Von der Online- in die Offlinewelt – Von Ängsten, Mut und echter Begegnung

Diesen Blog vor 3,5 Jahren zu starten, war eine wundervolle Entscheidung, doch gleichzeitig kam ich nach einer Weile an einen Punkt, an dem mir klar war, dass das hier nicht meine Endstation war, dass es tiefer gehen musste, und dass ich echte Begegnungen brauchte, um meinem Herzen zu folgen und mehr Liebe in die Welt zu bringen. Ich habe das Internet als eine Plattform erlebt, auf der es durchaus in die Tiefe gehen kann, doch gleichzeitig spürte ich, dass es mir nicht genügte, dass ich  mich hier nicht voll und ganz einbringen und ausleben kann. Letzte Woche gab es mich also das erste Mal „offline“in Aktion: Ich habe ein Treffen für Frauen ins Leben gerufen! Obwohl es so viel leichter war, als ich erwartet hatte (was ich als ein Zeichen dafür sehe, dass es genau das ist, was ich gerade tun sollte), hatte ich doch mit vielen Zweifeln und Ängsten zu kämpfen. Welche das waren und was ich alles gelernt habe, möchte ich hier mit dir teilen.

Schöne neue Welt

Ich stürzte mich in die Welt der Blogs und Gastartikel, als ich begann, hier zu schreiben. Ich hatte schon immer gerne geschrieben, und meine Gefühle in Worte zu fassen, ist mir auf diese Weise immer viel leichter gefallen als beim Sprechen. Ich vernetzte mich mit anderen Bloggern, gab Interviews, schrieb Gastartikel, veröffentlichte einige auch hier, teilte und likete jeden Tag. Facebook war mein zweites Zuhause und ich sah mir mehrmals täglich an, wie oft diese Seite hier aufgerufen wurde. Ich war richtig drin in der „Blogosphäre“, bestrebt, hier meinen Weg zu finden. Ich startete nicht mit der Intention, in irgendeiner Weise Geld zu verdienen, doch letztendlich schrien es ja alle von den Dächern, dass das ja so einfach ginge, man dann digitaler Nomade werden könnte.

Ich hatte demnach auch niemals vor, einen Online-Kurs zu starten, bis ich einen anderen Blogger traf, der das unbedingt mit mir machen wollte. Ich hörte ihm zu und ließ mich von seiner Begeisterung anstecken. Wir hatten eine wundervolle Idee, es wäre ein Kurs geworden, der sich wirklich von den anderen abgehoben hätte (nach wie vor bin ich auf einen solchen nicht gestoßen, wir hätten also tatsächlich eine Nische gefunden), wir haben echt viel Herzblut reingesteckt. Aber dann stieg besagter Blogger von einem Tag auf den anderen aus, mit der Begründung, es sei nichts für ihn. Ich habe diese Geschichte nicht vielen Menschen erzählt, weil es mich immer noch verletzt, wenn ich daran zurückdenke. Wir waren kurz davor, etwas Großartiges zu erschaffen. Und heute bin ich froh, dass wir es nie gestartet haben. Diese Enttäuschung warf mich ordentlich zurück. Wohin sollte meine Reise jetzt gehen? Hatte das Bloggen überhaupt noch einen Sinn? Was wollte ich damit bezwecken?

Back to the roots

Ich kehrte zurück zu meinen Wurzeln, wandte mich Schritt für Schritt von all jenen ab, die sich mit mir vernetzen wollten, die wollten, dass ich etwas für sie promotete. Ich besann mich aufs Schreiben und nach und nach interessierte es mich nicht mehr, wie viele Leute meine Seite besuchten, wie viele Likes ich auf Facebook hatte und wie viele Newsletter-Abonnenten. Ich wollte einfach nur schreiben. Und das tat so unendlich gut!

