Habe keine Angst, dein Leben zu verpassen!

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Hilfe! Lebe ich mein Leben wirklich aus? Genieße ich auch jede Sekunde? Habe ich wundervolle Erlebnisse (die es wert sind, auf Social Media gepostet zu werden) und nutze ich den Tag in all seiner Länge? Tue ich etwas Sinnvolles, trage ich zu einer besseren Welt bei? Habe ich die Welt gesehen oder werde ich auf meinem Sterbebett denken, dass ich nicht richtig gelebt habe? Was ist „richtig leben“ überhaupt?
Wenn du dir diese Fragen häufig stellst,  dann kennst du bereits die Unzufriedenheit, Unruhe und sogar die Angst, die mit ihnen einhergeht. So, wie du lebst, ist einfach nicht genug. Aber stimmt das auch wirklich?

Leidest du unter FOMO?

Vielleicht hast du diesen verrückten Begriff schon mal gehört. Mir ist er erst kürzlich über den Weg gelaufen, aber ich muss sagen, dass er den Nagel auf den Kopf trifft. Und obwohl mein Social-Media-Konsum sich stark in Grenzen hält, kenne auch ich FOMO: Fear of missing out – die Angst, etwas zu verpassen. In meinem Artikel über die Endzwanziger-Krise habe ich bereits (ohne es zu wissen) ein wenig darüber geschrieben. Diese Angst kommt und geht. Zum Glück geht sie immer mehr. Gerade habe ich sie nicht, und deswegen ist das ein guter Zeitpunkt, einen zuversichtlichen und mutmachenden Artikel für dich zu schreiben. 🙂

Hier kannst du nachlesen, was es mit FOMO auf sich hat. Kurz: Man stellt sich die Fragen, die ich zu Beginn bereits genannt habe. Das Ganze gibt’s auch in der Variante der Social-Media-„Sucht“. Dann muss man ständig auf sein Handy schauen, was die Freunde so treiben und man will ja nichts verpassen. Gut, das Problem hab ich zumindest nicht.

Gerade durch Facebook & Co. kriegen wir ständig vor Augen geführt, was die anderen für ein tolles Leben führen. Anke war auf Hawaii, Peter hat sein eigenes Business gegründet, die anderen Blogger haben mehr Fans und überhaupt scheinen alle etwas aus ihrem Leben zu machen. Dass Anke abends in ihr Kissen weint, Peter seine Kinder nicht mehr zu Gesicht bekommt und mancher Blogger vielleicht gar nicht sein Traumleben lebt, postet natürlich niemand. Und so entsteht eine Scheinwelt, die es so vielleicht gar nicht gibt.

Unzählige Möglichkeiten

Heutzutage gibt es für uns unendlich viele Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten. Uns stehen alle Türen offen – wir können Schulabschlüsse nachholen, Zertifikate erwerben und manch einer schafft es auch ganz ohne Formalitäten zu Ruhm und Ehre. Es gibt vielleicht vieles, das wir gut können, aber ob das auch gebraucht wird und ob man damit zu Geld kommt, ist nochmal eine andere Frage. Kaum ein Schüler weiß heute mit Gewissheit, was er werden will, bzw. was er oder sie vom Leben erwarten soll.

Mit 15 haben wir noch den Eindruck, dass uns alles offen steht, dass wir jede dieser Möglichkeiten ergreifen könnten, aber schon bald wird uns klar, dass unser Leben zu kurz ist, um wirklich alles zu machen. Man entscheidet sich oft aus Vernunftsgründen für die Sicherheit und all die kühnen Träume rücken in die Vergessenheit. Dann sehnen wir uns immer danach, wollen zurück zu dem, wonach sich unsere Seele sehnt, oder laufen verzweifelt einem Bild von Erfolg nach, das uns selbst vollkommen widerspricht.

Oder aber wir versuchen, alles nacheinander zu „erledigen“. Dann schreiben wir uns all die Träume und Wünsche auf einen Zettel, den wir schließlich „abarbeiten“ wollen, um möglichst viel im Leben getan zu haben. Erlebnisse werden gesammelt wie Briefmarken. Es wird ein Foto von einem Ort gemacht, den man nur durch die Linse, aber nicht mit den eigenen Augen gesehen hat – damit man es online stellen kann. Zeit zum Genießen? Fehlanzeige!

