Die Rhythmen deines Lebens – wie du lernst, sie anzunehmen und zu lieben

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Gerade beigeistert mich das Thema „Rhythmen“ oder „Phasen“ völlig. Ich habe bereits für mich entdeckt, dass es drei grobe Phasen gibt, in die sich unser Leben einteilen lässt und die sich immer wieder wiederholen. Wo ich mich früher dagegen gewehrt habe, in eine Phase mit weniger Energie einzutreten und mich sogar dafür verurteilte und innerlich als faul beschimpfte, freue ich mich heute auf sie und heiße sie mit offenen Armen willkommen. Geholfen hat mir dabei, dass ich mich immer wieder selbst beobachtet habe und gelernt habe, dass ich auf manches keinen direkten Einfluss habe. Doch ich habe Einfluss darauf, wie ich diese Rhythmen betrachte. Und das verändert sehr viel!

Die Natur macht’s vor

Hier in den deutschsprachigen Breitengraden erleben wir die Jahreszeiten sehr deutlich. Vielleicht liest du diesen Artikel, während du irgendwo in Äquatornähe am Strand liegst. Aber auch dort gibt es Zeit für Regen, Zeit für Trockenheit, Zeit für Kommen und für Vergehen. Mich haben die Jahreszeiten schon immer fasziniert. Und je näher ich mir selbst komme, desto mehr spüre ich, welch starken Einfluss sie auf mich ausüben. Früher habe ich den Winter gar nicht gerne gehabt, inzwischen liebe ich ihn. Der Winter ist die Zeit, in der man mit seiner Intuition in Kontakt kommen kann, weil draußen einfach nicht mehr so viel los ist wie im Sommer.

Das ist jetzt in der Vorweihnachtszeit nicht gerade einfach, weil wir mit künstlichem Licht die eigentlich sehr dunkle Adventszeit „verdrängen“. Im Kaufrausch und auf den Weihnachtsmärkten merken wir gar nicht, dass draußen in der Natur eigentlich alles stillsteht und verharrt. Die Bäume sind kahl, die Tiere müssen mit ihrer Energie haushalten, Insekten sind kaum zu sehen. Die Menschen früher haben ihre Feste noch im Jahreskreis gefeiert, sie waren abhängig von deren Wechsel, doch heute nehmen wir sie kaum mehr wahr.

Doch nicht nur die Jahreszeiten, auch der Tag- und Nacht-Rhythmus ist etwas, woran unsere natürlichen Körper angepasst sind. Je nach Lichteinfluss verhalten sie sich ganz anders. Allein schon die Bildung von Vitamin D durch die Sonne zeigt uns, dass wir dafür gemacht sind, unsere Zeit draußen zu verbringen. Dass wir uns so lange in Häusern einkapseln, war von der Evolution so nicht vorgesehen.

Die Natur lebt also in einem stetigen Rhythmus. Und weder die Bäume noch die Tiere scheinen sich darüber zu beklagen. Sie leben mit dem, was ist, passen sich an. Ich habe zumindest noch keinen Baum darüber jammern gehört, dass er seine Blätter verliert. Wir Menschen hätten da schon längst die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und „Oh Gott, meine Blätter! Sie sind doch so schön!“ ausgerufen. Nein, die Natur nimmt das hin, was geschieht. Nur wir Menschen wehren uns dagegen.

Wie wir lernten, natürliche Rhythmen zu verdrängen

Bereits mit den ersten Feuern der Menschheit begannen wir, Licht ins Dunkel zu bringen. Aber du selbst wirst wissen, dass ein meilenweiter Unterschied zwischen einem Lagerfeuer und elektrischer Beleuchtung besteht. Ein alter Teil von uns liebt die beruhigende Wirkung des Feuers – deswegen haben auch so viele von uns einen Kamin, obwohl wir ihn eigentlich nicht bräuchten. Durch die ständige Beleuchtung machen wir die Nacht zum Tag. Früher war das Arbeiten bei Kerzenlicht mühsam, heutzutage sind Großraumbüros hell beleuchtet. Viele von uns gehen in die Arbeit, wenn es noch dunkel ist und verlassen das Büro, wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Von dem Tag haben wir nicht wirklich etwas mitbekommen, das Fenster war viel zu weit weg.

