Warum es sich verdammt nochmal lohnt, dem Leben zu vertrauen

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Vielleicht habe ich hier bisher noch nicht zu genüge erwähnt, was für ein unglaublicher Schisser ich eigentlich bin. Durch mein ganzes Leben zieht sich ein Thema: Angst, Angst, Angst. Angst vor Wasser. Angst vor Unbekanntem. Angst vor Ablehnung. Angst vor Telefonaten. Angst vor Insekten. Angst vor Schmerz. Angst vor der Angst. Angst vordem Leben. Manches davon ist völlig banal, anderes lähmt mich so sehr, bis mir Tränen in die Augen steigen und mir die Luft wegbleibt. Ich habe mich niemals dazu aufgemacht, meine Ängste zu bekämpfen, und doch lösen sie sich auf. Nach und nach. Statt ihnen den Kampf anzusagen, habe ich mich dem Gefühl des Vertrauens und des Loslassens zugewandt. Und ich kann es immer und immer wieder sagen: Es lohnt sich!

Für andere eine Kleinigkeit, für mich ein Riesenschritt

Wenn du auch viel mit der Angst zu tun hattest oder es immer noch hast, wirst du das Gefühl kennen: Du weißt genau, dass die Angst rational betrachtet völlig irrsinnig ist, dass dir statistisch gesehen nichts passieren wird, und doch ist sie da. Und zwar so was von! Je „irrsinniger“ und irrationaler unsere Ängste, desto mehr verdrängen wir sie, weil wir uns für sie schämen. Wir sprechen mit anderen nicht darüber, weil wir glauben, dass sie uns dafür verurteilen könnten. Noch mehr Angst baut sich auf. Angst vor der Ablehnung, sobald jemand von unserer Angst erfährt. So geht das immer weiter, bis wir uns schließlich in einem so engen Aktionsradius befinden, dass wir uns keinen Schritt aus ihm heraustrauen. Wenn uns jetzt noch jemand mit „Verlasse deine Komfortzone“ kommt, würden wir ihm am liebsten ohrfeigen. Wie soll das denn gehen?!

Ich habe damit begonnen, zu meinen Ängsten zu stehen und mit Menschen, denen ich vertraue, über sie zu sprechen. Menschen, die einem nicht sofort sagen: „Das ist doch völlig blödsinnig!“, sondern die verstehen, dass etwas, das für sie vielleicht einfach ist, für mich unmöglich wäre.

Weißt du, es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir zu jedem Augenblick in unserem Leben immer unser Bestes geben? Dann hört das Bereuen auf und dann verurteilen wir uns nicht länger dafür, ein Angsthase zu sein. Ich habe während meiner Schul- und Studienzeit niemals ein Auslangssemester gemacht. Gefühlt alle anderen schon. Das finde ich manchmal schade, aber wenn ich mir ansehe, wie es mir während dieser Zeit psychisch ging, weiß ich, dass da einfach nicht mehr drin gewesen ist. Ich war so beschäftigt damit zu überleben, dass meine Kapazität nicht dafür ausreichte, Neuem voller Neugierde und Freude zu begegnen. Ich musste mich erst Schritt für Schritt aufbauen, mich annehmen und gaaaaanz langsam lernen, dem Leben zu vertrauen.

Vergleiche sind völlig bescheuert

Sich mit anderen zu vergleichen, die vielleicht ein „stabiles“ Leben hatten, deren Eltern sie stets ermutigt haben, die sichere Bindungen erlebt haben, und die jetzt durch die Weltgeschichte düsen, ist komplett bescheuert und macht keinerlei Sinn. Sicher, viele sind dennoch losgereist und haben sich in die Unsicherheit begeben. Aber ich konnte das nicht. Da war bereits so viel Unsicherheit in meinem Leben, dass ich erst einmal Sicherheit und Stabilität benötigte. Und genau dieses Bedürfnis habe ich mir in den letzten Jahren erfüllt. Und daran ist rein gar nichts verkehrt oder falsch. Zu sehen, was man braucht und es sich selbst zu geben, ist der erste Schritt zu einem Leben voller Flow.

