Warum wir jedes verdammte Recht haben, alle zu enttäuschen!

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Wenn du meinen Newsletter abonniert hast, dann weißt du, dass ich gerade an meinem Buch schreibe und deswegen eine Blogpause einlege. Ich habe versprochen, keinen Artikel zu schreiben, solange meine Rohfassung nicht fertig ist. Aber weißt du was? Ich war diejenige, die diese Regel festgelegt hat – und ich bin auch diejenige, die sie brechen kann. Und wird. Weil dieses Thema viel zu wichtig ist. Weil es in mir schwelt und vielleicht auch in dir. Heute habe ich mir hoch und heilig geschworen, dass ich keine einzige Verabredung  im Dezember mehr einplane, sondern knallhart alle „enttäusche“, die sich mit mir treffen wollen. Von der Glitzerwelt da draußen ziehe ich mich lieber zurück in die Dunkelheit – in mich selbst. Und genau das darfst du auch tun! (Vielleicht enttäusche ich dich sogar mit dem amateurhaften Handyfoto… :D)

Die besinnliche Zeit?!

Ich mag Weihnachtsmärkte. Oder mochte sie bisher recht gerne. Glühwein, heiße Maroni, Kunsthandwerk – das ist voll mein Ding. Menschenansammlungen, Bratpfannenvorführungen und Würstchenduft allerdings nicht. Ich treffe mich gerne mit Freunden, aber auf die kalten Füße kann ich verzichten. Auf das ungute Gefühl nach dem Glühwein auch – auch wenn er noch so gut schmeckt und wärmt. Ganz furchtbar finde ich das, was gerade in den Kaufhäusern passiert. Da wird immer das Geschenkekaufen online kritisiert, aber bevor ich mich begleitet von „Last Christmas“-Gedudel durch die Massen drücke, muss ich ehrlich sagen, dass ich es doch bevorzuge, gemütlich vom Sofa aus mit ein paar Klicks das Richtige zu bestellen.

Seien wir doch mal ehrlich: Von Besinnlichkeit fehlt in den Städten derzeit jede Spur. Es ist laut, überlaufen, hektisch, hell und für Menschen wie mich einfach völlig überfordernd.  Geht man allerdings um diese Jahreszeit in die Wälder, fällt einem sofort die völlig gegensätzliche Stimmung auf: Da draußen ist Stille und der Tod herrscht vor. Die Natur zieht sich zurück, macht eine Pause, bevor es im Frühling wieder losgeht. Alles, was wachsen will, muss auch ruhen können. Aber wir Menschen können das nicht.

Seit ich mein Leben immer mehr darauf ausrichte, meinem Flow zu folgen, fällt mir das gerade im Dezember sehr schwer. Dieses Jahr merke ich das noch mehr als sonst. Alleine alle Geschenke zusammen zu bekommen, erfordert einen organisatorischen Mehraufwand. Ich schenke liebend gerne, aber eigentlich eher, wenn mir spontan eine Idee kommt, weniger gern zu einem bestimmten Anlass. Stressor Nr. 1 also. Stressor Nr. 2 sind Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmarktbesuche. Wie gesagt: Eigentlich mache ich das wirklich gerne, aber mich alle paar Tage mit so vielen Leuten zu umgeben, ist mir schlicht und einfach zu viel. Und das alles in einer Zeit, in der die Natur in mir mich anbrüllt: „Zieh dich zurück! Mach gar nichts! Ruhe dich aus! Schlafe viel! Verbringe Zeit mir dir allein!“ 

Wir handeln wider unserer Natur

Wir Menschen sind Naturwesen, jahrtausendelang haben wir in ihr gelebt, sind dem Lauf der Jahreszeiten gefolgt, haben uns nach dem Rhythmus von Hell und Dunkel, Sonne und Mond, gerichtet. Unsere Genetik lässt sich nicht so einfach mit ein paar Lichtern ausschalten. Wir versuchen uns dennoch und wundern uns Jahr für Jahr, warum wir Weihnachten immer weniger abgewinnen können – oder zumindest der Adventszeit, an Weihnachten findet der Irrsinn ja glücklicherweise sein Ende.