Wusstest du, dass die Beleuchtung in den Ställen von Legehennen so getaktet ist, dass diese möglichst viele Eier legen? Das ist verdammt gruselig, aber bei uns Menschen nicht anders. Durch die Dauerbeleuchtung wird uns selbst im Winter vermehrt Arbeitskraft abverlangt, obwohl sich unser Körper danach sehnt, zur Ruhe zu kommen und seine Aktivität einzufahren. Kein Wunder, dass so viele in der dunklen Jahreszeit depressiv werden! Vielleicht liegt das gar nicht an der Dunkelheit, sondern daran, dass wir unserem genetischen Programm zuwiderhandeln!

Doch auch abgesehen von der Beleuchtung wird von uns eine ständig gleichbleibende Leistungsbereitschaft verlangt, obwohl uns unser Körper bestimmte Energierhythmen vorgibt. Doch wir ignorieren sie einfach! Einer Freundin von mir wurde von ihren Kolleginnen nach dem Tod ihrer besten Freundin nicht einmal eine Trauerzeit zugestanden – nach nur wenigen Tagen wurde ihr vorgeworfen, häufiger „abwesend“ zu sein!

Und dann werden wir krank. Ist doch klar – der Körper muss sich schließlich irgendwie die Ruhe nehmen, die er so dringend braucht. Doch selbst dann gehen wir noch mit Fieber ins Geschäft, weil wir den anderen zeigen müssen, dass wir auch wirklich krank sind. Dann liegen wir für zwei Wochen im Bett, obwohl die Erkältung bei den ersten Anzeichen und einem sofortigen Ruhetag vielleicht gar nicht erst ausgebrochen wäre. Aber ich glaube, dass viele Menschen geradezu erleichtert sind, wenn sie krank werden. Endlich haben sie einen guten Grund dafür, einfach mal nichts zu tun!

Wieso es uns unglücklich macht, dem Rhythmus nicht zu folgen

Wir Menschen sind Wesen der Natur. In unserer künstlichen Umgebung vergessen wir das nur allzu oft. Doch wir gestehen uns ein Leben nach unseren natürlichen und instinktiven Rhythmen nicht mehr ein. Wir müssen immer gleich funktionieren – wie Maschinen. Ist es da noch ein Wunder, dass sich da Glück nicht einstellen will? Wenn wir so tun, als seien wir Wesen, die wir im Grunde gar nicht sind? Wir alle können es an uns selbst erleben, wie reizbar und aggressiv wir werden, wenn wir überfordert sind. Wir handeln unbewusst, reagieren nur noch auf das, was von uns gefordert wird. So ging es mir lange Zeit. Aber ich bin nicht mehr bereit, solch ein Leben zu führen. Ein Leben in Zufriedenheit bedeutet auch ein Leben im Rhythmus.

Akzeptiere die natürlichen Rhythmen um dich

Es führt kein Weg daran vorbei, sowohl die verschiedenen Rhythmen um dich herum als auch deine eigenen besonderen Rhythmen zu akzeptieren – und ja, auch lieben zu lernen. Oh ja, damit eckt man oft an. Aber ganz ehrlich? Damit kann ich besser umgehen als mit der nächsten Depression, die sich garantiert einstellen würde, wenn ich all das einfach ignorieren würde.

Doch welche verschiedenen Rhythmen gibt es und wie kannst du sie für dich nutzen? Ich habe mal ein paar Beispiele für dich gesammelt. 🙂

Jahresrhythmus

Den Jahresrhythmus, der von der Natur und der Neigung der Erde zur Sonne bestimmt wird, habe ich ja bereits angesprochen. Unsere Energiekurve wird unter anderem stark von den Jahreszeiten geprägt. Im Sommer brauchen die meisten von uns weniger Schlaf und werden seltener krank als im Winter, wo wir viel Ruhe und Rückzug benötigen.

Versuche dir gerade jetzt in der vielleicht stressigen Weihnachtszeit so viele Ruhepausen wie möglich zu gönnen. Sei alleine, nimm ein heißes Bad, gehe spazieren, lies das Buch, das du schon immer lesen wolltest oder mache etwas Kreatives. Ja, sage auch mal etwas ab! Ich versuche mir z.B. die Adventssonntage so frei von geplanten Aktivitäten wie möglich zu halten und merke, wie gut mir das tut. Dann starte ich mit einer langen Yoga- und Meditationssession in den Tag, koche etwas Aufwändigeres, gönne mir vielleicht einen Spaziergang oder bleibe einfach im Bett. Wenn es dunkel wird, zünde ich eine Kerze an und genieße die Zeit mit mir alleine.

