Wir dürfen uns öffnen. Wir dürfen verletztlich sein. Wir dürfen uns zeigen.

Als ich diesen Blog ins Leben gerufen habe, wollte ich das, was ich für mich entdeckt habe, weitergeben: dass ein Leben mit und aus Leidenschaft viel mehr Spaß macht als eins, das aus Langeweile besteht und in dem wir feststecken, anstatt uns weiterzuentwickeln. Ich sammelte meine Lektionen und wollte meine Leser dazu animieren, es mir gleichzutun. Aber mit der Zeit entdeckte ich, dass es nicht das ist, was wir brauchen. Wir brauchen nur selten Tipps oder eine 10-Schritte-Methode. Wir brauchen niemanden, er uns belehrt und uns damit sagt, dass er schon viel weiter ist, wohingegen wir noch nicht da sind. Was wir brauchen, ist die Erlaubnis zu fühlen und uns zeigen zu dürfen, wie wir sind. Wir wollen angenommen werden mit all unseren Schatten, mit unserer Stärke, aber auch mit unserer Verletzlichkeit. Und dazu braucht es lediglich Geschichten – wahre, echte und lebendige Geschichten. Geschichten von Erfolgen, aber auch vom Scheitern. Denn das ist es, was uns alle verbindet. Und das ist es, was uns deutlich macht: Wir sind gut so, wie wir sind. Wir müssen uns nicht optimieren. Wir können und dürfen uns selbst lieben.

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Davon, wie das, was einen in die Knie zwang, zur größten Stärke werden kann

Ich hatte ganz bestimmte Vorstellungen von der Geburt meines Sohnes und von der unmittelbaren Zeit danach. Ich hatte mich sehr positiv auf die Kraft der Wehen eingestimmt und darauf, wie mich dieses Ereignis als Frau stärken würde. Ich dachte, ich sei offen für alles, aber dass ich das nicht war, weiß ich jetzt. Denn es lief alles völlig anders, als ich dachte – der Fall von der erträumten Hausgeburt bis zum Kaiserschnitt und Klinikaufenthalt meines Babys war tief und hinterließ nicht nur körperlich eine Wunde, die sich nicht so leicht heilen lässt. Das Vertrauen, das ich davor in das Leben hatte, war zerstört – und es wieder aufzubauen kostet Zeit, Geduld und viel Liebe. Heute öffne ich mich dir. Ich erzähle dir von der Geburt meines Sohnes, davon, wie es mir in den Wochen danach ging und von meinem stetigen, wenn auch steinigen Weg zurück ins Vertrauen, bis ich genau diese Geburt jetzt als meine größte Stärke sehen kann. Es ist eine lange Geschichte, aber ich denke, sie ist es wert, erzählt und gelesen zu werden.

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Manchmal müssen wir uns völlig zerstören, um neu geboren zu werden

In den nächsten Tagen – vielleicht auch schon heute – wird es bei mir wieder so weit sein: Etwas Altes wird bis auf die Grundfesten niederbrennen, um Platz für Neues zu schaffen, eine Transformation wird stattfinden, vielleicht die größte, die ich jemals erlebt habe. Ein Teil von mir ist gerade völlig in der Auflösung, während ein anderer entsteht. Wie ein Schmetterling im Kokon befinde ich mich in einem Zustand zwischen zwei völlig unterschiedlichen Leben. Und ich weiß, wie kraftvoll und magisch dieser Zustand sein kann, denn er birgt das unglaubliche Potenzial, sich selbst völlig neu zu erschaffen! Kennst auch du diese Kraft in dir? Wenn nicht, lohnt es sich, sie kennenzulernen! Begleite mich in den dunkler werdenden Oktober und an einen Ort, an dem ein Teil von dir sterben darf, um neu geboren zu werden!

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Warum wir der dunklen Jahreszeit dringend eine Chance geben sollten

Der 22. September kennzeichnet die Herbsttagundnachtgleiche. Das bedeutet, dass die Tage nun wieder kürzer werden als die Nächte. Auch wenn die Sonne sich im Herbst noch gerne blicken lässt, sind die Tage des warmen Badewetters und der lauen Sommernächte nun endgültig vorbei. Und so mancher von uns ist darüber traurig. Ich habe früher dem Sommer lange hinterhergetrauert, doch das ist seit einer Weile nicht mehr so. Weil ich weiß, dass wir die dunklen und kalten Tage brauchen. Gerade in unserer Gesellschaft mehr denn je. Daher möchte ich dich einladen, gemeinsam mit mir das Winterhalbjahr zu begrüßen und sogar zu genießen!

