9 einfache Wege zurück zu deiner Neugier

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Dieser Artikel steht schon seit einer Ewigkeit auf meiner To-Do-Liste, und irgendwie fällt mir spontan doch immer ein anderes Thema ein. Nicht heute. Heute habe ich den Drang, genau darüber zu schreiben. Denn Neugier ist die absolute Grundvoraussetzung für ein leidenschaftliches Leben. Ohne Neugier keine Begeisterung und ohne Begeisterung – nun ja, vielleicht weißt du, wie sich das anfühlt. Und wenn nicht, hast du das sicher bei anderen gesehen. Heute erfährst du, was Neugier ist, warum wir sie brauchen und wie du es schaffst, sie wieder zu erwecken!

Was ist Neugier überhaupt?

Bevor ich mit diesem Artikel gestartet habe, musste ich erst einmal googeln. Dabei habe ich herausgefunden: Man kann sowohl Neugier als auch Neugierde sagen. Von der Bedeutung her gibt es keinen Unterschied und auch ich selbst benutze beide Wörter. Hier habe ich mich für die erste Variante entschieden, aus dem einfachen Grund, dass ich zwei Buchstaben weniger zu schreiben habe. 😀

Nach Google habe ich Wikipedia bemüht, wo ich diese Definition fand:

„Neugier (auch Neugierde) ist das als ein Reiz auftretende Verlangen, Neues zu erfahren und insbesondere Verborgenes kennenzulernen.“

Ich finde, das ist ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Neugier ist ein Reiz: Wir haben ein dringendes Gefühl, dieses Verlangen. Verlangen kann auch schmerzvoll sein, aber Neugier ist für mich etwas durchweg Positives. Meist spüre ich ein Kribbeln in meinem Bauch, wenn ich neugierig bin, ich lächle automatisch und Vorfreude kommt in mir auf. Ich weiß: Gleich werde ich etwas entdecken, das ich vorher noch nicht kannte.

Es kann sich dabei um reines Wissen, um Informationen handeln, aber die Neugier kann auch auf das Handeln bezogen sein. Man kann etwas tun, was man vorher so noch nie getan hat. Neugier kann – meiner Erfahrung nach – von einer Aufregung, einer leichtern Nervosität begleitet sein. Das bedeutet, dass wir uns weiterentwicklen werden und ein kleines Stück unserer Angst überwinden. Wir verlassen unsere Komfortzone nicht unbedingt, aber wir dehnen sie am Rand weiter aus.

Wozu soll Neugier nötig sein?

Ohne Neugier gäbe es dich nicht. Und mich auch nicht. Es gäbe vermutlich nicht einmal Leben. Die Neugier ist in unserem Evolutionsprogramm fest eincodiert, deswegen angeboren. Ohne sie hätte kein Lebewesen jemals neuen  Lebensraum erkundet, hätte neue Nahrungsmittel oder Jagdtechniken ausprobiert. Kurzum: Es gäbe keinerlei Entwicklung.

Ohne Neugier würde ein Kind mental nicht erwachsen werden. Neugier ist ein Grundbedürfnis. Selbst bei den einfachsten Organismen lassen sich Verhaltensweisen beobachten, die darauf schließen, dass sich ein Individuum weiterentwickelt. Es erforscht und entdeckt – es lernt. Und bei den Menschen ist das noch extremer.

Wir kommen ziemlich unterentwickelt zur Welt, wenn man uns z.B. mit einer Baby-Antilope vergleicht. Nach nur wenigen Stunden kann sie mit der Herde mitwandern. Sie kommt schon ziemlich fertig aus ihrer Mama geplumst und ist bereit für die Welt. Das kann man von uns Menschen nun wirklich nicht behaupten. Bis wir halbwegs selbständig sind, vergehen auf jeden Fall mindestens 18 Jahre!

Was machen wir in all dieser Zeit? Wir lernen! Wir schauen uns ab, was auf welche Art und Weise gemacht wird, ahmen es nach, bringen unsere eigenen Ideen ein, probieren aus und fliegen verdammt oft auf die Schnauze. Sicher kannst du dich noch gut an eine Zeit in deiner Kindheit und Jugend erinnern, in der du voller Neugier warst. Aber dann…

Wieso ist sie uns abhanden gekommen?

