Könnte unsere Schwäche gerade unsere Stärke sein?

Hast du auch manchmal das Gefühl, zu „schwach“ zu sein, zu sensibel, zu mitfühlend? Brauchst du mehr Ruhe und Zeit für dich selbst als andere und musst dich ständig dafür rechtfertigen? In unserer schnelllebigen und auf Leistung und Action ausgerichteten Gesellschaft bekommt man (gerade als Frau) schnell das Gefühl, nicht mithalten zu können, nicht dieselbe Stärke aufbringen können wie andere. Aber stimmt das eigentlich? Was ist echte Stärke eigentlich? Und kann es sein, dass das, was wir an uns als vermeintliche Schwäche sehen, in Wirklichkeit keine ist? 

Die Farbe Rosa

Ich konnte die Farbe Rosa nicht ausstehen. Absolut nicht. Als ich mein Abi in der Tasche hatte, fand ich Kraft darin, mich ganz in Schwarz zu kleiden, laute Rockmusik zu hören und absichtlich anders zu sein. Ich hatte keine Lust mehr darauf, das Mauerblümchen zu sein, das keiner wahrnimmt. Rosa war für nette Mädchen, es war sanft – ich jedoch wollte endlich stark sein. Obwohl ich dieser „Schwarze-Haare-Phase“ schon seit fünf oder sechs Jahren entwachsen bin, zögere ich nach wie vor, mich mit der Farbe Rosa zu umgeben.

Letztes Jahr bekam ich von einer lieben Freundin einen herzförmigen Rosenquarz-Anhänger geschenkt. Sie sagte mir gleich, dass sie wusste, dass es nicht ganz meine Farbe sei, aber dass er für Liebe und Fruchtbarkeit stehe (sie wusste, dass ich über Familienplanung nachdachte). Fast augenblicklich fühlte ich eine seltsame Anziehungskraft zu diesem Stein, den ich seither beinahe täglich trage. Woher wusste sie, dass mein Wort des Jahres schon an Weihnachten feststand und LIEBE sein würde? Und wie zum Henker wurde ich so schnell schwanger? Ich sage nicht, dass das der Rosenquarz war, aber er half mir auf alle Fälle dabei, meine sanfte Seite zu umarmen – endlich.

Ich tauchte ein in seine sanfte Farbe und fand mich dabei, wie ich einen Rosenquarz, den ich als Jugendliche in einem Esoterikladen gekauft hatte, immer dann in die Hand nahm, wenn ich meine Yogamatte betrat. Ich brauche diese Sanftheit jetzt mehr als jemals zuvor, auch wenn sie mich verletzbar macht. Aber sie lässt mich auch mehr lieben. Mir wird immer klarer, dass die wahre Kraft von uns Frauen nicht darin liegt, sich unseren Weg durch das Leben zu zwingen. Sie liegt genau hier, in der Liebe und im Mitgefühl – in den Dingen, die den meisten von uns so leicht fallen. Das ist die Kraft, die diese Welt jetzt mehr denn je braucht. Diese weibliche Kraft aus dem tiefen Inneren.

Die vermeintliche Schwäche der Frauen

Gerade uns Frauen (aber auch den meisten sensiblen Männern) wird so oft gesagt oder unterbewusst vermittelt, dass diese Sanftheit, die wir alle (auch Männer!) in uns tragen, eine Schwäche ist. Wir schwitzen uns in Fitnessstudios einen ab, stemmen Gewichte, kämpfen gegen den eigenen Körper und wundern uns dann über Zerrungen, furchtbaren Muskelkater oder andere Verletzungen. Wir kippen Proteindrinks in uns hinein, um auch nach außen stark auszusehen, wir halten uns an rigide Diätpläne und kämpfen uns die Karriereleiter hinauf – ohne Rücksicht auf Verluste. Ich glaube durchaus, dass wir alle (auch Frauen!) diese kämpferische und vorantreibende Seite an uns haben und sie auch gelebt werden darf, sie durchaus ihre Zeit hat. Ich selbst habe im letzten Jahr immer wieder meine Grenzen erkundet – bin bis an meine Leistungsgrenze gewandert, habe mich Berggipfel hochgequält, eine Woche lang gefastet, bin morgens früh aufgestanden, um meinen Tag „effektiv“ zu nutzen. Es ist okay, diese Seite zu leben, solange sie nicht überhand nimmt  und nicht als das „einzig Wahre“ angenommen wird. Denn sie ist nur ein Teil von dem, was wir sind.

