Wir müssen Gemeinschaften bilden. Gerade jetzt.

Man braucht nur einmal kurz den Fernseher anzumachen, schon wird einem ziemlich schnell klar, dass die Welt aus den Fugen zu geraten scheint. Da ist ein irrer Präsident, der Zäune bauen will, da sind Menschen, die um ihr Leben fliehen und die Zäune nicht passieren können, wiederum andere, die genau das befürworten. Es herrscht Chaos und Angst pur. Angst davor, nicht in Sicherheit leben zu können. Angst vor Fremden. Angst vor den Menschen, die Angst vor Fremden haben. Angst vor sich selbst und seinen Gefühlen. Angst vor der Angst. Da mag man manchmal den Kopf hängenlassen, in der Überzeugung, ohnehin nichts ausrichten zu können. Ich finde: Gerade jetzt dürfen wir das nicht tun. Je mehr Angst in dieser Welt ist, desto mehr müssen wir lieben. Und liebevolle Gemeinschaften bilden. Denn die sind stärker als jede Angst.

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Buch schreiben à la Anna: Meine Erkenntnisse der letzten Wochen

Ich habe sie. Ich habe die Rohfassung meines Buches, an dem ich seit einigen Monaten schreibe. Währenddessen habe ich diesen Blog bewusst vernachlässigt, aber jetzt halte ich es nicht länger aus, meine Erkenntnisse mit dir zu teilen. Denn diese „blogfreie“ Zeit war für mich unglaublich intensiv und lehrreich. Ich habe das Gefühl, währenddessen 10 000 Lektionen gelernt zu haben – manche von ihnen waren Wiederholungen, andere habe ich bereits vergessen. Aber einige sind mir bereits in Fleisch und Blut übergegangen, und indem ich sie hier aufschreibe, möchte ich dafür sorgen, dass das auch so bleibt.  Weiterlesen

Warum wir jedes verdammte Recht haben, alle zu enttäuschen!

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Wenn du meinen Newsletter abonniert hast, dann weißt du, dass ich gerade an meinem Buch schreibe und deswegen eine Blogpause einlege. Ich habe versprochen, keinen Artikel zu schreiben, solange meine Rohfassung nicht fertig ist. Aber weißt du was? Ich war diejenige, die diese Regel festgelegt hat – und ich bin auch diejenige, die sie brechen kann. Und wird. Weil dieses Thema viel zu wichtig ist. Weil es in mir schwelt und vielleicht auch in dir. Heute habe ich mir hoch und heilig geschworen, dass ich keine einzige Verabredung  im Dezember mehr einplane, sondern knallhart alle „enttäusche“, die sich mit mir treffen wollen. Von der Glitzerwelt da draußen ziehe ich mich lieber zurück in die Dunkelheit – in mich selbst. Und genau das darfst du auch tun! (Vielleicht enttäusche ich dich sogar mit dem amateurhaften Handyfoto… :D)

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Podcast Episode 11: Vergiss alles, was du über Meditation gehört hast!

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Meditierst du? Nein? Dann liegt das ganz sicher nicht daran, dass du das aus irgendwelchen Gründen „nicht kannst“, sondern weil du zu viel Zeug darüber gehört und gelesen hast. Ich behaupte: Jeder kann meditieren, wir brauchen es nicht einmal mühevoll zu „erlernen“, wie sehr gerne überall behauptet wird. Was Meditation meiner Meinung nach ist, wie ich sie täglich praktiziere und wie auch dir das spielend leicht gelingt, erfährst du in dieser Podcast-Episode!

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Ein Plädoyer für eine neue Vorstellung vom Altern

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Erst als ich vorletzte Woche dreißig geworden bin, wurde ich mir der magischen Grenze bewusst, die dieses Alter für viele Personen um mich herum darstellt. Dass man überhaupt so viele Reaktionen bezogen auf diese Zahl bekommt, hätte ich nicht gedacht. Ich fühle mich nicht über Nacht anders, habe mich auf den Geburtstag gefreut. Andere scheinen die blanke Panik davor zu haben. Was ich gehört habe, hat mich erschreckt: „30 ist die Hälfte von 60, dann ist alles vorbei“ oder „Da setzt der Verfall ein“ oder „Da macht der Körper nicht mehr mit“. Also ich fühle mich weder als sei alles vorbei noch als setze der Verfall ein. Ich fühle mich fitter und gesünder als je zuvor. Und genau deswegen wird das hier ein Plädoyer für Schönheit (weit) jenseits der 30 – weil es für mich keinen Grund (mehr) gibt, sich vor dem Altern zu fürchten.

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Ich habe geweint, aber jetzt lache ich!

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Ich habe geweint, weil ich keine Arbeit hatte.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich sie nicht brauche, um glücklich zu sein.

Ich habe geweint, weil ich kaum Geld hatte.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass ich kein Geld brauche, um glücklich zu sein.

Ich habe geweint, weil ich glaubte, keine Freunde zu haben.
Jetzt lache ich, weil ich weiß, dass die wichtigen Menschen immer bei mir sein werden.

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Happy Birthday To Me – Wieso wir uns ruhig mal feiern dürfen!

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Ich habe heute Geburtstag und werde 30 Jahre alt. Es kostet schon ein wenig Überwindung, das hier so öffentlich zu schreiben. Schon als ich die Idee dazu hatte, war mir unwohl. Denn – ohhhh – das sollte man ja gar nicht herausposaunen. Ich kenne genug Leute, die sehr gerne „unauffällig“ Geburtstag haben oder nur sehr ungern ihr Alter nennen. Allen zu erzählen, dass man Geburtstag hat, ist ja schließlich ziemlich arrogant. Wieso eigentlich? Es gibt einen einzigen verdammten Tag im Jahr, an dem man das Recht hat, sich feiern zu lassen und – das Wichtigste – sich selbst und seine eigene Großartigkeit zu feiern. Wir alle sind nämlich großartig. So ein Geburtstag ist doch die Gelegenheit, das auch wirklich zu zeigen. Und genau das mache ich heute – denn ein wenig Arroganz schadet mir nicht. 😉

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Hast auch du auf ganzer Linie versagt?

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Ich bin die totale Versagerin. Echt jetzt. In meinem Leben habe ich laut manchen Leuten überhaupt nichts auf die Reihe bekommen. Ich habe keine Karriere gemacht, verdiene nicht viel Geld. Die, die das nicht tun, reisen aber zumindest viel und entdecken die Welt. Tja, auch das habe ich nicht getan. Ein paar Urlaube hier und da in einem sicheren EU-Land würde ich jetzt nicht gerade als „die Welt entdecken“ bezeichnen. Und tatsächlich gibt es auch Menschen, die weder Karriere- noch Reiseziele verfolgen. Das sind diejenigen, die Mann, Haus, Garten, Kind und Hund haben. Und dann gibt es noch Menschen wie mich. Diejenigen, die nichts davon „geleistet“ haben. Welche, die auf ganzer Linie versagt haben. Weiterlesen