziehe ich Positives in mein Leben.

Wie stehst du zum Gesetz der Anziehung? Kennst du es? Was sind deine Gedanken dazu?

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26 Kommentare

  1. Danke für diesen Artikel! Du hast in Worte gefasst, was mir schon lange im Kopf herumschwirrt, wenn ich vom LOA höre und lese. Es ist unlogisch. Ich beschäftige mich mit Dankbarkeit und dem Loslassen, versuche, das Beste zu erwarten und lasse die LOA-Logik raus. Und das funktioniert super! Mal schlecht drauf zu sein, gehört für mich aber auch dazu.
    Liebe Grüße,
    Sonja

    • Liebe Sonja,
      schön, dass du das auch so siehst. Ja, es reicht vollkommen, Dankbarkeit und Loslassen zu praktizieren, um ein erfülltes Leben zu bekommen. Für mich gehört es auch dazu, mal schlecht drauf zu sein. Seit ich das nicht mehr so schlimm finde, sind diese Phasen auch viel kürzer und seltener.
      Deine Seite gefällt mir übrigens sehr gut, ich werde noch ein wenig bei dir herumstöbern! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      anna

  2. Hallo Anna,

    vielen Dank für Deinen wertvollen Artikel. Ich habe das schon oft gesehen, dass Menschen etwas sehr krampfhaft festhalten und meinen, dass sie die Dinge völlig losgelassen haben. Ziemliche viele Verwirrungen und Verdrehungen sind erkennenbar.

    Die Resonanz auf mein Ansprechen war dann die völlige Verleumdung. „Ich mache das nicht, wiekannst Du mir nur so etwas unterstellen.“ Ich sehe diese Dinge mitlerweile auch gelassener. Weiterhin gutes Umsetzen.

    Mit Freude und Respekt

    Ulrich

    • Hallo lieber Ulrich!
      Ja, das krampfhafte Festhalten ist ein sehr verbreitetes Phänomen, das ich ständig beobachte. Aber auch bei mir fällt es mir immer wieder auf, je bewusster ich durch das Leben gehe. Diese Verleumdung und der Widerstand der anderen bei einem Ansprechen sind ganz normal und man darf sie nicht persönlich nehmen. Mir fällt auf, dass ich nun genau die Dinge angehe, die ich früher ebenso vehement abgewehrt habe. Da mag man mir Inkonsistenz unterstellen, aber es ist doch viel schöner, sich weiterzuentwickeln und seine Meinung zu revidieren, als das ganze Leben lang eine einzige starre Meinung zu haben. Manchmal habe ich den Eindruck, das wird geradezu erwartet. Nö, ich mach da nicht mit! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  3. Liebe Anna, vielen Dank für diesen großartigen Artikel. Genauso ist es! Ich habe beinahe alle Bücher zu diesem Thema schon vor Jahren gelesen und probiert und bin daran bei kleinen Dingen recht erfolgreich gewesen, aber bei den „Großen“ bin ich anscheinend kläglich gescheitert. Heute bin ich an einer ähnlichen Stelle wie Du. Ich brauche das nicht mehr und ich will es auch nicht mehr. Wenn ich die Wunschcollage anschaue, die ich mir damals gebastelt habe, dann sind es nur Dinge, die ich aufgeklebt habe. Die Dinge stehen nur für etwas. Dass ich Liebe möchte, für mich und alle Anderen. Aber dazu brauche ich all diese materiellen Gegenstände nicht. Früher dachte ich, ich bräuchte ein wunderschönes Haus mit einem Swimmingpool und könnte dann all meinen geliebten Menschen Geborgenheit und Liebe geben, doch heute weiss ich, dass das unnütz ist. Unser Garten mit samt seinen Unkräutern erfüllt den Zweck genauso, oder eine Waldlichtung bei Mondschein. Ganz liebe Grüße sendet Dir der Flamingo

