Ein Leidenschafts-Entdecker kommt zu Wort: Jake Voth

 

 

 

 

 

 

Schon vor einer Weile habe ich ein Interview mit einer Person aus meinem Bekanntenkreis gehalten. Einer Person, die auf mich unglaublich authentisch und inspirierend wirkt und einfach ihre Leidenschaften lebt!

Das Interview ist trotz Kürzungen ordentlich lang geworden, weswegen ich mir nie sicher war, wann und wie ich es hier auf dem Blog unterbringen soll. Doch jetzt habe ich mich entschlossen, dass ich es nicht weiter kürze. Denn Jake hat wirklich etwas zu sagen. Und ich bin mir sicher, dass du, wenn du dir ein wenig Zeit nimmst und in seine Geschichte eintauchst, viel daraus lernen kannst. Vor allem, wenn du dir gerade unsicher bist, wie es bei dir weitergehen soll.

Jake, magst du einfach mal kurz erzählen, wer du bist und was du gerade machst?

Ich bin Jake Voth. Ich bin Sänger, Vocal Coach und Redner. Ich stehe europaweit auf Konzertbühnen, unterrichte Gesang in Schwäbisch Hall und schreibe/halte Reden für gewünschte Events. Ich führe übrigens auch Trau-Zeremonien bei nicht kirchlichen Hochzeiten durch – etwas, das immer mehr Anklang findet. Viele junge Paare können sich mit dem kirchlichen Hintergrund nicht mehr identifizieren, möchten aber auf eine schöne Feier nicht verzichten.

Wieso hast du dich gerade für den Gesang entschieden?

Ich wurde bereits als Kind recht früh durch meine musikalischen Eltern an die Musik und den Gesang herangeführt. Da ich fünf Geschwister habe, gab es bei uns immer Musik und mehrstimmige Gesänge. Ich wuchs streng religiös auf; meine Eltern und alle meine Geschwister sind immer noch sehr gläubig. Irgendwann kam dann die Liebe zur Rockmusik. Das war natürlich nicht ganz einfach für meine Eltern, denn für sie begab ich mich dadurch auf einen gefährlichen Weg.

Mit zwölf kam mir während einer Autofahrt vom sonntäglichen Gottesdienst der Geistesblitz: „Ich will eine Band.“ Ich fand diesen Gedanken aus unerfindlichen Gründen sehr faszinierend. Ich war derzeit ein unfassbarer Countryfan. Ich meine: welcher Junge findet Cowboys nicht heldenhaft; und dann noch deren rauen Groove?
Ich hab ich mir aus Holzresten eine Gitarre gebaut, auf der man zwar nicht spielen konnte, aber sie war trotzdem cool. Ab da war dann also neben dem Traum, Batman zu werden, der Traum da, in einer Band zu sein. In meine erste Band bin ich mit 21 eingestiegen, ich habe mit der Zeit aber gemerkt, dass ich bereits nach drei Songs sehr heiser war. Ich entwickelte Stimmbandknötchen und Polypen auf den Stimmlippen. Und brachte nach Konzerten meist tagelang keinen Ton heraus. Daher fing ich mit Gesangsstunden und Logopädie an. Dort habe ich Techniken gelernt, mit denen ich in der Lage war, länger zu singen. Die Knötchen und Polypen mussten trotzdem operiert werden. Seither ist mir bewusst, wie wichtig die richtige Technik beim Singen ist.

Anfänglich meiner Selbstständigkeit als Sänger/freischaffender Künstler wollte ich nur als Sänger arbeiten. Doch durch die Gesangsstunden habe ich ein regelmäßigeres Einkommen. Außerdem wurde mir schon öfter von meinen Lehrern nahegelegt, zu unterrichten, die wohl damals schon dieses Potential in mir erkannten. Es geht mir auch leicht von der Hand. Vermutlich, weil ich mich selbst gut daran erinnern kann, wie es damals bei mir war und wie die Lernprozesse so abliefen.

Das Interessante ist, dass ich zu Beginn nie wirklich gutes Feedback zu meinem eigenen Gesang bekommen habe. Es hat sich eher der Nachbar beschwert. Aber ich liebte das Singen zu sehr, um es aufgrund negativer Kritiken aufzugeben. Ich arbeitete kontinuierlich weiter; trotz Selbstwertproblemen. Aus diesem Grund kann ich vermutlich auch viele meiner Gesangsschüler verstehen, wenn sie mit eben diesen Selbstzweifeln zu mir kommen.

