Warum es vernünftig ist, auch mal unvernünftig zu sein

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Die meisten Menschen sagen es nicht, aber ich bin mir sicher, dass sehr viele mich für ziemlich unvernünftig halten. Denn ich tue all die Dinge, die sie so „vernünftig“ finden, nicht. Sagen wir, diese Menschen und ich – wir haben eine etwas unterschiedliche Definition von diesem Wort.  Während ich es sehr vernünftig finde, meinen Leidenschaften zu folgen und meine Begeisterung für mein Leben auszuleben, sowie es frei und selbstbestimmt zu gestalten, sehen viele einen gutbezahlten Bürojob, eine Familie, ein Eigenheim und die Sorge um die eigene Rente als sehr vernünftig an. Gehen deine Vorstellungen auch in eine andere Richtung? Dann lass uns mal anschauen, warum das Unvernünftig von heute das Vernünftig von morgen sein könnte!

Das Vernünftig von morgen

Zu diesem Beitrag hat mich Norman inspiriert. Als er seinen (wirklich genialen!) Blog (früher vomLeben.de, jetzt vernuenftig-leben.de) umbenannt hat, war ich mir zuerst nicht ganz sicher, was ich davon halten sollte. Vernünftig war schließlich das, was meine Eltern mir immer eingebläut hatten und wogegen ich mich stets gewehrt habe. Ich habe ganz unvernünftig damit angefangen, einen Roman zu schreiben und einen Blog zu starten, obwohl ich mich doch stattdessen lieber auf einen ordentlichen Job hätte bewerben sollen.

Doch dann wurde es mir klar: Vernünftig ist das, was Sinn macht. Das ist doch die Frage, die wir uns alle stellen:

Macht etwas Sinn?

Und Sinn kann für jeden etwas anderes sein. Für mich macht es sowas von Sinn, meinen Leidenschaften zu folgen und mir jeden Tag dafür Zeit zu nehmen, glücklich zu sein. Es macht Sinn, dafür zu sorgen, dass man sich selbst liebt, bevor man in ein fremdbestimmtes Leben schlittert. Es macht Sinn, der Stimme seines Herzens zuzuhören und Schritt für Schritt danach zu handeln. Es macht Sinn, durch die Energie, die dabei frei wird, andere Menschen zu inspirieren und dadurch vielleicht die Welt zu einem besseren Ort zu machen!

Tja, und da wären wir schon bei meinem Vernünftig. Und vielleicht ist genau das das Vernünftig von morgen? Eine neue, freie Definition?!

Das Vernünftig von gestern

Wenn wir an die traditionelle Definition des Wortes denken, so fallen uns vielleicht ins Gesicht gehaltene Zeigefinger und streng zusammengezogene Augenbrauen – gefolgt von in die Hüften gestemmten Händen und einem Kopfschütteln – ein. In der Kindheit war Vernünftigsein etwas für die Erwachsenen. Brach man diese Regel, so bedeutete das oft die beschriebenen Reaktionen und ein heimliches, schelmisches Grinsen unsererseits. Als Kinder und Teenies waren wir doch gerne unvernünftig und rebellisch. Wir haben die Dinge absichtlich anders gemacht, auch wenn uns das auch nicht unbedingt sinnvoll erschien. Hauptsache eben anders.

Das Vernünftig von gestern bedeutet für mich das, was man gängig als „normal“ bezeichnet:

  • ein vernünftiger Job: Am besten im Büro von 8 bis 17 Uhr
  • ein vernünftiger Tagesablauf: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen (in den meisten Fällen Fernsehen)
  • eine vernünftige Familie: zwei Kinder und ein Golden Retriever
  • vernünftige Freizeitgestaltung: Fernsehen und ab und an ins Schwimmbad gehen
  • vernünftig essen: hier im Schwabenland ist man unvernünftig, sobald man weder Spätzle, noch Zwiebelrostbraten isst

Also, du siehst: Alles, was auch nur ein wenig außerhalb der Norm ist, ist nach der alten Definition nicht mehr vernünftig. Wenn man jetzt also – wie ich – beschließt, lieber seinen Leidenschaften zu folgen und glücklich zu sein, anstatt ins Eigenheim und in die Rente zu investieren, ist’s schnell vorbei mit der Vernünftigkeit.

