Ich glaube nicht an Zufälle…

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… deswegen glaube ich auch nicht daran, dass es ein Zufall war, der dich auf genau diese Seite geführt hat und der dich nun dazu bringt, darüber zu lesen, wer hier eigentlich schreibt. Etwas an dieser Seite spricht dich an. Vielleicht völlig instinktiv. Eigentlich ist es besser, wenn du nicht einmal weißt, was genau dich hierhergeführt hat. Das bedeutet nämlich, dass deine Intuition das Ruder übernommen hat. Und dieses wundervolle Wesen in uns selbst ist das, was all unsere Mütter gerne wären: immer im Recht. 😉

Ich glaube, du bist hier, weil du lernen willst, dich als genau dieses wundervolle Wesen anzunehmen. Denn tief in dir weißt du bereits, dass du nicht noch besser, schöner oder toller sein musst. Etwas in dir weiß, dass du das schon bist. Leider ist unsere Gesellschaft aber nicht so aufgebaut, dass es alle super finden, wenn wir das laut hinausposaunen. Deswegen haben wir verlernt, uns so zu lieben, wie wir sind.

Du bist hier, weil du die Verbindung zu deinem wunderschönen Selbst wiederherstellen willst. Es gab in deinem Leben bereits Momente, in denen du es ganz deutlich gespürt hast, in denen du völlig präsent und klar warst. Ich nenne diesen Zustand den „Flow“, und das einzige Ziel, das ich mir in meinem Leben gesetzt habe, ist es, ihn immer wieder aufrechtzuerhalten und wieder hineinzukommen, sobald ich ihn verloren habe. Mit Leichtigkeit und Freude – ohne Druck und Zwang.

Dass das Leben sehr viel leichter ist, als ich es jemals für möglich gehalten hatte, durfte ich vor knapp drei Jahren lernen. Davor stand ich mit dem Leben so was von auf Kriegsfuß! Ich flog von einer Krise in die nächste, rappelte mich immer wieder auf, nur, um noch tiefer zu fallen. So tief, dass ich keinen Ausweg mehr sah. Und plötzlich war alles sehr klar: Entweder ich mache so weiter wie bisher und hasse mich weiter und verbringe den Rest meiner Tag traurig und verbittert oder ich mache jetzt sofort eine Kehrtwende, küre mich zum wichtigsten Menschen in meinem Leben und folge meinem Flow.

Ich entschied mich für Letzteres. Und aus den unglaublichen und alles verändernden Erkenntnissen, die ich über mich und das Leben nach dieser Entscheidung hatte, entstand diese Seite. Denn: Was mir geholfen hat, könnte auch dir helfen. Wenn du einmal den Flow gespürt hast und gelernt hast, wie du mit ihm umgehen kannst, wirst du nie wieder in dein „altes“ Leben zurück! Für dein „neues“ Leben möchte ich dir hier Inspirationen, Anregungen und Gedanken bieten. Weil ich sie vor 3 Jahren auch gebraucht habe und weil sie mir dabei geholfen haben, mein Leben im positiven Sinne auf den Kopf zu stellen.

Ach: Ich heiße übrigens Anna, bin 29 und wohne in einer wunderschönen Kleinstadt im Südwesten Deutschlands. Ich liebe das Schreiben von Romanen, ausgedehnte Wanderungen in der Natur, Yoga am See, Musik, die aus dem Herzen kommt, Gespräche bei Sonnenuntergängen, Menschen, die mich berühren, und meinen Teilzeitjob bei der Zeitung. Aber all das ist eigentlich irrelevant. Wichtig ist, dass DU heute hier bist und dass das kein Zufall ist.

Also, leg los: Lies dich hier durch’s Archiv oder melde dich gleich für meinen regelmäßigen Newsletter an, damit wir einander nicht verlieren. Oder schreibe mir direkt eine Nachricht an anna(at)passionflow.de – ich kann es kaum erwarten, dich kennenzulernen!

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Deine Anna

Übrigens: Wenn dich meine ganze Geschichte interessiert, kannst du sie hier lesen. 😉

 

 

13 Kommentare

  1. Hallo Anna,

    mit dieser Erfahrung bist du keines Falls alleine.

    Im Gegenteil, ich glaube das wird in naher Zukunft zunehmen, wenn immer mehr und mehr Studenten die Universität verlassen und sich fragen, warum sie keinen Job bekommen, obwohl man ihnen ihr Leben lang erzählt hat: Geh an die Uni, hab gute Noten und du bekommst viel Geld.

    Es wird Zeit umzudenken und auf sich selbst zu setzen, statt zu hoffen, dass andere sich schon um einen kümmern werden.

    Schön, dass es dir gelungen ist.