Ich habe mich also darauf fokussiert, in meinem Leben eine Basis aus Sicherheit und Vertrauen aufzubauen, anstatt mich mit meinen Ängsten groß zu beschäftigen. Immer wieder musste ich dabei erstaunt feststellen, wie eine Angst nach der anderen wegfiel. Während ich früher fluchtartig von meinem Platz in der Eisdiele wegsprang, wenn sich mir eine Wespe auch nur auf einen Meter Entfernung näherte, sitze ich heute völlig gelassen da, wenn eine Hornisse sich ein wenig an meinem Eis bedient. Von einem Tag auf den anderen konnte ich mich in die Insekten hineinversetzen, sie als ein Teil des Lebens betrachten. Sie wollen nur ein wenig Süßkram und haben keine geheime Mission, mich qualvoll zu töten. Übrigens bin ich noch niemals von einer Wespe oder Biene gestochen worden.

Andere Ängste halten sich immer noch, aber auch hier arbeite ich nicht aktiv daran, sie „zu besiegen“, sondern sage mir, dass die Zeit, wenn ich einen Schritt vorwärts gehen will, schon kommen wird. So hatte ich mit 13 Jahren ein wirklich traumatisches Erlebnis im Meer, als mich eine Welle komplett unter Wasser gezogen hat. Ich kann mich noch genau an das Bild erinnern, als ich nach oben blickte und meterhoch Wasser über mir sah. In diesem Moment war ich mir sicher, dass ich jetzt sterben würde. Im nächsten Moment war ich aber auf wundersame Weise wieder an der Oberfläche. Seither habe ich Panik davor, meinen Kopf unter Wasser zu halten. Verständlich, oder? Aber in den letzten Jahren habe ich im Urlaub ein wenig geschnorchelt. Immer nur so lange, wie ich mich noch wohlfühlte. Für andere eine Kleinigkeit, für mich ein Riesenschritt.

Es ist wichtig, diese Schritte bei sich anzuerkennen und sich mit seinem früheren Selbst anstatt mit anderen zu vergleichen. So entsteht Vertrauen, so sieht man seinen eigenen Fortschritt und verurteilt sich nicht dafür, dass es „zu langsam“ geht. Überhaupt gibt es ein „Zu-langsam“ gar nicht. Nehmen wir hier zu viele Schritte auf einmal, riskieren wir, dass es nicht funktioniert, weil wir noch nicht bereit dafür sind. So sind wir dann völlig entmutigt, bauen noch mehr Ängste auf und landen genau da, wo wir eigentlich raus wollten. Deswegen bin ich absolut für das langsame Vorgehen.

Wie baue ich Vertrauen auf?

Aber ich muss es nochmal wiederholen: Dein Fokus sollte nicht darauf liegen, deine Ängste zu überwinden, sondern Vertrauen aufzubauen. In das Leben an sich. Du solltest dich gehalten, beschützt und geliebt fühlen. Dass uns das nicht immer gelingt, ist klar. Doch wie funktioniert das mit dem Vertrauen in das Leben eigentlich?

Mein absoluter Königsweg ist die Meditation. Wenn ich meditiere, wird alles vermeintlich Wichtige völlig irrelevant und ich spüre, dass ich immer verbunden mit meinem inneren Ich und der Welt bin. Nichts kann dann noch schief gehen. Selbst die Urangst vor dem Tod verblasst dabei. Dann spüre ich: Das ist die Wahrheit, nicht der Wahnsinn da draußen. Dieses Gefühl kann mir nicht genommen werden. Selbst, wenn ich todkrank bin, kann ich immer noch meditieren. Ich kann in einer Gefängsniszelle meditieren. Ich kann meditieren, wenn ich voller Schmerz bin und ich kann meditieren, wenn scheinbar alles verloren ist. Durch die Meditation habe ich Zugang zu diesem Ort, an dem niemals etwas kaputt war. Es ist ein absolut sicherer Ort, der immer da ist – egal, was geschieht.