Warum ich keine FOMO mehr habe

Meine Fomo ist gerade vollkommen weg. Es ist wirklich unglaublich, wie gut es sich ohne sie lebt! Ich denke, es gibt viele Gründe, wie ich diese Angst, etwas zu verpassen, zum Verschwinden gebracht habe. Sie alle habe ich früher oder später bereits in einem meiner Artikel erwähnt. Da wäre zum einen die Dankbarkeit für die augenblickliche Situation, möglichst viel Rückzug aus den Medien (dazu zählen auch Zeitung, Nachrichten und Radio), sowie Selbstakzeptanz und Selbstbestimmung.

Aber am deutlichsten war es wohl diese Erkenntnis, die meine Angst verscheucht hatte: Wenn ich jetzt gerade lebe, wie kann ich das Leben dann verpassen?! Lass mich das erklären: Du liest gerade diesen Artikel am Smartphone, PC oder am Tablet. Du bist gerade voll hier, wenn du meine Worte liest, stimmt’s? Du bist gerade aufmerksam und denkst vielleicht ein wenig nach. Das ist doch Leben, oder?

Und jetzt halt man inne: Achte genau jetzt mal drauf, ob du deine Hände spürst. Schließ ruhig für einen kurzen Augenblick mal die Augen und achte darauf, ob du das Pulsieren des Blutes in denen Fingern wahrnimmst. Kannst du die Lebendigkeit fühlen? Das ist es – das reicht schon vollkommen! Das ist genug!

Wir meinen immer, dass wir etwas Großartiges erleben müssen, um wirklich am Leben zu sein. Natürlich, der Anblick des Ozeans oder einer atemberaubend schönen Landschaft kann ergreifend sein – genauso wie das Verliebtsein oder die Geburt eines Kindes. All diese großen Dinge gehören auch zum Leben dazu und sie sind wundervoll, aber unser Alltag – das, was uns täglich widerfährt – ist ebenso spannend!

Der Alltag kann spannender sein als jede Weltreise

Heute war ich zum ersten Mal morgens am See. Ich bin nicht gerade eine Frühaufsteherin und normalerweise brauche ich erst meine Zeit, bevor ich aus dem Haus gehe. Doch heute hat’s mich gepackt. Ich hab meine Yogamatte geschnappt, bin die 7 Minuten mit dem Auto rausgefahren und habe sie auf dem Steg ausgerollt. Ich war schon oft an diesem See und er ist für mich eigentlich nichts Besonderes, aber das heute war anders. Es war magisch. Es war alltäglich und doch wieder nicht.

Ich habe den Augenblick in mich aufgesogen, ich hab jede Minute ausgekostet und war so unendlich dankbar dafür, dort zu sein, wo ich gerade war. Dabei entdeckte ich dieses wundervolle Spinnennetz (siehe Foto) – das sieht doch aus wie aus einer anderen Welt, oder? Vermutlich wäre ich an einem anderen Tag an diesem Wunder der Natur einfach vorbeigegangen ohne es angemessen zu würdigen. So aber erschien es mir als ein grandioses und vollkommenes Kunstwerk – ganz ohne Museumseintritt!

Diese Dinge sind in unserer unmittelbaren Umgebung möglich. Es kommt überhaupt nicht darauf an, was du tust, sondern wie du es machst! Dabei musst du nicht einmal das Haus verlassen! Auch daheim kannst du neue Dinge ausprobieren. Und eigentlich musst du nicht einmal etwas tun. Du kannst einfach nur schauen.

Sieh dir deine Umgebung jetzt mal genau an. Betrachte sie wirklich. Fällt dir vielleicht etwas ins Auge, das du zuvor noch nie bemerkt hast? Wieso brauchen wir den Dauerreiz von immer neuen und exklusiveren Erlebnissen, wenn es unmittelbar vor uns schon so spannend sein kann? Wieso müssen wir uns dem ständigen Druck aussetzen, die besseren und schöneren Fotos zu teilen? Wieso haben wir das Bedürfnis, anderen zu zeigen, wie toll wir es haben und wieso neiden wir dasselbe anderen?