… hast du irgendwann  festgestellt, dass die Neugier weg ist. Oder so gut wie weg. Irgendwie begeistert dich nicht mehr viel und du bist froh, wenn du abends mal deine Ruhe hast. Wann ist das Leben eigentlich anstrengend geworden? Wann hat es seine Leichtigkeit verloren und ist so furchtbar ernst geworden? Wann bist du erwachsen geworden?

Vielleicht ist es passiert, als du deinen ersten Job angenommen und dich ihm vollkommen verpflichtet hast. Er nahm so viel Zeit in Anspruch, dass dir weder Zeit noch Energie zum Entdecken von etwas anderem blieb. Oder geschah es, als die Kinder kamen und dich vollkommen in Anspruch nahmen? Vielleicht war das auch schon früher der Fall. Vielleicht wurde dir deine Neugier bereits in der Schule „gestohlen“, als du gezwungen wurdest, dich mit Dingen zu beschäftigen, die dich nicht interessierten und du begannst, daran zu glauben, dass das, was du gerne tust und liebst, in der Gesellschaft sowieso nichts wert ist.

Und vielleicht hat das Ganze auch einen evolutionstheoretischen Grund. Menschen sind früher nicht viel älter als 30 Jahre alt geworden. Vielleicht sind wir genetisch nicht darauf programmiert, ab einem bestimmten Alter noch ständige Neugier zu empfinden.

Was auch immer der Grund dafür ist, dass dir die Neugier abhanden gekommen ist, die gute Nachricht ist: Sie lässt sich wieder erwecken! Deine Begeisterung für das Leben kann wieder neu entfacht werden – und mit ihr auch tiefe Zufriedenheit mit deinem Leben. Wenn du nicht weißt, was deine Leidenschaften sind, ist das überhaupt nicht schlimm. Beginne einfach damit, wieder mehr Neugier in dein Leben zu bringen und du wirst sehen, wie sich das, was du liebst, von ganz alleine abzeichnen wird.

Denn es gibt niemanden auf der Welt, der nicht ein klein wenig Neugier empfinden kann. Auch du bist neugierig, denn wärst du das nicht, dann würdest du diesen Beitrag gar nicht erst lesen. Du würdest dann einfach nur daliegen und dich nicht bewegen. Und da du das nicht tust, bedeutet das, dass du die Neugier, die da noch in dir ist, vergrößern, erweitern und neu entfachen kannst! Das sind doch wundervolle Neuigkeiten, oder? 🙂

9 einfache Wege, wie du deine Neugier wieder entfachen kannst

Ich habe hier für dich 9 Wege zusammengestellt, wie du wieder zu deinen Wurzeln und zu deiner Neugier zurückfinden kannst. Die Reihenfolge ist unbedeutend – probiere einfach den Weg aus, der dich gerade im Moment am meisten anspricht und bei dem du das Gefühl hast, dass er Spaß machen könnte. Denn Spaß und positive Gefühle sind dabei das Wichtigste. Wenn du sie nicht empfindest, ist vielleicht gerade einfach nicht die Zeit für Neugier, und das ist auch überhaupt nicht schlimm!

1. Wo bist du schon neugierig?

Schau dir mal deinen Tag genau an. Ich glaube dir nämlich nicht, wenn du sagst, dass dir jegliche Neugier abhanden gekommen ist. Manchmal ist sie aber gut getarnt. Beispielsweise ist es ja auch Neugier, die dafür sorgt, dass du dich durch das Web klickst und bei Facebook auf Artikeln hängenbleibst. Es kann sein, dass du das als „verschwendete Zeit“ empfindest, aber du versuchst damit, deine Neugier zu stillen. Es ist nur anstrengend, weil das Web so viele Informationen zu bieten hat und du durch die Wissensflut schnell von einer Sache zur nächsten springst, ohne deine Neugier vielleicht ganz gestillt zu haben.

Aber auch, wenn du deine Lieblingsserie schaust, bist du neugierig darauf, wie es wohl weitergehen könnte. Wenn du diese Neugier bei einer fiktiven Geschichte empfinden kannst, vielleicht magst du dir dein Leben als einen Film vorstellen. Wenn du Drehbuchautor/in wärst, wie könnte es dann jetzt in deinem Leben weitergehen? Bist du schon neugierig darauf?

