Voll und ganz wir selbst sein – das ist etwas, was wir uns alle irgendwo wünschen, oder? Und gleichzeitig merken wir schon von klein auf, dass uns etwas daran hemmt. Wenn wir uns dennoch auf die Reise machen und nach und nach ein Hindernis nach dem anderen aus dem Weg räumen, spüren wir ein Ankommen. Es ist ein Ankommen, das über unser physisches Zuhause hinausgeht, eine Erinnerung an die Person, die wir wirklich sind. Und es gibt nicht den einen Weg an diesen Ort, vielmehr kommt uns diese Reise manchmal wie eine Odyssee vor, ein andermal stehen wir plötzlich vor dem fehlenden Puzzleteil, ohne dass wir erwartet hatten, es dort zu finden. Wer könnten wir sein, wenn wir voll und ganz wir selbst sind? Und was bedeutet das für das Leben, das wir gerade führen? Was ist diese Ganzheit eigentlich und was schließt sie eigentlich ein?

 

Was bedeutet Ganzheit eigentlich?

Jedes Jahr findet mich ein Wort. Ich suche nicht aktiv danach, vielmehr öffne ich mich für die Energie, die im folgenden Jahr bewusst gelebt werden möchte. Die Worte, die mich bisher begleitet haben, sind nach wie vor noch in meinem Leben, so, als wären sie ein Teil von mir. Nach einem Jahr fühle ich, dass ich sämtliche Facetten und Aspekte eines Wortes durchdrungen habe und ein tieferes Verständnis dafür entwickeln konnte. Erstaunlicherweise kommen diese Worte sehr oft auf Englisch, da sie in einer anderen Sprache ein anderes Bedeutungsspektrum abdecken. 2021 wird mich das Wort WHOLE begleiten. Dafür gibt es viele Übersetzungen: “ganz”, “vollkommen”, “vollständig”, “gesamt” oder auch “unversehrt”, “unterteilt”, “ungebrochen”. Wundervoll, oder? All diese Worte in einem: WHOLE.

Es ist auch spannend, dass dieses Wort eine Art Antwort auf das letztjährige Wort REMEMBER ist. In meinem Hauptaspekt ging es darum, mich daran zu erinnern, wer ich wirklich bin. Sehr passend für das aufwühlende Jahr 2020, in dem ich mich doch immer wieder im Außen verloren habe. Und gleichzeitig war es in mir drinnen noch niemals so ruhig. Mit meinem Wort ist es mir immer wieder gelungen, wieder bei mir anzukommen. Und je besser ich diesen Ort “bei mir” kennenlernte, desto mehr spürte ich: Mein wahres Selbst ist durch und durch ganz und vollkommen. Ich vergesse das immer wieder, also will ich mich daran erinnern (aus diesem Grund ist die Reise zu sich selbst lediglich ein Erinnern, das sehr schnell geschehen kann).

Dabei fokussierte ich mich so sehr auf das spirituelle Wesen, das ich bin, das immer ganz und vollkommen ist und engelsgleich alle Menschen liebt und annimmt. Aber das ist nur ein Teil von mir. Vielleicht der Teil, der unsterblich ist. Ihn kennenzulernen ist für mich eine der wichtigsten Lebensaufgaben, weil wir uns auf diese Weise total liebevoll annehmen können, was mir 2020 zum ersten Mal so richtig gut gelungen ist. Aber: Ich bin jetzt in diesem Leben hier in diesem Körper. Dieser Körper ist zutiefst menschlich und physisch und er besitzt ein Ego. Ich zähle jetzt mal die ganz wenigen erleuchteten Menschen nicht mit. Ich gehöre nicht dazu und sehr wahrscheinlich auch du nicht.

Das Spiel zwischen Gut und Böse

Gerade wenn man sich die östlichen Traditionen besieht, die unglaublich treffende und berührende spirituelle Konzepte und wundervoll tiefe Schriften hervorgebracht haben, die die menschliche Psyche und ihre Probleme ins Detail beschreiben, fällt doch oft auf, dass der Körper als etwas angesehen wird, das überwunden werden muss. Das sehen auch sehr viele andere Religionen und Philosophien so. Etwas ist “schlecht” und wir müssen dieses Schlechte hinter uns lassen, uns dem Licht zuwenden. Im Christentum müssen wir die Sünde/den Teufel hinter uns lassen und uns der Liebe Gottes zuwenden. Und daran ist auch überhaupt nichts falsch, denn all diese Lehren wollen uns daran erinnern, dass wir Liebe sind und dass wir aus ebendieser Liebe auch handeln können. Und das ist absolut wunderschön und genau das, was ich mit REMEMBER meine. Doch ist es auch ausreichend?