Forget FOMO, let’s have JOMO!

Als ich auf diesen kurzen Artikel stieß, musste ich breit grinsen. JOMO ist das neue FOMO, heißt es dort. Es soll eine Gegenbewegung sein und bedeutet „Joy of missing out“, also die Freude, etwas zu verpassen. Wie wundervoll ist das denn? Also ich bin dabei bei JOMO! 🙂

Ja, wieso können wir es nicht mal so richtig genießen, etwas zu verpassen? Wieso machen wir nicht mal daraus ein kleines Spiel? Einfach mal etwas Sinnloses und vollkommen Unspektakuläres tun und es sowas von genießen?

Wann du dein Leben verpasst

Du verpasst dein Leben nicht, wenn du es hier und jetzt und voller Genuss lebst. Wie auch? Du bist schließlich präsent! Was kann es Schöneres geben? Dein Leben verpasst du nur, wenn du in Gedanken und somit in anderen Realitäten als deiner jetzigen festhängst. Das kann zum einen sein, wenn du dich als Opfer von Ereignissen siehst, die in der Vergangenheit liegen, wenn du anderen die Schuld gibst (oder auch dem Leben) und diese Gedanken dein Leben so sehr beherrschen, dass du den jetztigen Augenblick nicht einmal wahrnimmst.

Du genießt dein Leben auch nicht, wenn es geprägt ist von Sorgen über zukünftige Ereignisse, die nicht einmal eingetreten sind – wenn du hypothetische Szenarien in deinem Kopf hin- und herschiebst oder auch, wenn du dir wünschst, dass dein Leben anders wäre. Wenn du die ganze Zeit darüber nachdenkst, was alles schöner, besser und toller sein könnte, siehst du nicht, was jetzt schon alles schön, gut und toll ist.

Und natürlich – aber das dürfte dir schon bewusst sein – kannst du das Leben auch nicht richtig genießen, wenn du ständig in virtuellen Welten bist und das Leben eines anderen anstatt dein eigenes lebst. Ich selbst liebe es, in fremden Welten einzutauchen. Das mache ich alleine schon durch das Schreiben meines Romans, aber für mich ist es etwas anderes, wenn ich etwas aktiv gestalte und kreativ verwirkliche. Deswegen sitze ich auch keine 8 Stunden am Tag da und schaue mir Serien an, obwohl ich das (in Maßen) auch gerne mache. Ein wenig zu flüchten ist vollkommen okay, aber es ist wichtig, dass du dabei nicht vergisst, in die Aktivität zu gehen und wirklich zu leben. Denn sonst wunderst du dich irgendwann über deine FOMO. 😉

Lebe deine Leidenschaften und deine Angst verschwindet!

Doch auch wenn du bereits ein aktives Leben führst, kann es immer noch passieren, dass du plötzlich Angst bekommst, nicht genug zu tun und zu leisten und zu sein. Vielleicht hast du Leidenschaften und liebst es, ihnen zu folgen, aber du hast den Eindruck, sie seien nicht so viel „wert“ wie ein Besuch des Grand Canyon? Auch ich habe manchmal diese Gedanken, doch sie verschwinden schnell, wenn ich mir mein subjektives Glücksempfinden vor Augen führe. Während ich den ganzen Tag eigenbrödlerisch an meinem Roman sitze, wie groß ist meine Freude auf einer Skala von 0 bis 10? Erst vor einigen Tagen hatte ich eine satte 10. Und jetzt überlege dir: Wie groß war deine Freude bei einem außergewöhnlichen Ereignis, um das dich andere beneideten? Sicher gibt es auch welche mit einer 10, aber so manches dieser „Wahnsinns-Erlebnisse“ kam bei mir definitiv nicht über eine 4 hinaus.