Monatsrhythmus

Besonders wir Frauen spüren einen starken Monatsrhythmus. Unser natürlicher, weiblicher Zyklus ist auf den Mond abgestimmt. Ist das nicht total faszinierend? Ich weiß nun nicht, wie es bei Männern ist, aber meine Energiekurve wird sehr stark von den monatlichen Rhythmen bestimmt. Während der Periode geht mein Energielevel drastisch zurück, während er danach schlagartig nach oben schießt.

Damit zu leben und diese Phasen zu akzeptieren, ist für uns Frauen nicht immer leicht. Schließlich gaukelt uns die Werbung immer vor, dass die „Erdbeerwoche“ etwas Schmutziges ist. Man muss alles mit Tampons und Binden verschließen, am besten noch mit der Pille regulieren und schon merkt niemand, wann man gerade seine Tage hat. Es hat echt lange gedauert, bis ich kapiert habe, dass wir Frauen unsere Besonderheit dadurch verdrängen und verleugnen.

Kein Wunder, dass ich lange Zeit starke Migräne hatte. Mein Körper sagte mir dadurch: „Hallo! Achte genau auf dich!“ – erst dadurch habe ich es gelernt, diese intuitive Zeit als Gabe und nicht als Fluch zu betrachten. Ich nehme mir auch inzwischen heraus, Termine deswegen abzusagen und bleibe so viel im Bett wie ich will! Erstaunlicherweise kommen mir gerade während meiner Tage die besten Ideen – wenn das mal kein Zufall ist…

Tagesrhytmus

Der offensichtlichste Rhythmus für uns ist der Tagesrhythmus, den ich ebenfalls schon oben angesprochen habe. Auch er ist stark von den Jahreszeiten abhängig. Ich muss gestehen, dass ich Schwierigkeiten damit habe, bei Sonnenaufgang aus den Federn zu schlüpfen und bei Sonnenuntergang ins Bett zu gehen. Das ist vielleicht auch gar nicht nötig. Aber dass sich unser Aktivitätsgrad bei Dunkelheit reduziert, wird auch dir bekannt sein. Und dem zu folgen, ist vielleicht nicht die schlechteste Idee. So kann es sein, dass du bemerkst, dass dir anstrengende Aktivitäten am Abend viel schwerer fallen als am Morgen. Vielleicht überdenkst du die?

Auch kannst du im Tagesrhythmus auf dein Hungergefühl achten. Wann kommt es tatsächlich zum ersten Mal? Wie geht es mir nach einem deftigen Essen, wie nach einem Salat? Was macht mich satt, was nicht? Wann brauche ich das letzte Mal etwas zu essen und liegt es mir schwer im Magen?

Vielleicht hast du das Glück, dir deine Arbeitszeiten so einzuteilen, wie es für deinen Tagesrhythmus am besten ist. Ich genieße es beispielsweise, erst nachmittags arbeiten zu gehen, während es andere Menschen stören würde. So habe ich meinen Morgen für mich und kann mir ein frisches und leckeres Mittagessen zubereiten. Wenn ich nach Hause komme, stehen hingegen entspannende Aktivitäten an, die ich auch sehr genieße. Vielleicht gibt es auch für dich die Möglichkeit, deinem eigenen Tagesrhythmus zu folgen?

Unregelmäßige Rhythmen

Doch nicht alle Rhythmen werden von außen von der Natur vorgegeben. Oft genug haben wir auch völlig unregelmäßige Rhythmen, die wir oftmals nicht verstehen und deswegen auch verdrängen. Manchmal fühlen wir uns scheinbar grundlos traurig, manchmal einfach überfordert und ein andermal sprühen wir vor Energie, obwohl alles um uns herum eher müde wirkt.

Ich habe es aufgegeben, diese Rhythmen zu verstehen oder zu konrollieren und das rate ich dir auch. Sie sind wie die Wellen eines Ozeans: Unberechenbar und wunderschön. Und wie die Wellen können wir sie auch für uns nutzen. Wir können auf ihnen reiten oder uns sanft von ihnen umspülen lassen. Doch die Voraussetzung dafür ist, dass wir sie überhaupt wahrnehmen und im zweiten Schritt akzeptieren. Dazu gehört, nicht auf Teufel komm raus etwas tun zu „müssen“, obwohl uns rein gar nicht danach ist. Aber wir haben es uns schließlich vorgenommen und müssen es „durchziehen“. Davon halte ich rein gar nichts.

