Siehst du das Licht in anderen?

„Was siehst du nur in mir?“, wurde ich vor kurzem von einer Freundin gefragt. Ich weiß nicht mehr genau, was ich geantwortet habe, aber es war definitiv nicht umfassend genug und hätte sie vielleicht auch überfordert. „Das Universum, wie es sich in all seiner Schönheit in deinen Augen entfaltet, die Erfahrungen, die aus dir den Menschen gemacht haben, der du bist, das pure und vollkommene Leben, das noch nicht ganz den Ausdruck gefunden hat, den es noch finden wird. Und Licht. Ein Licht, das niemals erloschen war und niemals erlöschen wird.“ Vielleicht wären das zu viele Worte gewesen, aber bei genau dieser Freundin ist es so einfach, all das zu sehen. Bei so vielen fantastischen Menschen um mich ist es so einfach. Ob sie alle perfekt sind, dass ich das so sehen kann? Oh nein, sicher nicht, niemand ist das. Ich entscheide mich jedoch, das  Negative auszublenden. Und das bedeutet nicht, dass ich die Wahrheit verleugne. Es bedeutet, dass ich nur die Wahrheit sehe. Weiterlesen

Welchem Stern folgst du?

Kurz vor Weihnachten habe ich einen Beitrag in der Zeitung gelesen, dessen Bild bei mir wirklich hängenblieb. Eine Pfarrerin schrieb über die symbolische Bedeutung des Sterns in der Nacht, als Jesus geboren wurde. Die Autorin stellte am Ende die Frage: Welchem Stern folgen wir eigentlich? Was leitet uns? Was treibt uns an? Was gibt unserem Leben Sinn und Bedeutung? Jetzt ist Weihnachten schon ein Weilchen her, ich habe meinen Stern während dieser Zeit (und knallharten Rückzug vom Weihnachtstrubel) tatsächlich gefunden und bin ihm seither gefolgt. Aber jetzt, ein paar Monate später, merke ich, dass es manchmal nicht ganz leicht ist, den Kurs zu halten und dass ich mich immer wieder daran erinnern muss, in welche Richtung es für mich geht. Und während ich darüber nachsinne, stelle ich dir direkt diese Frage: Welchem Stern folgst du?

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Was ist, wenn alles, was geschieht, nur zu unserem Besten ist?

Bis vor drei Jahren habe ich mein Leben damit zugebracht, zu glauben, dass die Welt mir etwas Böses antun will. Die Menschen um mich herum meinten es nicht besonders gut mit mir und das Schicksal sowieso nicht. Ich fühlte mich den Umständen ausgeliefert und außerstande, mein Leben wirklich zu kontrollieren, schließlich könnte jederzeit etwas Furchtbares geschehen. Dass sich das eines Tages so radikal ändert, hätte ich damals nie für möglich gehalten. Denn inzwischen glaube ich fest daran, dass die Welt sich verschworen hat, alles so hinzubiegen, dass es zu meinem Besten ist. Dieses tiefgreifende Vertrauen geht tiefer als jede Art von positivem Denken. Und eigentlich ist es kein Glauben, sondern ein Wissen – das Wissen um ein völlig sinnenhaftes Leben, das meiner Meinung nach jedem einzelnen von uns zugänglich ist.

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Wir müssen Gemeinschaften bilden. Gerade jetzt.

Man braucht nur einmal kurz den Fernseher anzumachen, schon wird einem ziemlich schnell klar, dass die Welt aus den Fugen zu geraten scheint. Da ist ein irrer Präsident, der Zäune bauen will, da sind Menschen, die um ihr Leben fliehen und die Zäune nicht passieren können, wiederum andere, die genau das befürworten. Es herrscht Chaos und Angst pur. Angst davor, nicht in Sicherheit leben zu können. Angst vor Fremden. Angst vor den Menschen, die Angst vor Fremden haben. Angst vor sich selbst und seinen Gefühlen. Angst vor der Angst. Da mag man manchmal den Kopf hängenlassen, in der Überzeugung, ohnehin nichts ausrichten zu können. Ich finde: Gerade jetzt dürfen wir das nicht tun. Je mehr Angst in dieser Welt ist, desto mehr müssen wir lieben. Und liebevolle Gemeinschaften bilden. Denn die sind stärker als jede Angst.