So. Und was ist es wert, ein Leben auf dem Level 4 zu verbringen, wenn du auch eine 10 haben kannst? Fülle dein Leben mit Leidenschaften – sorge dafür, dass du 10er fühlst, so oft es geht! Genieße diese Momente, koste sie richtig aus! Sei gegenwärtig und fühle die Dankbarkeit in dir! Wonach wir uns sehnen, ist in Wirklichkeit  nicht das Wahnsinnserlebnis, es ist diese 10! Aber häufig sind wir so beschäftigt damit, uns ein anderes Leben zu wünschen, dass wir diese 10er in unserem Alltag gar nicht zulassen können! Ist das nicht verrückt? Also ich finde schon.

Denk dran: Es geht nicht um das WAS, es geht um das WIE! Und du kannst zu jedem Zeitpunkt entscheiden, WIE du etwas wahrnimmst. Entweder voller Freude und Dankbarkeit oder mit Verdruss und Frust. Es ist unmöglich, dass du dein Leben verpasst, wenn du genau hier und jetzt vollkommen da bist und diesen Augenblick genießt!

Kennst du die Angst, etwas zu verpassen, auch? Was hilft dir dabei, sie hinter dir zu lassen?

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21 Kommentare

  1. Hallo Anna,

    ein wunderschöner Artikel!

    Ich kann zum Glück gut ohne Handy auskommen ohne mich zu fragen, ob ich was verpasse, da ich das Gefühl habe, in Facebook und Co eher zugespamt zu werden – von scheinbar gelangweilten Personen – als wirklich Mehrwert zu bekommen. So aufregend finde ich dann das Leben der anderen gar nicht. Und bei denen, die immer posten wie toll ihr Leben ist, frage ich mich, warum sie das posten müssen, wo doch das Erlebnis im Herzen das Wichtigste ist. Wollen sie nur etwas überspielen, was gar nicht der Realität entspricht oder warum brauchen sie die Bestätigung in Form von Likes? Wie du so schön sagst: das Foto durch die Linse, aber nicht mit eigenen Augen gesehen… So scheint mir oft das gepostete Leben: viel mehr Schein als Sein.

    Mein Handy war vor kurzem kaputt und zufällig bin ich in dieser Zeit auch noch umgezogen. Ich hatte also weder Handy noch Festnetz-Anschluss, um erreichbar zu sein. Es war schön. Es war sehr schön. Und vermisse es nicht, nichts zu verpassen.

    Für manche mag mein Leben langweilig klingen, weil ich auf keinen Partys mit Unmengen Alkohol bis in die Morgenstunden tanze, wie es in unserem Alter oft üblich ist. Ich erzähle lieber von Ausflügen, von gemeinsamen Stunden mit Freunden und der Zeit, das Leben zu genießen – nicht im Rausch sondern mit voller Aufmerksamkeit.

    Und du beschreibst so wundervoll, wie man das machen kann. Wie man im Alltäglichen ein aufregendes bereicherndes Leben führen kann. Vielen Dank dafür!
    Ich bin ebenfalls dabei: bei JOMO! 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    • Hallo liebe Bettina,
      schön, dass dir mein Artikel so gut gefällt! Du scheinst ja tatsächlich keine FOMO zu haben – Glückwunsch! 🙂 Das denke ich auch manchmal, dass mein Leben für andere langweilig klingt. Aber das ist eigentlich ja vollkommen egal, solange es nicht langweilig WAR. Ich habe noch so viel mehr Ideen für einen spannenden Alltag – ich glaube, darüber muss ich mal noch einen extra Artikel schreiben. 😉
      Genial, dass du bei JOMO dabei bist! Yeah! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

      • Hi liebe Anna,

        du hast recht, es ist eigentlich egal, nur manchmal fällt es nicht so leicht, zu sich zu stehen, wenn alle eine andere Vorstellung von einem genialen Leben haben 😉 Aber wir machen das schon richtig! 🙂
        Nur zu, ich freu mich auf deinen Artikel dazu 😀
        Ganz liebe Grüße
        Bettina

  2. Hallo Anna,
    wirklich ein motivierender Artikel, der voller Energie und Lebensfreude steckt!
    Wie du wahrscheinlich gelesen hast, habe ich mich ja auch mit dem Theme FOMO beschäftigt 😉 Mir ist eben noch ein tolles Zitat von Albert Einstein eingefallen, das sehr gut dazu passt:
    „Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Ich glaube an Letzteres“