Jetzt führe ich diesen Blog schon seit bald zwei Jahren so. Ich sage allen ab, die irgendeine Art von Kooperation mit mir eingehen wollen. Nicht, weil ich sie nicht mag, sondern weil es einfach nicht mehr mein Ding ist. Das ist mir alles viel zu künstlich, viel zu stressig und zeitraubend geworden. Viel zu viele raten einem „doch endlich sein Ding“ zu machen, „die Komfortzone zu verlassen“, endlich zu reisen – ich habe aber nicht das Gefühl, dass das allzu viele Menschen wirklich im Herzen berührt und sie motiviert, ihr Leben zu verändert, dass es Menschen in die Liebe zu sich selbst und zu anderen führt. Es kann vielleicht ein Anfang von etwas Großem sein, aber ganz ehrlich? Das kriegt man ja als Blogautor gar nicht wirklich mit, zumindest nicht hautnah. 

Natürlich bekomme ich wunderschöne E-Mails, die mich berühren, Kommentare, die mir unter die Haut gehen und mich bestärken. Aber dennoch fehlt mir das echte Miteinander, der echte Kontakt. Ich hörte genau hin, was mein Herz mir sagte, welche Möglichkeiten es gab, mehr Liebe in die Welt zu bringen. Wäre mein Sohn Vincent letztes Jahr nicht in mein Leben gekommen, hätte ich vermutlich eine Yogalehrer-Ausbildung angefangen. Ich denke auch, dass ich das noch tun werde, sobald Vincent etwas älter ist. Aber sicher gab es auch etwas, das ich hier und jetzt tun konnte, mit dem Wissen, das ich bereits habe (und mit einem Stillkind, das meinen Tätigkeitsradius auf die wunderschönste Art beschränkt, die man sich vorstellen kann)?

Endlich im Frau-Sein angekommen

Erst als ich schwanger wurde, fiel mir auf, wie schwer es mir bisher gefallen war, mich wirklich als Frau wahrzunehmen – nicht als das kleine Mädchen, das ich viel zu lange gewesen war. Ich verschlang sämtliche Bücher über das Thema „Frau sein“ und in mir wuchs der Wunsch, all meine Freundinnen untereinander zu vernetzen. Das ist mir im letzten Jahr wunderbar gelungen, auch wenn wir uns nicht wahnsinnig oft getroffen hatten. Diese tollen Frauen unternehmen nun auch ohne mich regelmäßig etwas miteinander – und da geht mir das Herz auf! Doch ich wusste, dass da noch eine andere Dimension von Vernetzung möglich war – eine, die so richtig in die Tiefe geht.

Moon Circles, Frauenkreise und „Rote Zelte“ sprießen gerade wie Pilze aus dem Boden – der Bedarf dafür ist immens! Wir Frauen wollen uns mit anderen Frauen auf einer tiefen Ebene austauschen, wir wollen in unserer Echtheit gesehen und gehört werden, wir wollen nicht nur übers Shoppen und den neuesten Klatsch und Tratsch reden, wir wollen uns mitteilen, unsere Stärken und Herausforderungen miteinander feiern und meistern. Allein schon der Gedanke daran machte mir eine Gänsehaut. Ich wusste schon sehr bald: Das ist es, was ich dieses Jahr erschaffen möchte! In meiner Stadt gibt es definitiv diesen Bedarf!

Danke, liebe Online-Welt!

Als dieser Beschluss gefasst war, ging plötzlich alles ganz schnell. Ich erzählte einer befreundeten Yogalehrerin von meiner Idee, weil mir ihr Yogaraum als Location im Traum erschienen war (kein Witz!), und sie war sofort Feuer und Flamme. Nur wenige Wochen später hatten sowohl sie als auch ich mehrere Frauen zusammengetrommelt und das erste Treffen des „Kraftortes“ fand statt! Es ging so schnell, so reibungslos – als wäre es das gewesen, worauf das Universum all die Zeit über gewartet hätte, als wäre es das, was ich bestimmt war zu tun. Nach all den Irrungen und Wirrungen im Bereich des Bloggens scheint es meine Aufgabe zu sein, die Menschen doch persönlich zu berühren.

