Happy Birthday To Me – Wieso wir uns ruhig mal feiern dürfen!

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Ich habe heute Geburtstag und werde 30 Jahre alt. Es kostet schon ein wenig Überwindung, das hier so öffentlich zu schreiben. Schon als ich die Idee dazu hatte, war mir unwohl. Denn – ohhhh – das sollte man ja gar nicht herausposaunen. Ich kenne genug Leute, die sehr gerne „unauffällig“ Geburtstag haben oder nur sehr ungern ihr Alter nennen. Allen zu erzählen, dass man Geburtstag hat, ist ja schließlich ziemlich arrogant. Wieso eigentlich? Es gibt einen einzigen verdammten Tag im Jahr, an dem man das Recht hat, sich feiern zu lassen und – das Wichtigste – sich selbst und seine eigene Großartigkeit zu feiern. Wir alle sind nämlich großartig. So ein Geburtstag ist doch die Gelegenheit, das auch wirklich zu zeigen. Und genau das mache ich heute – denn ein wenig Arroganz schadet mir nicht. 😉

Wie stehst du zu deinem Geburtstag?

Kannst du dich noch daran erinnern, wie sehr du dich als Kind auf deinen Geburtstag gefreut hast? Ich war immer ganz aufgeregt, wenn ich daran gedacht habe. Und das lag nicht nur an den Geschenken. Klar, hab ich mich auf die auch gefreut, aber am schönsten fand ich eigentlich das Gefühl, an diesem einen Tag jemand Besonderes zu sein und es vor allem sein zu dürfen. Denn wenn wir mal darüber nachdenken, ist das ansonsten nicht so oft der Fall. Ich wurde dazu erzogen, möglichst nicht aufzufallen, bloß nicht aus der Reihe zu tanzen, immer leise zu sein und am besten so zu tun, als sei ich gar nicht da. Aber an meinem Geburtstag durfte ich da sein – da war es mir erlaubt, mich in Aufmerksamkeit zu sonnen.

Später dann wurde mein Geburtstag weniger schön, weil ich eben diese Erwartungen hatte. Ich wollte von allen um mich herum, dass sie daran denken, mir gratulieren und mich toll finden. Doch ich merkte, dass das nicht der Fall war. An einem Geburtstag bekam ich von meinem damaligen Freund nichts geschenkt, an einem anderen sprach mein Opa nicht mit mir – und der schlimmste Geburtstag war mein 25. Genau an diesem Tag starb meine geliebte Hündin Bonnie, die seit meinem 10. Lebensjahr mein Ein und Alles gewesen war.

Unsere Großartigkeit ist es wert, gefeiert zu werden!

Der schönste Tag des Jahres war also irgendwann nicht mehr der solche. Meine Erwartungen wurden enttäuscht. Aber wie sollen denn bitte andere die Erwartung erfüllen, uns als jemand Besonderen zu behandeln, wenn wir uns selbst überhaupt nicht als besonders oder großartig betrachten? Wenn wir unser eigenes Licht unter den Scheffel stellen, wenn wir uns klein machen und uns nicht einmal trauen zu sagen, dass wir Geburtstag haben? Die anderen glauben doch dann (ob bewusst oder nicht), dass wir es lieber haben, wenn sie uns in Ruhe lassen, wenn sie das Alter gar nicht erst erwähnen und so tun, als sei nichts.

Wenn ich darüber nachdenke, ist das Feiern des Geburtstags eine wirklich tolle Sache in unserer Gesellschaft. An einem Tag hat man eine super Ausrede, das zu tun, was man möchte, sich vielleicht auch was zu wünschen. Ich glaube, die meisten von uns „nutzen“ das gar nicht aus, dass Freunde und Familie uns tatsächlich etwas Gutes tun wollen. Sie halsen sich viel Arbeit auf, stehen den ganzen Tag in der Küche, begrüßen dann jemanden, den sie sich „verpflichtet“ fühlten einzuladen, lassen auf sich herumhacken und bringen im Anschluss Stunden damit zu, alles aufzuräumen, um letztendlich völlig erledigt ins Bett zu fallen. Also von „feiern“ ist da nicht die Rede.