    • Liebe Eileen,
      ahhh, ich sehe gerade, dass mein Kommentar zu deinem Artikel irgendwie nicht gepostet wurde! Den fand ich nämlich so toll und ich hab dir geschrieben, dass du mich total zu einem eigenen Artikel inspiriert hast! Das Zitat ist wirklich wunderschön, ich liebe es auch sehr. Und es ist sehr passend. Alles ist ein Wunder! 🙂
      Ganz liebe Grüße und danke DIR für deinen tollen Beitrag!
      Anna

  3. Hi Anna,

    ich lese deinen Artikel und denke: „Shit, ich habe FOMO!“. Ich bin berufsbedingt (Onlinemarketing) ständig im Netz und auf den sozialen Medien unterwegs. Dabei schaue ich ständig nach Trends, sehe was andere machen und bekomme genau die Krise, die du beschreibst. Dann kommen so Gedanken wie „Die anderen machen sooo tolle Dinge, und ich? Ich sitze hier“ oder „Andere sind mit 20 erfolgreich und ich mit 27 hänge hier und verdiene ein minimum und arbeite max. 6 Monate in den Firmen, weil ich dann genervt bin“… Das kann es nicht sein. Man rennt Momenten hinterher und will sich gegenseitig überbieten. Dabei ist „das geile Leben“ das man haben möchte direkt vor einem.

    Statt ständig auf FB zu sein und seinen digitalen Freunden beim Leben zu zu schauen, sollte man lieber das eigene Leben zu einer Genialität machen und dabei alles genießen was passiert. Wie Du sagst: Man kann nicht das Leben verpassen, wenn man es lebt. Durch die Linse schon. Du schaust dir daheim die Bilder an und kannst dich kaum dran erinnern dieses wirklich erlebt zu haben. Das ist keine schöne Vorstellung.

    Angetrieben von deinem Artikel habe ich direkt meine Blog-Domain registrieren lassen, veranlasse das Logodesign und habe gleich ein Telefonat zum Thema Hosting. Ich will JETZT mein geniales Leben erhalten und nicht immer die Träume anderer verfolgen und mit Neid bestaunen. Wenn Du zu einem Ziel hinwillst (z.B. Eisdiele) dann gehst Du doch auch einfach los, statt da zu stehen und zu warten, dass das Eis zu dir kommt. Also los und hol dir deine Träume!

    Mache dich zum Original.

    in Liebe und Dankbarkeit
    Alex

    • Hallo Alex,

      ich habe schon einige Kommentare von dir gelesen und finde sie immer sehr schön geschrieben. Daher wollte ich nur kurz sagen, dass ich es toll finde, dass du dich auf den Weg machst, das Leben zu gestalten, das du leben willst. Ich freue mich, irgendwann von dir in deinem Blog zu lesen.

      Liebe Grüße
      Bettina

      • Hey Bettina,

        vielen lieben Dank für deinen Zuspruch. Ich finde es immer sehr wichtig, dass man das Wissen was man hat mit anderen teilt. Und wenn ich dann noch die wundervoll geschriebenen Texte von der Anna supporten kann, dann geht mein Herz gleich doppelt auf.

        Dir auch weiterhin viel Erfolg und vielleicht hält Anna euch ja auch ein wenig auf dem Laufenden und meldet, sobald mein Blog online geht 😉

        Liebe Grüße
        Alex

        • Hi Alex,

          gerne! Wenn dir das Träumen darüber schon so Freude bereitet, dann wird dich der Blog als Herzenssache auch erfüllen!
          Dankeschön! Ja, entweder sie informiert uns oder du lässt von dir hören 😉 Irgendwie werden wir bestimmt auf dich aufmerksam – ich bitte darum 🙂

          Liebe Grüße
          Betty

    • Lieber Alex,
      keine Sorge, du bist nicht alleine mit deiner FOMO. 😉 Aber die wird bei dir ja tatsächlich durch den Job ausgelöst, also kannst du ja nur bedingt etwas dafür. 😉 Ich find’s total cool, dass du die Domain registriert hast, jetzt kann ich’s wirklich kaum erwarten, bis du startest! Jetzt hast du mich mit der Eisdiele. Jetzt muss ich mir ein Eis holen. 😀
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  4. Ooooh mein Goooott das ist ein Spinnennetz?? :O Ich wusste zuerst gar nicht, was das so richtig sein soll. Und dann erwähnst du es im Text, daraufhin war ich einfach nur baff haha. Einfach eine wundervolle Naturverzauberung 🙂 Hast du wirklich toll mit der Kamera eingefangen!