Aber ich habe wohl genau das gebraucht – die „Sicherheit“ des Internets -, um das zu lernen. Hier konnte ich mich ausprobieren, mit der Hilfe meiner Leser Selbstbewusstsein gewinnen, mir über meine Gefühle bewusst werden. Ich bin dankbar dafür, diese Plattform entdeckt zu haben, aber auch dafür, und mich niemals hier ausgeruht zu haben, sondern mich aktiv mit meinen Fähigkeiten und meinem „Ruf“ auseinandergesetzt zu haben. Ich bin dankbar für jeden Fehler, den ich gemacht und erkannt habe, und für diejenigen, die ich noch erkennen werde. Alles macht auf eine wundervolle Art und Weise Sinn.

Mein Ego sollte Regisseur eines Horrorfilms werden

Doch wenn du jetzt glaubst, dass ich das geborene Organisationstalent sei, dass es mir superleicht falle, mit anderen zu sprechen, Kurse zu leiten oder Ähnliches, dann irrst du gewaltig. Ich habe Pädagogik studiert, mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung – ich habe also schon recht früh ganz gut gewusst, wohin es eines Tages für mich gehen würde -, aber letztendlich niemals in meinem Berufsfeld gearbeitet. Ich habe nach dem Studium trotz guten Abschlusses keine Stelle bekommen – klar, ich hatte eine Heidenangst und war von der Persönlichkeit her alles andere als geeignet, einen Job in diesem Arbeitsfeld zu auszuführen. Und jetzt lande ich mehr oder weniger doch in der „Erwachsenenbildung“, träume davon, einen Raum der Transformation und Begegnung für Frauen zu schaffen. Trotz Angst.

Ist es nicht immer so, dass man von dem träumt, das für einen selbst mit Ängsten verbunden ist? Argh, meine Ängste waren wirklich fies. Mein „Ich bin nicht gut genug“-Muster und mein Ego hatten mich fest im Griff. Als ob es nicht reichen würde, dass mein Sohn mir schlaflose Nächte beschert, meinten die beiden das auch noch zusätzlich tun zu müssen und mir Horrorszenarien davon zu schicken, was alles schief gehen könnte. Manchmal bin ich sowas von überrascht von der Kreativität meines Egos. Es sollte Regisseur werden. Natürlich wusste ich, dass es Bullshit erzählte, aber je näher der geplante Termin des „Kraftortes“ rückte, desto fieser wurde es. Aber es hatte mich niemals völlig im Griff. Beharrlich kehrte ich immer und immer wieder an die Stelle in mir selbst zurück, wo nur die Liebe das Sagen hat, erinnerte mich jeden Tag aufs Neue daran, warum ich dieses Treffen ins Leben rufen wollte, stellte mir vor, wie es mich und die anderen Frauen bereicherte.

Auch spürte ich Wut in mir, die mich richtig gut anspornte! Drei Frauen äußerten vor dem Treffen, dass sie Angst vor dem Sprechen hätten. Das verstand ich absolut, ging es mir doch genauso. Zu viele Referate und Prüfungen in Schule und Studium hinterlassen ihre Spuren. Zu oft wurde uns gesagt, dass das, was wir zu sagen hätten, unpassend, unwichtig oder schlicht unnötig sei. Und so lernten wir irgendwann, die Klappe zu halten. Das machte mich so wütend! Nicht meine Freundinnen waren „schuld“ an dieser Angst, sondern eine Gesellschaft, in der Kinder, Jugendliche und vor allem Frauen systematisch zum Schweigen gebracht werden, in der die Wahrheit so oft keinen Platz findet und unerwünscht ist. „Jetzt erst recht!“, sagte mir diese Wut. Genau deswegen sind solche geschützten Orte wichtig: damit wir unsere Klappe aufmachen und das sagen, was es zu sagen gibt!