Sowohl Frauen als auch Männer haben einen eher aktiven und kreierenden Anteil als auch einen eher passiven und mitfühlenden. Heutzutage nennt man das immer wieder das Yin-und-Yang-Prinzip. Die meisten Frauen fühlen sich naturgemäß eher zum Yin hingezogen, während Männer sich eher im Yang zu Hause fühlen. In unserer Gesellschaft ist es jedoch leider so, dass das Yang sehr vorherrschend ist und oft als Stärke ausgelegt wird, während das Yin als Schwäche gilt. Wenn du hochsensibel bist, kannst du mit Sicherheit ein Lied davon singen. Sich in den Flow einzufinden und mit dem Leben anstatt dagegen zu leben, bedeutet jedoch immer, dem Yin in uns einen größeren Raum einzugestehen. Wenn wir dem Flow folgen, spüren wir in uns hinein, fühlen wir, was der Körper uns sagen will, welcher Rhythmus gerade ansteht, welches Energielevel wir haben. Und wir müssen uns endlich, endlich davon befreien, diese unglaublich wichtige und – ja, man kann das durchaus so drastisch formulieren – lebenserhaltende Qualität in uns als Schwäche zu bezeichnen! Denn das, was wir als Schwäche wahrnehmen, ist in Wirklichkeit eine der größten Stärken!

Eine Welt mit mehr Yin…

Stell dir vor, wie eine Welt aussähe, in der dieser sanften und annehmenden Seite mehr Raum zugestanden wird, in der immer mehr Menschen dem Flow folgen, auf ihren Körper hören, ihrer Energie und Kreativität folgen. So viele neue Ideen würden geboren, so vieles würde sich zum Positiven verändern – davon bin ich überzeugt. Natürlich genügt es nicht, in der Passivität und im Annehmen zu verweilen. Um diese Ideen zu „gebären“, benötigen wir einen guten Schuss Aktivität und auch den kämpferischen Anteil in uns. Aber was nützt uns alleine diese Energie? Wohin gelangen wir, wenn wir ständig nur aktiv sind, ohne uns mal zurückzuziehen, innezuhalten, zu schauen, wo wir uns befinden und wohin genau wir eigentlich wollen – wonach sich unsere Seele im tiefsten Inneren sehnt?

Hypermegasupersensibilität – im Volksmund auch „Schwangerschaft“ genannt

Ich war schon immer sensibel, aber seit ich schwanger bin, bin ich hypermegasupersensibel. Es ist manchmal sehr anstrengend, weil ich immer wieder merke, wie wenig Verständnis man damit erntet und wie wenig unsere Gesellschaft darauf ausgelegt ist, Frauen gerade in dieser Phase zu unterstützen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und aufzugreifen. Wir müssen lernen, so deutlich zu kommunizieren, unsere Grenzen festzulegen, um Hilfe zu bitten und auch mal blöde Reaktionen zu ernten, um in dieser Situation halbwegs im Flow bleiben zu können. Es ist wirklich eine Herausforderung für mich gerade, aber ich glaube, ich habe in meinem Leben noch niemals so viel auf einmal gelernt. Und ich weiß genau, dass ich all das noch sowas von brauchen werde!