    Liebe Grüße
    Jonas

    • Hallo Jonas!
      Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Ich lerne auch immer mehr Menschen kennen, denen es ähnlich geht und die beginnen, die Dinge zu hinterfragen. Selbst Denken hat übrigens noch viele weitere Vorteile! 😀
      Alles Liebe
      Anna

  2. Liebe Anna,
    ich (46 J.) beschäftige mich schon eine Weile damit, warum ich mir zum Glücklichsein schon so lange selbst im Weg stehe und bin über diverse Minimalismus-Seiten auf Deine Seite gekommen.
    Ich habe in den letzten Jahren viel Erkenntnis über mich selbst erlangt, es bisher aber noch nicht so richtig geschafft, Taten folgen zu lassen. Aus Angst vor dem Versagen, Bequemlichkeit, aus mangelndem Selbstwertgefühl.
    Das Lesen Deiner Posts (und noch zwei, drei andere) hat mich in kurzer Zeit weiter gebracht, als das Auseinandersetzen mit mir selbst und meinem Umfeld in den letzten Jahren!
    Ich hätte nie gedacht, dass man tiefgehende Probleme, Ängste und anerzogene Verhaltensweisen so leicht verständlich beschreiben kann :o)
    Ich bin froh, Dein Blog entdeckt zu haben und lese dann mal weiter. Es liegt tatsächlich ein großes Stück Arbeit vor mir, aber zum 1. Mal empfinde ich keine Angst davor, zumindest für den Moment ;o)

    Lieben Gruß
    Conny

    • Liebste Conny,
      wow, deine Worte berühren mich sehr. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr es mich freut, dass meine Beiträge so viel in dir bewirkt haben! Ich bekomme eine richtige Gänsehaut! Es ist einfach nur großartig, dass (auch wenn nur für den Moment) die Angst von dir abgefallen ist – ich bin mir sicher, dass das nun immer häufiger der Fall sein wird, denn für mich klingt es, als wärst du jetzt drin in der „Aufwärtsspirale“! Falls du Fragen hast, nicht weiterkommst oder einfach noch mehr Großartiges mit mir teilen willst, kannst du mir auch gerne privat schreiben (anna@passionflow.de) – darüber würde ich mich sehr freuen!
      Ich wünsche dir das Allerbeste!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  3. hallo,

    ich finde auch toll dass es Leute gibt die ihre Gedanken in solchen Blogs wie dem von Anna darlegen. Ich glaube nachdem ich mich auch seit einiger Zeit mit dem Thema Selbstfindung beschäftige dass es wichtig ist eine Zeit im Leben vieles auszuprobieren. Geeignet dazu ist sicher die Zeit zwischen 20 und 30 bevor man eine Familie hat. Leider werden die meisten dazu gedrängt dieses oder jenes zu machen, weil das gut oder sicher oder einfach so üblich ist. Ich denke auch dass es immer mehr; vor allem junge Leute; werden die das alles hintefragen. Allerdings ist mir wiederum nicht ganz klar wo dass hinführen soll wenn alle schreiben oder malen oder Yogatrainer werden wollen. Wer macht dann die Kasse im Supermarkt ?

    schöne Grüsse
    Frank

    • Hallo lieber Frank,
      danke dir für deinen lieben Kommentar! 🙂
      Über den Punkt „Wer macht die Kasse im Supermarkt?“ habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass – sollten wir tatsächlich in einer Welt leben, in der jede(r) seinen Leidenschaften folgt – die Gesellschaft eine ganz andere wäre. Vielleicht gäbe es dann nicht einmal Supermärkte, sondern die Menschen würden ihr Essen selbst anbauen?! Ich weiß nicht, wie eine solche Welt aussehen würde und sie ist vermutlich leider noch etwas utopisch, aber ich denke nicht, dass alle Leute Künstler oder Schriftsteller werden. Ich kenne viele Menschen, die sehr leidenschaftliche Köche, Automechaniker, Ladenbesitzer, etc. sind. Und mit unserer technischen Entwicklung könnten wir die meisten Prozesse wie Putzen, Kasse, etc. eigentlich automatisieren. Bliebe mehr Zeit für die Leidenschaften, oder? 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  4. Hallo Anna 😀

    Bin heute auf Deinen Blog gestoßen und finde ihn sehr interessant.
    Auch ich befand mich in einer Phase, in der ich eher das Leben der anderen gelebt habe.

    Aber das habe ich geändert und gehe nun meiner Leidenschaft der Musik nach.
    Seitdem bin ich wieder sehr glücklich 😃

    • Hallo lieber Michael und herzlich willkommen auf meiner Seite!
      Schön, dass du hierher gefunden hast und noch viel, viel schöner, dass du nun deiner Leidenschaft folgst und dich das glücklich gemacht hat! Ich liebe solche Beispiele und wünsche dir, dass du mit der Musik sehr viele Menschen glücklich machst – aber da bin ich mir sicher! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

      • Ich dachte schon, dass ich mit meiner Einstellung „man solle seine Leidenschaft leben“ alleine bin.
        Umso mehr habe ich mich über Deinen Blog gefreut, liebe Anna 😃

        • Nein, du bist nicht alleine, Michael! Es gibt so viele, die ebenso denken! Ich bin so dankbar, diesen Blog gestartet zu haben und mit Menschen wie dir und anderen „Leidenschafts-Freaks“ in Kontakt zu kommen! 🙂

  5. Pingback: Hilfe, ich habe zu viele Leidenschaften... | Lebe ohne Grenzen

  6. Liebe Anna

    Ich bin per Zufall auf Deinen Blog gestossen. Deine Ansätze haben mich sehr verblüfft – im positiven Sinne. Einiges sehe ich nun in einem anderen Licht.