Ich höre meine innere Stimme gerade so deutlich wie noch nie. Und ich habe gerade so viele miese Tage wie seit Langem nicht mehr. Das ist nicht wirklich schlimm, ich bin nur gereizt, habe weniger Freude, mehr Stress, viel weniger Energie. Und ich kriege es nicht auf die Reihe, mich da auszuklinken und mir das zu geben, wonach sich mein Inneres so sehr sehnt: Ruhe. Ich gebe sie mir ein paar Stunden lang, doch das reicht nicht. Die Häufigkeit meiner Migräne, die ich schon fast losgeworden bin, hat wieder zugenommen. Ich ärgere mich über meinen Körper, beschimpfe ihn innerlich, dass er „mich im Stich lässt“. Wenn ich mir eine Auszeit gegönnt habe, erwarte ich von mir selbst, am nächsten Tag wieder voll kreativ und einsatzfähig zu sein. Aber das bin ich nicht. Mein Bedürfnis nach wirklicher Einkehr und Abwendung von all den Reizen da draußen ist viel größer; mit einer Stunde in der Badewanne ist es nicht erfüllt.

Auch letztes Jahr war der Dezember stressig, aber den Januar über konnte ich mir mehr Zeit für mich gönnen, weswegen ich im Frühjahr mehr Energie hatte als je zuvor. Das ist der natürliche Rhythmus eines jeden Lebewesens, das in diesen Breitengraden lebt – und wir sind da keine Ausnahme. Und doch kämpfen wir ständig dagegen an, lassen uns überreden, meinen, dass „das doch noch geht“ oder dass wir jemanden nicht enttäuschen dürfen.

Wen enttäuschen wir am meisten?

Und dabei enttäuschen wir am allermeisten uns selbst. Wir handeln nicht aus der Selbstliebe heraus, hören unserem Körper und unserer inneren Stimme nicht wirklich zu, verbieten ihnen den Mund und machen einfach weiter. Leider ist das bei sehr vielen Menschen das ganze Jahr über die Regel. Aber ich habe heute beschlossen, dass ich nicht zu diesen vielen Menschen zählen will. Ich kann nicht länger wider meinem Flow handeln, das ist einfach keine Option mehr für mich, der Kampfmodus ist für mich nicht wirkliches Leben, der Zombiemodus (schon fortgeschritten, da hat man sich seinem Schicksal ergeben und funktioniert nur noch) erst recht nicht. Also habe ich heute beschlossen – mal wieder, das muss man immer und immer wieder tun -, dass ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin und Priorität Nr. 1 habe. 

Ja, ich habe gerade mehr Lust drauf zu lesen, anstatt mich mit jemandem zu treffen. Ja, auf meiner Yogamatte passieren viel interessantere Dinge als auf dem jährlich wiederkehrenden Weihnachtsmarkt. Ja, ich sage Verabredungen ab, wenn ich merke, dass ich einfach am Limit angekommen bin – weil einfach niemand etwas von mir hat, wenn ich dann trotzdem weitermache.

Dann enttäusche ich Menschen eben. Diejenigen, die das furchtbar finden, zählen sowieso nicht zu meinem engen Freundeskreis. Und diejenigen, die ich liebe, verstehen das. Die brauchen dann keine fadenscheinige Ausrede, denen kann ich einfach die Wahrheit sagen. Und vielleicht kann ich ihnen ein Beispiel sein, es mir gleichzutun, wenn auch ihnen gerade (oder auch sonst im Jahr) alles über den Kopf wächst.

