Wie du mit Meditation zu dir selbst (und zu deinen Leidenschaften) findest

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In letzter Zeit hört man immer wieder davon, dass Meditation quasi ein Mittel gegen alles sein soll. Ich selbst habe mich lange Zeit dagegen gesträubt, das Meditieren zu versuchen, doch letztendlich musste ich feststellen, dass es all das Lob tatsächlich verdient, das ihm oft zugesprochen wird. Meditation ist genial – Ich möchte dir erklären, warum! 🙂

Meditation und ich – Klappe, die erste.

Als ich Meditation zum ersten Mal ausprobierte, irgendwann als Jugendliche, hatte ich den Eindruck, meine Gedanken nicht abschalten zu können und das Gefühl, es falsch zu machen. Ich bekam sogar Angst davor, mit mir selbst so lange alleine zu sein und meinen negativen Gedankenspiralen zuzuhören. Auch die Tugend der Geduld war niemals eine große Stärke von mir gewesen, weswegen ich das ganze Thema als für mich unpassend verwarf und Leuten, die mich darauf aufmerksam machten, entgegnete, dass ich einfach nicht stillsitzen konnte. (Seltsamerweise habe ich nach wie vor meine Probleme mit dem Stillsitzen, doch während der Meditation gelingt mir das inzwischen erstaunlich gut.)

Meditation und ich – Klappe, die zweite.

Ich kam erst wieder damit in Berührung, als ich von der „Meditation Experience“ erfuhr; ein kostenloses Online-Programm das alle paar Monate stattfindet. Ziemlich genau vor einem Jahr nahm ich zum ersten Mal daran teil und hatte das Gefühl, dass sich meine komplette Welt aus den Angeln hob und um 180 Grad drehte. Bääm – meine Güte, war das ein einschneidendes Erlebnis. Das hatte ich wirklich nicht erwartet.

Ich will dir ein bisschen mehr über die Meditation Experience erzählen: Leider gibt es sie nur auf englisch und sie wird von den amerikanischen Berühmtheiten Deepak Chopra und Oprah Winfrey geleitet. Eine Experience findet immer ab einem bestimmten Datum zu einem bestimmten Thema statt, bei mir war das damals „Desire & Destiny“, und geht 21 Tage lang. Jeden Tag gibt es eine Meditation, die jeweils 5 Tage lang kostenlos verfügbar ist. Du kannst dich ganz einfach auf www.chopracentermeditation.com registrieren und dann auf ein Audio mitsamt wunderschönem Bild zugreifen. Etwa 10 Minuten lang berichten Oprah und Deepak über ein bestimmtes Thema, die übrigen ca. 10 Minuten sinnt man dann in Begleitung von angenehmer Musik selbst darüber nach. Im Anschluss daran kann man seine Einsichten in einem Tagebuch – dem Meditation Journal – festhalten. Sobald die Experience abgelaufen ist, kann man sie käuflich erwerben.

Warum ist die Meditation Experience so toll für Anfänger?

Die Tatsache, dass man hierbei nicht an „nichts“ denken muss, macht die Meditation Experience meiner Meinung nach zum idealen Einstieg in das Thema. Ich mache mit Sicherheit für nichts Werbung, von dem ich nicht überzeugt bin, aber ich bin unglaublich dankbar, auf das Programm gestoßen zu sein und würde es jedem, der mit dem Englischen ganz gut zurecht kommt, wärmstens empfehlen! Inzwischen habe ich schon mehrere dieser Experiences durchgeführt und dank eines wunderschönen Weihnachtsgeschenks auch erworben – sie sind alle für sich wundervoll!

UND: Heute beginnt eine neue 21-Tage-Reihe „Manifesting Success“! Probier es doch einfach mal aus; wenn es nicht dein Ding ist, kannst du es ja einfach wieder sein lassen und dich abmelden.

Seither habe ich jedenfalls auch das Meditieren „für mich alleine“ entdeckt. Dabei habe ich dank des Buches „Meditation für Dummies“ von Stephan Bodian viele verschiedene Techniken ausprobiert und einige von ihnen in meinen Alltag integriert.

Wie kann dir Meditation dabei helfen, deine Leidenschaften zu entdecken?

Okay, genug geredet und Werbung gemacht. 🙂 Du willst sicher wissen, welche Vorteile du durch Meditation hast!