    • Lieber Flamingo,
      ohh ja, die Kollage. So etwas in der Art habe ich auch. Mir kam das schon von Anfang an seltsam vor, als in den LOA-Büchern immer die Rede von „wünsche dir das tolle Auto/viel Geld/ein schönes Haus“ war. Ich wusste: „Das kann nicht alles sein!“, aber diese Bücher redeten mir geradezu ein, dass es voll okay ist, sich das zu wünschen und dass man damit voll glücklich wird. Klar, freue ich mich immer noch über Dinge und ich würde auch zu einem schönen Auto nicht nein sagen, aber ich benötige das nicht! Schön, dass auch du dieselben Erkenntnisse hattest!
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  4. Liebe Anna,

    ich halte es sogar für gefährlich und kontraproduktiv an das Gesetz der Anziehung zu 100% zu glauben.
    Weil:
    – es dazu verleiten kann, selbst passiv zu bleiben und sich die dringenden Veränderungen in den Lebensbedingungen einfach nur zu wünschen, aber nichts dafür zu tun…
    – es dazu führen kann, dass man sich am Ende nur schlechter fühlt, weil es bei so vielen Menschen zu klappen scheint, nur bei einem selbst scheinbar nicht. Und schon geht die Mühle an Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen los
    – es impliziert, dass man selbst der Mittelpunkt des Universums ist. In Wahrheit sind wir aber alle Teil einer großen Gemeinschaft. Was ist denn, wenn sich zwei, drei oder 10 Menschen den gleichen Traumjob wünschen? Wer kriegt ihn dann?
    – es ignoriert, dass es auch einfach Zufälle und Ungerechtigkeiten und Unvorhergesehenes gibt. Oder ist jetzt jeder, der an Krebs erkrankt ist, selbst schuld daran? Was ist mit den Menschen, die Opfer von Verbrechen oder Terroranschlägen werden? Was ist mit dem Kind, dass vom Auto überfahren wird?

    Auch wenn das Prinzip: „man erntet, was man sät“ nachvollziehbar ist und es tatsächlich selbsterfüllende Prophezeiungen u.ä. gibt, ist nichts, was so radikal ist wie das Gesetz, uneingeschränkt empfehlenswert.

    LG, Katharina

    • Liebe Katharina,
      ich muss dir wirklich zustimmen. Vor einem Jahr hätte ich das vermutlich nicht gemacht, da war ich noch völlig überzeugt. 😉 Ich denke, mit selbsterfüllenden Prophezeiungen, dem Versuchsleiter-Erwartungseffekt, etc. lässt sich viel erklären. Aber ich finde, es kann durchaus sein, dass da Dinge (Energien?) mit hineinspielen, die wir wissenschaftlich noch nicht messen oder erklären können. Aber mir geht es weniger darum, sondern eher um das Wünschen. Und ja, es kann durchaus kontraproduktiv sein und die eigene Entwicklung hemmen anstatt sie zu fördern.
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  5. Hey Anna,

    ich kenne das Gesetz der Anziehung sehr gut und habe schon kurz nach der Veröffentlichung in Deutschland, den Film „the secret“ gesehen. Ich muss sagen ich habe lange Zeit auch diesem Gesetz hinterher getrauert und immer mit Zwang versucht mir etwas zu wünschen. Haus, Auto, Geld und so weiter. Aber ich stimme dir voll und ganz zu, das sind nur materielle Dinge, die uns nicht glücklich machen. Und auch das wird berücksichtig bei diesem universellen Gesetz – der Nutzen für einen Selbst und die Welt im Ganzen. Also: Porsche bringt nichts, also sorry „no delivery“.

    Ich mache mich stattdessen gerade los von dem Materiellen und versuche auf Minimalismus umzusteigen und mit dem glücklich zu sein, was ich habe. Und sind wir nicht alle auf der Suche nach dem inneren Frieden statt den äußeren Fassaden?! Ich habe nun schon mit vielen einflußreichen, reichen und mächtigen Menschen gesprochen und sie alle sagen, dass dieses kein wirklicher Traum ist, sondern wünschen sich die Rückkehr zu weniger. Aber dafür GLÜCKLICH.