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Buch schreiben à la Anna: Meine Erkenntnisse der letzten Wochen

Ich habe sie. Ich habe die Rohfassung meines Buches, an dem ich seit einigen Monaten schreibe. Währenddessen habe ich diesen Blog bewusst vernachlässigt, aber jetzt halte ich es nicht länger aus, meine Erkenntnisse mit dir zu teilen. Denn diese „blogfreie“ Zeit war für mich unglaublich intensiv und lehrreich. Ich habe das Gefühl, währenddessen 10 000 Lektionen gelernt zu haben – manche von ihnen waren Wiederholungen, andere habe ich bereits vergessen. Aber einige sind mir bereits in Fleisch und Blut übergegangen, und indem ich sie hier aufschreibe, möchte ich dafür sorgen, dass das auch so bleibt.  Weiterlesen

Warum wir jedes verdammte Recht haben, alle zu enttäuschen!

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Wenn du meinen Newsletter abonniert hast, dann weißt du, dass ich gerade an meinem Buch schreibe und deswegen eine Blogpause einlege. Ich habe versprochen, keinen Artikel zu schreiben, solange meine Rohfassung nicht fertig ist. Aber weißt du was? Ich war diejenige, die diese Regel festgelegt hat – und ich bin auch diejenige, die sie brechen kann. Und wird. Weil dieses Thema viel zu wichtig ist. Weil es in mir schwelt und vielleicht auch in dir. Heute habe ich mir hoch und heilig geschworen, dass ich keine einzige Verabredung  im Dezember mehr einplane, sondern knallhart alle „enttäusche“, die sich mit mir treffen wollen. Von der Glitzerwelt da draußen ziehe ich mich lieber zurück in die Dunkelheit – in mich selbst. Und genau das darfst du auch tun! (Vielleicht enttäusche ich dich sogar mit dem amateurhaften Handyfoto… :D)

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Podcast Episode 11: Vergiss alles, was du über Meditation gehört hast!

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Meditierst du? Nein? Dann liegt das ganz sicher nicht daran, dass du das aus irgendwelchen Gründen „nicht kannst“, sondern weil du zu viel Zeug darüber gehört und gelesen hast. Ich behaupte: Jeder kann meditieren, wir brauchen es nicht einmal mühevoll zu „erlernen“, wie sehr gerne überall behauptet wird. Was Meditation meiner Meinung nach ist, wie ich sie täglich praktiziere und wie auch dir das spielend leicht gelingt, erfährst du in dieser Podcast-Episode!

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Ein Plädoyer für eine neue Vorstellung vom Altern

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Erst als ich vorletzte Woche dreißig geworden bin, wurde ich mir der magischen Grenze bewusst, die dieses Alter für viele Personen um mich herum darstellt. Dass man überhaupt so viele Reaktionen bezogen auf diese Zahl bekommt, hätte ich nicht gedacht. Ich fühle mich nicht über Nacht anders, habe mich auf den Geburtstag gefreut. Andere scheinen die blanke Panik davor zu haben. Was ich gehört habe, hat mich erschreckt: „30 ist die Hälfte von 60, dann ist alles vorbei“ oder „Da setzt der Verfall ein“ oder „Da macht der Körper nicht mehr mit“. Also ich fühle mich weder als sei alles vorbei noch als setze der Verfall ein. Ich fühle mich fitter und gesünder als je zuvor. Und genau deswegen wird das hier ein Plädoyer für Schönheit (weit) jenseits der 30 – weil es für mich keinen Grund (mehr) gibt, sich vor dem Altern zu fürchten.

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Ich habe geweint, aber jetzt lache ich!

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Ich habe geweint, weil ich keine Arbeit hatte.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich sie nicht brauche, um glücklich zu sein.

Ich habe geweint, weil ich kaum Geld hatte.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich kein Geld brauche, um glücklich zu sein.

Ich habe geweint, weil ich glaubte, keine Freunde zu haben.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass die wichtigen Menschen immer bei mir sein werden.

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