Erst letztens habe ich mit meinem Mann sämtliche Star-Wars-Filme angeschaut, wo die Jedi-Ritter genau diese Auffassung haben. Sie sind durch und durch gut, und doch haben sie das Problem, dass immer wieder ein besonders mächtiger Schüler auf die “dunkle Seite der Macht” abwandert. Warum? Weil er merkt, dass das nicht alles sein kann. Dass da mehr ist. Und genau an diesem Punkt war ich in den letzten Jahren. Ich habe mit Schattenarbeit begonnen, habe meine Gefühle ent-tabuisiert und integriert, verurteile mich nicht länger für meine Emotionen. Ich weiß, dass mich meine menschlichen Eigenschaften nicht “schlecht” machen und habe begonnen, die starre Grenze des klassischen “Gut” und “Böse” immer mehr aufzulösen.

Heißt das nun, dass ich auf die dunkle Seite übergewechselt bin? Nein, ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil: Ich habe erkannt, dass es die beiden Seiten so starr, wie sie überall so gerne portraitiert werden, nicht gibt. Es gibt nicht die eine Handlung, nach der, sobald wie sie ausgeführt haben, die Linie zum “Bösen” überschritten ist und wir unwiederbringlich verloren sind. Es gibt nicht “gute” und “böse” Menschen, sondern gute und böse Anteile in jedem von uns. Wir finden Darth Vader und all die anderen Bösewichte in Geschichten deswegen so spannend und interessant, weil sie Anteile in unserer eigenen Psyche ansprechen: Anteile, die sich nicht um Normen oder Verbote scheren, die egoistisch, dunkel und manipulativ sind – und die genau das schamlos genießen.

Die Teilwahrheit der Mainstream-Spiritualität

“Okay, Anna”, wirst du jetzt vielleicht denken, “jetzt reicht’s aber. Ich soll meine dunklen Anteile genießen? Aber das würde doch anderen Schaden zufügen!” – nicht zwangsläufig. Aber lass mich ein wenig weiter ausholen:

Fakt ist: Wir alle haben diese Anteile sowieso schon in uns. Ja, auch du. Überleg doch mal: Gibt es diesen Teil in dir, der ganz leise Rachepläne schmiedet, während du mit deinem Partner nicht sprichst, weil er etwas Verwerfliches getan hat? Der sich ausmalt, wie er schmoren wird, wenn du ihn mit Eiseskälte strafst, wie er dadurch das kriegt, was er verdient? Gibt es einen anderen Teil, der die Konkurrentin auf den Mond wünscht, der sich fürchterlich darüber aufregt, dass sie schon wieder mehr Geld, Aufmerksamkeit, den schöneren Partner oder das teurere Kleid hat?

Jetzt denkst du vielleicht, das seien keine schönen Gefühle und es sei grässlich, das zu spüren. Lieber willst du alle in Licht und Liebe hüllen und Hass, Rache und Missgunst hinter dir lassen. Denn wenn du deine Energie auf das Positive richtest, erzeugst du Frieden in dir, ziehst noch mehr positive Energie an und trägst zum Weltfrieden bei. Das sagt zumindest die Mainstream-Spiritualität. Es sind aber nur 50% der Wahrheit. Und diese Hälfte ist der bequeme Teil.

Schauen wir uns genau an, was mit unserem Ego (das wir alle haben. Alle. Punkt.) passiert, wenn wir unseren “Feinden” Licht und Liebe schicken: Wir fühlen uns super empathisch und anderen moralisch überlegen. Und je lauter du jetzt protestierst, desto schlechter kennst du dein Ego vermutlich. Ich bin dieser Story eine ganze Weile lang aufgesessen und glaubte, dass meine Liebe bedingungslos alle und jeden umfassen kann. Das war ein tolles Gefühl, denn es zog alle möglichen Menschen zu mir, die mich mit Lobesworten überschütteten und mich für meinen spirituellen Fortschritt lobten. Das fand mein Ego natürlich super, und so hielt es die Story von der “alle liebenden Anna” aufrecht.