    Es ist wie Du sagst, Man muss loslassen um dann eine „Kirsche“ auf dem dicken Eisbecher mit Sahne – der sich Leben nennt – zu bekommen und sich damit NOCH glücklicher schätzen zu können. Es ist quasi ein „on top“-Geschäft.

    Also liebe Leute, rufe ich euch hiermit auf einmal, gerade nun zum Jahresbeginn, eine innere Inventur zu machen. Was macht euch glücklich? Wovon wollt ihr mehr? Welche Momente im Leben genießt ihr vollkommen? Bei welcher Tätigkeit geht euer Herz auf? Und so weiter. Damit kommt man zu wirklichem Glück 😉

    Für euch alles Liebe und eine dicke Umarmung!
    Alex

    • Hallo lieber Alex,
      ja, es steht immer wieder am Rande in diesen Büchern, dass der Porsche nicht geliefert wird, weil man sich eigentlich Liebe wünscht, etc. Und im nächsten Satz ist dann doch wieder vom Porsche die Rede. 😀
      Das, was du über die reichen Menschen sagst, ist wirklich interessant. Man kann das ja auch bei Promis beobachten. Alle wollen berühmt und wichtig sein, aber die Berühmten und Wichtigen haben so gut wie alle einen an der Klatsche: Drogen- und Alkoholmissbrauch und auch Suizid gehören dort ja einfach dazu.
      Von großer Bedeutung sind die Fragen, die du aufgeschrieben hast. Und auch, dass man alles, was man vermeintlich will, weiter infrage stellt. „Wieso will ich den Porsche? Welches wirkliche Bedürnis steckt dahinter? Warum?“
      Ganz lieben Dank dir für die Ergänzungen! 🙂
      Anna

  6. Hi Anna,

    bei der Überschrift dachte ich mir: Okay, mal schauen, wohin dieses Pferd reitet 😉 Am Ende denke ich: in einen wunderschönen Sonnenuntergang.

    Ich kann deine Gedanken dazu gut nachvollziehen, hatte mich allerdings gar nie so ausführlich mit der LOA beschäftigt, sodass ich den Teil mit den Wünschen gar nicht dazu gerechnet hätte. Ich muss auch immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich bei gewissen Bloggern all diese Hülle und Fülle Botschaften lesen und dass man sich das ja alles nur herbei träumen muss. Und vor lauter Geilheit auf ein Leben in Reichtum vergessen sie, was den eigentlichen Reichtum des Lebens ausmacht: Zeit, Liebe, Menschlichkeit, Natur, tolle Gespräche, etc.

    Auf das Gesetz der Anziehung ganz ohne materielle Wünsche!

    Liebe Grüße
    Mischa

    • Hallo lieber Mischa,
      ich musste über das in den Sonnenuntergang laufende Pferd schmunzeln. 😀 Wenn du den Teil mit dem Wünschen nicht dazugerechnet hast, dann hast du es richtig gemacht – Glückwunsch! 🙂 Das mit den „gewissen BLoggern“ und dem Herbeiträumen ist mir auch schon aufgefallen. Das sind leider oft ebendie, die behaupten, den Stein der Weisen gefressen zu haben. Dabei haben sie noch einiges vor sich in ihrer Entwicklung. Das Dumme dabei ist nur, dass es schwer ist, wieder zurückzukehren, wenn man einmal auf der Schiene fährt und damit Geld verdient. Dann seine Überzeugungen zu überprüfen, anstatt sie aggressiv zu verteidigen, ist vermutlich nicht ganz einfach. Aber auch diesen Menschen wünsche ich die Dinge, die du nennst: Zeit, Liebe, Natur,… Schön, dass du all das schon gefunden hast! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  7. Hallo Anna,
    schön, das du dir so viel Mühe gemacht und deine Gedanken zu diesem Thema für alle sichtbar gemacht hast.

    Nur leider ist mir auch nach mehrmaligem lesen dein Unbehagen zu dieser Philosophie zwar durchaus bewusst, aber deine alternative Ansicht nicht ganz klar. Was genau meinst du mit deiner Aussage: „Ich lasse einfach los und ich lasse zu“ ? Wie sieht das in der Realität aus… dieses Loslassen ?