Mein Motto: „Ich will mich gut fühlen!“

Ich will das dieses Jahr ein wenig anders handhaben. Dieser Tag soll unter dem Motto „Ich will mich gut fühlen“ stehen. Dazu braucht es nicht viel für mich. Eine ausgiebige Yogaeinheit und einen wundervoller Spaziergang habe ich schon hinter mir. Heute Mittag gibt es mein Lieblingsessen mit meiner Mama und meiner besten Freundin, und nachher sehe ich meine lieben Kollegen (ja, ich gehe heute arbeiten, ich arbeite nämlich gerne). Außerdem habe ich mir ein qualitativ hochwertiges Geschenk gegönnt, nachdem mein alter Laptop langsam aber sicher das Zeitliche gesegnet hat.

Wie oft haben wir schon solche Tage? Wie oft können wir schon sagen „Nee, das mache ich heute nicht, heute lasse ich es mir so richtig gut gehen“. An unserem Geburtstag dürfen wir das ganz offiziell tun – ist das nicht genial? Der Geburtstag ist die offizielle Erlaubnis, großartig gefunden zu werden. Und ich finde auch, sich selbst großartig zu finden.

Ja, feiern wir uns doch mal so richtig selbst!

Gönnen wir uns doch mal was! Seien wir doch mal ein wenig arrogant! Den meisten von uns steht das verdammt gut zu Gesicht. Auch wenn wir uns vielleicht selbst manchmal als Versager sehen, können wir uns an diesem Tag doch mal anschauen, was wir alles geleistet haben, und wenn uns das schwerfällt, denken wir einfach nicht daran, sondern lieben uns trotzdem. Trotz all unserer angeblichen Makel und Problemchen. Erkennen wir doch einfach mal an, dass wir in jeder Situation unseres Lebens stets das Beste getan oder versucht haben und schauen wir nun auf das Hier und Jetzt. Wir sind aus einem bestimmten Grund auf dieser Welt. Unsere Gaben und Talente hat so niemand anderes. Wir sind Besonders und wir sind großartig!

Lieben wir uns doch an diesem Tag einfach mal genauso, wie wir sind! Und: Lassen wir uns an diesem Tag einfach lieben. All die Glückwünsche können wir annehmen und uns über sie freuen. Und wenn der eine oder andere nicht kommt, sei’s drum. Wir sind doch die wichtigste Person in unserem Leben. Wir selbst können das Loch schließen, das vielleicht irgendwo in uns klafft und uns sagt, dass in unserem Leben Liebe fehlt.

Und das Alter?

Das ist nur eine Zahl auf dem Papier, die rein gar nichts über uns aussagt. Selbst wenn wir 90 sind, können wir immer noch lachend durch den Regen tanzen – es gibt kein Gesetz, das das verbietet! Auch wenn ich nun 30 bin, werde ich mir von niemandem diktieren lassen, wie ich mit 30 zu sein habe, ob ich für etwas zu alt oder zu jung bin. Ich folge einfach meinem Flow – gerade an diesem Tag. Und ich verkünde diese Zahl auch lauthals, denn sie hat für mich keinerlei Bedeutung.

Lassen wir doch diesen Tag einfach völlig unbefangen angehen, in der Absicht, sich gut zu fühlen. Nehmen wir doch mal Hilfe an und seien wir ein wenig egoistisch. Feiern wir unserern Geburtstag mit einem großen Lachen und ganz viel Dankbarkeit dafür, dass es uns selbst gibt.

Ich habe das zumindest heute vor! 🙂

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16 Kommentare

  1. Happy Birthday liebe Anna!
    Viel Spass und weiterhin tolle Beiträge mit Deinem Dir eigens gemachten Geschenk?.
    Ps: Richtig tolles Foto von Dir!

    • Vielen Dank dir, Thorsten!
      Das Geschenk teste ich hiermit gerade. Sehr geil, auch wenn ich mich noch ein wenig umgewöhnen muss. 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Liebe Anna,

    ein wunderbarer Artikel! Die Kernaussage, dass man sich selbst mit gutem Gewissen feiern sollte, trage ich zu 100 Prozent mit. Ich habe meinen 30., der auch dieses Jahr war, ganz groß gefeiert, aber ganz anders als sonst. Ich wollte etwas Spektakuläres machen, immerhin wird man ja nur einmal 30 und ich fand das toll. Drei Jahrzehnte! Es kam nicht das raus, was ich wollte, aber ich bin super-fett essen gegangen mit einem meiner liebsten Menschen und habe ein Wochenende lang (mein Geburtstag was samstags) ausschließlich das gemacht, worauf ich Lust hatte. Keine große Party, aber doch angemessen.