Es gibt Phasen für Aktivität und es gibt welche für Rückzug. Wenn du dich von ihnen leiten lässt, wirst du merken, dass sich deine Aktivität erhöht anstatt sich zu verringern. In den energiereichen Phasen wirst du viel schneller und effektiver sein, während du dich in den energiearmen Phasen einfach nur ohne schlechtes Gewissen ausruhen darfst. Das zu lernen, ist nicht immer leicht, aber es ist notwendig. Denn wenn wir unsere Rhythmen auf Dauer ignorieren, werden wir krank.

Krankheit und Gesundheit

Du kennst bestimmt das Phänomen, dass du im Urlaub krank wirst. Das liegt daran, dass dein Stresspegel hoch war und dein Immunsystem in ständiger Alarmbereitschaft. Sobald du dich entspannst, fährt das Immunsystem schlagartig herunter, weil es all die Zeit über schlichtweg überfordert war. Der Virus bricht aus. Wenn wir jedoch auf uns achten und lernen, wirklich gut auf unseren Körper zu hören, werden die Grippewellen, die dich scheinbar „zufällig“ erwischen, der Vergangenheit angehören.

Ich lege mich zum Beispiel schon bei dem ersten Anzeichen einer Erkältung ins Bett. Du wirst mir vielleicht nicht glauben, wie präzise dein Körper mit dir kommuniziert! Das erste Anzeichen ist Müdigkeit. Wenn dir abends um sieben schon die Äuglein zufallen und du dich morgens noch mehr als sonst aus dem Bett quälen musst, wird es Zeit, in der Arbeit anzurufen und einen Tag im Bett einzulegen. Ich weiß, dass das nicht immer möglich ist. Aber dann gönne dir die Ruhe zumindest, wenn du wieder zu Hause bist!

Seltsamerweise werde ich nur dann krank, wenn ich im Stress bin oder war, wenn ich unbewusst bin und die Signale meines Körpers kaum wahrnehme. Dann verletze ich mich außergewöhnlich oft an den Füßen. Weil ich unachtsam durchs Leben gehe. Tut der Fuß erst einmal weh, hat man keine Wahl, als vorsichtig zu gehen. 😉 Vor einer Weile hatte ich mir den Fuß böse verdreht, die Schwellung ließ ihn aussehen wie einen Elefantenfuß. Doch ich hatte schnell daraus gelernt und habe mein Verhalten sofort auf „aufmerksam“ umgestellt. Und siehe da – bereits am nächsten Tag war der Fuß beinahe völlig schmerzfrei. Meine Ärztin hat den Kopf geschüttelt und sich über die außergewöhnlich schnelle Heilung gewundert. Ich mich nicht.

Ein Leben mit den Rhythmen – Ein Leben im Passionflow

Du merkst schon, ich könnte ewig über dieses Thema schreiben. Und ich freue mich schon darauf, es in meinem geplanten Buch weiter auszuführen. Denn es ist sehr wichtig. Und es wird sehr selten thematisiert.

Nimm die Rhythmen an, die du um dich und in dir wahrnimmst. Sei liebevoll zu ihnen, akzeptiere sie und nutze sie. Nutze die Phasen mit mehr Energie für anstrengende Projekte und die mit weniger, um in dich zu gehen und zu spüren, ob du den richtigen Weg eingeschlagen hast.

Dieses In-sich-Hineinspüren ist das, was ich unter dem Passionflow verstehe. Es fühlt sich an, als sei alles im Fluss, als seist du im Reinen mit dir selbst. Du spürst die Leidenschaft für dein Leben und weißt, wann du sie nach außen kehren kannst und wann es besser ist, sie im Inneren reifen zu lassen.

Wenn du im Passionflow bist, weißt du, wann es Zeit ist für Entspannung und wann du bereit bist, deine Leidenschaften auszuleben. Das alles entsteht aus einer Klarheit heraus. Du spürst, wer du bist, wo deine Grenzen sind und wie du dich selbst behandeln willst.

Also ich finde, für dieses wundervolle Gefühl lohnt es sich, mit den Rhythmen zu leben anstatt gegen sie zu handeln. Und ich wünsche dir viel Spaß dabei, deine eigenen Rhythmen kennenzulernen! 🙂

Wie gehst du mit den Rhythmen in deinem Leben um? Fällt es dir leicht, ihnen zu folgen oder übst du noch? Gelingt es dir, sie zu erspüren?