Vielleicht bist du religiös? Dann kennst du das Gefühl von Vertrauen womöglich schon. Sich vorzustellen, dass da eine höhere Macht ist, die uns stets in Sicherheit wiegt, ist ein wundervoller Gedanke. Dabei ist es wichtig, Schmerz und Leid nicht als Bestrafung aufzufassen. Wir kommen um Schmerz und Leid in unserem Leben nicht herum. Sie gehören einfach dazu (Warum es im Leben nicht darum geht, das zu vermeiden, will ich demnächst ein einen gesonderten Artikel verpacken). Aber wir können sie als Lehrer betrachten, sie annehmen. Wir können uns fragen, wieso wir gerade leiden und was wir tun können, um das Leiden zu beenden. Dabei erkennen wir, dass Leid in unserem Kopf entsteht. Immer. Das macht frei und schenkt unglaublich viel Vertrauen.

Vertrauen lässt sich auch wundervoll in liebevollen Beziehungen aufbauen und einüben. Wenn wir Menschen um uns haben, die uns ihre bedingungslose Liebe schenken, dann wissen wir, dass wir uns auf sie verlassen können. Sie sehen vielleicht die Großartigkeit in uns, was es uns leichter macht, sie selbst zu entdecken und uns auf sie zu verlassen. Wenn wir keine liebevollen Beziehungen in unserem Leben haben, sollten wir damit beginnen, eine liebevolle Beziehung zu uns selbst aufzubauen – was ohnehin die Basis für Vertrauen ist.

Nimm dir Zeit

Wenn wir in unserem Leben bisher nicht viel Vertrauen erlebt haben, braucht es Zeit, welches aufzubauen. Ich spreche hier von vielen Jahren oder Jahrzehnten. Ich habe mich immer ein wenig über meine Angst geärgert, mich in unbekannte Situationen zu begeben. Und ein wenig die anderen dafür beneidet, wenn sie einfach ihren Rucksack gepackt haben und, ohne eine Unterkunft zu buchen, in ein fremdes Land gereist sind. Sie kennen dort niemanden. Nicht einmal die Sprache. Wow, faszinierend – aber unglaublich furchteinflößend. Für so etwas habe ich immer noch nicht genügend Vertrauen in das Leben, da muss ich ganz ehrlich sein.

Aber mir kam kürzlich die Idee, das im ganz Kleinen mal zu machen. Meine Freundin und ich planten schon seit einer Weile einen kleinen Ausflug ins Allgäu. An einem lauen Sommerabend und nach einer Weinschorle entschlossen wir uns spontan dazu, keine Unterkunft zu buchen, sondern einfach loszufahren. Für diese Aktion fühlte ich genug Vertrauen in mir. Das war genau die richtige Dosis zwischen Sicherheit und Herausforderung. Und es war nicht einfach, etwas zu finden: Das Wetter war fantastisch und wir hatten übersehen, dass Bayern ein verlängertes Wochenende hatte – durch einen Feiertag, den es bei uns schlicht und einfach nicht gibt. Ich spürte schon, wie Panik in mir aufstieg, doch ich hielt eisern an meinem Vertrauen fest. Und es zahlte sich aus: Ich habe das Gefühl, gewachsen zu sein. Für andere eine Kleinigkeit, für mich ein Riesenschritt und eine Bestätigung dafür, dass es sich absolut lohnt, zu vertrauen.

Jetzt kann ich weitere Schritte gehen. Kleine, ja, aber das macht nichts. Es macht auch nichts, wenn ich bis an mein Lebensende lerne. Wie langweilig wäre das denn, wenn ich mich eines Tages „fertig entwickelt“ hätte? 😀

Ich baue Vertrauen auf und lasse Ängste hinter mir. Ganz langsam. Und eines Tages werde ich vielleicht meinen Kopf unter Wasser halten können und keine Panik mehr aufsteigen spüren. Eines Tages werde ich vielleicht alleine und nur mit meinem Rucksack ans Ende der Welt reisen. Wenn das aber niemals passiert, ist das auch okay. Dann weiß ich, dass ich viele andere Ängste losgelassen habe und dass es einfach so viel zu lernen gab, dass mir das unwichtig geworden ist.

Welche Ängste hast du? Wie gelingt es dir, Vertrauen aufzubauen?

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12 Kommentare

  1. Hallo Anna,

    ich kann mich mit deinem Text voll identifizieren. Ich habe auch Ängste, aber wenn ich mir das so überlege, eigentlich nur unbegründete. Es gibt keine Anzeichen, dass irgendetwas davon passieren könnte.
    Dennoch hält es mich manchmal so fest, dass es schwerfällt, davon loszulassen.