Wenn wir den unbequemen Gedanken zulassen, dass wir in Wirklichkeit gar nicht so viel fortgeschrittener als andere sind, ist das zunächst ziemlich schmerzhaft. Es zerschmettert die Illusion, die unser Ego so sorgfältig aufgebaut hat. Es fühlt sich angegriffen und schlägt um sich. Jetzt vermutlich auch nach mir, weil ich diese Worte schreibe. Aber sobald es aufhört zu toben, können wir die Wahrheit dahinter spüren: Ja, wir alle haben beide Anteile in uns. Und oftmals sind sie voneinander kaum zu trennen. Und vielleicht muss es nicht unser Ziel sein, sie ständig zu trennen, immer nur den liebenden Anteil zuzulassen und den weniger liebevollen zu unterdrücken.

Wie können wir es lernen, unsere dunklen Anteile anzunehmen und sogar zu genießen?

Was, wenn wir die Scham, die unsere dunklen Anteile umgibt, losließen? Was, wenn wir uns ihnen zuwenden könnten, wenn wir sie wirklich voller Mut ansehen – im Gewissen, dass wir nicht die Einzigen mit ihnen sind? Was, wenn wir sogar in Dialog mit ihnen treten, wenn wir sie fragen, was sie sich wirklich wünschen, was sie brauchen. Ich habe genau das in den Rauhnächten (den 12 Nächten zwischen den Jahren) jeden Abend in einer tiefen Meditation praktiziert: Ich habe meine dunklen Anteile darum geben, in mein Bewusstsein zu treten und ihnen vorher versichert, dass ich sie nicht abstoßen oder mit Scham behaften würde. Sie dürften an diesem sicheren Ort in mir einfach nur sein.

Und da saß ich nun auf meinem Meditationskissen und habe mir die Bilder angesehen, die mein Unterbewusstsein plötzlich hervorholte. Ich war eine wilde Wölfin, die um sich biss, die niemanden an sich heranlassen wollte. Ich war eine Drachin, die durch die Lüfte flog und à la “Game of Thrones” alles und jeden mit ihrer Feuersäule versengte. Ich brüllte meinen Schmerz hinaus in die Welt. Dann tobte und schlug ich um mich. Und all das beobachtete ich mit meinem Bewusstsein, sah mir genau an, wie mein Ego verrückt wurde – und sich nach einigen Minuten wieder zu beruhigen begann. Die Wölfin zog sich zurück in den Wald, die Drachin flog wieder in ihre Höhle. Eine tiefe Stille trat ein.

Ich verstand sofort: Diese dunklen Anteile meiner Persönlichkeit wollten nur gesehen werden. Sie müssen mein Leben nicht bestimmen, sie müssen weder mir selbst noch jemand anderem wehtun. Das tun sie aber, wenn wir sie in eine kleine Ecke unserer Persönlichkeit drängen. Wenn wir jedoch den Mut aufbringen, wirklich mit ihnen zu sein und ihnen zuzusehen oder zuzuhören, sind sie gar nicht so furchteinflößend wie wir meinen. Für mich war diese Meditation eine unheimliche Erleichterung. Ich hatte endlich einen Kanal gefunden, in dem all meine destruktiven Anteile einfach nur sein dürfen. Und ich hörte sogar ihre Botschaft an mich: Ja, ich darf Grenzen setzen und anderen Menschen deutlich zeigen, wie ich (nicht) behandelt werden möchte.

Seit diesem Erlebnis lasse ich diese Anteile nicht nur in der Meditation, sondern auch in meinem Journal zu Wort kommen. Ich habe sogar begonnen, die Zeit mit ihnen zu genießen. In meinem Kopf “darf” ich das nämlich. Ich kann sie voll und ganz annehmen und sie so sein lassen, wie sie sind. Und damit mich selbst so sein lassen, wie ich bin. Und zwar nicht nur die schöne und lichtvolle Seite, sondern auch die andere. Ich kann mich endlich ohne Scham in meiner Ganzheit erleben. Was für eine Erlösung!