    Ich finde deinen Blog übrigens sehr toll und er spricht mich inhaltlich sehr an. Ich bin erst gestern darüber gestolpert, weil ich bei adios-angst auf dein Interview gestoßen bin.
    Ich freue mich auf weiteres Erkunden deines Online-Universums. 🙂

    Ach, und natürlich: Alles, alles Gute zum Geburtstag! Möge dies der Beginn eines großartigen Jahrzehnts für dich sein.

    Liebe Grüße, Claudia

    • Liebe Claudia,
      vielen lieben Dank dir für deinen Kommentar und die Glückwünsche! Dass du deinen eigenen 30. so toll feiern konntest, freut mich total. Ich hatte gestern auch den perfekten Tag! 🙂
      Dass du über meinen Blog gestolpert bist, freut mich total! Du hast ja selbst auch eine Seite – da muss ich gleich mal vorbeischauen! 🙂
      Hab einen tollen Tag und liebe Grüße
      Anna

  3. Alles gute nachträglich Anna 😉
    Auf der einen Seite stimme ich dir zu, auf der Anderen bin ich der Meinung, dass man sich generell öfter „feiern“ sollte. Also dass man überlegt, was man tolles geschafft und geleistet hat in den letzten Wochen und darauf stolz ist.
    Denn wie oft sagt man zu sich, dass man toll oder großartig ist? Das sagen die wenigsten über sich.

    Mein Geburtstag ist leider immer mitten in der Prüfungswoche, was bedeutet, dass ich mir nur kurz eine Auszeit nehmen kann 😀

    Liebe Grüße
    Dario

    • Lieber Dario,
      vielen Dank dir für die Glückwünsche!
      Ja, du hast recht, man sollte sich viel öfter feiern. Für jemanden, der daran aber nicht gewöhnt ist, ist ein Geburtstag der ideale Einstieg. 😉
      Das mit der Prüfungswoche ist wirklich blöd, aber lass die kurze Auszeit umso intensiver sein – und das Feiern kannst du ja auch nachholen, oder?
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  4. Hey Anna,

    In Anbetracht dessen, dass ich in genau einer Woche ebenfalls Geburtstag habe kommt der Beitrag gerade recht. Ich habe die Neigung mich zu verstecken an meinem Geburtstag. Mir ist es furchtbar unangenehm im Mittelpunkt zu stehen. Ich werde dann immer knallrot und ganz nervös.
    Insofern probiere ich es mal aus zu genießen im Mittelpunkt zu stehen 🙂 Wird interessant und aufregend 😉