Wie Verletzlichkeit zu Vertrauen führt

Mein Herz schlug mir dennoch bis zum Hals, als ich den Raum betrat, an dem nur wenig später das erste Treffen stattfinden sollte. Mir war übel, meine Hände zitterten. Ich hatte Angst zu versagen, etwas falsch zu machen, als seltsam betrachtet zu werden. Eine Frau nach der anderen trat in den Raum und mir wurde noch mulmiger zumute. Zwölf Augenpaare richteten sich auf mich, erwarteten von mir, dass ich etwas sagte, etwas tat, großartig und fantastisch war. Meine Stimme überschlug sich ein wenig, als ich mich vorstellte, ich hatte mehrere kurze Blackouts, sah auf meinen Zettel, atmete tief durch und gestand meine Angst. „Ich habe Angst“, sagte ich. Der Dämon war ausgesprochen und befreit. Die anderen Frauen sprachen – auch von ihren Ängsten. Und ich wusste: Ich bin nicht allein. Diese Gruppe ist bitter nötig, wir sind aus einem ganz bestimmten Grund hier. Wir wollen Gemeinsamkeit und Schwesternschaft erleben, wir wollen ehrlich und vertrauensvoll miteinander umgehen, einander vorbehaltlos zuhören und Raum schaffen für Worte, die vielleicht niemals zuvor gesprochen worden sind.

Die zwei Stunden waren mehr, als ich erwartet hatte, sie gingen tiefer als ich glaubte, taten mir so unglaublich gut. Und nicht nur mir. Mit dem wundervollen Feedback, das ich erhielt, habe ich niemals gerechnet. Seltsamerweise wusste ich am Ende des Treffens, dass es absolut nicht um mich ging, dass ich nicht diejenige bin, die performen oder etwas aufziehen müsste. Ich bin lediglich diejenige, die das Treffen ins Leben gerufen hat, die die Methodik anbietet, die Dinge vorschlägt. Alles andere bleibt uns gemeinsam überlassen. Ich muss nichts kontrollieren, es läuft einfach und es tut uns allen gut. Eine Frau sagte mir, dass sie es so befreiend fand, wie ich ganz am Anfang meine Ängste mit allen geteilt hatte, dass es ihr Mut gemacht hätte, über ihre eigenen Ängste zu sprechen. Das, was sich für mich am Anfang wie ein Eingeständnis von Schwäche angefühlt hatte, hat letztendlich zu der Magie geführt, die bei dem Treffen entstanden war. Verletzlichkeit hat zu Vertrauen geführt.

Verletzlich zu sein bedeutet mutig zu sein

Ich könnte hier noch endlos über die Lektionen schreiben, die ich bei all dem gelernt habe, aber die wichtigste ist vermutlich: Sich verletzlich zu zeigen erfordert Mut. Echte Stärke. Eine Mauer um sich herum bauen kann jeder. Aber sie einreißen nicht. Jede einzelne der Frauen, die letzte Woche da waren, hat ihre Mauer eingerissen. Jede einzelne von ihnen hat unglaubliche Stärke gezeigt und Mut bewiesen. Nicht, weil ich ihnen gesagt habe, dass sie das in zehn Schritten tun können, sondern weil ich es vorgemacht habe. Und dieses Vormachen, das geht beim Schreiben nicht so gut wie „in echt“. Man kann mit Worten berühren, natürlich, aber die Gänsehaut, die ich während und nach dem Treffen hatte, diese Art von Gänsehaut hatte ich bisher noch nie über das Bloggen.

Online oder in echt?

Die Online-Welt ist in vielerlei Hinsicht besser als ihr Ruf. Doch sie ersetzt die persönliche Begegnung nicht. Sie kann sie aber initiieren, sie kann Prozesse anstoßen, die letztendlich dazu führen, in die Begegnung unter Menschen zu gehen, sich in die Augen zu blicken, sich an den Händen zu halten, die Energie zu spüren, wirklich voll und ganz da zu sein.