ABER wenden wir doch mal unsere Frage nach der Vernünftigkeit an: Macht das wirklich Sinn? Macht ein Bürojob Sinn, wenn er mir ein Burnout beschert (das muss er natürlich nicht, es gibt tolle Bürojobs)? Macht es Sinn, 5 Stunden täglich fernzusehen, wenn es mich in einer Passivität hält, ohne dass ich meine echten Talente ausleben kann? Macht eine vernünftige Familie Sinn, wenn ich weiß, dass Kinder einfach nichts für mich sind und ich viel lieber einen rumänischen Streuner adoptieren will, anstatt die Produktion von „perfekten Welpen“ zu unterstützen? Macht der Zwiebelrostbraten Sinn, wenn ich mich danach den ganzen Tag nicht bewegen kann, weil er mir so schwer im Magen liegt? Klar, sind meine Beispiele klischeehaft. Sicher, all das kann Sinn machen. Aber wenn wir genauer darüber nachdenken, ist das häufig nicht so.

Was ist dein Vernünftig?

Es kann gut sein, dass du von der alten Vorstellung von Vernünftig abweichst. Du merkst, dass vieles von dem, was man dir gesagt hat und immer noch eintrichtert, für dich keinerlei Sinn (mehr) macht. Doch vielleicht gelingt es dir noch nicht, die alten Vorstellungen gänzlich loszulassen? Oft genug haben sie die Angewohnheit, sich in unseren Gehirnen wie kleine Äffchen festzuklammern. Aber je öfter wir sie hinterfragen, je mehr wir darüber nachdenken, was für uns persönlich denn wirklich Sinn macht, desto leichter wird es uns fallen, die Vorstellungen der anderen loszulassen und zu uns selbst zu finden – und damit zu unserer eigenen Vorstellung von „vernünftig“.

Und genau das ist es, was wir brauchen. Wir brauchen unser eigenes Maß, wir müssen nach dem handeln, was wir für richtig und für sinnvoll erachten. Es gibt Menschen da draußen, die finden das unglaublich sinnvoll, ungesichert an steilen Felshängen entlang zu klettern – anderen hingegen ist es ein Graus. Wenn wir lernen, nach unseren eigenen Werten zu leben, fällt es uns auch leichter, die der anderen zu akzeptieren.

Die Bedeutung verschiebt sich nicht nur für dich

Ich habe den Eindruck, dass die Bedeutung von „vernünftig“ oder „normal“ sich gerade verschiebt. Jede einzelne Generation macht etwas neu und anders und langsam kommt ein Stein ins Rollen, der sogar vor den für uns so „vernünftigen“ Generationen nicht Halt macht und sie mitreißt: Es ist die Begeisterung, die Leidenschaft für’s Leben, das Feuer in uns. Langsam aber sicher erwachen die Menschen aus ihrem Dornröschenschlaf und beginnen, die vorhandenen Werte infrage zu stellen und stattdessen nach ihren eigenen Maßstäben zu leben. Und langsam aber sicher wird es immer mehr akzeptiert, wenn jemand mal unvernünftig lebt.

Ich glaube, dass das Unvernünftig von heute das Vernünftig von morgen sein wird, dass das, was heute als außergewöhnlich wahrgenommen wird, schon bald zur neuen Normalität wird. Dass es das Normalste der Welt sein wird, seinen Leidenschaften zu folgen und Begeisterung für das Leben zuzulassen.

Auch, wenn wir heute noch damit anecken. Auch, wenn wir in den Augen so manch anderer unvernünftig handeln. Wir dürfen damit nicht aufhören, denn wenn wir uns anpassen, um es ihnen recht zu machen, wird sich nie etwas verändern und das Vernünftig von morgen kann keine Wirklichkeit werden.

Halte an deinen Leidenschaften fest und lass sie dir nicht ausreden! Lebe deine Begeisterung frei und offen – sei ein Revolutionär! 🙂

Wie siehst du das mit dem Vernünftigsein? Bist du es? Bist du es oft nicht und auch noch stolz darauf? Lass es mich wissen!

Ich empfehle dir uuuunbedingt, auf Normans Blog vorbeizuschauen, wo er dir dabei hilft, das „vernünftige Leben von morgen“ zu leben. Und falls du noch etwas von mir lesen willst, kannst du das hier tun:
Starten wir die Leidenschafts-Revolution!!!
Eine Welt, in der alle ihre Leidenschaften leben – nur ein Traum?
Und letztendlich geht es immer nur um Liebe

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18 Kommentare

  1. Hey Anna,

    WOW!