    Liebe Grüße Stephan

    • Hallo lieber Stephan,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Vielleicht habe ich mich tatsächlich nicht deutlich genug gemacht. Wahrscheinlich wollte ich das, was ich so in meinen letzten Artikeln geschrieben habe, nicht noch einmal wiederholen. Mit dem Loslassen meine ich, dass ich meine Erwartungen an das Leben größtenteils loslasse und mich überraschen lassen will. Ich habe inzwischen gelernt, dass die Welt ein sicherer Ort ist, an dem ich angstfrei leben kann. Dinge, die mir zuerst als unbequem erscheinen, können durch eine andere Sichtweise zu einer Herausforderung werden, die zu bewältigen mir Freude macht. Ich versuche auch die Dinge mit Hingabe und Freude zu machen, die ich mir früher gerne weggewünscht hätte. Das Putzen beispielsweise. Eine Zeit lang fand ich es so lästig, sah es als eine „Vergeudung meiner Talente“ an und ärgerte mich (ein wenig) darüber, keine Putzfrau zu haben, die das übernimmt. Inzwischen liebe ich das Putzen. Ich freue mich über die Bewegung, darüber, dass ich mit meinen Händen Dinge berühren kann und darüber, wie alles sauberer und meine Wohnung wohnlicher wird. Ich putze mit allen Sinnen. Ich habe also die Erwartung losgelassen, ein Leben ohne Putzen zu haben und darin Schönheit und auch Freiheit gefunden. Ich muss nicht mehr alles „wegwünschen“, was mich stört oder etwas „herbeiwünschen“, von dem ich meine, dass mein Leben dadurch besser wird. Wenn ich das akzeptiere was da ist und das Wundervolle darin suche, werde ich wohl viel zufriedener sein als wenn all meine Wünsche in Erfüllung gehen. 😉
      Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten?
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  8. Hallo Anna,

    vielen Dank für den facettenreichen Artikel.

    Ich beschäftige mich intensiv mit dem Gesetz.

    „Seinen Ursprung hat das Ganze vermutlich in der buddhistischen Karma-Lehre,“

    Das Gesetz wurde von mehreren Kulturen paralell erkannt. Die ersten Hinweise fallen auf die
    Hermetiker (Hermes Trismegistos). Die „Universumgesetze“ sind auf den
    hermetischen Schriften (Tabula Smaragdina) festgehalten, welche mehrere zehntausend Jahre alt sind.
    Das Gesetz der Anziehung ist nämlich nur ein Gesetz unter den Gesetzen.
    Die Gesetze lassen sich zusammenfassen in das Hauptgesetz: In das Gesetz des SEINs.
    Das hermetische Symbol ist heute sogar auf dem Dollarschein zu finden.

    „Wieso macht das Gesetz der Anziehung unglücklich?“

    Das Gesetz macht einen nicht unglücklich. Nur man selbst macht sich unglücklich.

    Das Problem ist, dass es immer dann nicht funktioniert, wenn
    man an den Wunsch nicht glaubt und darauf vertraut.
    Und wenn man Frust hat, warum es bei großen Dingen nicht klappt,
    ist es doch immer noch ein Mangelbewusstsein.
    Auch die gesamte Phase, wie du beschreibst, ich probiere es, es klappt nicht, ich probiere es, es klappt nicht
    ist von Mangel durchdrungen.

    Die Wirkung einer Ursache tritt nicht immer direkt in unsere Realtiät,
    weil das Wachstum nicht berücksichtigt wird.

    Man kann es sich wie eine Pflanze vorstellen. Ich setze einen Samenkorn.
    Er keimt. 3 Tage sind vergangen. Dann sage ich mir, das Gesetz funktioniert
    nicht bei größeren Dingen. Dann grabe ich wie wild im Boden herum, um zu schauen
    ob die Pflanze (Wunsch/Vision) wächst und zerstörte damit die Planze. Resultat:
    Es wächst keine Pflanze. Der Traum geht nicht in Erfüllung.