    Da ich auch total von der Außenwelt abgeschottet bin (keine Zeitung, Nachrichten und kein Radio), hab ich von FOMO noch nie was gehört. JOMO gefällt mir da schon besser 😀 echt ne coole Sache!
    Ich leide weniger unter der Facebook, Twitter &Co. Sucht, dafür aber umso mehr an der Whatsapp Sucht. Mir fällt es schwer, nicht ständig aufs Handy zu schauen, ob mir schon jemand geschrieben hat. Das kann man manchmal echt nervig sein. Dann schalt ich öfter meine „Forest App“ ein, da darf ich (je nachdem welche Zeit ich eingebe) bis zu 2 Stunden nicht aufs Handy schauen 😛

    Wieder mal ein Artikel aus meinem Herzen, da ich mir auch öfter Gedanken darüber mache, ob ich nicht evtl. etwas verpasse. Du hast das echt schön beschrieben, wie soll man denn das Leben verpassen, wenn man JETZT GERADE präsent ist 🙂 Danke dir!

    Hugs,
    Linda

    • Hallo Linda,
      ja, das ist ein Spinnennetz, der Fotograf war jedoch mal wieder mein Freund. Auf dein Lob hin meinte er nur, er hätte es noch besser machen können. Perfektionist, eben. 😉
      Oh ja, WhatsApp, da sagst du was. Ich bin froh, dass mein Handy die Funktion „keine Störungen“ hat, manchmal schalte ich es auch auf Flugmodus. Was ist denn die Forest App? Danach muss ich mal gucken! 😀
      Also, viel Spaß beim Nichtverpassen deines Lebens! 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  5. Hi Anna,
    ich bin das erste mal zufällig auf deinen Blog gestoßen.

    Einen tollen Beitrag hast du da geschrieben.
    Du hast vollkommen recht.

    Die meisten (und manchmal auch ich eingeschlossen) Menschen leben in der Zukunft. Wir verbringen viel Zeit auf Facebook oder hängen an unseren Handy`s um zu checken, was unsere Freunde den so Weltbewegendes um Moment „erLEBEN“.

    Ich versuche mittlerweile auch, nur noch alle paar Stunden in Facebook mal etwas zu sein und nicht wie früher, etwa alle 30 Minuten.

    Das selbe gilt auch mit dem Handy. Studien hätten gezeigt, das wir im Durchschnitt etwa 150x am Tag auf unsere Smartphones kucken würden?!

    Das ist eigentlich ziemlich erschreckend, weil wir dies gar nicht richtig realisieren. Aber wie sollten wir auch? Wir leben viel zu sehr in der Zukunft, in anderen zeitlichen Dimensionen, so das wir das „hier“ und „jetzt“ gar nicht oft wahrnehmen können.

    Letztens hatte ich ein echt tolles Zitat vom Dalai Lama:
    „Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.“

    Diese Worte sind so unglaublich wahr.

    Ich beschäftige mich sehr stark in meinem Leben mit dem Thema: Persönlichkeitsentwicklung. Den wir haben so viele „falsche Denkweisen“ die in uns eingepflanzt wurden.. und unseren Erfolg und unser Leben sehr negativ beeinflussen können.

    Jeder hat es verdient, ein glückliches, sorgenfreies und liebevolles Leben führen zu dürfen. Doch jeder muss auch etwas dafür TUN, sich nicht von der heutigen Gesellschaft fertig machen zu lassen und gegen die Regeln der überwiegenden Gesellschaft zu handeln, auch wenn von deren Seiten Spott oder Verachtung kommt, weil man „anders“ ist.

    Das ist genauso der Grund, wieso viele ihr eigenes Leben nie richtig anfangen zu leben. Sie wollen anderen Menschen gefallen und richten ihr Leben völlig danach aus, ohne auf ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche einzugehen.

