Mein kleines Glücksgeheimnis: Ein selbstbestimmtes Leben

Ich habe heute eine Erkenntnis gehabt, die ich unbedingt mit dir teilen muss. Eigentlich ist es etwas, das mir schon immer klar war – und dir vermutlich auch – aber manchmal muss es eben klarer als klar werden, um so richtig einzusickern. Die wichtigsten Lektionen im Leben lernen wir ohnehin mehrmals. So wie ich diese hier. Ich glaube, es ist tatsächlich mein persönliches, kleines Glücksgeheimnis. Und vielleicht auch deins?

Was war nochmal Priorität Nr. 1?

Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, wirst du vielleicht bemerkt habe, dass ich mich ab und an wiederhole. Wie schon erwähnt: Die wichtigsten Dinge müssen einem mehrmals begegnen und Manches kann man nicht oft genug schreiben. Das Wichtigste in deinem Leben, die absolute Priorität Nr.1 bist nämlich du. So einfach ist das.

Ein wundervolles Leben voller Leidenschaften und Dinge, die du liebst, ist nämlich  nur möglich, wenn du selbst an erster Stelle kommst. Denn wie sollst du denn herausfinden, was du liebst und es verfolgen, wenn so viele andere Menschen und Dinge wichtiger für dich sind? Richtig: Das geht nicht.

Typisch Krise!

Wie du vielleicht auch bemerkt hast, wenn du meine letzten Artikel gelesen hast, war/ist das Thema Krise für mich gerade ziemlich aktuell. Es gibt unterschiedliche Arten von Krisen, aber meine gehörte definitiv in die Sparte: „Wo ist mein Weg und wer bin ich?“ Kommt dir das bekannt vor?

Wenn du in dieser Sorte Krise steckst, kennst du vielleicht diese „Symptome“:

  • du bist orientierungslos
  • du versuchst verzweifelt eine Lösung zu finden
  • du fühlst dich vollkommen überfordert

Dabei hat mir der letzte Punkt echt zu denken gegeben. Überforderung. Wieso war ich denn all die Zeit überfordert? Und wie kann man eigentlich überfordert sein, wenn man sich selbst an erste Stelle stellt? Irgendwie geht das doch gar nicht. Überforderung bedeutet doch dann also, dass man momenten nicht Priorität Nr.1 ist und dadurch keinerlei Ressourcen zur Lösung der eigenen Probleme hat.

Was überfordert dich?

Ich habe mir also die Frage gestellt, was mich in letzter Zeit überfordert hat. Leider ist sie nicht so einfach zu beantworten, wie sie vielleicht klingt, denn unsere Gesellschaft hat ganz bestimmte Vorstellungen davon, was einen überfordern „darf“ und was nicht!

Erlaubt ist Folgendes:

  • Job
  • Familie (v.a. Kinder)
  • Termine
  • Krankheit
  • Tod von Angehörigen

Das war’s so ziemlich. Was uns nicht überfordern „darf“, ist:

  • Partnerschaft
  • Freunde
  • Freizeittermine
  • Leidenschaften
  • Urlaub und Ausflüge
  • zu wenig Schlaf
  • sowas Verrücktes wie das Auslassen der morgendlichen Meditation oder der Yogastunde
  • und vollkommen verrückt: zu wenig Zeit für sich selbst

Natürlich ließe sich v.a. die zweite Liste endlos fortsetzen. Du siehst: Oftmals suchen wir die Gründe in der ersten Liste, da sie gesellschaftlich anerkannt ist. Über sie darf man sich beschweren und jammern. Das gehört zum guten Ton dazu. Beschwert man sich hingegen über die zweite Liste, hat man gleich ein „Luxusproblem“. Das ist auch nicht ganz unwahr. Niemand würde auf die Idee kommen, einer trauernden Bekannten sein Leid darüber zu klagen, dass man seine Leidenschaften nicht findet. Dennoch sind auch die Dinge in der zweiten Liste wichtig und wollen beachtet werden – ob gesellschaftlich anerkannt oder nicht.

Es ist vollkommen unwichtig, ob etwas jemand anderen überfordern würde oder nicht – wenn es dich überfordert, ist es ein Problem. So einfach ist das. Meine Güte, ich werde wirklich unausstehlich, wenn ich mehrere Tage lang keine Zeit für mich selbst und für meine Leidenschaften hatte. Ich spüre dann regelrecht die Überforderung in mir und das dringende Bedürfnis, wieder bei mir selbst anzukommen.