    Ich wünsche dir noch ganz viel Flow bei Deinen Vorhaben…
    Sandro

    P.S. Und natürlich alles Gute nachträglich! Herzlich willkommen in den 30ern 😉

    • Hi Sandro!
      Wie schön, dass der Beitrag für dich gerade recht kommt. Ich bin schon total gespannt auf deine Erfahrungen – wenn du magst, kannst du mir ja eine Mail schreiben, wie es für dich wahr, dich mal so richtig zu feiern! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  5. Hi Anna, schöner Artikel! Herzlichen Glückwunsch auch von mir!
    Da ich Ende Februar Geburtstag habe, hatte ich als Teenager das Pech, dass er meist mit Fasching kollidierte. Da habe ich mir damit geholfen, einfach auf den jeweiligen Feten einen auszugeben.
    Meinen 30. habe ich in der Alten Oper in Frankfurt gefeiert. Stargast Jennifer Rush – echt.
    Allerdings habe ich dort gearbeitet und mein Chef hat meinen Geburtstag „vergessen“. Nachts um 3 brachte er noch eine Flasche Sekt vorbei. Ich habe sie angenommen, artig danke gesagt und gemeint, ich würde sie dann mal irgendwann zu Hause genießen, weil ich ja noch nach Hause fahren müsse.
    Beim Verlassen der Oper bekam ich einen Schreck – es war auf einmal alles eingeschneit. Und ich musste in den Taunus! Wird schon, dachte ich. Zur Not hatte ich immer eine Decke im Auto. Dann fühlte ich mich auf einmal verfolgt und eilte zu meinem Auto. Tür auf, rein, Tür zu, verriegeln. Klopf, klopf am Fenster. Da war es mein Bruder, der mich abholen kam, weil er wusste, dass mein Auto nicht so optimal für verschneite Bergtouren war.
    Das war wirklich ein riesiges Geburtstagsgeschenk. Eines der Schönsten, die ich jemals erhalten habe. Denn damit er hat gezeigt, dass er wirklich an mich gedacht hat.
    Und mein 40.? Mit dem Geburtstags-Stress hast Du recht. Da waren wir 15 Leute in unserer Wohnküche, wo normalerweise 8 gut Platz finden. Vorbereiten, Service, Aufräumen. Und trotzdem war es schön, weil es Freunde waren, die mich besuchten.
    Den 50. habe ich in die Firma verlegt. Weil sich mein Freundeskreis überwiegend aus den Kollegen zusammensetzte. Und dann noch in der Kernfamilie und schließlich Kaffee trinken mit Freundinnen. Trotz der drei Feiern war es wesentlich entspannter – und ich konnte mich auch mehr mit den Gästen beschäftigen, als wenn alle zusammen dagewesen wären.
    Mal sehen, wie ich die nächsten Geburtstage verbringe. Vielleicht mal im Urlaub?
    Lieben Gruß
    Elke

    • Hallo liebe Elke!
      Vielen Dank dir für die Glückwünsche und für deine „Geburtstagsgeschichte“! Das klingt einfach nur genial für mich!
      Meine Feier war auch wunderschön, obwohl ich es doch nicht geschafft habe, die Vorbereitungen stressfrei anzugehen. Ich bin ein wenig in die Perfektionismusfalle getappt, aber als alle dann da waren, konnte ich mich wieder entspannen und alles genießen. Im Urlaub zu feiern ist auch eine schöne Idee, letztes Jahr war ich in Berlin und wir waren sehr schick und teuer essen, was ich mir sonst überhaupt nicht gönne. Also auch ein sehr besonderes und schönes Erlebnis! 🙂
      Alles Liebe dir!
      Anna

  6. Liebe Anna,

    vielen Dank für deinen inspirierenden Blog. Ich bin, quasi im vorbeigehen, auf deine Seite gestoßen und konnte gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen. Ich habe alle Artikel zu einem kompakten Buch mit Seitenzahlen zusammengefügt und dann in einem Rutsch durchgelesen. Danach habe ich noch alle deine Potcasts gehört und war ebenfalls total begeistert. Deine Geschichten und Erkenntnisse haben mich unglaublich mitgenommen. Wir haben alle soviel mehr gemeinsam, als es oberflächlich scheint. Deine Aufzeichnungen spiegeln diese Gemeinsamkeiten so klar und praktisch nachvollziehbar wider, dass sich wohl niemand, der deinen Blog eingehend studiert hat, dieser Tatsache mehr entziehen kann.

    Du hast es geschafft, den Punkt zu erreichen, an dem Worte nicht mehr ausreichen und wir durch innere Einkehr und Meditation das Tor in Richtung Quelle und Erkenntnis durchschreiten können. Die Menschen zu diesem Tor zu führen ist dir sehr gut gelungen. Und wenn sich jemand die Mühe macht, deinen Blog aufrichtig und aufmerksam zu lesen, dann findet er seinen Weg zum Tor der Erkenntnis und zum Sinn im Lebens: Die Quelle erkennen, erfahren, annehmen und weitergeben.

    Die Quelle und damit auch dich selbst kannst du aber auch einfach durch das Leben da draußen immer mehr erfahren und annehmen, wenn du einmal das Tor zur Quelle durchschritten hast. Das Weitergeben kommt später von ganz allein. Hier wünsche ich dir weiterhin viel Glück und Inspiration.