    Sehr gelungener Artikel! Und das sag ich nicht deshalb, weil du meinen Blog erwähnst! Übrigens: Danke dafür 😉

    Ich selbst komme ja oft in die Situation, erklären zu wollen, was ich mit „vernünftig-leben“ eigentlich meine und warum es genau das Gegenteil von dem ist, was die Leute im ersten Moment immer denken. Gerade nach dem erwähnten Namenswechsel war das sehr extrem. Aber so schön und einleuchtend, wie du es in diesem Artikel beschreibst, ist mir das bisher noch nie gelungen! Nun kann ich in Zukunft einfach auf deinen Artikel verweisen ^^ Ich danke dir!

    Ich selbst habe mich bei der Namensfindung übrigens vom Wörterbuch inspirieren lassen. Ich war so überrascht, welche Fülle an Bedeutungen hinter diesem Wort steckt, weil ich es selbst auch nur in der „alten Definition“ kannte. Hier mal eine kleine Auswahl:

    erfüllt, gut, ideal, erwünscht, vorteilhaft, wertvoll, gesund, sinnvoll

    nach den eigenen Vorstellungen, richtig, passend, stimmig, schlüssig, zusagend, angemessen

    gelassen, ausgeglichen, ruhig, besonnen

    bewusst, klug, einsichtig, umsichtig, verstehend, verständnisvoll, aufgeschlossen, weitherzig, friedfertig, einfühlend

    Wahnsinn, oder? Auch früher, in der Antike, wurde das Wort ganz anders gebraucht. In der Philosophie zum Beispiel, gingen Vernunft und Lust Hand in Hand. Man hätte anstatt vernünftig leben auch lustvoll leben sagen können. Oder leidenschaftlich leben 😉

    Liebe Grüße

    Norman

    • Lieber Norman,
      es freut mich total, dass der Artikel gerade dir als Experte zu dem Thema gefällt! Ich habe beim Schreiben gar nicht so viel gedacht, sondern meine Finger einfach mal machen lassen. 😉 Genau deine Definitionen, die du im Wörterbuch gefunden hast, finde ich so genial! „Sinnvoll“ gefällt mir dabei ganz besonders gut – und was sinnvoll ist oder nicht, entscheidet nicht die Gesellschaft für mich, sondern ich selbst. Ich glaube, hierin liegt der springende Punkt.
      Nochmal danke dir für die Inspiration und Ergänzung!!! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  2. Hallo Anna,
    schöne Betrachtungsweise. Ich hoffe das wir unseren Kinder irgendwann nicht mehr erklären müssen, dass das was wir getan haben etwas besonderes war. Sondern das wir einfach das gemacht haben was uns vernüftig erschien. Dass das im Moment noch eine Revolution sein muss… Naja egal.

    LG
    mm

    • Hallo mm!
      Das hast du schön gesagt! Auch ich hoffe, den Kindern mal nicht erklären zu müssen, dass man so „Besonders“ war. So fühle ich mich nämlich gar nicht. Im Gegenteil: Meist habe ich den Eindruck, dass es doch total normal ist, seinen Leidenschaften zu folgen – alles andere ist für mich inzwischen exotisch und kapier ich nicht. 😀 Aber wenn man darüber nachdenkt: Viele Dinge, die heute selbstverständlich sind (Wahlrecht der Frauen, keine Sklaverei, die Erde als Kugel, die Evolutionstheorie,…), waren irgendwann einmal besonders. Ich hoffe, dass das bei der „Leidenschafts-Revolution“ auch bald so sein wird! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  3. Hi Anna,

    das Vernünftigste, was ich tue, ist so oft wie möglich unvernünftig zu sein. So einfach ist das 🙂

    Ganz liebe Grüße

    Mischa

    • Hi Mischa,
      ja, es ist wohl tatsächlich so einfach. Wieso hab ich eigentlich einen ganzen Artikel drüber geschrieben??! 😀
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  4. Liebe Anna, da gibt es garnichts hinzu zu fügen. Deine Ausführung ist ganz einfach genial auf den Punkt gebracht.
    Wenn wir lernen, nach unseren eigenen Werten zu leben, fällt es uns auch leichter, die der anderen zu akzeptieren.