Überforderung durch zu wenig Selbstbestimmung

Wenn wir uns all die Dinge, die uns überfordern können, ansehen, wird uns schnell klar, dass sie alle eine Fremdeinwirkung auf uns sind. Jemand anderes (Chef, Familie, Freunde,…) fordert etwas von uns (Leistung, Aufmerksamkeit, Zeit,…), für das wir aber eigentlich keine Energie haben. Wir fühlen uns fremdbestimmt und so entsteht Stress und Unglück.

Manchmal ist ein Mangel an Selbstbestimmung oder Freiheit sehr gut versteckt. Ich hatte einen wundervollen Urlaub auf Fuerteventura und dennoch war ich vollkommen erschöpft, als ich wieder heim kam. Natürlich erntete ich absolutes Unverständnis, schließlich müsste ich ja erholt sein. In gewisser Weise war ich das auch: Ich hatte Abstand von der Online-Welt, habe den Strand, die Sonne und die Landschaft genossen, sowie die Zeit mit meinem Freund. Aber ich habe zu wenig Schlaf abbekommen, es waren mir zu viele Leute und allgemein zu viele Reize und der Tagesablauf war allein schon durch die Essenszeiten durchgetaktet. Das hat mir alles während des Urlaubs nicht viel ausgemacht, ich wollte ja was erleben, aber sobald ich im Flieger saß, fühlte ich eine bleierne Erschöpfung.

Und mit dieser Erschöpfung und Überforderung kamen Schuldgefühle und die „Stimmen der anderen“: „Du solltst eigentlich erholt sein“, „Du solltest nicht so viel schlafen“ , „Du solltest dich sofort an deinen Blog machen (da du dich lang genug entspannt hast), „Du solltest fit sein“,… Das war ich aber nicht! Ich fühlte mich direkt nach dem Urlaub fremdbestimmt, schließlich stand soooo viel Liegengebliebenes an und Stadtfest war auch noch und ein Blogartikel muss unbedingt her. Kurzum: Ich kam zu kurz, war nicht Priorität Nr.1 und litt genau deswegen.

Eine Zeit lang dachte ich, ich bin eben ein Mensch, der sehr viel Ruhe braucht: Also schlafen oder und einfach nur daliegen und sich nicht bewegen. Demnach müsste ich nach ausgedehnten Busfahrten oder Flügen oder einem Tag am Strand oder See vollkommen ausgeruht und ausgeglichen sein. Doch du wirst mir sicher zustimmen, dass man genau danach oft noch erschöpfter ist. Was uns Energie gibt, ist nicht unbedingt körperliches Ausruhen, sondern selbstbestimmte Tätigkeiten – zu denen Ausruhen natürlich auch dazugehören kann.

Ordne deine Prioritäten

Natürlich kann man nun darauf hoffen, dass „Termine“ wegfallen oder sich die Wäsche von selbst wäscht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist leider nicht sehr hoch. Was ich also gemacht habe (und was mir uuuunglaublich gut getan hat), war, eine Liste der zu erledigenden Dinge zu schreiben. Das klingt vielleicht zunächst schrecklich, weil plötzlich so viel auf ihr steht, aber meine Überschrift war: „Priorität Nr.1: ICH“. Und dann habe ich all die Dinge darauf nach diesem Maß geordnet. Putzen: unwichtig. Meditation: sehr wichtig. Essen: wichtig. Wäsche machen: relativ unwichtig. Natürlich sind auch andere Dinge wichtig, weil sie nicht verschiebbar sind. Arbeiten gehen: wichtig. Treffen mit einem Freund, der morgen abreist: wichtig.

Durch diese Liste sehe ich viel klarer und der Aufgabenberg erscheint mir nun, da ich ihn aufgeschrieben und sortiert habe, viel leichter zu bewältigen. Vielleicht bist du kein Listenmensch und es genügt für dich vollkommen, diese kleine Prioritätenordnung im Kopf zu machen – solange es für dich funktioniert, ist das absolut okay!

Allein schon durch das Ordnen deiner Prioritäten bekommst du das Gefühl, selbstbestimmter zu handeln und das tut unglaublich gut und nimmt dir den Stress der Fremdbestimmung, den du zuvor gespürt hast. Es ist wichtig, dass du nun versuchst, noch ein wenig mehr in die Selbtbestimmung zu kommen und auch die Dinge auf deine Liste setzt, die dir viel Kraft geben, denen du aber eigentlich zu wenig Zeit widmest: Deine Leidenschaften oder auch einfach etwas vollkommen „Sinnloses“ wie Wolkenanschauen.