Wenn du siehst, wo du jetzt schon Neugier empfinden kannst, dann wird es dir leichter fallen, sie auch auf andere Bereiche auszuweiten, mit ihr zu spielen und ihr zu folgen. Vielleicht magst du dir – anstatt von einer Webseite zur nächsten zu springen – ein Buch zu einem dich interessierenden Thema ausleihen oder ein Seminar besuchen? Versuche, aus der Neugier heraus, aktiv etwas zu unternehmen – und schon hast du vielleicht eine Leidenschaft gefunden!?

2. Schau dir Kinder an!

Kinder sind die Neugier in Person! Wenn sie einigermaßen gesund sind, wollen sie ständig und überall Neues wissen, entdecken und erkunden. Wenn du also Kinder kennst oder hast, dann schau sie dir einfach an – und lerne von ihnen! Hast du selbst keine Kinder, dann suche dir sonntags einfach mal einen Spielplatz und beobachte das kreative Tollen und Toben! Hier kannst du übrigens noch mehr über das Thema Spielen lesen – und darüber, wie es dich zu deinen Leidenschaften führt!

3. Schau in deine eigene Kindheit!

Als Übung für zwischendrin kannst du auch in deine eigene Kindheit zurückblicken. Wenn diese wenig freudvoll wahr, neigen wir dazu, uns nur noch an die negativen Erlebnisse zu erinnern. Oft hemmt das ständige Wiederholen dieser Erlebnisse im Geiste unsere Weiterentwicklung. Aber nimm dir mal ganz bewusst Zeit dafür, wirklich nur die Momente zu betrachten, in denen du glücklich warst – und die gab es, sonst wärst du nun nicht hier! Erinnere dich ganz bewusst an eine Situation, in der du neugierig warst und lass dich dann komplett und mit allen Sinnen in sie hineinfallen. Was nimmst du wahr? Wie genau fühlst du dich? Wie geht es dir dabei?

Es ist wichtig, dass du das Ganze ohne Wehmut machst. „Och, war das schön damals, und jetzt…“ hat hier überhaupt nichts  verloren. Zieh keine Vergleiche, bewerte nichts. Sei einfach nur in dieser Situation und genieße sie! Wenn du das Gefühl hast, dass sich keine positiven Gefühle in dir einstellen, unterbrich die Übung lieber. Vielleicht klappt sie ein andermal besser.

4. Schau dir Tiere an!

Auch Tiere sind sehr gut darin, ihrer Neugier zu folgen. Sie kennen keine gesellschaftlichen Konventionen, die sie zurückhalten. Und selbst, wenn sie Angst haben, versuchen sie es häufig trotzdem. Natürlich sind Babytiere noch besser darin, aber auch als Erwachsene verlieren sie ihre Freude an Neuem nicht. Wenn du mit einem Tier zusammenwohnst, beobachte das nächste Mal genau, wie es sich verhält, wenn ihm etwas Neues begegnet. In diesem Artikel beschreibt Gastautorin Bettina wundervoll, was wir von Hunden lernen können!

5. Tu etwas Unkonventionelles

Ich wette, es gibt etwas, das du gerne tun würdest. Doch aus Angst davor, blöd dazustehen, machst du es nicht. Was sollen denn die anderen sagen? Das sieht doch doof aus, wenn ich das mache! Letztens habe ich mich daran erinnert, dass ich als Kind furchtbar gerne auf Bäume geklettert bin – und zwar ganz hoch hinaus. Dort saß ich dann vollkommen unbemerkt und beobachtete die Menschen unter mir. Und dann fiel mir auf: Wieso tust du das eigentlich nicht mehr? Du bist doch immer noch sportlich! Vielleicht halten dich die ganz dünnen Äste nicht mehr, aber du kannst doch sehr gut abschätzen, welche es tun!

Ja, und genau das habe ich bei meinem nächsten Spaziergang vor! Ich will auf einen Baum klettern! Und wenn mich jemand dort oben sieht? Na und! Dann winke ich fröhlich und lächle ihn an!