    Diesen Satz von Dir finde ich besonders wertvoll 🙂

    Lieben Gruß
    Brunhilde

    • Hallo liebe Brunhilde,
      danke dir für deinen lieben Kommentar! Es freut mich unglaublich, dass dir mein Beitrag so gut gefallen hat! Wie schwer/leicht fällt es dir momentan, nach deinen eigenen Werten zu leben?
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  5. Liebe Anna, da hast du wieder einen tollen Artikel hin gezaubert der sich voll und ganz mit meinen Überzeugungen deckt. Vernünftig zu leben im Sinne der Gesellschaft zu leben bedeutet für mich ein fremdbestimmtes leben zu führen. Ich habe es zum Glück mein ganzes leben geschafft diesen Vernunft-Fallen aus den Weg zu gehen und das getan was ich will. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich wie früher als Kind mit Absicht unvernünftig bin. (macht irre viel spaß!)

    Liebe Grüße aus München

    Wolfgang

    • Danke dir, lieber Wolfgang!
      Ein fremdbestimmtes Leben führt geradewegs ins Unglück, das musste ich auch immer wieder feststellen. Wie schön, dass du es geschafft hast, diese Falle zu umgehen und deinen eigenen Weg zu gehen! Ja, genau das kenne ich auch: absichtlich schön unvernünftig sein und z.B. den Schuh des Nachbarn aus lauter Schalk vom Regal auf den Boden zu stellen. 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  6. Liebe Anna,

    Früher hatten Leute eine Midlife-Crisis, heute starten sie mit einem Leidenschafts-Business ein zweites Mal durch, wenn das nicht vernünftig ist!

    Ja klar, meine Eltern und meine Tochter halten mich für unvernünftig, weil sie Angst um mich haben. Auch alle, die sich in ihren engen, sicheren Welten eingerichtet haben, halten mich für unvernünftig, weil sie lieber nicht nachdenken, mit wie viel Frust sie diese vermeintliche Sicherheit erkaufen. Aber wie viele andere Leidenschafts-Unternehmer gibt es zum Glück!

    Ich bin fest überzeugt, dass alles gut gehen wird, wenn man mit Leidenschaft dahinter ist. Vernunft ist Opium für das Volk 😉

    Liebe Grüße
    Barbara

    PS: Normans Hinweis auf die Antike gefällt mir. Dort war es schick, Muße zu haben und philosophieren zu können. Die Muße lässt noch auf sich warten, aber die Muse hat mich schon geküsst 😉

    • Liebe Barbara,
      stimmt – anstatt sich in der Midlife-Crisis zu suhlen lieber mal voller Leidenschaft durchstarten! Ich bin voll dafür! 🙂
      Deine Tochter hält dich für unvernünftig? Na, das ist ja interessant! Was wäre denn ihrer Meinung nach vernünftig? 😉
      Ich bin auch überzeugt davon, dass nichts schief gehen kann und sich der Erfolg (früher oder später) von selbst einstellt, wenn man leidenschaftlich dabei ist!
      Ich wünsche dir einen tollen (müßigen oder musigen) Tag!
      Anna

  7. Haha, bei dem Wort „Vernunft“ fällt mein inneres Kind ja vor Lachen vom Einhorn 🙂

    Ich bin ein Träumer und Quer-Denker. Ein Visionär mit großen Zielen, die für andere „dumm“ und „naiv“ erscheinen. Doch bin es wirklich ICH der naiv und dumm ist oder sind es die anderen, die es sich nicht eingestehen wollen?!

    Ich bin gerne unvernünftig und habe dafür alles ausprobiert, was ich möchte denn in meinen Augen ist die Welt und das Leben ein Speilplatz der Möglichkeiten. Ich war nicht lange in den gleichen Firmen, weil wir schnell die Arbeitsweisen zu unvernünftig vorkamen, welche andererseits als „marktüblich“ und „gesellschaftlich“ vermarktet wurden. Für mich waren sie Ausbeute und verachtend. Außerdem habe ich schon 15 Umzüge hintermir mit 27 Jahren. Ist das Vernunft im klassischen Sinne? Wohl nicht! Ich bin „unbeständig“ wie das Leben selbst – also bin ICH LEBEN. Das Leben handelt auch nicht vernünftig sondern gestaltet sich in jeder Sekunde neu und existiert dennoch weiter. Und der Erfolg gibt dem Leben Recht, denn wer will schon gerne sterben? Kaum einer, also kann das Leben (trotz Unbeständigkeit) so verkehrt nicht liegen.