Gibt es absolute Selbstbestimmung?

Doch vermutlich wirst du niemals an den Punkt kommen, an dem du den Eindruck hast, dass alles, was du tust, vollkommen selbstbestimmt ist. Auch wenn du selbstständig sein solltest und keinerlei Verantwortung für eine Familie übernimmst, wird es immer noch Dinge in deinem Leben geben, die „getan werden müssen“, unliebsam sind und Stress verursachen. Manchmal mache ich mir vor, dass ich all die Dinge vollkommen aus meinem Leben eliminieren muss, um glücklich zu sein. Aber ich weiß, dass das Blödsinn ist.

Wir werden es niemals schaffen, ein „perfektes“ Leben zu führen und egal, wo wir uns befinden, es wird immer etwas geben, das uns nicht ganz passt. Ziel eines glücklichen Lebens ist es nicht, all die Störfaktoren zu eliminieren, sondern sie ein wenig zu reduzieren und anschließend möglichst gelassen hinzunehmen. Genau wie bei allem anderen ist es wichtig, hier das richtige Maß und die Balance zu finden.

Für mich ist mehr Selbstbestimmung ein kleines Glücksgeheimnis und ich spüre, wie es mir viel besser geht, jetzt, da ich wieder den Eindruck habe, mein Leben selbst gestalten zu können anstatt „gestaltet zu werden“.

Ist das bei dir auch so? Macht dich ein selbstbestimmtes Leben  glücklich?

Du willst noch mehr von mir lesen? Hier sind ein paar Artikel, die dir gefallen könnten:
Wie du Krisen erfolgreich bewältigst – Teil 1
Das Leidenschafts-Paradox: Wie Stillstand dir zu Erfolg verhilft
Deine Leidenschaften brauchen keinen Namen!

Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Möchtest du regelmäßig Inspirationen? Dann trage dich kostenlos in meinen Newsletter ein (jederzeit wieder abbestellbar). Ich freue mich schon auf dich!

Deine Daten sind bei mir zu 100% sicher. Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen.

13 Kommentare

  1. Hallo Anna, ein echt schöner Artikel. Wobei ich Dir bei einem Punkt widersprechen muss. Bei einem Todesfall darf man nicht überfordert sein. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Dir die „Gesellschaft“ eine maximale „Schonfrist“ von 2 Wochen zugesteht. Wenn Du danach nicht wieder „die Alte“ bist, dann wirst Du sofort als „psychisch labil“ abgestempelt. Trauer ist in unserer Gesellschaft unerwünscht. Niemand will damit konfrontiert werden. Man wird dadurch quasi wie aussätzig und wie gesagt muss sich nach allerspätestens 2 Wochen „die Welt wieder weiter drehen“ und man muss „zur Tagesordnung“ über gehen und man darf keinesfalls „gedankenversunken“ da sitzen. Weinen darf man schon gar nicht. Das ist ein absolutes „No Go“. Es wird einem auch schon durch „nicht spaßiges Verhalten“ eine mentale Störung unterstellt. Liebe Grüße Der Flamingo

    • Lieber Flamingo,
      ich habe an lange überlegt, ob ich Trauerfälle mit in meine Liste aufnehme und mich schließlich dafür entschieden, weil man zumindest für die ersten paar Tage und für die Beerdigung „entschuldigt“ ist und meist Verständnis bekommt. Dein Beispiel zeigt aber, dass dieser Punkt ja schon fast in die zweite Liste gehört. Umso wichtiger, sich da selbst die Zeit zu trauen einzugestehen und nicht auf die anderen zu hören.
      Ganz liebe Grüße
      Anna

    • Was „man“nicht darf ist ja absolut fremd bestimmt. Ich gebe mir große Mühe daß zu tun was mir und nicht „man“ oder irgendjemand anders gut heißt (klappt nicht immer ganz:-) aber immer öfter) lieber Flamingo!

  2. Toller Artikel Anna und absolut nachvollziehbar!
    Ich kann aus beiden Erfahrungen, beruflich wie privat nur zustimmen.

    Privat geht es mir manchmal sehr ähnlich wie dir: ich habe mir mein Leben so eingerichtet, dass es mich bestmöglich glücklich macht. Ich liebe, was ich tue und bin auch noch sehr flexibel und selbstbestimmt. Trotzdem fühle ich mich manchmal völlig überfordert und dann stellt sich auch bei mir wieder ein kleines bisschen die Frage ein: darfst du dich jetzt überhaupt überfordert fühlen? Eigentlich geht es dir doch schon so gut….