    „Die meisten Menschen sterben mit 30 und werden mit 80 beerdigt!“
    – Alexander Hartmann –

    Beste Grüße
    Tobi

    • Hallo lieber Tobi!
      Wie schön, dass du hierher gefunden hast – darüber freue ich mich! 🙂
      Stimmt, die meisten Leute sagen: „Wir verbringen zu viel Zeit mit Social Media, Handy & Co. und ich finde es blöd, in Gesellschaft anderer auf mein Handy zu gucken“ und dann? Machen sie es, ohne sich wirklich darüber bewusst zu sein! Ich schließe mich da selbst überhaupt nicht aus!
      Das Zitat vom Dalai Lama ist wirklich sehr wahr. Und traurig, wenn wir uns nicht davon aufrütteln lassen.
      Ich gebe dir auch damit vollkommen recht, dass die meisten Menschen ein Leben nach den Wünschen und Zielen von anderen führen. Wenn das jeder macht, ist das aber ganz schön absurd. Nur so ändert sich nichts auf der Welt, es waren immer die Andersdenkenden, die etwas bewegt haben – auch wenn sie kritisiert (und das war wohl noch das Netteste) und angefeindet wurden. Ich nehme diese Energie inzwischen auf und lasse mich von ihr antreiben. Das funktioniert meistens erstaunlich gut! Wie gelingt dir das? Hast du auch häufig mit Gegenwind zu kämpfen?
      Ganz liebe Grüße
      Anna

      • Hey Anna,
        hab nun etwas verspätet gemerkt, das du mir geantwortet hast. Aber ich bin wieder da.. 😉

        Nunja, mein Umfeld hat versucht mir immer wieder einzureden.. „Du brauchst einen festen Job.. du musst dies und das..“

        Doch eigentlich MÜSSEN wir GAR NICHTS!
        Wenn du jemand frägst: „Warum gehst du jeden Tag zur Arbeit?“
        Dann kommt meistens die Antwort.. „weil ich MUSS..“

        Doch das ist sowas von irrelevant. NIEMAND wird dich zwingen, das du in die Arbeit gehst. Verstehst du, wie ich meine?

        Bei mir ist es so, das ich auch zu denen gehöre, die „anders“ denken.. und darüber bin ich auch sehr froh, weil sonst würde ich so ein eintöniges Leben führen, wie die meisten, was ich sehr bedauere für diese Personen.

        Ich persönlich hab mich bereits damals in meiner Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel abgehoben und habe anders gedacht.. ich wollte nicht mein Leben lang „versklavt“ für einen Arbeitgeber arbeiten, bis in die hohen Jahre und wenn ich Pech habe, nicht mal mehr meine Rente genießen, weil ich wegen Altersschwäche sterben würde..

        Ich habe einen sehr guten Abschluss gemacht und bin nach einigen Monaten darauf vom Einzelhandel gegangen und habe mir meinen Traum verwirklicht, für den ich schon nebenbei in meiner Ausbildung begonnen habe, mein eigenes Unternehmen aufzubauen, im Bereich „Online-Marketing“.

        Ich meine, das ist keine Perspektive. Ich wollte mein Leben selbst gestalten und habe mir heute meinen Traum erfüllt. Ich bin in meinen jungen Jahren, erfolgreicher Unternehmer und etablierter Internet-Marketing Experte.

        Das ermöglicht mir, genügend Freizeit und ich tue genau das, was mir Spaß macht, weil ich meine Passion gefunden habe.

        „Finde den Job den du liebst und du wirst nie mehr arbeiten müssen“
        Vielleicht kennst du dieses Zitat? 🙂

        Doch ich werde und wurde immer wieder angesprochen: „Was ist, wenn es nicht klappt..?“ und „Warum macht das dann nicht jeder..bla bla..“

        Die Antwort die ich darauf gebe ist.. letztendlich „es gibt kein zurück.. und es gibt kein Scheitern für mich! Ich bin fest überzeugt das ich es schaffe, weil es andere vor mir auch geschafft haben!“

        Und desto mehr die anderen Zweifeln, umso mehr häng ich mich mit Freude daran, ihnen zu beweisen, das es tatsächlich möglich ist! 🙂

        PS: Über einen Besuch auf meinem „neusten“ Blog-Projekt würde ich mich freuen. 😉

        Alles gute Anna,
        bis bald.