Bahnbrechende Erkenntnisse

Durch die Stille und die richtigen Worte, die mich angestoßen haben, sind mir Erkenntnisse gekommen, die ich durch das Lesen Tausender von Büchern niemals erhalten hätte können. Viele der Dinge, die ich hier schreibe, habe ich erst in der Meditation gelernt; allen voran, dass ich wertvoll bin und dass mein inneres Selbst vollkommen unberührt von Ängsten, Sorgen und schlechten Erfahrungen ist. Seither kann ich in der Stille immer wieder Kontakt zu diesem Teil von mir knüpfen und ihm einen immer größeren Part in meinem Leben zuschreiben. Das Selbstbewusstsein, das Tag für Tag in mir wächst, kommt nicht von außen; es kommt nicht durch irgendwelche Bestätigungen von anderen (auch wenn diese natürlich immer schön sind), es kommt nicht durch Geld oder Status. Es kommt aus meinem Inneren. Und genau mit diesem wundervollen Inneren kommst du in der Meditation in Berührung!

Vom inneren Ich zu den Leidenschaften

Ich habe es wohl auch der Meditation zuzuschreiben, dass ich den Weg zu meinen Ledenschaften gefunden habe. Erst in der Stille ist mir klar geworden, wie wichtig sie sind, dass auch die Leidenschaften mir den Weg zu meinem inneren Selbst zeigen, dass sie mich authentisch machen und mein Herz zum Singen bringen. Ich habe einen Weg zu meinen Träumen, Zielen und Wünschen gefunden und somit zu mir selbst. Wenn man verinnerlicht hat, dass man immer wieder an diesen wundervollen Punkt zurückkommen kann, verändert sich das Leben radikal; selbst wenn man nicht den ganzen Tag auf Wolke 7 schwebt.

Ruhe, Frieden, Glück – hach! 🙂

Und natürlich kann man in der Meditation herrlich abschalten und alle seine Pflichten vergessen. Man ist einfach nur und kann seinen eigenen Gedanken zusehen, wie sie durch den Kopf springen. Du musst sie nicht einmal aufhalten. Du kannst einfach alles loslassen. Und wie oft können wir in unserem Alltag schon „einfach alles loslassen“? In der Meditation ist das möglich. Dort findest du Ruhe und mit der Ruhe Frieden. Und wenn du diesen Frieden spürst, dann kommt das Glück sofort um die Ecke gebogen.

Wie regelmäßig sollte man meditieren?

Inzwischen meditiere ich täglich etwa 10 Minuten. Ich weiß, ich könnte/sollte länger, aber momentan fühlen sich diese 10 Minuten für mich einfach gut an. Mehr brauche ich nicht. Und ich habe gelernt, den Kontakt zu mir selbst z.B. auch beim Spazierengehen, Joggen,  Yoga und sogar beim Putzen herzustellen, sodass die Techniken, einmal gelernt, immer anwendbar sind. Es ist wichtig, dass du dich beim Meditieren vollkommen vom Leistungsgedanken befreist. Niemand schreibt dir vor, wie lange, wann und überhaupt ob du es zu tun hast. Es ist etwas, das ganz alleine du entscheidest! Die Meditation ist deine Welt – höre genau auf dich und ob du sie brauchst oder nicht. Dein Guru ist nicht irgendwo da draußen. Er ist in dir!

„Ich weiß wirklich nicht, ob ich das kann…“

Es wird um das Meditieren oft unnötig viel Trara gemacht. Da könnte man fast meinen, es sei eine Kunst, in die man auf irgendeine Art und Weise eingeweiht wird und die man mühsam erlernen muss. Blödsinn! Jeder kann meditieren! Klar, dass man als Anfänger keine Stunde auf dem Kissen sitzen kann, aber dann sind es eben nur 5 Minuten. Jeder kann 5 Minuten lang die Augen schließen (oder auch offen lassen, wenn dir das lieber ist) und sich auf seinen Atem konzentrieren. Ob die Gedanken hin und her springen, ist vollkommen egal. Das tun meine auch noch. Aber sie beruhigen sich – und das ist dann echt ein tolles Erlebnis!

