Wo ist deine Basis?

Ist dir schon mal aufgefallen, wie wichtig eine stabile Basis für uns alle ist? Mir wird gerade immer klarer, dass wir aus ihr heraus ganz von selbst mutig und kreativ handeln können. Leider bekommen nicht alle solch eine Basis mit in die Wiege gelegt, so auch ich nicht. Als Kind und Jugendliche musste ich mich in einer für mich äußerst verwirrenden Welt zurechtfinden – einer Welt voller Angst und mit wenig Grundvertrauen. Doch die gute Nachricht ist: Auch wenn wir diese Stabilität als Kinder nicht erfahren haben, ist es nie zu spät, sie selbst aufzubauen, auch wenn es natürlich mit Mühe verbunden ist. Aber ich bin bereit, sie auf mich zu nehmen, meine Basis immer wieder herzustellen. Und du? Wo ist deine Basis?  Weiterlesen

Vom Flow des Urlaubs, raus und wieder zurück

Luft strömt in meine Lungen, die Kraft der Wellen erinnert mich an meine eigene Stärke. Meine Füße berühren den nassen Sand, werden benetzt vom Wasser, der Saum meines Kleides ist nass, doch das ist mir völlig egal. Ich lache, während eine weitere Welle meine Knöchel umspielt, laufe ein Stück, schließe die Augen, spüre die untergehende Sonne warm auf meinem Gesicht. Ich löse mich auf, werde eins mit allem, was mich umgibt, spüre mein wahres Zuhause. Szenenwechsel Deutschland: Ich bin plötzlich wieder weit entfernt vom Flow, völlig überfordert und sehne mich nach jener Harmonie, die im Urlaub so offensichtlich war. Die gute Nachricht: Eine Rückkehr ist jederzeit möglich. 😉

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Die Antwort darauf, wie ich mehr Liebe in diese Welt bringen kann

Ich habe gefragt. Jeden einzelnen Tag bin ich auf meine Knie gesunken und habe das Universum/Gott/mein inneres Ich gefragt, wie ich mehr Liebe in diese Welt bringen kann. Die Liebe – sie war so stark in mir und um mich herum, dass ich wusste: Sie ist mein Weg. Wie genau dieser Weg aussehen soll, war mir jedoch noch nicht bekannt. Ich bat um ein Zeichen, ich war offen für alles. Ich wollte einfach nur helfen, diese Welt zu einem liebevolleren Ort zu machen. Ich fragte und ich lauschte auf die Antwort. Und plötzlich war sie da – zunächst zaghaft in Form eines zartrosa Strichs auf einem Test, inzwischen ist sie etwa zehn Zentimeter groß und wird mein Leben schon bald vollkommen verändern. Weiterlesen

Vom Mut, das sinkende Schiff zu verlassen

Ist dir schon mal aufgefallen, dass Mut nicht immer nur bedeutet, etwas zu tun, sondern auch, etwas nicht zu tun? Kennst du den Mut, ganz deutlich „nein“ zu sagen, wenn dir klar wird, dass du eine falsche Entscheidung getroffen hast? Ist dir das Gefühl bekannt, wenn du etwas abschließen kannst, das dir nicht das brachte, was du erhofft hast – wie riesig der Stein ist, der dir dann vom Herzen fällt? Ich kenne das. Und ich frage mich dann: Wozu etwas mit sich herumschleppen, das sich eindeutig als falsch entpuppt hat? Wozu auf dem Schiff bleiben, wenn man deutlich sieht, dass es sinkt, obwohl andere felsenfest behaupten, dass das gigantische Leck doch kaum der Rede wert sei und man die Reise „durchziehen“ sollte. Ich will nicht länger auf die Reise anderer Menschen gehen, sondern meine eigene planen. Dazu ermuntere ich dich hier auf meiner Seite immer wieder – und es ist Zeit, dass ich das, was ich predige auch umsetze. Es ist Zeit, dass ich meinen Buchentwurf endgültig auf den Müll werfe, um in meinem Herzen Platz für Neues zu schaffen. Auf die Gefahr hin, alle – vielleicht auch dich – zu enttäuschen.

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Siehst du das Licht in anderen?