Deswegen möchte ich dich an dieser Stelle ermutigen, raus in die Welt zu gehen, wenn du das nicht bereits tust. Es muss nicht sofort passieren, du darfst es dir in der Online-Welt und in deiner Komfortzone ruhig so richtig gemütlich machen. Aber denk daran, dass die echte Begegnung niemals ersetzt werden kann. Wenn es solche Gruppen (das müssen keine geschlechtsspezifischen Gruppen sein) in deiner Umgebung nicht gibt, magst du vielleicht selbst eine initiieren? Vielleicht hast du auch als ersten Schritt Lust, dich deinen Freunden gegenüber mehr zu öffnen, Verletzlichkeit zu zeigen und sie dadurch zu ermutigen, dasselbe zu tun? Was auch immer dein ganz persönlicher Weg ist: Es ist so unglaublich wertvoll, dass wir uns vernetzen, wenn wir diese Welt zu einem Ort voller Liebe machen wollen, dass wir spüren, wie es ist, nicht alleine zu sein. Dafür lohnt es sich, mutig zu sein.

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8 Kommentare

  1. Liebe Anna,

    dein neuer Beitrag hat mich gerade tief beeindruckt. Einmal deshalb, weil ich deine Freude am Leben und deine Selbsterkenntnis in jedem Satz von dir spüre. Und auch deshalb, weil du dich wieder einmal so wunderbar offen und authentisch darstellst!

    Und diese Feststellung finde ich besonders schön: “ Es ist so unglaublich wertvoll, dass wir uns vernetzen, wenn wir diese Welt zu einem Ort voller Liebe machen wollen, dass wir spüren, wie es ist, nicht alleine zu sein. Dafür lohnt es sich, mutig zu sein.“

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich dir und den Mitlesern anvertrauen, welchen Weg ich gerade gehe und was er für mich bedeutet. Ich hatte letztes Jahr für mich entschieden, einen Beitrag zu mehr Menschlichkeit in dieser Welt zu leisten und mich als ehrenamtlicher Hospizbegleiter ausbilden zu lassen. Die Ausbildung läuft seit Januar und endet im August. Wir sind eine Gruppe von 16 Personen (13 Frauen und 3 Männer). Die Gruppenarbeit ist der Kern der Ausbildung Die Hospizbewegung ist deutschlandweit vernetzt (Deutscher Hospiz- und Palliativ Verband e.V.)

    Es läuft so ab wie in deiner Gruppe. Wir müssen alle zuerst den Selbsterfahrungsprozess durchlaufen, um für die Aufgabe vorbereitet zu sein. Es gab dabei schon tief bewegende Szenen und einige Tränen. Das ist das richtige Leben!

    Viele junge Leute bauen sich in der Onlinewelt eine Scheinwelt auf und glauben darin die Erfüllung zu finden. Ich beneide die jungen Leute nicht, die sich teilweise mit unglaublichem Einsatz darum bemühen, die Zahl Ihrer Abonnenten und Follower zu steigern.

    Ich freue mich mit dir, dass du den Ausstieg geschafft und einen neuen Weg gefunden hast. Und ich bin sicher, dass du sehr erfolgreich sein wirst, insbesondere auf dem Weg deiner Selbsterkenntnis.

    Liebe Grüße
    Peter

    • Lieber Peter,
      ich ziehe den Hut vor dir! Eine Ausbildung und Tätigkeit als Hospizbegleiter stelle ich mir emotional sehr schwierig vor, aber solche Menschen sind in unserer Gesellschaft so nötig! Ebenso wie mehr solcher Einrichtungen, in denen ein würdevolles Sterben möglich ist. Wahnsinn, dass du dich dafür entschieden hast. Ich finde das sehr mutig und bewundernswert! Du wirst sicherlich viele Menschen und Leben berühren – mit Sicherheit auch dein eigenes! Vielen Dank, dass du das hier mit uns teilst. Ich wünsche dir auf deinem Weg in der Ausbildung viele augenöffnende und berührende Momente, und danke dir auch für deine lieben Worte zu meinem Artikel!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Liebe Anna,
    ich freu mich wirklich auf jeden Artikel von dir ….. ich bin wohl im Moment direkt vor dem gleichen Schritt, den du gerade gegangen bist. Ich habe schon länger den Gedanken: „Wenn jeder Mensch seine eigene Grossmutter hätte, wie würde unser Leben dann aussehen?“ Darunter verstehe ich eine weise und lebenserfahrene Frau, die vor dem warmen Ofen sitzt und zu der ich jederzeit kommen kann. Sie kann mir bei meinen kleinen und grossen Fragen helfen, die ich an das Leben habe und sie erzählt mir Märchen … Märchen, die mich zu mir selbst führen.
    Sie strahlt einfach Glück und Liebe aus und sie liebt mich.
    Deshalb möchte ich „Granny Sessions “ machen. Das wird so in etwa das gleiche sein, was du gemacht hast.
    Ich brauche jetzt auch erstmal Mut, um den Schritt wirklich zu gehen …. habe aber auch grossartige Menschen, die mich unterstützen.
    Ich bin schon soooo gespannt, wie es sich anfüht, anderen Menschen auf diese Art und Weise zu begegnen und ich bin dir so dankbar, dass du diesen Artikel geschrieben hast ….
    Herzlichst deine Sabine ♡♡♡