    Und auch beruflich, als Psychologin und Glücksexpertin kann ich dir voll und ganz zustimmen: sich selbstbestimmt und autonom zu fühlen ist etwas, dass viele als psychologisches Grundbedürfnis erachten. Es ist damit eine sehr wichtige Voraussetzung um glücklich zu sein. Ich habe z.B. auch hier darüber geschrieben: http://www.gluecksdetektiv.de/kennst-du-die-wichtigste-voraussetzung-um-gluecklich-zu-werden/

    Alles Liebe und weiterhin selbstbestimmtes Schaffen wünscht,
    Katharina

    • Hallo liebe Katharina,
      vielen Dank dir für deinen Kommentar! Wie schön, dass du auch schon über das Thema geschrieben hast. Das ist die perfekte Bestätigung für mich! 🙂 Ja, genau diese Gedanken kenne ich auch: „Darfst du dich jetzt überhaupt überfordert fühlen?“ – Ja, verdammt! Darf ich! 😀
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  3. Hallo Anna.

    Willkommen zurück aus deinem Urlaub. 🙂

    Ein selbstbestimmtes Leben ist sehr bereichernd. Wir entscheiden, oft unbewusst und aus unseren Mustern heraus, ob wir auf uns schauen oder die Bedürfnisse anderer erfüllen. Letzteres kann erfüllend sein, doch wenn es zum Reflex wird, dann ist es alles andere als erfüllend.
    Wichtig ist, dass wir auf unser Wohl schauen, damit es uns gut geht. Ansonsten werden wir kaum für andere da sein können.
    Je weniger Zeit man für sich hat desto mehr geniest man sie wenn man sie wieder bekommt. 😉

    Herzlichen Gruss
    Markus

    • Hallo Markus,
      danke für die lieben Willkommensworte und für deine Ergänzungen. Stimmt, auch ein fremdbestimmtes Leben kann eine Zeit lang erfüllend sein, aber meist merken wir doch irgendwann, dass „etwas nicht stimmt“. Ohh ja, das mit der Zeit kann ich nur bestätigen. Ich bin gerade total happy mit meiner völlig selbstbestimmten Zeit! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  4. Liebe Anna,

    durch das Ordnen von Prioritäten wieder Herr/Frau über seine eigene Bestimmung zu werden, empfinde ich auch als ein sehr wirksames Mittel. Vor allem wenn das Gefühl aufkommt die Dinge laufen aus dem Ruder ist die Ordnungsfrage nach dem WAS wohl der erste beste Schritt.

    Ergänzend habe Ich auch schon wertvolle Erfahrungen gesammelt seine Selbstbestimmung auf die Frage nach dem WARUM, WIE und WANN auszudehnen. Ich greife mal Dein Beispiel Wäsche/Kleidung auf:

    Wenn ich mich bewusst dazu entscheide einen Beruf zu wählen, bei dem es zum eigenen Vorteil ist auch im Sommer lange gebügelte Hemden zu tragen, dann würde ich den Mehraufwand noch mehr Kleidung zu waschen und diese auch noch zu bügeln zwar immer noch mit keiner hohen Priorität versehen, aber ich wüsste zumindest —WARUM— ich selbst dazu entschieden habe und es wird zumindest zu einer sinnvollen Last. Hier kann ich auch Deinen Gedankengang voll nachvollziehen und ggf. noch polarisierender ausdrücken: Eigenbestimmte Anstrengung gibt Dir Energie, fremdbestimmte Anstrengung nimmt Dir Energie.

    Und wenn ich das Bügeln mehrere Hemden trotz der geringen Bedeutung aufgrund seiner Dringlichkeit nicht aufschieben kann weil ich einfach am Montag auf eine mehrtägige Geschäftsreise gehe, dann habe ich immer noch die Wahlfreiheit —WIE— ich dieser lästige aber doch sinnvolle Tätigkeit nachgehen kann. Mir die gute Sonntagabendlaune verderbend im zeitlichen Vollstress der durch den Ausblick auf noch weniger Schlaf sich nicht gerade abmildert, oder ganz in Ruhe: Bei karibischer Musik und einem Glas Bacardi, wo ich mein Bügeleisen mit einem Surfbrett vergleiche, welches durch die wilden Wellenberge des Berges hindurchpflügt. Das fertige Hemd wird am Ende zum stillen ruhe austrahlendem Meer gekrönt vom Tequila Sunrise der den Sonnenuntergang verkörpert. Vorher stelle ich noch Holzfiguren auf die mein Publikum aus dem 19.Jahrhundert repräsentieren. Thomas Edison und Richard Trevithickdenen fällt aus voller Faszination vor dem Dampfbügeleisen die Kinnlade herunter, usw…