Und merkst du was? Wir “ziehen” nichts Negatives in unser Leben, nur, weil wir uns mit diesen Anteilen in uns beschäftigen, ganz im Gegenteil: Wir lösen den Widerstand auf, den wir ihnen gegenüber (unmerklich) ohnehin schon hatten, wir integrieren Teile, die in unserem Unterbewusstsein wirkten und Zerstörung anrichteten. Wir werden eins mit uns selbst: mit Licht und mit Schatten. In jenem Moment, wo wir den Zwiespalt in uns selbst auflösen, wird Energie frei, die wir nun auf das ausrichten können, was wir im Leben wirklich wollen. Es ist dann, als ob wir ein Programm schließen, das die ganze Zeit im Hintergrund lief und unsere Rechenleistung behindert hat. Wenn wir das tun, haben all das Licht und die Liebe endlich eine Chance, zu uns zu kommen, denn sie werden nun nicht länger von den unbewusst agierenden Anteilen aufgehalten.

Die tiefere Bedeutung von PassionFlow

Je mehr ich meine dunklen Anteile kennenlernte, desto mehr Freude hatte ich an der Arbeit mit ihnen. Es wurde zu einer Art kleinem morbiden Spaß, den ich mir ganz bewusst erlaubte. Ich fühlte und sah meine Schatten und genoss diesen Zustand sogar. Ich erlaubte ihnen alles zu wollen, alles zu haben und das zu nehmen, was sie brauchen. Ich kann die zerstörerische Drachenenergie genießen, was absolut nicht heißt, dass ich sie in irgendeiner Form in der “realen Welt” ausagieren muss. Ganz im Gegenteil: Je mehr sie sich in meinem Inneren austoben darf, desto ruhiger wird es an der Oberfläche. Ich genieße es, düstere Figuren für meinen Roman zu entwerfen und erlaube mir die seltsame Freude an ihnen.

Seither ist da noch mehr Leidenschaft für mein Leben. Je mehr ich mir erlaube, die dunkle Seite anzusehen, desto mehr erlaube ich mir auch, das Wunderschöne anzunehmen. Ich übe das ekstatische Genießen auf allen Ebenen regelrecht ein. Super spannend, dann das ist auch das, was die tantrische Philosophie sagt – der Gegenpol zur vorherrschenden Philosophie des Überwindens des Körpers. Tantra bezieht sich nicht nur auf körperliche Sexualität, es geht vielmehr um das leidenschaftliche Erleben, das wir durch unseren Körper hier auf Erden erfahren können und das laut dieser Philosophie ebenso zur Erleuchtung führen kann. Super, oder?

Und je mehr ich darüber nachdachte, desto tiefer wurde (wieder einmal) die Bedeutung von “PassionFlow”. Diese Seite existiert nun schon seit sieben Jahren und ich habe den Eindruck, Jahr für Jahr mehr Facetten dieses Kunstwortes zu entdecken. Der leidenschaftliche Fluss des Lebens, das Annehmen dessen, was ist. Das Annehmen von ALLEM, was ist. Das 100%-ige Ja zu allen Anteilen in uns und zum Leben selbst, ein pulsierender Tanz des Materiellen und Spirituellen – in ständiger Vereinigung und wieder Loslösung. Ein Auf und Ab der Wellen unserer Emotionen und Erkenntnisse.

Und plötzlich wird das, was zu Beginn so unangenehm war (die Begegnung mit unseren dunklen Anteilen) zu etwas Lustvollem, das wir ohne Scham komplett annehmen können. Und plötzlich merken wir: Das sind wir. Voll und ganz. Ungeteilt. Vollkommen. WHOLE.


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Wenn du diese Ganzheit erleben willst, dich aber der Gedanke, deine dunklen Anteile kennenzulernen, noch ängstigt, dann bin ich für dich da. In meiner 1:1-Arbeit leite ich dich ganz individuell und langsam in deine Vollkommenheit. Schritt für Schritt wirst du lernen, dich nicht nur zu sehen, sondern auch zu lieben: mit allem, was du bist. Gemeinsam lösen wir den Widerstand in dir auf, sodass endlich Kraft frei wird, die du dazu nutzen kannst, dir das Leben zu gestalten, nach dem du dich sehnst. Ganz nebenbei lernst du deine wunderschöne und strahlende Seite, dein unendlich wertvolles wahres Selbst kennen. Schreibe mir unter anna(a)passionflow.de – ich freue mich schon auf dich! 