Die weibliche, annehmende Yin-Kraft in mir ist so vorherrschend wie niemals zuvor. Ich lebe mein Wort des Jahres, Liebe, mit jeder Faser meines Körpers. Ich habe auch keine andere Wahl, als meine Weiblichkeit und meine vermeintliche Schwäche voll und ganz anzunehmen, wenn ich nicht ständig gegen Windmühlen kämpfen will. Und Kämpfen ist gerade keine Option. Mein Körper kann von einem Augenblick auf den anderen lauthals „Ruhe! SOFORT!“ schreien – in Situationen, in denen man meinte, doch eigentlich recht entspannt zu sein. Die laute Rockmusik, die ich so viele Jahre lang so sehr liebte, fühlt sich plötzlich verstörend an, genauso wie lange Wanderungen oder Anstiege. Ich genieße sanfte Yogaflows und es widerstrebt mir völlig, mich an neue, waghalsige Haltungen zu wagen. Ich habe keinerlei Kapazität mehr, um irgendeiner Form von Termindruck standzuhalten und vertröste alle Freunde mit „wenn es spontan klappt“. Ein zweistündiger Ausflug in die Stadt oder zum Einkaufen muss von einem Mittagsschlaf gefolgt werden, damit ich überhaupt noch bei Sinnen bleibe, und gewalttätige Bilder im Fernsehen tun mir körperlich weh.

Aber ich genieße die Natur mehr denn je, ich habe den Eindruck, die Welt noch bunter wahrzunehmen, die Sonnenstrahlen noch sanfter, den Wind noch feiner. Alles ist facettenreicher geworden, mein Körper verändert sich, wird fraulicher, runder, weicher. Die Vögel singen zu hören öffnet mein Herz, die Berührung eines lieben Menschen zaubert mir augenblicklich ein seliges Lächeln ins Gesicht. Wenn ich mich in mein Bett sinken lasse, es mir erlaube, mich auszuruhen, bin ich im Flow, ebenso, wenn ich auf meiner Yogamatte einen tiefen Atemzug nehme. Kurzum: Ich bin zutiefst dankbar, diese Erfahrung zu machen, auch wenn es manchmal alles andere als leicht ist und wenn ich immer wieder an meine Grenzen stoße und an die Grenzen unserer Gesellschaft.

Für mehr „Schwäche“ in dieser Welt!

Und deswegen fällt es mir jetzt so extrem auf, dass wir mehr von dieser Qualität in unserer Welt brauchen  – mehr Sanftheit, mehr Liebe, mehr Mitgefühl, mehr Achtsamkeit und mehr Rosa. Auch die Männer! Seid mutig, entdeckt und lebt auch diese Eigenschaft an euch! Macht Yoga und geht ins Fitnessstudio, pusht eure Komfortzone und küsst eure Frau zärtlich am Abend, seid hart und weich, so wie ihr euch gerade fühlt. Und vor allem: Habt keine Angst davor, das zu zeigen! Denn nur so erfahren auch andere, dass die vermeintliche Schwäche eine Stärke ist, die wir alle so dringend brauchen.

Wir als Frauen sollten ebenso mutig sein! Wir kommen genauso (oder noch viel besser) im Leben voran, wenn wir all diese Qualitäten in uns (wieder)entdecken und nach außen hin leben. Wenn wir zärtlich sein dürfen, wenn wir unsere Bedürfnisse nach Ruhe einfordern und deutlich kommunizieren, wenn uns etwas zu viel wird. Wir dürfen aufgeben, wenn wir nicht mehr kämpfen mögen und uns zurückziehen von etwas oder jemanden, das oder der an unserer Energie zehrt.

Egal ob Frau oder Mann – das Leben wird so viel leichter, wenn wir uns nicht länger verstellen und künstlich konstruierten Rollenbildern hinterherjagen. Wenn wir als Frauen die Qualitäten leben können, die uns naturgegeben leichtfallen und wenn Männer zu dieser sanften Seite in sich stehen dürfen. Dazu brauchen wir jede Menge Selbstwahrnehmung, um überhaupt zu erkennen, wo wir uns hier befinden, und anschließend Mut, um genau das nach außen zu tragen.