        -Tobi-

  6. Liebe Anna,
    Ohne allzu näher auf meine Gründe eingehen zu wollen, danke ich dir für diesen Artikel. Ich habe ihn erst gerade gelesen, aber er kam mal wieder wie gerufen :-).
    Erst gestern hatte ich das Gefühl, was mir alles Momentan in meinem Leben fehlt und worin mir derzeit viele voraus sind. Ich sag nur Familienfeste wo man aus jedem Eck was von Hochzeit oder Schwangerschaft hört, und so als Single, das Eine und das Andere meilenweit entfernt liegt. Man aber gesagt bekommt, dass du die Nächste bist, hat nicht unbedingt meine Stimmung gehoben. Noch dazu finde ich solche Sätze unmöglich, da ja niemand meine Gefühlswelt kennt. Aber nun gut.
    Was ich damit sagen möchte, dass ich mich vorher absolut gut und zufrieden gefühlt habe und dankbar darüber bin, momentan Zeit für Dinge zu haben, die mir Spass machen. Und heute wieder der Meinung bin, dass es mir absolut gut geht, mit dem was ich derzeit habe.
    Ich muss auch gestehen, dass ich auch gerne mal in sozialen Netzwerken rumstöbere was Freunde und Bekannte so Posten, aber insgeheim geht es mir besser wenn ich dies nicht mache, und mich auf meine Leidenschaften konzentriere, denn es geht ein Haufen wertvolle Zeit Flöten, sich mit dem Leben anderer zu befassen, als mit seinem Eigenen.
    Daher nochmals vielen Dank. Dein Artikel Anna hat zu meiner Gemütslage sehr gut gepasst und mich in meiner Ansicht nur nochmal dahin gehend bestärkt, dass mir nichts im Leben fehlt.

    • Liebe Swedengirl,
      wie schön, wieder von dir zu lesen! 🙂 Es freut mich sehr, dass der Artikel gerade gut zu deiner Situation passt.
      Das mit den Familienfesten kenne auch ich. Da fällt es mir auch oft schwer, entspannt zu bleiben und meine Meinung vor anderen selbstbewusst zu vertreten. Aber es wird immer ein bisschen besser.
      Ich find’s echt toll, dass du dich gerade so gut fühlst und so zufrieden bist. Wenn sich jeder in der Zeit, wo er in sozialen Netzwerken rumstöbert, auf seine eigenen Leidenschaften konzentrieren würden – ich glaube, unsere Welt wäre eine ganz andere. 😉
      Ich wünsche dir noch einen wundervollen Tag und genieße das Gefühl, dass es dir an nichts fehlt!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  7. Wow. Du hast mich mit diesem Artikel mitten ins Herz getroffen und mich mehr inspiriert als Alles was ich je zuvor gelesen, gesehen oder gehört habe. Das ist keine geschleime. Anna das ist die Wahrheit. Sollte ich je im Lotto gewinnen wäre ich froh dich für jeden Tag zu buchen als meine persönliche Therapeutin oder nennen wir es lieber Spiritmachine. Ich will unbedingt deinen Roman lesen. Danke Anna!

    • Liebe Vanessa,
      ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ehrlich, ich bin völlig geflachst. Ich glaube nicht, dass mir jemand jemals so etwas geschrieben hat und kann dir gar nicht beschreiben, wie ich mich fühle. Sehr dankbar auf jeden Fall. Und glücklich, dass mein Getippt jemandem tatsächlich helfen kann (das vergisst man manchmal). Und auch sehr ehrfurchtsvoll, weil ich so oft beim Schreiben gar nicht das Gefühl habe, dass ich es bin, die die Zeilen verfasst.
      Hey, für Geld bin ich übrigens nicht zu haben, für ein Treffen oder eine kleine Skype-Session aber schon. 😉
      DANKE, liebe Vanessa, DANKE!!!
      Anna

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