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7 Kommentare
  1. Peter Kraus
    Peter Kraus sagte:

    Liebe Anna,

    ich freue mich wieder von dir zu lesen.

    Du beginnst das neue Jahr mit einem sehr wertvollen Blogartikel. Wertvoll macht es ihn, weil er ein Thema behandelt, das die meisten Menschen noch nicht wirklich verstehen und annehmen können: Die Gegenüberstellung von „Gut und Böse“!

    Deine Feststellung dazu: „Es gibt nicht “gute” und “böse” Menschen, sondern gute und böse Anteile in jedem von uns.“ ist eine elementare und tiefgründige Erkenntnis.

    Und besonders wertvoll macht es deinen Artikel, weil er deine Selbsterfahrung (Selbsterkenntnis) beschreibt. Da ich jetzt schon seit einiger Zeit an deinem Selbsterfahrungsprozess teilhaben durfte, weiß ich das zu schätzen. Ich bin sehr beeindruckt!

    Mit dieser Erkenntnis und mit deinem persönlichen Jahreswort „WHOLE“ sollte es dir gelingen, ein ausgeglichenes und erfülltes Jahr zu erleben. Das wünsche ich dir.

    Herzliche Grüße
    Peter

    P.S: Deinen Flowletter gefällt mir sehr gut. Er lässt erkennen, dass er mit Liebe und Hingabe gestaltet wird. Gut gegliedert, in flüssigen Sätzen geschrieben und immer mit einem aktuellen Schwerpunkthema! Die Zeichnung werden wir uns ausdrucken.

    Antworten
    • Anna
      Anna sagte:

      Lieber Peter,

      schön, auch wieder von dir zu lesen! 🙂 Vielen Dank dir für deine Worte zu meinem neuen Artikel. Ich denke auch, dass mein Jahreswort mir ganz wundervolle Dienste leisten wird und kann das schon jetzt in den ersten Wochen des Jahres sehr intensiv spüren. So schön auch, dass du die Liebe und Hingabe siehst, die in meinen FlowLetter hineinfließen. Ich freue mich sehr, dass ihr euch die Zeichnung ausdrucken werde!

      Ich sende dir ganz liebe Grüße und vielen Dank nochmals für deine Worte!

      Antworten
  2. Linda
    Linda sagte:

    Liebe Anna,

    Spontan hab ich den Impuls dir zu schreiben, weil es so gut gerade zu meinem Leben passt der Artikel. Ich bin fasziniert, wie gut du diese Dinge beschreiben kannst und wie man sie nachempfinden kann. Ich finde das Thema sehr interessant und hoffe, ich komme da auch für mich weiter.

    Danke.
    Grüße. Linda

    Antworten
    • Anna
      Anna sagte:

      Liebe Linda,
      wie schön, dass der Artikel so passend für dich ist und du ihn so gut nachempfinden kannst! Ich wünsche dir gutes Gelingen mit dem Thema. Übrigens: Es ist eher eine Lebensaufgabe als ein Thema, das man schnell abgehakt hat. Aber hey, so wird uns zumindest nicht langweilig. 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

      Antworten
  3. Hans
    Hans sagte:

    Liebe Anna,

    vielen Dank für Deinen Flowletter und den tollen Beitrag, zu dem mich dieser führte. Ich verfolge Deine Beiträge inzwischen schon seit über 4 Jahren und dieser letzte hat mich bisher am meisten berührt. Möglicherweise “nur” eine Frage des Timings in Bezug auf meine eigene Entwicklung, möglicherweise aufgrund des Themas, das mich besonders ansprach – letztlich spielt der Grund keine Rolle.