    Insgesamt braucht die Welt mehr „Unvernünftige“ um einen Wandel zu durchleben und damit die Gesellschaft über den Tellerrand hinausschauen lernt. Lasst uns Leitern zu den Tellerrändern bauen und den Leuten den Weg zeigen, statt sie nur zu kritisieren. Wenn wir zu einem genialen Leben finden, werden sie es uns nachtun. So startet eine Revolution nunmal 😉

    Let´s think BIG!

    • Lieber Alexander,
      meine Güte, bist du aber unvernünftig (kannst du meinen erhobenen Zeigefinger sehen?)! 😉
      Dieser Satz von dir gefällt mir total gut: „Das Leben handelt auch nicht vernünftig sondern gestaltet sich in jeder Sekunde neu und existiert dennoch weiter“. Das hast du so wunderschön formuliert! Genau! Seien wir einfach lebendig, seien wir das Leben selbst! Damit liegt man absolut nicht verkehrt!
      Eben habe ich einen tollen Satz von Eckhart Tolle gehört: „Wieso sollte es mich interessieren, was eine verrückte Welt von mir denkt?“ Hihihi, das ist doch der Freifahrtschein in ein selbstbestimmtes Leben, oder? 😉
      Du bist so eine tolle Inspiration für mich! Immer wieder! DANKE!!! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  8. Liebe Anna,
    ein schöner Artikel. Ich mag frischen und lebendigen Unterton, der so gar nicht dem erhobenen Zeigefinger daher kommt.
    Liebe Grüße

    • Hallo liebe Claudia,
      wie schön, dass dir mein Artikel gefällt! Über den erhobenen Zeigefinger kann ich inzwischen herzlich lachen – und dann einfach unvernünftig sein. 😉
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  9. Hey Anna,

    dein Artikel hat mich zum Nachdenken gebracht, wie vernünftig oder unvernünftig ich bin und mein Ergebnis ist, dass ich schon immer (seit der Grundschule) ein Querdenker war, also unvernünftig bin. Auch wenn ich nicht abgeneigt bin, ein Haus in den Bergen zu besitzen, wo ich immer Skifahren kann 😀

    Ich denke, die Gesellschaft ist in einem Wandel. Wir streben immer mehr danach uns selbst zu verwirklichen. Ich bin aber der Meinung, dass nicht unsere Generation die sein wird, in der das Umdenken zur Normalität wird, sondern erst in der nächsten oder übernächsten.

    Wenn man z.B. der Maslowschen Bedürfnispyramide glauben schenkt, strebt der Mensch erst nach Sicherheit und ganz zum Schluss nach Selbstverwirklichung.

    Ob die Pyramide genauso stimmt oder nicht sei mal dahin gestellt, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und strebt nach Sicherheit. Es wird dauern, bis sich dieses Verhalten ändert.

    Wenn man seiner Leidenschaft folgt ist das meistens, gerade zu Anfang nicht so sicher zumindest aus finanzieller Sicht. Deswegen muss es zuerst Leute geben, die das vormachen und den anderen zeigen was möglich ist. Unsere Generation sind die Vormacher.

    Das Thema finde ich wirklich sehr interessant. Ich hoffe mein Kommentar ist nicht zu chaotisch geworden.

    Grüße
    Dario

    • Hallo lieber Dario,
      herzlich willkommen bei den Unvernünftigen! Wir sind gar nicht so wenige, wie ich finde! 😉
      Ja, vermutlich hast du recht und es wird nicht unsere Generation sein, in der der Wandel entsteht. Maslow hat mit seiner Pyramide sicher nicht unrecht, die Selbstverwirklichung steht eben erst an der Spitze. Unser Irrglaube ist aber, dass wir die unteren Stufen nicht abgedeckt hätten. Das haben wir. Wir sind sicher! Ich finde es sehr schön, wie du uns „die Vormacher“ nennst! Das gefällt mir! Und nein, ich finde deinen Kommentar überhaupt nicht chaotisch, sondern sehr stimmig und sinnvoll!
      Mach genauso weiter wie bisher und stecke die anderen Menschen durch dein Vormachen an! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Anna

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