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8 Kommentare

  1. Hallo liebe Anna! Ich lese sehr gerne bei dir :)! Mit den Rhythmen hab ich persönlich immer wieder so meine Probleme :/! Ich spüre sehr deutlich, was ich wann brauche, aber oft scheitert es dann bei der Umsetzung. Ich habe zum Beispiel fixe Zeiten, zu denen ich hungrig werde – kann ich dann in Ruhe und bevorzugt warm essen, bin ich den ganzen Tag sehr leistungsfähig. In der Realität lässt sich das aber aufgrund der derzeitigen Situation nur sehr schwer umsetzen, was mich regelmäßig durcheinander bringt. Ich hoffe, nach und nach meine Leben so gestalten zu können, wie es mir und meinen Rhythmen am besten bekommt. Und das wünsch ich auch dir und sag danke, dass du schreibst :)! Glg Sara

    • Hallo liebe Sara,
      es freut mich sehr, dass du gerne bei mir liest! 🙂 Das mit den Rhythmen und den Problemen kenne ich nur allzu gut. Manchmal braucht es seine Zeit, bis man Wege gefunden hat, ihnen zu folgen. Aber es lohnt sich, geduldig zu sein. Bisher konnte ich es immer so einrichten, dass es funktioniert hat. Und manchmal kam mir da auch das Schicksal zu Hilfe. 😉 Gehe kleine Schritte, sei freundlich und geduldig mit dir selbst. Wenn du auf Teufel komm raus versuchst, deine Rhythmen einzuhalten, erreichst du nämlich genau das Gegenteil. Ich wünsche dir von Herzen, dass dir das immer besser gelingt, liebe Sara!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Hallo Anna,

    mal wieder ein wunderbarer Artikel von Dir! Ich mag wirklich sehr, wie Du schreibst und finde mich persönlich in Deinen Texten wieder.

    Nach Deiner Definition bin ich meinem Passionflow dieses Jahr wieder ein großes Stück näher gekommen. Anfang des Jahres war ich davon quasi so weit wie nur möglich abgeschnitten und jetzt bin ich ihm schon wieder sehr auf der Spur.

    Ich finde, wir werden durch unser Schul- und Wirtschaftssystem sehr von unserer Natur entfremdet, haben zu funktionieren als Arbeitsmittel und als Konsumenten. Das tut so ungefiltert und unreflektiert meiner Meinung nach keinem Menschen gut. Deswegen war es auch ein hartes „Aufwach“-Jahr für mich persönlich.

    Jetzt bin ich mir schon wieder viel näher und schon wieder viel „ruhiger“ (im Bezug auf mein Seelenchaos) als noch vor 12 Monaten.

    Schön, dass es Deinen Blog gibt 🙂

    Alles Liebe und besinnliche Weihnachten für Dich!
    Suzanne

    • Liebe Suzanne,
      vielen lieben Dank dir für deinen Kommentar!
      Ja, diese Entfremdung von der Natur macht uns als Wesen der Natur schwer zu schaffen. Es ist so wichtig, dass wir uns dessen bewusst werden. Ich habe ja schon immer gerne die Jahresfeste der Kelten in der Natur gefeiert und gehe so gerne wandern und spazieren. Auch wenn die Menschen früher noch viel verbundener zu den Rhythmen waren, tun mir selbst diese „Auszeiten“ unglaublich gut!
      Dass 2015 dein „Aufwach-Jahr“ war, finde ich wundervoll – auch wenn es hart war. Aber schön, dass dein Chaos sich nun gelichtet hat. Das Aufwachen aus einer Illusion ist immer schmerzhaft, aber am Ende fragt man sich wie man all die Zeit die Schmerzen in der Illusion ausgehalten hat.
      Ich wünsche dir auch ein wunderschönes Weihnachtsfest, liebe Suzanne!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  3. Liebe Anna,

    ein sehr schöner und inspirierter Artikel, der auch mich wieder mal daran erinnert, nicht ständig im Kampf mit mir und meinem Leben zu sein sondern mit dem passionflow zu gehen.
    Auch wenn wir nicht immer alles verstehen… Die Signale unseres Körpers und auch unserer Seele sind häufig sehr klar.

    Ich wünsche dir wundervolle Feiertage!
    LG, Katharina

    • Liebe Katharina,
      ja, du sagst es: Die Signale unseres Körpers und der Seele sind häufig ziemlich klar. Wir weigern uns nur so oft, nach ihnen zu handeln! Dabei ist diese Art von Intelligenz ein wahrer Segen. Wir müssen nur lernen, es als einen solchen zu sehen. 😉
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  4. Pingback: Do small things with great love {Monatsmotto Januar} – wertvoll

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