    „Für die allermeisten ist es einfach nur verdammt frustrierend.“

    Deswegen funktioniert es nicht für die allermeisten, weil es nicht richtig verstanden wurde
    und Frust eine Negativschwingung ist.

    „Das Wünschen hat immer die Problematik, dass man etwas will, was man nicht hat.“

    Wer diese Behauptung anstellt, hat das Gesetz auch nicht verstanden oder „erfühlt“.

    Es geht nicht darum, zu wollen, was man nicht hat.

    Es geht darum, zu wollen, worin man freudvolle Erfahrungen machen möchten.

    Beispiel: Ich möchte ein schönes Haus.

    Ich habe kein Haus, deswegen möchte ich ein Haus.

    Hier ist die Mangelschwingung aktiv.

    Ich habe kein Haus, bin ohne Haus „glücklich“, würde aber gerne ein Haus haben, weil ich
    mir vorstelle, es wäre gemütlich, toll, …

    Erst jetzt zieht man das schöne Haus an.

    Leider stellen die meisten Autoren das Gesetz der Anziehung einfach falsch dar.

    Es geht im Endeffekt darum, dass man die Fülle in sich findet. Auch wie du sagst.
    Dann ist es egal, ob ich etwas habe. Aber genau dann wird es kommen.
    Es ist paradox. Aber so ist es.

    Man braucht im Endeffekt nichts. Keine Wohnung. Keine technischen Geräte. Keine Blogs.
    Keine Selbständigkeit. Man kann sich einfach hinsetzen und meditieren. Und glücklich sein.
    Den ganzen Tag.

    Dann können wir auch zurück in die Steinzeit. Aber wir sind in die heutige Zeit gelangt, weil
    die Menschen (freudige) Erfahrungen machen wollten. Auch Evolution genannt.

    Ich habe wie gesagt auch die gleichen Phasen durchgemacht wie du,
    z.B ich fühlte mich schlecht und unglücklich durch das Wünschen, aber nur weil ich nicht innerlich erfüllt war.

    Wenn man erfüllt ist und JETZT bereits alles gut ist, und sich dann Dinge vorstellt, die man gerne erleben würde,
    dann ist man in Harmonie mit dem Gesetz der Anziehung.

    Das Gesetz nicht anwenden ist sowieso nicht möglich. wenn du es nicht bewusst tust, wird es unbewusst passieren.
    Dann wird das Leben gesteuert durch unbewusster Muster, die sich im Leben angehäuft haben.

    Bzgl. der Schuld lohnt es sich, einfach den Begriff komplett aus dem Vokabular zu streichen. Es ist nur ein Wort, was mit einem
    negativem Gefühl verbunden ist. Schuld ist nur dafür da, um sich der Verwantwortung zu entziehen.
    Aber das ist nicht möglich. Wenn wir sagen, ich habe keine Verantwortung, dann haben wir unbewusst immer noch
    Verantwortung (durch unsere Unbewusstheit).

    Wir können zwar sagen, ich überlasse es dem Zufall, aber wir überlassen es nur unserer Unbewusstheit.