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„Halt die Klappe und sei dankbar!“ – Die Sache mit dem inneren Saboteur

Ich habe letztens eine ganze Nacht kaum geschlafen, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte. Es ging um etwas, das ich mir eigentlich sehr gewünscht habe und eigentlich hätte ich mich einfach nur darauf freuen können, aber stattdessen lag ich mich weit aufgerissenen Augen im Bett und erzählte mir, dass ich das doch nicht annehmen könnte, weil ich es nicht verdient hätte. Ich habe mich systematisch selbst klein gemacht und sabotiert. Anstatt zu sehen, dass ich der Person, die mir dieses geniale Geschenk machen wollte, eine Freude bereite, wenn ich es einfach nur annehme, suhlte ich mich in negativen Gedanken. Kennst du diesen inneren fiesen Saboteur in dir? Was ich ihm am liebsten gesagt hätte? „Halt die Klappe und sei dankbar!“
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Warum unsere Wut nur das Beste für uns will

Gerade lerne ich, alle Aspekte in mir anzunehmen und zu integrieren. Ich lasse meine Sanftheit zu, doch da ist auch noch etwas anderes in mir, eine scheinbar gegensätzliche Energie: Wut. Lange Zeit habe ich sie völlig missverstanden. Ja, wäre sie eine Person, wäre sie vermutlich ganz schön frustriert, dass die meisten Menschen sich meist nicht einmal die Mühe geben, sie zu verstehen. Entweder sie agieren sie als Aggression an anderen oder sich selbst aus oder aber sie verdrängen sie. Dabei gibt es noch einen dritten Weg gibt, der so viel sinnvoller ist. Die Wut will uns nämlich etwas Wichtiges zeigen. Und wenn wir genau hinsehen, können wir sehr viel von ihr lernen.

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Der letzte Rat, den du brauchen wirst

Ich hatte in den letzten Wochen eine absolut folgenschwere Erkenntnis. Eigentlich könnte ich diesen Blog hier jetzt sein lassen, so durchdringend war sie. Ich habe nämlich festgestellt: Wir brauchen sehr viel weniger Ratschläge, als wir denken. Genau genommen reicht ein einziger Rat, um all unsere Probleme zu lösen. Das klingt nach Scharlatanerie und Hokuspokus und außerdem zu leicht, um wahr zu sein, aber ich verspreche dir: Wenn du diesen Rat wirklich beherzigst, werden deine Probleme verschwinden. Solche Worte bekommst du hier ansonsten eigentlich nicht zu lesen, ich weiß. Ich bin nicht dein Guru und ich habe nicht den Stein der Weisen gefunden. Aber der Rat, den ich dir heute mit auf deinen Weg geben werde, wird – solltest du ihn wirklich konsequent beherzigen – dein Leben verändern.

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Könnte unsere Schwäche gerade unsere Stärke sein?

Hast du auch manchmal das Gefühl, zu „schwach“ zu sein, zu sensibel, zu mitfühlend? Brauchst du mehr Ruhe und Zeit für dich selbst als andere und musst dich ständig dafür rechtfertigen? In unserer schnelllebigen und auf Leistung und Action ausgerichteten Gesellschaft bekommt man (gerade als Frau) schnell das Gefühl, nicht mithalten zu können, nicht dieselbe Stärke aufbringen können wie andere. Aber stimmt das eigentlich? Was ist echte Stärke eigentlich? Und kann es sein, dass das, was wir an uns als vermeintliche Schwäche sehen, in Wirklichkeit keine ist?  Weiterlesen

Folgst du eigentlich deinem individuellen Schlafrhythmus?

Eigentlich ist es seltsam, dass ich bisher noch nie wirklich etwas über Schlaf hier geschrieben habe. Dabei ist er so ein essentieller Teil unseres Lebens und leistet einen ganz beträchtlichen Beitrag dazu, ob wir uns im Flow fühlen oder nicht. Je nachdem, ob wir unserem eigenen und intuitiven Schlafrhythmus folgen können oder nicht, steigt oder fällt unsere Zufriedenheit drastisch. Und genau darum soll es hier gehen: Folgst du diesem Rhythmus? Wenn es nicht geht, wie kannst du dich ihm zumindest nähern? Und: Kann es sein, dass er auch von dem vorgegebenen gesellschaftlichen Schema eines 8-Stunden-Schlafes abweichen darf?

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