Fällt dir etwas Unkonventionelles, ja, vielleicht Seltsames ein, das du gerne tun würdest? Vielleicht hast du es ja noch nie getan. Durch solche Tätigkeiten finden wir wieder mehr zu dem neugierigen Kind in uns, und wenn wir uns solche Dinge erlauben, erlauben wir es uns auch, unseren Leidenschaften zu folgen! Und der Nebeneffekt: Wir verlieren Ängste und trauen uns mehr zu!

6. Probieren geht über Studieren

Du spürst ein Interesse für etwas? Anstatt dir zu sagen: „Na gut, dem gehe ich ein andermal nach“, folge gleich deinem Impuls und handle – auch wenn der Schritt noch so klein ist. Wenn du einen Artikel darüber liest, dass jemand gerne Schnecken fotografiert, dann schnapp dir gleich deine Kamera und suche dir draußen welche! Und wenn du keine Zeit hast, schreibe es auf. Für solche Fälle habe ich immer einen kleinen Block griffbereit. Am Ende einer Woche habe ich immer verschiedene Dinge darauf stehen. Wenn ich nun auf einen davon keine Lust mehr habe, mache ich es nicht. Es gibt kein „Muss“. Aber ich habe Inspirationen, denen ich nachgehen kann und die sonst im Alltag untergegangen wären.

Wenn ich spüre, dass eine Sache mich nach wie vor fasziniert, versuche ich sie zu probieren. So bin ich vor zwei Jahren im Yogakurs gelandet und Yoga hat mich seither nicht mehr losgelassen. Lerne, deinen Impulsen auch mal zu folgen, anstatt sie immer nur zu verdrängen. Wenn du es nicht gleich tun kannst, dann zumindest später. Dadurch, dass du sie dir notierst, zeigst du dir selbst, dass dir deine Interessen wichtig sind und dass du dir selbst wichtig bist!

7. Suche dir einen „Neugier-Buddy“

So manches ist alleine ziemlich schwierig. Kennst du jemanden, dem es ähnlich geht wie dir? Jemanden, der auch mehr Neugier in das eigene Leben bringen möchte? Dann tu dich doch mit ihm oder ihr zusammen! Sprecht darüber, was eure Neugier geweckt hat und wie und ob ihr dem gefolgt seid. Sprecht auch darüber, wenn es euch schwerfällt. Und vielleicht habt ihr ja ähnliche Interessen und nehmt euch vor, zusammen ein Seminar zu besuchen oder in eine einsame Hütte in den Bergen zu fahren. Suche dir Unterstützung, so könnt ihr euch gegenseitig motivieren und stellt dabei bestimmt fest, dass in eurem Leben schon viel mehr Neugier ist als ihr gedacht habt!

Wenn du niemanden in deinem Umfeld hast, der dein „Neugier-Buddy“ sein mag, dann schau dich im Internet um. Es gibt sicher jemanden, der deine Neugier und Leidenschaft teilt. Ich habe schon die tollsten Menschen online kennengelernt – und dabei muss es nicht bleiben! Möglichkeiten für ein Treffen ergeben sich viel öfter als man glaubt. Wenn das nicht so einfach ist, gibt es immer noch Skype!

8. Suche Schönheit

Es gibt eine sehr einfache Übung, um die Neugier zu entfachen. Sie nennt sich „Schönheit suchen“ und besteht genau darin. Schau dich genau jetzt mal für einen kurzen Augenblick in der Umgebung um, in der du bist. Das kann dein Wohnzimmer sein, die S-Bahn – egal wo. Siehst du etwas, das du besonders schön findest? Ein winziger Regenbogen, der sich auf dem Parkett bildet? Die wunderschönen Locken der Person dir gegenüber? Das Armband, das du gerade trägst? Wende deinen Blick ganz bewusst auf diese Schönheit und freue dich an ihr! Dabei darfst du ruhig lächeln! 🙂

Je öfter du diese Übung durchführst – und man kann sie ja wirklich überall machen – desto mehr Schönheit wirst du auch finden. Das funktioniert übrigens auch mit Geräuschen und Gerüchen! Und diese schönen Dinge werden deine Neugier wecken, nach noch mehr Schönem zu suchen. Und dann entsteht eine wundervolle positive Spirale!