    • Liebe Sabine,
      deine Idee klingt soooo fantastisch! Magst du mir noch ein wenig mehr davon erzählen? Kommen dann Frauen verschiedenen Alters zusammen oder organisierst du für jede junge Frau eine Granny? Was für eine tolle Idee! Du musst sie unbedingt umsetzen, die Welt wartet darauf, glaub mir!
      Danke dir für deine lieben und unterstützenden Worte zu meiner Seite und zu meinem kleinen Herzensprojekt!
      Liebste Grüße dir!
      Anna

      • … dann erzähl ich dir noch ein bisschen was über meine Granny Sessions…. ich erzähl überall, dass ich sowas mache und gebe ein Info-Blatt dazu. Die Menschen organisieren das selbst …. sie nehmen einfach 3 -5 Leute aus ihrem Bekanntenkreis, die sich für das Thema Emotionen interessieren …. egal ob Frauen Männer oder auch Kinder …..dann können sie einen Termin mit mir ausmachen und ich stelle mich als „Granny“ zur Verfügung … d.h. sie können alle kleinen und grossen Lebenfragen an mich stellen und ich werde sie so gut es eben geht beantworten. Das ist mein Spezialgebiet, die Gefühlswelt des Menschen und seine angeborenen Fähigkeiten. Ich bin auf dem Weg in die Selbstständigkeit als Emotions Coach und biete dann auch weiterführende Einzelcoachings an.
        Ich denke sie werden auch untereinander sich viel geben können und vielleicht entdeckt ja der eine oder andere auch „Granny-Qualitäten“ bei sich. Würde mich echt freuen, wenn das Ganze dann Kreise ziehen würde ….. Eine Granny – Sessions ist kostenlos, da die Grossmamas ja auch kein Geld für ihr Tun und Dasein verlangen würden ….
        Ich bin total gespannt, wie es wird und ich habe schon die ersten tollen Reaktionen auf mein Vorhaben …..
        Ich danke dir für deine lieben Worte und deine ansteckende Begeisterung…
        Alles Liebe Sabine

        • Vielen Dank dir, Sabine, dass du mir von deiner Idee erzählst! Sie klingt ganz fantastisch! Lass mich unbedingt wissen, wie es läuft, sobald du startest! Ich bin schon total gespannt!

  3. Liebe Anna,

    es berüht mich jedesmal, wie Du die inneren Geheimnisse, die sonst sorgfältig unausgesprochen bleiben, offenbarst.
    Ich freue mich für dich, dass deine Initiierung echter Begegnung, allen Beteiligten vormachen konnte, ein authentisches Sein zu leben.
    Ich glaube, das regelmäßige Treffen eine Möglichkeit bieten Verbündete zu finden.
    Es ist ein Ausdruck deiner Liebe, das Du diese Idee zum Leben erweckt hast, damit andere Menschen ein Gespür für ihr eigenes Freiwerden erfahren.

    Ich wünsche Dir auf deinem Weg alles Liebe
    Holger

    • Lieber Holger,
      deine wunderschönen Worte gehen mir direkt ins Herz! Danke dir dafür! Am Samstag ist das nächste Treffen und ich freue mich schon so unglaublich! 🙂
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

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