    Nun zur Selbstbestimmung des Zeitpunktes —WANN—
    Ich persönliche versuche diese lästigen Tätigkeiten immer dann zu erledigen, wenn ich sowieso orientierungslos mit gedrückter Stimmung eine eher problemorientierte Brille aufhabe mit der ich die Welt betrachte. Tatsächlich bügele ich mein Hemd meistens morgens nach dem Aufstehen – zugegeben ohne Bacardi und ohne Tequila Sunrise. Aber warum eigentlich nicht mal versuchen.

    Kannst Du meine Gedankengänge nachvollziehen?
    Konntest Du Deine „Störfaktoren“, die Du nicht gänzlich eliminieren willst, schon einmal über das WARUM, WIE oder WANN reduzieren bzw. heruntertransformieren? Oder sogar zu einer neuen Leidenschaft entwickeln?

    In der Vorfreude meine Hemden das nächste Mal voller Leidenschaft zu dürfen, sende ich Dir
    herzliche Grüsse aus der Dunkelheit ganz ganz im Südwesten Deutschlands
    Frank

  5. Liebe Anna,
    das hast du so klasse beschrieben! Vor allem die Einteilung, wobei man gestresst sein „darf“ und wo nicht … Ich kenne das Unverständnis, wieso und wovon ich jetzt bitte gestresst und müde wäre … Kann ich das bitte selbst so empfinden, wie es ist und wann?
    Einige meiner Energieräuber kenne ich mittlerweile sehr genau und ich bin endlich auch mutig genug zu sagen, dass ich z.B. eine Einladung nicht annehme, weil es mir zu viel wäre und ich die Ruhe bevorzuge. Und dann kann ich entscheiden, ob ich in der freien Zeit die Wohnung auf den Kopf stelle, weil mir grad danach ist, oder ich nur herumsitze.
    Selbstbestimmung ist wirklich das A und O für mich. Hört mir auf mit „das kannste doch nicht machen“, „das geht aber nicht“ oder gar „das ist egoistisch“. Ich habe mich viel zu lange fremdbestimmen lassen, ich weiß also, auf was ich verzichten kann.
    LG
    Sybille

    • Liebe Sybille,
      wie schön, dass dir mein Artikel gefällt! So wie du es sagst, glaube ich auch, dass es sehr wichtig ist, die eigenen Energieräuber zu kennen und mutig genug zu sein, das auch vor anderen so zu vertreten. Auch auf die Gefahr hin, von ihnen nicht verstanden zu werden.
      Keine Macht der Fremdbestimmung! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  6. Hallo Anna!

    Ja, selbstbestimmt leben macht mich auf jeden Fall glücklich 🙂 ich freue mich sehr über deinen ehrlichen Blogartikel. Ich kenne das, oft denkt man sich: „Ich SOLLTE doch entspannt sein ,was ist nur los mit mir?“ Man hat solche eingefahrenen Glaubenssätze im Kopf mit denen man sich selbst unter Druck setzt. Man akzeptiert gerade nicht die jetzige Situation/Gefühlslage, sondern denkt sich die ganze Zeit, dass es ja eigentlich anders sein sollte. Aber das ist es nicht, punkt aus Ende 😀 Die Idee mit der Liste ist gut, ich liebe Listen und habe deswegen vielleicht echt schon zu viele haha. Priorität 1 = ICH! So soll es sein 🙂

    Schönen Montag wünsch ich noch. Ach ja und wieder einmal ein traumhaftes Foto! Zum Verlieben <3

    Hugs,
    Linda

    • Liebe Linda,
      wie schön, dass du mir da zustimmen kannst! Ja, dieses „eigentlich sollte es anders sein“ macht uns echt fertig und ist die Wurzel allen Übels. 😀
      Danke dir für das Kompliment zum Foto, ich werde es an meinen Freund weitergeben. Entstanden ist es übrigens auf der Isla de Lobos bei Fuerteventura. 🙂
      Mein Montag war bisher ganz hervorragend, ich hoffe deiner auch?
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

      • Einfach atemberaubend das Foto. Muss wundervoll dort gewesen sein! 🙂

        Das freut mich 🙂 meiner war auch sehr schön, danke!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.