Ich spüre, wie dieser Mut in mir wächst, wie mein Selbstbewusstsein Ausmaße annimmt, die ich nicht für möglich gehalten habe, und wie mich all diese Eingeständnisse von Schwäche letztendlich so viel stärker machen. Und ich möchte dir genau diesen Mut zusprechen: Trau dich! Lebe dein wahres selbst, deinen Rhythmus, schließe weniger Kompromisse und stecke wiederum andere damit an! Ich glaube daran, und nenne mich jetzt ruhig naiv, dass das eine stille und unglaublich effektive Revolution sein kann, die nichts Geringeres bewirken kann, als die Welt zu verändern!

Hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass du dich schwach gefühlt hast, weil du nicht bereit warst, dich durchs Leben zu kämpfen und dich dem Rhythmus anderer anzuschließen? Machst du sie vielleicht gerade? Was lernst du dabei? Schreib es mir in den Kommentaren, ich kann es kaum erwarten, von dir zu lesen!

 

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14 Kommentare

  1. Liebe Anna,
    Du bist zu einer sehr wichtigen (der wichtigsten) Lebenserkenntnis gelangt, die Du uns mit Deinem wunderschön formulierten Beitrag darstellen möchtest. Dafür zunächst herzlichen Dank!

    Und die Antwort auf die Fragen, die sich daraus ergeben, hast Du auch schon gefunden in einem Satz beschrieben: “Dazu brauchen wir jede Menge Selbstwahrnehmung, um überhaupt zu erkennen, wo wir uns hier befinden, und anschließend Mut, um genau das nach außen zu tragen.”

    Genau das ist der Schlüssel. Die Selbstwahrnehmung! Und dann folgt der zweite Schritt: Sich selbst so zu akzeptieren wie man ist, mit allen Schwächen und Stärken. Und nur, wenn wir es erreicht haben, uns selbst zu lieben -so zu lieben wie wir sind- werden wir fähig Liebe und Frieden in die Welt zu tragen, ganz einfach durch Mitgefühl und Verständnis für unsere Mitgeschöpfe. Die Handlungen, die sich daraus ergeben führen dann zwangsläufig zu einer besseren Welt!

    In einer Feststellung erlaube ich mir aber Dich zu „korrigieren“! YIN und YANG, das weibliche und das männliche Prinzip müssen in einem harmonischen Gleichgewicht stehen. Die Harmonie ist das Grundprinzip unserer Schöpfung. YIN beinhaltet auch YANG und YANG beinhaltet auch YIN -das ist auch schon in dem bekannten Symbol gut zu erkennen.

    Wir müssen uns daher immer darum bemühen, für Ausgeglichenheit in allem zu sorgen. Wenn eine Seite überwiegt, ergibt sich ein Ungleichgewicht, das einen Ausgleich erfordert.

    Und die Antwort, wie man diese Harmonie erreicht, gibst Du schon selbst: „…wonach sich unsere Seele im tiefsten Inneren sehnt“. Also inne halten -und dazu bedarf es einer äußeren Ruhe- und der inneren Stimme lauschen. Die kennt den Weg. Und wenn wir bereit sind, uns von unserem wahren Selbst lenken und leiten zu lassen, werden wir ein erfülltes und harmonisches Leben, im Einklang mit allem was ist erreichen.

    Liebe Grüße
    Peter

    • Lieber Peter,
      du hast recht, das mit dem Yin und Yang kann man noch weiter ausführen. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass das von anderen bereits zu Genüge getan worden ist und wollte es daher nur am Rand erwähnen. Vielen Dank dir für die Ergänzung bzw. die Korrektur! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Liebe Anna,
    ein sehr schöner Artikel wieder …….. ja, Gefühle braucht die Welt, Liebe, Rücksicht, Mitgefühl, Langsamkeit, Genuss – und mehr Rosa.

