Ich habe geweint, aber jetzt lache ich!

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Ich habe geweint, weil ich keine Arbeit hatte.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich sie nicht brauche, um glücklich zu sein.

Ich habe geweint, weil ich kaum Geld hatte.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich kein Geld brauche, um glücklich zu sein.

Ich habe geweint, weil ich glaubte, keine Freunde zu haben.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass die wichtigen Menschen immer bei mir sein werden.

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Happy Birthday To Me – Wieso wir uns ruhig mal feiern dürfen!

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Ich habe heute Geburtstag und werde 30 Jahre alt. Es kostet schon ein wenig Überwindung, das hier so öffentlich zu schreiben. Schon als ich die Idee dazu hatte, war mir unwohl. Denn – ohhhh – das sollte man ja gar nicht herausposaunen. Ich kenne genug Leute, die sehr gerne „unauffällig“ Geburtstag haben oder nur sehr ungern ihr Alter nennen. Allen zu erzählen, dass man Geburtstag hat, ist ja schließlich ziemlich arrogant. Wieso eigentlich? Es gibt einen einzigen verdammten Tag im Jahr, an dem man das Recht hat, sich feiern zu lassen und – das Wichtigste – sich selbst und seine eigene Großartigkeit zu feiern. Wir alle sind nämlich großartig. So ein Geburtstag ist doch die Gelegenheit, das auch wirklich zu zeigen. Und genau das mache ich heute – denn ein wenig Arroganz schadet mir nicht. 😉

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Hast auch du auf ganzer Linie versagt?

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Ich bin die totale Versagerin. Echt jetzt. In meinem Leben habe ich laut manchen Leuten überhaupt nichts auf die Reihe bekommen. Ich habe keine Karriere gemacht, verdiene nicht viel Geld. Die, die das nicht tun, reisen aber zumindest viel und entdecken die Welt. Tja, auch das habe ich nicht getan. Ein paar Urlaube hier und da in einem sicheren EU-Land würde ich jetzt nicht gerade als „die Welt entdecken“ bezeichnen. Und tatsächlich gibt es auch Menschen, die weder Karriere- noch Reiseziele verfolgen. Das sind diejenigen, die Mann, Haus, Garten, Kind und Hund haben. Und dann gibt es noch Menschen wie mich. Diejenigen, die nichts davon „geleistet“ haben. Welche, die auf ganzer Linie versagt haben. Weiterlesen

Vermeide Schmerz – und lebe unerfüllt

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Es gibt ein todsicheres Rezept dafür, wie man ein unerfülltes Leben ohne jeglichen Flow führen kann: vermeide Schmerz. Wenn du jetzt lauthals protestierst und mir das Argument entgegenwirfst, dass Schmerzvermeidung doch etwas völlig Natürliches sei, gebe ich dir recht. Unsere Körper sind darauf ausgerichtet, sonst wären wir vielleicht schon längst tot. Aber egal, was du tust: Du wirst Schmerz niemals gänzlich vermeiden können. Und eine ständige Vermeidungshaltung wird dafür sorgen, dass dein Aktionsradius immer kleiner wird – bis du dich nicht mehr bewegen kannst und dich auch infolgedessen nicht mehr lebendig fühlst. Alles wird blass und fahl. Lebendigkeit bedeutet wundervolle Freude und Leidenschaft, aber auch Schmerz. Beides. Wenn du Leidenschaft erfahren willst, musst du dich mit Schmerzen arrangieren. Und ich habe an dieser Stelle eine gute Nachricht für dich: Das geht.

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Warum es sich verdammt nochmal lohnt, dem Leben zu vertrauen

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Vielleicht habe ich hier bisher noch nicht zu genüge erwähnt, was für ein unglaublicher Schisser ich eigentlich bin. Durch mein ganzes Leben zieht sich ein Thema: Angst, Angst, Angst. Angst vor Wasser. Angst vor Unbekanntem. Angst vor Ablehnung. Angst vor Telefonaten. Angst vor Insekten. Angst vor Schmerz. Angst vor der Angst. Angst vordem Leben. Manches davon ist völlig banal, anderes lähmt mich so sehr, bis mir Tränen in die Augen steigen und mir die Luft wegbleibt. Ich habe mich niemals dazu aufgemacht, meine Ängste zu bekämpfen, und doch lösen sie sich auf. Nach und nach. Statt ihnen den Kampf anzusagen, habe ich mich dem Gefühl des Vertrauens und des Loslassens zugewandt. Und ich kann es immer und immer wieder sagen: Es lohnt sich!

