Ich habe geweint, aber jetzt lache ich!

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Ich habe geweint, weil ich keine Arbeit hatte.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich sie nicht brauche, um glücklich zu sein.

Ich habe geweint, weil ich kaum Geld hatte.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich kein Geld brauche, um glücklich zu sein.

Ich habe geweint, weil ich glaubte, keine Freunde zu haben.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass die wichtigen Menschen immer bei mir sein werden.

Ich habe geweint, weil ich mich gehasst habe.
Jetzt lache ich, weil ich ich dadurch andere verstehen kann, denen es so geht.

Ich habe geweint, weil ich viel Aggression erlebt habe.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass das nicht mein Weg ist.

Ich habe geweint, weil ich glaubte, ich hätte einen wichtigen Menschen verloren.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass  dieser Mensch für immer ein Teil von mir bleiben wird.

Ich habe geweint, weil ich glaubte, keine Anerkennung zu finden.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich keine Anerkennung brauche.

Ich habe geweint, weil ich von einer Krise in die andere geriet.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass jede einzelne von ihnen mich stärker gemacht hat.

Ich habe geweint, weil ich solche Angst hatte.
Jetzt lache ich, weil ich immer mehr erkenne, dass Ängste substanzlos und eine Illusion sind.

Ich habe geweint, weil ich Schmerzen spürte.
Jetzt lache ich, weil ich gelernt habe, dass sie zum Leben dazugehören.

Ich habe geweint, weil ich keinen Sinn sah.
Jetzt lache ich, weil ich sehe, dass er all die Zeit direkt vor meiner Nase war.

Ich habe geweint, weil ich mein Leben nicht mehr ausgehalten habe.
Jetzt lache ich, weil all das mir dabei geholfen kann, zu dem Menschen zu werden, der ich nun bin.

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4 Kommentare

  1. Danke, Anna, diese Worte tun mir heute gut.

    Wie hat du es geschafft, die Stärke zu entwickeln, aus dem Weinen ins Lachen zu kommen?

    • Liebe Michaela,
      dass meine Worte dir guttun, macht mir sehr glücklich.
      Wie ich es geschafft habe, die Stärke zu entwickeln, ist eine sehr gute Frage, die sich nicht so einfach beantworten lässt. Aber wenn ich darüber nachdenke, würde ich doch sagen: Ich habe angefangen, mich selbst endlich so wichtig zu nehmen, dass ich mich jeden einzelnen Tag um mich kümmere. Das kann jeden Tag etwas anderes sein. Meist schließt es Yoga, Meditation, gutes Essen, mich nährende Kontakte zu meinen Mitmenschen und das Folgen meiner Interessen ein. Jeden einzelnen Tag frage ich mich: Was ist heute wichtig? Und ich versuche, mir das zu geben. So habe ich mir Schritt für Schritt ein Leben gestaltet, das ich wirklich liebe, in dem ich mich auf jeden einzelnen Tag freue. Und das gibt mir sehr viel Stärke und Zuversicht. Ich weiß, ich muss nie wieder in diesen leidvollen Zustand zurück, in dem ich weinen musste – es sei denn, ich entscheide mich dafür. Werde ich aber niemals wieder tun, das weiß ich. 🙂
      Bist du gerade in diesem Prozess, Michaela?
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  2. Hallo Anna,
    auch mir gefällt vor allem deine Formulierung gut. Wie du wesentliches in aller Kürze auf den Punkt bringst. Im Prinzip meinen die Sätze doch, dass ich „gezwungen“ bin, jeden Tag, jede Stunde zu schauen: was will ICH und nicht die anderen? Was ist MIR wichtig und nicht den anderen? Womit geht es MIR gut?
    Es gibt nichts wichtigeres und teilweise auch schwierigeres als die Reflexion. Wie gehe ich mit Ereignissen um, wie entscheide mich, welchen Weg will ich gehen? Ich habe immer die Wahl, ist der Satz, den ich mir vor allem immer wieder ins Gedächtnis rufe. Es stärkt ungemein, auch in der größten Sch… zu wissen: Diesen Weg habe ich bewusst gewählt und niemand hat gesagt, dass er leicht sein wird, aber es ist MEIN Weg.
    Mein 2. Lieblingssatz: Schlimmer geht immer! Ein Beispiel? Ich gehe regelmäßig ins Fitneßstudio, meist sehr gerne, manchmal versucht mein Schweinehund mich aber mit allen Mitteln zu Hause zu halten. Dann stelle ich mir vor, ich hätte große Schmerzen, die mich an jeder Bewegung hindern, oder säße im Rollstuhl. Hört sich gemein an, aber es macht mir klar, welche Privilegien ich genieße, wie gut es mir trotz oder mit allem geht und ich lerne, auch Kleinigkeiten wertzuschätzen.
    Huch – jetzt ist beinahe eine Predigt daraus geworden.
    Einen schönen Tag wünsche ich in die Runde.

    • Hallo liebe Diana,
      ich muss dir vollkommen recht geben: Der Satz „ich habe immer die Wahl“ ist sehr wichtig, um uns selbst zu stärken. Und auch „schlimmer geht immer“ lässt sich sehr gut anwenden. 😉 Danke dir für deine Beispiele und alles Liebe dir!
      Anna

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