    LG
    Sven

    • Hallo lieber Sven,
      auf einen Kommentar wie deinen habe ich gewartet! 😉 Vielen Dank dir dafür!
      Mir war beim Schreiben durchaus bewusst, dass man all das mit dem Gesetz erklären kann. Ich würde von mir behaupten, es auch wirklich verstanden zu haben. Ich mag es nur nicht mehr aktiv anwenden, weil mir das zu stressig ist und ich keine Lust mehr darauf habe, immer wieder in das Mangelbewusstsein zu rutschen. „Leider stellen die meisten Autoren das Gesetz der Anziehung einfach falsch dar.“ – das ist es wohl, was mich stört. Immer wieder ist von den geilen Autos und Häusern und dem vielen Geld die Rede. Ich mag das nicht mehr hören. Ich wende das Gesetz gerade wohl ziemlich erfolgreich an – unbewusst -, weil mein Leben voller Fülle ist und ich sehr dankbar dafür bin. „Was“ ich damit genau anziehe, ist mir nicht so wichtig.
      Wenn du das Gesetz so anwenden kannst, wie du es beschreibst, finde ich das beachtlich und freue mich für dich. Doch mir ist es nicht gelungen, ohne dass ich immer wieder in die materiellen Wünsche „abgerutscht“ bin. Außerdem ist es mir zu anstrengend, das zu tun, was die Autoren raten: Collagen basteln, sich etwas täglich vorstellen. Wenn es ohne Vorstellen und Wünschen kommt, dann freue ich mich. Wenn nicht, dann eben nicht. Dann kommt eben was anderes. Ich bin da sehr gelassen geworden – und wenn es eben diese Gelassenheit ist, die das Schöne anzieht, ist das ein toller Nebeneffekt davon! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

      • „Außerdem ist es mir zu anstrengend, das zu tun, was die Autoren raten“

        Die Erfahrungen habe ich Anfangs auch gemacht. Es gibt aber Zig-Methoden…und für jeden wird eine Methode dabei sein, die auch Spaß macht. Wichtig ist, eine Methode zu finden, die Spaß macht.

        Z.B das Ausmalen, was man mal mit deinem Blog machen könnte, z.B später Bücher schreiben. Die Vorstellung davon, allein das ist Arbeit mit dem Gesetz der Anziehung. Nur das wir es einfach Planung nennen oder Ziele definieren.

        Kennst du die Bücher von Jerry und Esther Hicks? Das sind meiner Meinung nach die wenigen Autoren, die das Gesetz der Anziehung mit allem drum herum richtig darstellen.

        • Selbst diese Zielplanungen habe ich momentan nicht auf dem Schirm. Ich habe den Eindruck, dass sich das Leben ohne einfacher lebt. Vielleicht sehe ich das irgendwann wieder anders, aber gerade genieße ich den Moment. 😉
          Ja, die Hicks-Bücher kenne ich alle. Und sie haben mir auch besser gefallen als andere, mal abgesehen davon, dass ich es nicht schaffe, daran zu glauben „wie“ die beiden zu ihren Erkenntnissen kommen, hehe. 🙂
          Gerade spielt die Anwendung des Gesetzes einfach keine Rolle in meinem Leben und mir geht es sehr gut damit.

    • danke für den hinweis mit der schuld, der ist mir beim lesen auch sofort aufgefallen.
      eigentlich gibt es keine schuld, sie wird in dem moment erzeugt, wo wir sie vergeben.
      das habe ich mal genauer hier beschrieben:
      http://niklasfroese.de/fragmente/schuld.html

      du schreibst ganz recht, es geht nicht um schuld, sondern um verantwortung. nicht „ich bin schuld, dass ich krebs hab“ (also: „ich bin schlimm, ich bin schlecht), sondern „ich habe krebs. wie kann ich nun verantwortung übernehmen?“

      • Hallo lieber Niklas,
        ja, das mit der Schuld ist bei vielen Menschen ein Riesenthema. Vergangene Ereignisse bestimmen dann das komplette Leben und es fällt schwerer, dieses zu genießen. Verantwortung hingegen ist mehr an der Zukunft als an der Vergangenheit ausgerichtet – genau wie du beschreibst: „Was kann ich nun tun?“ anstatt „Was habe ich nur getan?“ 🙂
        Ganz liebe Grüße
        Anna

  9. Hallo Anna,

    habe da gerade den Kalenderspruch des Tages von Robert Betz gelesen. Denke, das passt zum Thema:

    „Wenn es dir an Geld oder materiellem Wohlstand mangelt, dann fehlt es dir vermutlich an der Wertschätzung dir selbst gegenüber und an Dankbarkeit dem Leben gegenüber. Selbstwertschätzung, Dankbarkeit und Freude am eigenen Sein sind die kräftigsten Erzeuger von Fülle.“