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Die Sache mit dem Flow und der Periode

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Es gibt da dieses Thema, über das ich schon lange hier schreiben wollte, von dem ich aber bisher meinte, dass es nicht so recht hierher passt: die weibliche Periode. Mein letzter Artikel über meinen Körper hat mir glücklicherweise dabei geholfen, diesen Gedanken als schwachsinnig zu enttarnen. Heute stelle ich mich diesem „schmutzigen Tabuthema“, das viel mehr mit unserem Flow zu tun hat, als wir es vielleicht vermuten. Und auch wenn du ein männlicher Leser bist, könnte dieser Artikel für dich verdammt interessant sein, schließlich hat jeder von uns auch Anteile des jeweils anderen Geschlechts in uns – und außerdem schadet es ja nie, uns Frauen noch ein wenig besser zu verstehen, oder? 😉

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Mein Körper und ich – Die ungeschminkte Wahrheit

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Ich habe Probleme mit meinem Körper und meinem Aussehen, auch wenn mir das manche nicht glauben werden. Die Dinge, die eine fiese Stimme in mir mir immer wieder an den Kopf wirft, sind alles andere als schön. Aber ich will ihr nicht länger Glauben schenken. Ja, ich habe Angst, darüber zu schreiben und hier Fotos von mir einzustellen, auf denen ich ungeschminkt bin – aber ich will mich nicht von ihr davon abhalten lassen. Denn wie kann es sein, dass ich dich ständig dazu ermutige, deine eigene Wahrheit zu leben, während ich es nicht einmal schaffe, ungeschminkt aus dem Haus zu gehen? Heute will ich mit dir meine Geschichte über meinen Körper und mich teilen. Das fällt mir verdammt schwer, denn es ist keine Liebesgeschichte. Aber vielleicht kann sie dich dazu ermutigen, dich auf denselben Weg der Akzeptanz und Wahrheit zu machen – denn ich weiß: Wenn wir uns völlig annehmen (und dazu gehört auch unser Körper), stellt sich der Flow ganz von selbst ein.

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Wie ich lernte, die Großartigkeit in mir und anderen zu sehen

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Irgendetwas passiert da gerade mit mir. Ich lebe nun schon seit einer Weile immer bewusster, löse alte Muster auf (auch wenn sie immer wiederkommen) und habe wohl eine recht optimistische Lebenseinstellung. Das Leben und ich sind endlich Freunde geworden. Doch in letzter Zeit geschieht noch mehr. Ich spüre unglaublich viel Liebe. Liebe für mich, Liebe für andere, Liebe für das Leben. Ich habe das Gefühl, dass alle Menschen um mich herum großartig sind, dass auch ich großartig bin – und das scheinen andere zu spüren. Fasziniert beobachte ich immer wieder, wie ich eine regelrechte Positivspirale damit in Gang setze und wie es mir tatsächlich gelingt, die Welt ein wenig zu verändern. Ja, ich habe eine Weile gebraucht, um an diesen Punkt zu kommen. Aber wenn ich das geschafft habe, schaffst du das allemal. Und glaube mir: Es lohnt sich!

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Und jeden Tag von Neuem – Wie ich mit starken Gefühlen umgehe

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Wenn ich überall verkünde, dass ich ein tolles Leben habe, das ich in vollen Zügen genieße, wenn ich glücklich bin und gut drauf und viel Liebe empfinden und geben kann, dann bedeutet das nicht, dass das immer so ist. Es heißt nicht, dass ich einmal die Erkenntnis hatte „ahh, Glück entsteht von innen“ und seither grinsend durch die Gegend laufe. Ohh nein. Es gibt die Tage, an denen ich nicht mehr weiter weiß und an denen ich mich genauso fühle wie früher. Tage, an denen die Welt über mir zusammenbricht und ich mich aus meinem Gedankenkarussell einfach nicht befreien kann. Der Unterschied ist aber: Ich habe gelernt, mich immer wieder neu zu justieren, quasi mit jedem Morgen dem nächsten Tag wieder die Chance zu geben, der großartigste zu sein.

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