    Wie du, meditiere ich auch. Regelmäßig, jeden morgen nach dem Aufstehen und muss sagen, dass es es geil ist:)
    Einfach für ein paar Minuten an nichts und keine Ängste zu denken!

    Liebe Grüße

    Chris

    • Lieber Christian,
      ich finde es so wundervoll zu lesen, dass dir das Meditieren auch so viel gibt. Auch mir fällt es häufig sehr schwer, meine Ängste loszulassen. Das ist okay. Wir machen trotzdem Fortschritte. 🙂
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  2. Als Kind war ich mal ganz alleine mit dem Nachbarsjungen im Freibad. Wir fanden es toll, dass an einem schönen Tag niemand ausser uns dort war, aufgrund eines Festes, das uns nicht interessierte. Ich schwamm mitten in dem großen Becken, als ich einen Krampf im Fuss bekam. Ich geriet dermassen in Panik. Ich hatte echt Angst zu ertrinken. Ich konnte nicht mehr schwimmen und der Fuss tat unglaublich weh. Der Nachbarsjunge zog mich aus dem Wasser. Bis heute schwimme ich an Seen und Schwimmbädern nur am Ufer / Rand. Das ist aber vollkommen ok, ich muss nicht weit rausschwimmen. Am Ufer ist es genauso schön und ich fühle mich immer in Sicherheit, weil ich das rettende Ufer jederzeit erreichen kann. Ich kann das Baden / Schwimmen genießen und mich geborgen fühlen. Vielleicht müssen wir gar nicht alle Ängste überwinden.

    • Lieber Flamingo,
      das stimmt, wir müssen nicht ständig alle Ängste überwinden, so sehe ich das auch. Ich muss auch nicht getaucht sein, aber das Schnorcheln hat mich neugierig gemacht und es war für mich ganz natürlich, den Weg zu gehen und es auszuprobieren, auch wenn es mir Angst gemacht hat. Wenn das nie passiert wäre – egal. Ich glaube, sich an Ängste heranzuwagen, sollte auch etwas Natürliches sein. Und viele behindern uns auch nicht im Alltag, sodass wir sehr gut mit ihnen leben können.
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  3. Oh, das mit der Meditation kann ich nur unterschreiben. Genau diese Erfahrung machte ich neulich, als es mir richtig richtig schlecht ging, ich hatte Bauchschmerzen wegen einer ungelösten Familiensituation die mich wirklich sehr belastete, fühlte mich körperlich unwohl (hatte Schmerzen) und war quasi stundenlang eingepfercht in einem Auto…(Aussteigen wäre keine Option gewesen, ich wollte ja wieder heim… ;)).

    Und da hab ich die Augen geschlossen und meditiert. Und innerhalb von Sekunden war ich an diesem „Ort“ in mir drin…und da war einfach alles gut. Ruhig und gut. Und das war so ein tolles Gefühl…

    Ich weiß, ich kann diesen Ort in mir drin jederzeit wieder aufsuchen. Das gibt Vertrauen und Sicherheit…

    • Lieber Ursula,
      wie wunderschön, dass auch du die positive und heilende Wirkung von Meditation erfahren konntest! Wie du den Ort in dir drin beschreibst – hach, da geht mein Herz auf! Danke, dass du diese Erfahrung hier teilst!
      Alles Liebe dir!
      Anna

  4. Hallo Anna,

    jetzt habe ich von Dir promt die Antwort auf meine Frage erhalten, die ich Dir vor wenigen Minuten unter Deinem Artikel „Vermeide Schmerz – und lebe unerfüllt“ gestellt habe. 🙂 Schon interessant, dass ich beide Artikel geöffnet hatte und zunächst den gelesen habe, der bei mir die Frage aufwirft, um dann im anderen Artikel die Antwort darauf zu erhalten. 🙂
    Ich denke ich werde mich nun auch mal mit dem Thema Meditation auseinandersetzen und darüber weiteres Vertrauen in mich und die Welt aufbauen.
    Lustigerweise habe ich gerade einen Urlaub, wie du ihn beschreibst, hinter mir und er war super. Ohne zu buchen in ein fremdes Land. Ich hatte aber die Sicherheit im Hinterkopf, dass wir im Zelt schlafen wollten, oft auch in der Natur, denn wo ich war, ist das erlaubt, und wenn das nicht klappt, wir nichts finden oder sonst etwas, dass wir immer noch im Auto übernachten können oder aber auch wieder nach Hause fahren könnten.
    Ohne diese Sicherheit hätte ich es nicht gewagt. Jede Nacht spontan eine Unterkunft irgendwo finden zu müssen, wobei man zwangsläufig mit den anderssprachigen Menschen sprechen muss, das wäre mir zu viel gewesen.
    In Situationen, in denen wir dann doch spontan eine Unterkunft haben wollten, war es mir ebenfalls unbehaglich, aber da ich mich nicht ewig lange im Voraus in Gedanken damit herumschlagen konnte, war das in Ordnung. In Gedanken wächst so etwas ja oft zu riesigen unüberwindbaren Hindernissen und unbesiegbaren Gegnern…