Durch das Singen habe ich für mich unglaublich viel über das Leben gelernt: Ich mache auch Übungen, die mir nicht immer Spaß bereiten. Diese aber bringen mich nach vorne und sorgen dafür, dass ich meine langfristigen Ziele erreichen kann. Das wiederum macht mich glücklich. Ich weiß mittlerweile auch, dass sich „scheiße“ fühlen lediglich bedeutet, dass ich eine Kursänderung vornehmen muss – und nicht, dass ich versagt habe. Es ist also nicht ein Indikator dafür, dass ich gleich alles aufgeben sollte – sondern es müssen einfach nur die Weichen anders gestellt werden. Wenn du also andere Resultate willst, musst du etwas anders machen als davor. Denn wenn du genauso weitermachst, gibt’s eben auch weiterhin das selbe Resultat. Meine Selbstwahrnehmung hat sich ebenfalls verändert. Sich selbst singen bzw. die eigene Stimme zu hören ist meistens befremdlich. Das Feedback der anderen überrascht da oft. Meist positiv. Da wird einem vor Augen geführt, dass die eigene negativ-kritische Wahrnehmung deutlich von Auffassung des Umfeldes differiert.

Was hast du früher gearbeitet und wie hat sich das angefühlt?

Mit 18 musste ich zu Hause ausziehen, weil ich eine Freundin hatte und das für meine Eltern aus Glaubensgründen nicht vertretbar war. Ich habe damals die Mittlere Reife gemacht, anschließend eine kaufmännische Ausbildung. Eigentlich nur, weil ich nicht wusste, was ich tun sollte. Nach dem Zivildienst wurde ich in meinem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen. Mein damaliger Chef und die kaufmännische Branche störten sich an meinen langen Haaren – das war nicht präsentabel. So kam es, dass ich bei einer Druckerei landete, bei der ich schließlich 13 Jahre lang arbeitete. Immer schön Schichtarbeit und immer wieder dasselbe. Mit der Zeit hatte ich das Gefühl, dass mein Leben stagnierte.

Während dieser Zeit las ich viel und machte mir Gedanken über das Glücklichsein an sich. Ich gab mir Mühe, einen Sinn in den Tätigkeiten zu sehen; das Ganze meditativ zu betrachten. Doch ich hatte weiterhin den Eindruck, bei der Arbeit zu verblöden. Zu diesem Zeitpunkt tourte ich mit einer Coverband immer an den Wochenenden und verdiente ganz gut nebenbei. Mein damaliger Arbeitgeber war dadurch mit meiner Unabkömmlichkeit an Wochenenden nicht zufrieden und es kam zu einer Trennung. Ich war nicht mehr bereit, die Musik hintenanzustellen. Ich wurde gekündigt und für ein halbes Jahr freigestellt. Ich hatte also Zeit, mir Gedanken zu machen. Je länger ich aber grübelte, desto mehr wurde mir klar, dass es keine Alternative zur Musik gab. Es war zwar schon immer mein Wunsch. Aber ich traute der ganzen Situation nicht. Das wird umso schwerer, wenn einem die Freunde mehr mit den Risiken als mit Ermutigungen im Ohr liegen. Ich dachte mir: „Entweder ich gehe hier zugrunde oder ich gehe das Risiko ein!“ Das war quasi ein „Do or Die“. Ich denke, es ist das Geilste, wenn das Schicksal einen zum eigenen Glück zwingt. Man verharrt sowieso meist zu lang in der Schreckstarre.

Würdest du dieselben Entscheidungen noch einmal treffen oder bereust du etwas?

Ich bereue definitiv nichts! Das Einzige, dass ich vielleicht hätte anders machen können ist, mich schon früher für die Selbstständigkeit zu entscheiden. Die Zeichen dafür standen schon damals gut. Ich bin jedoch froh, dass ich mein Zeitfenster noch erwischt habe. Ich denke, es gibt für alles im Leben bestimmte Fenster, die weit offen stehen. Diese schließen sich aber auch wieder. Ich weiß, dass meines schon einige Jahre vor meinem eigentlichen Entschluss offen stand. Ich brauchte aber etwas länger, um Mut zu fassen.

Würdest du sagen, dass es glücklich macht, seinen Leidenschaften zu folgen?