„Was siehst du nur in mir?“, wurde ich vor kurzem von einer Freundin gefragt. Ich weiß nicht mehr genau, was ich geantwortet habe, aber es war definitiv nicht umfassend genug und hätte sie vielleicht auch überfordert. „Das Universum, wie es sich in all seiner Schönheit in deinen Augen entfaltet, die Erfahrungen, die aus dir den Menschen gemacht haben, der du bist, das pure und vollkommene Leben, das noch nicht ganz den Ausdruck gefunden hat, den es noch finden wird. Und Licht. Ein Licht, das niemals erloschen war und niemals erlöschen wird.“ Vielleicht wären das zu viele Worte gewesen, aber bei genau dieser Freundin ist es so einfach, all das zu sehen. Bei so vielen fantastischen Menschen um mich ist es so einfach. Ob sie alle perfekt sind, dass ich das so sehen kann? Oh nein, sicher nicht, niemand ist das. Ich entscheide mich jedoch, das  Negative auszublenden. Und das bedeutet nicht, dass ich die Wahrheit verleugne. Es bedeutet, dass ich nur die Wahrheit sehe. Weiterlesen

Welchem Stern folgst du?

Kurz vor Weihnachten habe ich einen Beitrag in der Zeitung gelesen, dessen Bild bei mir wirklich hängenblieb. Eine Pfarrerin schrieb über die symbolische Bedeutung des Sterns in der Nacht, als Jesus geboren wurde. Die Autorin stellte am Ende die Frage: Welchem Stern folgen wir eigentlich? Was leitet uns? Was treibt uns an? Was gibt unserem Leben Sinn und Bedeutung? Jetzt ist Weihnachten schon ein Weilchen her, ich habe meinen Stern während dieser Zeit (und knallharten Rückzug vom Weihnachtstrubel) tatsächlich gefunden und bin ihm seither gefolgt. Aber jetzt, ein paar Monate später, merke ich, dass es manchmal nicht ganz leicht ist, den Kurs zu halten und dass ich mich immer wieder daran erinnern muss, in welche Richtung es für mich geht. Und während ich darüber nachsinne, stelle ich dir direkt diese Frage: Welchem Stern folgst du?

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Was ist, wenn alles, was geschieht, nur zu unserem Besten ist?

Bis vor drei Jahren habe ich mein Leben damit zugebracht, zu glauben, dass die Welt mir etwas Böses antun will. Die Menschen um mich herum meinten es nicht besonders gut mit mir und das Schicksal sowieso nicht. Ich fühlte mich den Umständen ausgeliefert und außerstande, mein Leben wirklich zu kontrollieren, schließlich könnte jederzeit etwas Furchtbares geschehen. Dass sich das eines Tages so radikal ändert, hätte ich damals nie für möglich gehalten. Denn inzwischen glaube ich fest daran, dass die Welt sich verschworen hat, alles so hinzubiegen, dass es zu meinem Besten ist. Dieses tiefgreifende Vertrauen geht tiefer als jede Art von positivem Denken. Und eigentlich ist es kein Glauben, sondern ein Wissen – das Wissen um ein völlig sinnenhaftes Leben, das meiner Meinung nach jedem einzelnen von uns zugänglich ist.

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Wir müssen Gemeinschaften bilden. Gerade jetzt.

Man braucht nur einmal kurz den Fernseher anzumachen, schon wird einem ziemlich schnell klar, dass die Welt aus den Fugen zu geraten scheint. Da ist ein irrer Präsident, der Zäune bauen will, da sind Menschen, die um ihr Leben fliehen und die Zäune nicht passieren können, wiederum andere, die genau das befürworten. Es herrscht Chaos und Angst pur. Angst davor, nicht in Sicherheit leben zu können. Angst vor Fremden. Angst vor den Menschen, die Angst vor Fremden haben. Angst vor sich selbst und seinen Gefühlen. Angst vor der Angst. Da mag man manchmal den Kopf hängenlassen, in der Überzeugung, ohnehin nichts ausrichten zu können. Ich finde: Gerade jetzt dürfen wir das nicht tun. Je mehr Angst in dieser Welt ist, desto mehr müssen wir lieben. Und liebevolle Gemeinschaften bilden. Denn die sind stärker als jede Angst.

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