    Gerade in Geschichten wie mit dem Ego, dass sich im Lobe sonnt (aber durchaus auch mal in seinem eigenen Elend) fand ich mich wieder. Wie gern schlittert man in euphorischer Freude über das bereits Erreichte in seiner Reifung / seiner vermeintlichen Erkenntnis immer und immer wieder in diese Falle und ertappt sich nicht selten erst viel später dabei. Nicht auszuschließen, dass mir mein Ego beim Absenden dieses Kommentares noch mal wohlwollend auf die Schulter klopft und sagt: Das hast Du jetzt aber wirklich ganz toll geschrieben, Hans! 😛

    In vielem, was gerade die buddhistischen Philosophien (bzw. deren Darstellung in westlicher Literatur) betrifft, hatte ich anfangs so meine Probleme. Inzwischen denke ich, dass diese Berührungsschwierigkeiten nicht aus diesen Philosophien oder mir selbst resultieren, sondern aus einer zu extremen Auslegung der von Dir angesprochenen Mainstream-Spiritualität. Vieles deutet für mich heute darauf hin, dass gewisse Sichtweisen einfach überinterpretiert wurden. Gerade das extreme Verteufeln des Körpers war wohl eher nicht so radikal gemeint. Schließlich widerspricht so eine Sichtweise ja auch dem “Körper und Geist” – Betrachtungen aus Fernost.

    Abgesehen davon glaube ich inzwischen nicht mehr an DEN universellen Weg, der uns alle ins Glück führen wird. Bei allem, was uns verbindet, bleiben wir doch irgendwo noch Individuen. Für mich ist es jedenfalls genauso wenig erstrebenswert, ganztags in einem Tempel zu sitzen und meditierend die geistige Ekstase zu suchen (was es ja tatsächlich auch gibt), wie meinen Körper im Stile eines Models in den Mittelpunkt meines Lebens zu erheben. Beides sind für mich Extreme und die Wahrheit liegt vermutlich – wie so oft – irgendwo dazwischen.

    Interessant finde ich auch Deinen Ansatz mit “der dunklen Seite”. Diese ist bei mir ganz sicher auch vorhanden (recht stark sogar, fürchte ich) aber tendenziell unterdrücke ich dieses Thema im Moment noch eher. Ich werde diesen Aspekt ganz sicher in mein künftiges “Programm” mit aufnehmen. 😉

    Ich wünsche Dir und Deiner kleinen Familie alles Gute für das kommende Jahr und überhaupt! Mein Wort für dieses Jahr ist übrigens “Handeln”. Es entspringt einem bei mir eher zurückgezogenem vorangegangenen Jahr, in welchem genau dieses Handeln eine untergeordnete Rolle spielte.

    Liebe Grüße,

    Hans.

    Antworten
    • Anna
      Anna sagte:

      Das hast du jetzt aber wirklich ganz toll geschrieben, Hans! 😀 Vielen Dank für deinen wundervollen und bereichernden Kommentar! Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass viele der östlichen Lehren anders ausgelegt worden sind. In meiner Yogalehrerausbildung habe ich erfahren, dass es den Menschen dort darum ging, den Körper durch Übungen auf das lange Sitzen in der Meditation vorzubereiten. Also war der Körper nicht direkt der Feind, aber eben schon ein kleines Hindernis. 😉 Aber wie gesagt: Wie genau das damals so war, wissen wir einfach nicht. Am besten, wir stellen uns unsere Weisheitslehre durch Lernen aus den eigenen Fehlern selbst zusammen! Und dass der meist zwischen diversen Extremen ist, glaube ich inzwischen – wie du – auch. Ich bin gespannt, wann du dich bereit für deine “dunkle Seite” fühlst. Bei mir hat das so einige Jährchen gedauert und jetzt will ich nie wieder anders arbeiten. Vielen Dank dir auch für das Teilen deines wundervollen Wortes – ich wünsche dir damit sehr viele bereichernde Erfahrungen!
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

      Antworten
  4. Florian
    Florian sagte:

    Liebe Anna,

    eine wirklich tolle Seite, die du hier aufgebaut hast und ein noch viel tollerer Artikel 🙂
    Sehr schön geschrieben und super ausführlich!
    Wenn wir uns zu 100% annehmen wollen, müssen wir lernen unsere schlechten wie auch guten Seiten zu gleichen Teilen anzunehmen. Da stimme ich dir voll und ganz zu!
    Danke dir für diese Tipps und deine Arbeit.

    LG,
    Flo von Lebensplanet

    Antworten

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