Ja, natürlich! Immer. Kann es etwas geben, was glücklicher macht, als das zu tun, wofür man das Gefühl hat, auf der Welt zu sein? Menschen dieser Art wirken auch ganz anders; aufgrund ihrer Authentizität. In meinem Bekanntenkreis habe ich beispielweise jemanden, der nicht unbedingt der größte Sympathie-Träger ist. Dieser Jemand ist aber leidenschaftlich in seinem Beruf. Echt und ehrlich in seinem Bestreben. Wenn man mit einem betreffenden Anliegen zu ihm kommt, hat man nie das Gefühl abgefertigt zu werden. Er ist leidenschaftlich dabei und das berührt! Auch ich musste meinen ersten Eindruck und Meinung bezüglich ihm revidieren. Ich respektiere ihn komplett! Denn er hat etwas mit mir gemeinsam: die Leidenschaft für das, was er als Berufung ausübt. Auch wenn es ein völlig anderer Berufszweig ist. Mir ist seither auch bewusst, dass es nicht immer die klassischen Dinge wie Malerei, Musik oder Sport sind, die Leidenschaft erfordern. Mache finden eben im Handwerk oder der Mathematik eine Befriedigung, wie ich sie eben beim Singen empfinde.

Wenn du merkst, du bist unglücklich, dann schau dich um – du musst nicht sofort deinen Job schmeißen. Orientiere dich einfach! Meine früheren Kollegen hatten meist die Entschuldigung, eine Familie ernähren und Geld verdienen müssen. Wie viel hat die Familie aber von einem Vater, der schlecht gelaunt nach Hause kommt und mit seinem Leben an der Basis unzufrieden ist? Es passiert nichts mehr außer dem monotonen Ablauf des Arbeitslebens und dem Feierabend-Ritual. Das erscheint mir nicht mehr wie Leben. Das ist eher Autopilot.

Nicht immer ist einem sofort klar, was das Ziel im Leben ist. Wenn man aber schon mal ausmachen kann was man nicht will, kann man eben dies ausschließen und sich schrittweise in eine neue Richtung bewegen. Nicht aufgeben, wenn man mal Rückschläge hat! Das ist mit dem Singen vergleichbar. Man muss anfangs nicht auf Anhieb alle Töne treffen bzw. sofort alles perfekt Umsetzen könne, was man lernt!

Es ist auch bemerkenswert, wie Menschen im engeren Umfeld und Bekanntenkreis darauf reagieren, wenn man die eigenen Träume zu verfolgen beginnt. Durch das Streben nach Verbesserung der eigenen Situation präsentiert man unweigerlich denen, die sich dem Schicksal ergeben, ihren eigenen Stillstand. Man erinnert sie an die eigenen verdrängten Wünsche. Das sieht und hört niemand gern. Die Kritik dieser Leute ist meist sehr bösartig und verletzend.

Auch interessant ist die Tatsache, dass das Verfolgen der eigenen Leidenschaften zwar glücklich, aber nicht immer Spaß macht. Bei mir ist das mit den Gesangsübungen so. Oder noch schlimmer: bei Rechnungen oder der Steuererklärung. Sie bringen mich weiter, aber sie machen mir keinen Spaß. Da ist es wichtig, sein langfristiges Ziel vor Augen zu haben. Die Vorstellung allein ist nicht genug, es ist wichtig, zu agieren. Und dieses Agieren ist nicht immer geil, aber es bringt dich eben weiter.

Die eigenen Leidenschaft zu entdecken kann oft auch Arbeit erfordern. Zu leicht kann man sich von Medien im Bezug auf Ziele im Leben manipulieren lassen. Aktuell und in den letzten Jahren wird beispielsweise das Management und Führungspositionen allgemein als Spitze der beruflichen Nahrungskette gepriesen. Dies kann leicht zu dem Glauben führen, es sei das Nonplusultra. Allerdings hat man da oft noch gar nicht auf die eigene Stimme gehört – läuft vielleicht fremden Zielen hinterher. Ich – für meinen Teil – habe mit dem Singen begonnen, weil einfach alles, was ich tat, darauf hinauslief. Es war wie ein roter Faden in meinem Leben. Mir ist aufgefallen: Wenn man die Angst ausklammert und sich furchtlos ansieht, worauf man Bock hat – egal, welche Konsequenzen daraus resultieren – dann endet man fast natürlich bei den eigenen Leidenschaften.

Was bedeutet es für dich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen?

Ganz trivial gesehen ist an einem selbstbestimmten Leben natürlich toll, einfach mal mittags zu schlafen wenn du Bock drauf hat. Aber das Wichtigste ist, dass ich selbst entscheiden kann, in welche Richtung ich gehe. Das Geniale an der Selbstständigkeit ist natürlich auch: Es läuft gut, es macht Spaß und abends liegt Geld auf dem Tisch. Und du fragst dich: „Warum eigentlich?“, weil sich das alles nicht nach Arbeit anfühlt! Du machst einfach etwas, das du ohnehin machen würdest. Zu Beginn ist es sogar Arbeit, die eigenen Leistung wertzuschätzen und das entsprechende Geld zu fordern.