Wovor ich mich zu Beginn fürchtete, war es, irgendwelche „dunklen Seelenanteile“ in mir aufzuwecken und etwas Schreckliches vorzufinden. Doch alles, was ich fand, war Liebe. Ich bin mir sicher, dass in jedem Menschen nur Liebe ist, wenn man all die Schichten abwirft, die man sich im Laufe seines Lebens angezogen hat. Auch in dir. Und selbst wenn Gefühle oder Gedanken auftauchen sollten, die dir Angst machen – sie vergehen. Schau sie dir neutral an, sag hallo und lass sie wieder ziehen.

Meditation ist wirklich kein Hexenwerk. Es ist nichts Geheimnisvolles daran. Ich glaube sogar, dass es unser natürlicher Zustand ist. Wie oft wohl die Höhlenmenschen ins Feuer gestarrt haben? (Ziemlich oft, glaube ich!) Ein Feuer ist in einem geschlossenen Raum nicht ganz ungefährlich, aber eine Kerze könnte ein würdevoller Ersatz sein.

Also los: Starte mit der Meditation Experience oder vielleicht einer geführten Meditation auf YouTube – oder beginne ganz alleine mit deinen ersten 5 Minuten. Es lohnt sich!!!

Hast du bereits Erfahrungen mit Meditation gesammelt oder würdest du es gerne ausprobieren?

 

In diesen Artikeln findest du noch mehr Infos, die dir weiterhelfen können:
Vom etwas anderen Umgang mit Emotionen
Vom etwas anderen Umgang mit Ängsten
Meine Geschichte

 

 

 

 

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5 Kommentare

  1. Ich konnt mit dem Thema Meditation auch nicht viel anfangen bis ich mir aus Neugier „Achtsamkeit to go“ von David Harp gekauft hab. Ich hab die Übungen jetzt noch nicht durch, aber ich schaff es doch immer wieder, die Atemmeditationen in den Alltag zu integrieren. Selbst wenn man nur von einem Zimmer ins andere läuft reicht das schon für ne kleine Meditation zwischendurch.

    Das Schöne daran ist, dass man sich nicht zwanghaft Räume schaffen muss, sondern alles auch neben alltäglichen Tätigkeiten funktioniert. Wenn man das Prinzip der Übungen mal intus hat, macht man das mehr oder weniger in manchen Situationen automatisch 🙂

    • Das ist wirklich toll! Ich habe gemerkt, dass ich genau sowas eben auch in meinem Alltag mache. Auch die Atemübungen aus dem Yoga und das „Dinge auch mal aushalten“ hilft mir immer wieder. Dennoch finde ich es für mich immer noch sehr wichtig, auch Platz für Meditation zu schaffen. Nicht zwanghaft. Nicht unbedingt jeden Tag. Aber doch immer wieder. Denn es tut einfach nur gut! 🙂

  2. Hallo Anna,
    witzig, ich bin irgendwie zufällig auf Deinen Blog geraten…wie das immer so ist im Netz! Und der Artikel zur Meditation passt gerade auch sehr gut, da ich morgen auch bei der „Meditation Experience“ von Deepak & Oprah mitmachen werde.
    Ich habe da schonmal mitgemacht, damals hatte ich aber den Kopf mit so vielen Dingen voll (stressiger Job, Ärger etc.), dass ich mir da nicht die Zeit genommen habe, alle 21 Tage zu nutzen. Dabei hätte mir die Meditation gerade in diesem Moment wahrscheinlich besonders geholfen….!
    Jetzt freue ich mich umso mehr auf morgen und die dann folgenden 3 Wochen, denn ich bin überzeugt davon, dass regelmäßiges Meditieren ein Schlüssel für uns ist, zufriedener zu werden und das Glück in uns selbst zu finden – genau wie Du schreibst!
    Liebe Grüße,
    Dominique

    • Hallo Dominique,

      schön, dass du auf meinen Blog gestoßen bist! 🙂 Na, hast du schon angefangen? Bei mir ging es gleich heute früh los und ich muss sagen: Die Meditation heute hat wieder einmal voll ins Schwarze getroffen! Ich bin auch gleich ganz anders in den Tag gestartet! Ich wünsche dir, dass die äußeren Umstände es dir diesmal möglich machen, alle 21 Tage zu schaffen und du von dem Erlebnis profitieren kannst!

      Ganz liebe Grüße
      Anna

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