    Zu mir: ich leide seit 20 Jahren unter diversen Ängsten/Depressionen (Emotionale Instabilitätsstörung) und früher ging es einige Zeit nur darum, zu überleben. Daher kann ich eigentlich schon stolz sein, dass ich arbeiten kann. Ich habe übrigens auch einen Teilzeitjob. Alle um mich herum haben entweder Familie oder Karriere. Da fällt es manchmal schwer, sich nicht als Loser zu fühlen. Aber warum eigentlich? Ich habe viel erlebt, bin viel gereist und ich brauche kein „überschüssiges“ Geld. Ja, ich habe auch keine Kinder. Ich lebe in einer kleinen Wohnung und habe ein ganz mittelmässiges Leben. Warum empfindet man das nur immer als schlecht? Durch Deine Beiträge sehe ich vieles anders. Ich will eben nicht von einem Termin zum Nächsten hetzen und meine wertvolle Freizeit für die Karreire opfern.

    Aber ja, in den Filmen, in den Büchern wird nur immer die Superlative gezeigt, egal in welche Richtung. Meine wahren Helden sind die Menschen, die halt einfach durchschnittlich durchs leben stolpern, aber auch das braucht das Universum. Wir sind die Masse, die alles zusammenhält, die Zwischenteilchen.

    In der letzten Zeit sind Achtsamkeit, Yoga und Sport sowie vor allem gesunde Ernährung immer prioritärer geworden. Was die Ernährung betrifft, so wäre es natürlich ein Traum, beruflich in diese Richtung gehen zu können. Jedoch eben nicht mit dem Sprung ins kalte Wasser – das würde mich zu sehr aus der Bahn werfen. Ich brauchte offenbar auch länger, um an diesen Punkt zu kommen, an dem ich heute bin.

    Mit dem Aufstehen habe ich auch so meine Mühe und ein Job, wo ich Nachmittags beginnen könnte, wäre natürlich die absolute Krönung. Ich praktiziere Yoga auch morgens, nur leider zeitbedingt kürzer, da ich früh aufstehen muss. Mal sehen, was so kommt.

    Ein grosses Ziel ist es, von den Antidrepssiva wieder wegzukommen. Daran arbeite ich derzeit. Ich bewundere Dich, dass Du es ohne Medis geschafft hast, über Deine Ängste hinwegzukommen.

    Du gibst mir mit diesem Blog viel Mut und Lebensfreude, das spürt man durch all Deine Zeilen, deshalb wollte ich nun mal endlich einen Kommentar hinterlassen. Mach weiter so, liebe Anna.

    Ich wünsche mir dass Du weiterhin kreativ an Deinem Buch arbeiten kannst, das wird sicherlich ein schönes Werk!

    Alles Liebe
    Eva

    • Liebe Eva,
      wie schön, dass du hier bist! Dein Kommentar hat mich sehr gefreut und auch berührt. Für mich klingt es, als seist du auf einem ganz wundervollen Weg, wenn ich lese, was du schreibst! Dein Ziel, von den Antidepressiva wegzukommen, finde ich sehr mutig und fantastisch. So viele Menschen ruhen sich auf ihren Medikamenten aus, ohne aktiv tätig zu werden. Bei mir hätte man wohl früher auch alles Mögliche diagnostizieren können. Irgendwie bin ich ganz froh, dass das nie passiert ist, denn so „hatte“ ich nie etwas – ich glaube, das hat mir sehr dabei geholfen, wieder psychisch stabil zu werden. Aber auch nach wie vor habe ich „Rückfälle“. Das ist okay und gehört zur Heilung dazu. Ich habe inzwischen Geduld gelernt, auch mit all meinen Träumen und Visionen. Ich wollte mich auch sofort in meine Leidenschaften als Beruf stürzen, und bin froh, dass das nicht geklappt hat. Ich habe erst einmal selbst innere Stabilität und Klarheit gebraucht – und brauche sie immer noch. Ich gebe mir Zeit und erkunde nach und nach, was mein Weg sein könnte. Das große Bild wird immer deutlicher. Ich habe Vertrauen und versuche, viel auf mein Bauchgefühl zu hören. Wenn du dem folgst, wirst auch du dorthin gelangen, wo es für dich großartig ist. Da bin ich mir ganz, ganz sicher.
      Fühl dich lieb gedrückt!
      Anna

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