Ich kann in meiner Selbstständigkeit mehr auf meine eigene Stimme hören und mich meiner eigenen Entwicklung widmen. Zwar arbeite ich jetzt sogar mehr als vorher, jedoch hat alles irgendwie mit mir zu tun. Ich verkaufe nicht länger meine Zeit, mein Leben, für Konsumgüter. Da kommt kein langfristiges Glück auf. Zu schnell setzt der Gewöhnungs-Effekt ein. An der selbst gestalteten Zeit und den Erlebnissen jedoch erfreut man sich ein Leben lang!

In der Selbststädnigkeit und der Selbstbestimmung gibt es selbstverständlich auch harte Momente und Tage. Gerade in der Anfangszeit, nachdem der Gründerzuschuss weg war, sah es zeitweise richtig mies aus. Ich erinnere mich da gerne an einen speziellen Fall. Vom Finanzamt kam eine Forderung, doch ich konnte ihr nicht nachkommen und meine Konten wurden gesperrt. Übers Wochenende hatte ich aber zwei Konzerte und nur fünfzig Euro in der Tasche. Ich wusste also nicht, was ich essen oder wo schlafen würde. Also bin ich erstmal joggen gegangen. Das war damals meine bevorzugte Methode, um mich zu beruhigen. Plötzlich lief in einem Kornfeld ein Fuchs ein Stück weit neben mir her. Sein buschiger Schwanz war fast so lang wie der Fuchs selbst. Was für ein wunderschönes Tier! In diesem Moment dachte ich mir: „Wär ich jetzt glücklich, wenn ich eine Million hätte?“ Mir wurde schlagartig klar: Es wären ein paar Sorgen weniger, aber es würde mir jetzt im Moment kein bisschen besser gehen. Das war wirklich ein Aha-Moment für mich – zu merken wer man ist und was man hat. Einfach dankbar zu sein. Schlimmer hätte es mir finanziell nicht gehen können. Und trotzdem ging es mir geil.
Ab dem Tag betrachte ich mich irgendwie als relativ unzerstörbar. Die Panik zerfällt, weil man weiß: es geht vorbei. Es ist keine essentielle Bedrohung mehr. Ein Zitat eines von mir verehrten Kämpfers ist: „If you just don’t give up, you end up winning.“ Und es ist tatsächlich so einfach.

Was kannst du anderen aus deiner Position heraus raten?

Das Erste ist, dass man lernt, mit Angst zu leben. Damit meine ich, dass man sich anstatt der Angst von der Lust treiben lässt. Die Angst ist schon da und man sollte sie auch nie ignorieren. Aber sie gibt lediglich zu erkennen, dass man gerade die eigenen Schranken hinter sich lässt. Und genau das soll man ja auch. Die Angst ist also lediglich ein Indikator für den Platz, an dem Du dich befindest. Nicht weniger; und auf keinen Fall mehr!

Es gibt zwei Arten zu denken: vermeidungsorientiert und zielorientiert. Bei Ersterem bekommt man meist ein mittelmäßigeres Ergebnis, während das Letztere vielleicht scheitern kann. Aber wenn man dranbleibt, hat man Erfolg und dieser Erfolg ist dann wirklich etwas wert. Nahezu alle erfolgreichen Persönlichkeiten der Menschheits-Geschichte wurden seinerzeit als verrückt, seltsam und durchgeknallt oder unrealistisch bezeichnet. Man darf das Leben ruhig spielerisch betrachten, Sicherheit ist sowieso eine Illusion. All das ist bei Weitem nicht so bedrückend und schrecklich, wie man oft vorher denkt.

Als Weiteres möchte ich Eric Thomas, genannt „The Hip-Hop-Preacher“ zitieren: „Don’t go where you’re tolerated, go where you’re celebrated“. Du hast nämlich das Recht, gefeiert zu werden! Ich hab mir einmal anhören müssen, ich würde nur dorthin gehen, wo man mich lobt. Das hat Zweifel in mir ausgelöst. Zu Ende gedacht hast du aber letztendlich das Recht, darauf zu hören, was dich motiviert! Warum sollte ich mir angeblichen Realismus von Menschen anhören, die selbst nichts riskieren? Warum soll ich mich mit Spekulationen und Szenarien beschäftigen, die mich nicht motivieren und produktiv nach vorne bringen? Unsere Wahrnehmung ist ja nachweislich nur in der Lage, einen sehr kleinen Teil der tatsächlichen Ereignisse wahrzunehmen. Wieso richte ich also diesen kleinen Lichtkegel meiner Aufmerksamkeit nicht auf das, was mir gefällt? Es gibt so viele Dinge die ich sehe, die mir Hoffnung machen; was das Weltgeschehen angeht und auch was mein privates Leben angeht. Wenn ich mich auf diese Dinge konzentriert, finden sich immer neue Wege, die mich zum Weitermachen auffordern und die mich dorthin bringen, wohin ich will.