    Alles Liebe und soviel Ruhe wie du brauchst, das wünsche ich dir
    Sabine

    • Liebe Sabine,
      wie schön, dass du das auch so siehst und deinen Teil dazu beiträgst – für mehr Rosa! 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  3. Das ist ein schöner und wichtiger Artikel, ich hab ihn gern gelesen! Sich (auch) Schwäche, Ruhe, Weichheit, Verletzlichkeit, Sein-wie-man-gerade-ist zugestehen und es auch nach außen zeigen: Das braucht jeder von uns und das ermutigt andere zum Echtsein. Qualitäten, die die Gesellschaft auch braucht. Danke.

    • Liebe Gudrun,
      wie schön, dass dir mein Artikel gefallen hat. Ich habe ihn selbst geschrieben, um mir wieder mal mehr mit zum Echtsein zu machen. Es freut mich immer sehr, wenn das auch andere gebrauchen können. 🙂
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  4. Wow, dieser Text, welch ein Flow!
    Ich sitze hier und lächle mir ins Herz:
    Schau, ich als Mann weiß genau,
    Zärtlichkeit erlöst in Liebe Schmerz.
    Falls Du gerade einsam bist … und fällst,
    Liebe es … sei zärtlich zu Dir selbst.

    • Wow, danke für die schönen Worte – die tun mir gerade gut! …nicht in den Widerstand gehen sondern in die Zärtlichkeit… schön ☺

      • Liebe Anne Marie,
        du bringst es auf den Punkt mit dem Widerstand und der Zärtlichkeit! Diese Erinnerung kann ich heute selbst gut gebrauchen! 🙂 Danke dir!
        Anna

    • Ohhhh, was für wunderschöne Worte, lieber Josh! Wie treffend! Danke dir von Herzen dafür, dass du sie hier mit uns teilst!

      • Gern. 🙂 Wenn mich die Muse küsst – oder so … Wie gesagt: durch deinen wunderbaren Text dazu inspiriert. Danke! :-*

  5. Hallo Anna,

    das hat mir nun tatsächlich etwas die Augen geöffnet. Ich bin ein unglaublich wissbigieriger Mensch aber gleichzeitig auch hochsensibel. Und meine Sensibilität holt mich immer wieder ein, nicht zu viel leisten zu können. Und das nervt mich^^“

    Ich weiß grad nicht so richtig, wie ich ein Gleichgewicht schaffe zwischen meinem wissbigierigem Hirn und meiner Sensibilität?

    Ich merke gerade, dass immer eins von beiden ausgeprägter ist, weil mich das andere nervt oder zu viel war.

    Mal liebe ich es, Menschen „aufzusaugen“, dann werde ich extrem müde und fliehe in die Theorie, weil ich so gerne lerne aber plötzlich ist mein Hirn voll und meine Sensibilität meldet sich wieder.

    Ich muss ein Gleichgewicht finden.

    Danke für dein Beitrag.

    • Hallo liebe Lisa,
      oh, das kommt mir bekannt vor. Ich bin auch ein Mensch, der gerne „all in“ geht und oft erst recht spät merkt, wenn es dann zu viel war. Aber seit ich das mit der Sensibilität weiß und es mir in meinem Alltag immer wieder bewusst mache, wird es Schritt für Schritt leichter. Man lernt sich selbst kennen und das mit dem Gleichgewicht wird immer einfacher. Schritt für Schritt zwar, und es klappt nicht immer „rechtzeitig“, aber das macht nichts. Besser spät als nie. 😉 Sei geduldig mit dir selbst und freue dich auf die Weisheit, die dich schon in ein paar Jahren erwarten wird. Dann wird es dir sicher leichter fallen, die Balance zu wahren.
      Ganz liebe Grüße
      Anna

      • Oh ja, ihr beiden, das kommt mir sehr bekannt vor!
        … Ich wusste doch, dass das hier von Anfang an ein verkappter HS-Treff ist 😀 … und warum ich mich hier auch immer so wohl fühle … Es tut gut, zu merken, dass man mit „damit“ nicht alleine ist. 😉

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