    Frohes Neues Jahr 2016

    • Hallo Artur,
      vielen Dank dir für den Kalenderspruch. Ich finde ihn sehr interessant. Ich hatte bis vor einigen Monaten sehr wenig Geld zur Verfügung, zumindest nach den Maßstäben der meisten gemessen. Ich selbst sah das überhaupt nicht so, empfand keine Knappheit. Wie ist es damit? Wer bestimmt, dass es einem an Geld und materiellem Wohlstand mangelt? 😉
      Ganz liebe Grüße und auch dir ein schönes 2016!
      Anna

  10. Hallo und gutes neues Jahr an alle!

    Ziele im Leben kann ich vor allem dann mit Leichtigkeit erreichen, wenn meine Ziele mit
    meinen Werten vereinbar sind.
    Stell dir zwei nebeneinander liegende Kreise vor die in der Mitte eine Schnittmenge bilden. Der linke steht für deine impliziten Bedürfnisse, der rechte für deine expliziten Ziele. Die in der Schnittmenge liegenden Ziele kann ich mit Leichtigkeit erreichen, für die übrigen bedarf es großer Anstrengung und vor allem Willenskraft.

    Ein gutes Buch dazu (auch hilfreich für die vielen guten Vorsätze):
    Dr. Kelly McGonigal „Bergauf mit Rückenwind“.

    Noch ein paar hilfreiche Zitate (sind Wünsche und Ziele wirklich „meine“?):

    „Sich zu vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit“
    Sören Kierkegaard

    „Wer immer nur auf seine Mitmenschen hört, wird mit der Zeit schwerhörig für seine innere Stimme.“
    Ernst Ferstl

    Viel Glück im neuen Jahr
    Tobias

    • Hallo lieber Tobias!
      Ich finde, man sollte Ziele überhaupt nicht erreichen (wollen), wenn sie den eigenen Werten widersprechen. Im Endeffekt macht das doch alle Beteiligten unglücklich. 😉
      Vielen Dank dir für den Buchtipp und auch für die passenden Zitate!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  11. Liebe Anna,
    ich kann dich gut verstehen, dass du mit dem Gesetz der Anziehung durch bist. Auch ich war anfangs begeistert von dem Gesetz, vor allem nachdem ich das Buch The Secret gelesen habe und habe es motiviert versucht umzusetzen: durch Wünschen meine Ziele zu erreichen und ein positiveres Leben zu führen. Es gelang mir zum Teil. Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr, dass ein besseres Leben allein durch das Wünschen funktioniert. (Vielleicht tut es das, aber ganz ehrlich: Wer kann so zweifelsfrei Glauben? Ich leider nicht. Vielleicht funktioniert es deswegen nicht bei mir und vielen anderen. Denn so wie es beschrieben wird, musst man eigentlich felsenfest davon überzeugt sein, dass einem dies und jenes widerfährt. Ich habe zu viel (unbewussten) Zweifel in mir, um meine Träume wirklich überzeugend, zu 100%, zu glauben.)
    Nichts desto trotz glaube ich an dieses Gesetz. Für mich beinhaltet es das Denken UND das Handeln in eine positive Richtung. Ich habe sogar gerade dazu eine dreiteilige Serie begonnen, warum ich glaube, dass alles im Leben die Resultate deines Denken und Handelns sind und dadurch selbst nochmal viel über das Gesetz der Anziehung gelernt.
    Vielleicht kannst du auch etwas daraus für dich mitnehmen 😉
    Bis bald und ganz liebe Grüße
    Bettina

    • Hallo liebe Bettina,
      ich merke auch, dass ich an das Gesetz glaube, bzw. die Auswirkungen davon sehe. Aber ich beschäftige mich geistig nicht mehr damit. Es ist nicht mehr so wie zu Beginn, als ich dachte: „Ha! Da ist das Gestz der Anziehung im Spiel!“, sondern eher einfach nur ein „Aha“ – ohne es unbedingt als „Gesetz“ zu identifizieren und zu benennen.
      Auf deine Serie werde ich auf alle Fälle einen Blick werfen, danke fürs Bescheidsagen! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      anna

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