9. Freue dich über jeden Fortschritt

Ganz wichtig ist, dass du jeden deiner Schritte – seien sie noch so winzig – anerkennst. Die Schichten an schlechtem Gewissen sind manchmal so dick, dass wir viel Zeit brauchen, um sie nach und nach aufzudecken. Freue dich darüber, dass du deiner Neugier gefolgt bist, dass du irgendwo etwas Schönes entdeckt hast, dass du es dir erlaubt hast, einer Sache nachzugehen anstatt sie als „unwichtig“ abzustempeln. Sie ist wichtig, weil sie dich zu dir selbst führt und du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Von dir geht alles Weitere aus.

Ich hoffe, du hast nun ein wenig Lust bekommen, deiner Neugier zu folgen. Sie wird dich geradewegs zu deinen Leidenschaften führen und somit in ein Leben, in dem du dich selbst mehr achtest, indem Ängste nach und nach wegfallen und in dem du zu dir selbst findest.

Habe ich einen Weg vergessen? Wie sieht es mit deiner Neugier aus – fällt es dir schwer, ihr nachzugeben? Schreib mir doch in den Kommentaren!

Hier kannst du noch mehr von mir lesen:
Mein kleines Glücksgeheimnis: Ein selbstbestimmtes Leben
Warum du deine Komfortzone nicht verlassen solltest
Warum Hunde des Geheimnis des Lebens kennen – und was wir von ihnen lernen können

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7 Kommentare

  1. Die 9 Punkte gefallen mir besonders gut. Passt ganz gut zur Umsetzung bzw. sinnieren. Habe dich bei Aljoscha entdeckt. Hast dir einen schönen Blog aufgebaut. Spannende Themen. Herzlichen Glückwunsch.

    Lieben Gruß, Michel

    • Hallo lieber Michel,
      schön, dass du hier bist und es dir gut gefällt. Setzt du die 9 Punkte auch schon selbst um? 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Mal wieder ein schöner Artikel. Ich würde noch als Anregung ergänzen: Mach mal etwas Ungewohntes. Das ist nicht ganz so stark wie Unkonventionelles und ruft daher weniger Widerstand hervor. Einfach mal einen anderen Weg in die Arbeit nehmen, Sonnenblumenbrot statt Dinkel, Mangosaftschorle statt Apfelschorle, einfach mal ein wenig die gewohnten Muster durchbrechen.

    Liebe Grüße,
    Ivana

    • Hallo liebe Ivana!
      Vielen lieben Dank dir für deine Ergänzung – sie ist sehr wertvoll und ich habe diesen Punkt tatsächlich vergessen. Ja, es reicht oft, wenn man eine Kleinigkeit in unserem sonst so durchgeplanten und routinierten Tagesablauf verändern, wenn wir bei der Mangoschorle Neugier spüren. 🙂
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  3. Liebe Anna,

    dein neuer Beitrag ist ganz wunderbar. Mir wird bewusst, wie viele Dinge es zu erforschen gibt. Als Ich ein Kind war, haben wir ganz oft verkleiden gespielt. Das würde ich sehr gerne mal wieder machen. Verkleiden und dann unter Leute mischen…das macht bestimmt einen heiden Spaß. Ich muss nur noch jemanden finden, der mitmacht 🙂

    Herzensgrüße, Lia

    • Liebe Lia,
      wie schön, dass dir mein Beitrag so gut gefällt! Oh ja, Verkleiden wäre was! Ich mache das immer noch gerne an Fasching, da kann man noch so richtig Kind sein! Eine Freundin hatte letztens die Idee, sich an Halloween zu verkleiden (bis man nicht mehr erkannt werden kann) und nach Süßem oder Saurem zu fragen, obwohl wir schon längst aus dem Alter raus sind. Vielleicht nächstes Jahr. 😉 Was ich aber vor gar nicht allzu langer Zeit gemacht habe, ist, ein Gespenst-Kostüm überzuziehen, eine Perücke drüber und mit einer Freundin durch die Gegend zu fahren. Was glaubst du, wie die Leute geschaut haben, als sie das Beifahrer-Gespenst sahen, das allen zuwinkte? Ich hatte selten so viel Spaß! 😀
      Ganz liebe Grüße
      Anna

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