    Liebe Grüße
    Christian (noch einer :P)

    • Lieber Christian,
      schön, dass du in diesem Artikel ein paar Antworten für dich finden konntest. Dass du es mal mit der Meditation versuchst, kann ich nur nochmal betonen. Ganz wichtig: Bleib dran! Du wirst es nicht bereuen! 🙂
      Vielen Dank dir für die Schilderung deiner Erfahrung – wie interessant, dass wir da was Ähnliches erlebt haben! Du schreibst ja sehr genau, wo du aus deiner Komfortzone in die Panikzone gesprungen wärst – wenn du kein Zelt dabei gehabt hättest. Du hast also genau die richtige Balance gefunden, um an dem Erlebnis zu wachsen! Echt genial!
      Ich wünsche uns beiden noch mehr solcher genialer Erlebnisse! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  5. Liebe Anna,
    Dein Artikel spricht mir sehr aus der Seele und hat mich unheimlich berührt. Ich danke dir von Herzen für deine Artikel. Auch ich bin voller Ängste. Vor Ablehnung, um meine Sicherheit, mich zu blamieren, zu versagen und was alles passieren könnte. Wenn sich das Gedankenkarusell erst mal dreht, lebt man gefühlte Tage gar nicht mehr richtig.
    Und nun sitze ich hier im schönen Allgäu an meinem ersten Urlaubs Tag in eine Decke gewickelt auf dem Balkon und genieße den Abendhimmel. Morgen früh probiere ich mal eine Meditation aus. Wenn alles noch ruhig ist und man nur die Kuhglocken hört. Au ja da freue ich mich drauf.
    Ich versuche schon länger zu meditieren und habe schon verschiedene Arten ausprobiert. Irgendwie bin ich oft zu unruhig um mich zu konzentrieren. Und Geduld ist leider auch nicht gerade meine Stärke… die Gedanken halt wieder…..
    Hast du eine spezielle Technik die dir besonders liegt??
    Wir schaffen das….. Danke für deine schönen Texte…
    LG Marion

    • Liebe Marion,
      Vielen Dank dir für deine lieben Worte! Es ist schön, dass mein Artikel dir so gut gefällt!
      Hast du probiert, zu meditieren? 🙂 Ich glaube, die ganzen Techniken verwirren eher als das sie helfen. Jeder kann meditieren und hat das auch schon gemacht. Einfach dasitzen und schauen, was gerade ist. Unruhe? Ungeduld? Gereiztheit? Das ist okay, das darf alles dasein. Was der Verstand alles fabriziert! Darüber kann man ruhig mal lächeln. Und wenn man sich verstrickt in Gedanken einfach wieder aufs Beobachten zurückkommen, die Stille genießen. Das war’s auch schon. So meditiere ich. 😉
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  6. Sehr gut!
    Ich meine, das Wichtigste in diesem Kontext hast du sowieso schon gelernt, zusammengefasst in diesem Zitat von dir: „Zu sehen, was man braucht, und es sich selbst zu geben, ist der erste Schritt zu einem Leben voller Flow.“ 🙂
    Dank und herzliche Grüße
    Joshua

    • Lieber Joshua,
      es freut mich sehr, dass das, was ich schreibe, bei dir ankommt. Und danke dir für die Erinnerung, den Satz von mir selbst hätte ich ja fast vergessen – jetzt kommt er gerade richtig! 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

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