Foto: Rita Loschitz

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15 Kommentare

  1. Danke für das Interview und gut, dass du es nicht weiter gekürzt hast. Sehr inspirerender Kerl! Danke für den Einblick in deine Gedankenwelt, Jake. Anna, ich will mehr davon! 😀

    • Es weiter zu kürzen, wäre wie Mord gewesen. Mal schauen, ob ich noch mehr inspirierende Persönlichkeiten auftreiben kann. Jake hat die Messlatte schon ziemlich hoch gesetzt… 😉

  2. Das vertreibt Zweifel und gibt Kraft. Ich könnte mal mit der Geschichte aufhören, daß nur ich Angst habe und alle anderen nicht und alle anderen ein „geregeltes Leben“ haben. 🙂
    Leben muss ein Abenteuer sein…

    • Das dachte ich auch lange Zeit, Axel. Die meisten (v.a. Männer) sprechen niemals über ihre Ängste oder Zweifel. So wirkt es, dass sie diese gar nicht haben. Schön, dass dir das Interview Kraft gibt! Mir ging es genauso! 🙂

  3. Hi Anna,
    ein absolutes Sahnestück! Wirklich klasse Artikel und toller Typ. Kein Wort zu lang.
    Sehr motivierend und Mut machend (am Rande der Sicherheit den Sprung ins (ungewisse) Glück zu wagen.
    Liebe Grüße,
    dein Fan
    Pit

  4. Hallo Anna,
    wirklich ein sehr inspirierendes Interview! Ich selbst stehe gerade vor meinem Studium, von dem mir jeder abrät, da es wohl kaum Berufschancen bringt. Aber wenn es so läuft, wie ich mir das vorstelle, wird es mich in meinen Leidenschaften weiterbringen. Natürlich habe ich da trotzdem Zukunftsängste, aber das Interview gibt mir neuen Mut! Vielen Dank dafür

    • Go for it!!! Wenn du mit Feuer und Flamme dabei bist, werden sich Wege und Türen für dich öffnen, wo für andere vielleicht nur Mauern sind! Lass die Ängste einfach beiseite und höre nicht auf die anderen, wenn es wirklich das ist, was dein Herz höher schlagen lässt! 🙂

  5. Hallo Namensvetterin

    Ein spannender Mensch – vielen Dank. Bei solchen Sachen merkt man doch gar nicht, wie lang sie sind – die lesen sich wie von selbst 😉

    (Du bist nicht auf Twitter, oder? sonst könnte ich ganz faul auf den Retweet-Knopf drücken, hihi)

    Liebe Grüsse, Anna

    • Hallo Auch-Anna 🙂
      Freut mich sehr, dass dir das Interview gefällt! Stimmt, das liest sich tatsächlich wie von selbst, hehe.
      Nope, Twitter hat mich (noch) nicht. Ich hab schon bei Facebook das Gefühl, dass ich ständig auf mein Handy starren muss. Ich glaube, mit Twitter wäre das noch schlimmer. Mal sehen, vielleicht ändert sich das ja noch. 😉
      Liebe Grüße!

  6. Interviews über selbstständige Künstler finde ich immer total inspirierend! Sehr schönes Interview; hoffentlich findest du noch weitere interessante Personen, die du interviewen kannst 🙂

  7. Bin schon gespannt! 🙂

    Ich hab auch erst vor kurzem einen Künstler kennengelernt. Den behalt ich für mein 1. Interview für meinen Blog im Hinterkopf 😀

  8. Danke Anna!!!
    Habe die Ehre, Jakes älteste Schwester zu sein.
    Habe durch dein Interview noch ein paar interessante Seiten an meinem Bruder kennen gelernt.
    Ich finde auch, dass er eine tolle Persönlichkeit ist und eigentlich schon als Kind war.

    Liebe Grüße,
    Elisabeth

    • Hallo liebe Elisabeth!
      Das freut nich aber, dass selbst du als Schwester noch etwas Neues über deinen Bruder erfahren konntest und das als Ehre bezeichnest. So ging es mir mit ihm beim Interview auch. 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

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