    Dein Schreibstil ist ein wahrer Segen und ein großes Talent. Auch deine Stimme in den Potcasts hat mich wirklich berührt. Ich liebe deinen Blog und hoffe, dass viele Leser den Weg zu deinen schönen Erkenntnissen finden und du weiterhin mutig voran schreitest.

    Herzliche Grüße und Happy Birthday!
    Michael

    • Lieber Michael,
      ich kann dir gar nicht sagen, wie unfassbar dankbar ich dir für deine Worte bin. Sie haben mich wirklich tief berührt. Jetzt gerade habe ich das Gefühl, dass ich so viel von dem, was ich gelernt habe, weitergeben will – und dass ich so viel Liebe in mir habe, die gelebt werden will. Und da frage ich mich, ob das auch angenommen wird, ob meine Worte ankommen. Dein Kommentar hat mir gezeigt: wow, ja, verdammt nochmal! 😀 Dass du meinen Blog zu einem Buch zusammengefügt hast, ist für mich echt der Wahnsinn. Ich fühle mich gerade ganz leicht und motiviert, weiterzumachen, noch mehr zu geben. Mit noch mehr Freude, noch mehr Liebe und noch mehr Leichtigkeit. Und natürlich, mich selbst dabei nicht zu vergessen. Aber ich glaube, ich bin da auf keinem schlechten Weg.
      Ich danke dir von ganzem Herzen, deine Worte werden meinen Tag bereichern! Und wünsche dir alles nur erdenklich Liebe auf deinem Weg!
      Ganz liebe Grüße und fühl dich umarmt!
      Anna

  7. Anna, also ich muss dich beglückwünschen. Nicht nur zu deinem Geburtstag (nachträglich), sondern noch viel mehr, dass du den Mut hattest über so ein sensibles Thema zu schreiben, das mich selbst immer sehr beschäftigt.

    Ich schreibe auch einen Blog über Selbstliebe und meine Erkenntnisse, doch mich richtig feiern lassen, wenn alle wissen, dass mein Geburtstag ist, schaffe ich noch nicht, ohne mich unwohl zu fühlen.

    Ich feiere mich öfter mal klamm heimlich und lade mich selbst allein zum Essen in meinem Lieblingsrestaurant hier auf Mallorca an meinem Lieblingsstrand ein oder so, aber mein Geburtstag ist für mich jedes Jahr ein sehr „gefährlicher“ Tag.

    Ich habe ohne es zu wollen so hohe Erwartungen an den Tag, dass ich extrem verletzlich werde. Dann dieser ganze Druck, dass es ein toller Tag werden muss. Ich wollte schonmal einen Artikel schreiben über das Recht auf einen Scheißtag zum Geburtstag, da man ja noch nicht einmal zugeben kann, wenn der Tag nicht so lief.

    Die Leute rufen dich an und du fühlst dich gezwungen fröhlich zu klingen, anstatt authentisch. Viele Telefonate fühlen sich für mich wie Pflichtanrufe an, wo man nicht weiß, was man sagen soll. (Wobei ich weiß, dass ich sehr empfindlich bin, haha).

    Also finde ich es echt genial, dass du über das Thema geschrieben hast!

    Habe ihn gleich mit meiner Freundin Anna geteilt, die heute Geburtstag hat. Das passt doch.

    Ich danke dir also vielmals!
    Vielleicht schreibe ich ja auch einen Artikel zum Thema und verlinke ihn zu deinem Blog, quasi als unbeabsichtigte Blogparade deinerseits. (Natürlich nur, wenn das ok für dich ist).

    Liebste Grüße und einen wunderschönen Nicht-Geburtstag, an dem du dich auch feiern darfst 😉
    Elisa

    • Hallo liebe Elisa,
      dass dieser Artikel so passend für dich war, finde echt total schön! Ja, der Geburtstag ist für viele von uns irgendwie ein „wunder Punkt“, über den wir aber niemals sprechen. Und genau hier dürfen wir hinsehen und uns heilen. Dass du dich selbst auf andere Art und Weise feierst, ist wunderschön. Ich kann mir vorstellen, dass dein nächster Geburtstag ganz anders aussehen wird. Natürlich darfst du diesen Artikel gerne überall verlinken – vielleicht hilft er ja noch anderen.
      Ganz liebe Grüße
      Anna

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