Wir haben das verdammte Recht, alle zu enttäuschen und das Leben nach unseren eigenen Regeln zu leben. Und wenn wir wollen, brechen wir auch die. Das Leben verläuft nich linear, wir können nicht ständig verfügbar sein, nicht die ganze Zeit über wachsen, nicht jede Woche zur selben Uhrzeit bloggen oder Bücher schreiben. Manchmal müssen wir einfach all diejenigen enttäuschen, die das von uns erwarten – und ihnen zeigen, dass das absolut okay ist.

Zeit, sich der eigenen Dunkelheit zu stellen

Und wir müssen auch nicht die ganze Zeit fröhlich und gut drauf sein. Gerade kann und will ich das nicht. Ich will alles in mir spüren, was da ist, jedes Gefühl wahrnehmen. Das Wegrennen hat ein Ende, jedes noch so kleine Muster in meinem Leben wird jetzt angeschaut und aufgelöst. Schritt für Schritt. Das bedeutet oft Tränen und Traurigkeit und Wut und Angst und Scham – sehr viel Scham. An manchen Tagen sitze ich stundenlang da und weine, ohne zu wissen, wieso. Und dann entdecke ich ihn, den alten Schmerz, schaue ihn mir an, spüre tief in ihn hinein – und er geht. All das fordert Energie, die ich für anderes aktuell nicht habe. Für Weihnachtsmarktbesuche zum Beispiel. Aber ich bin nicht länger bereit, diese Dinge beiseite zu schieben. Ich werde mich meiner eigenen Dunkelheit und meinen Schatten stellen. Sie dürfen ein Teil von mir sein.

Ich bin keine ständig gut gelaunte Person, die die ganze Zeit strahlt – und es wäre verrückt, wenn ich das täte. Wenn ich Migräne habe, pampe ich Leute an und bin unausstehlich. Ich enttäusche sie  – und dafür habe ich jedes Recht der Welt! 

Ent-Täuschung, das Ende von Täuschung

Überhaupt ist eine Enttäuschung gar nicht schlimm. Es ist das Ende einer Täuschung. Du wendest dich ab von dem Menschen, den andere von dir erwarten und der du glaubst zu sein, und wirst du dem Menschen, der du wirklich bist.

Insofern finde ich es absolut nicht schlimm, jemanden zu enttäuschen.

Du bist wichtig!

Pass gut auf dich auf während dieser Zeit, die so viel von dir verlangt. Nimm dir das, was du brauchst und solange du es brauchst. Denk an dich. Du bist wichtig. Du kannst für niemanden da sein, wenn du selbst auf Reserve fährst.

Hab schöne Feiertage, die wirklich voller Liebe sind, voller Echtheit und Authentizität. Und denke daran: Auch an Weihnachten dürfen wir alle enttäuschen. 

Ach, und eins noch: Pack dich ein und geh raus in die Natur. Je ungemütlicher, desto besser. Sie ist gerade die beste Lehrerin, wenn es darum geht, mal eine Pause zu machen.

Was macht die Zeit gerade mit dir? Wie schwer fällt es dir, jemanden zu enttäuschen? 

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29 Kommentare

  1. Wie immer, ein wunderbarer Artikel. Ich kann das so gut nachvollziehen.
    Mach nur das was dir gut tut-ohne schlechtes Gewissen.
    Ich bin auch jemand, der viel Ruhe braucht und Kraft im Alleinsein tankt. Leider versteht das nicht jeder, aber das oft unterwegs sein und Menschen treffen strengt mich sehr an. Da schon Freundschaften darunter litten oder leiden, gibt’s auch traurige Momente. Dann kann das Alleinsein auch traurig machen.

    Ich freue mich auf all deine Artikel die noch folgen, schreibe sie wenn dir danach ist. Eine besinnliche Zeit wünsche ich dir.

    • Liebe Claudia,
      vielen Dank dir für deinen Kommentar! Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du meinst. Mich strengt manchmal auch so vieles an. Aber die Freunde, die wirklich wichtig sind, verstehen das und bleiben.
      Ich wünsche dir alles Liebe!
      Anna

  2. Liebe Anna,
    Danke für diesen wundervollen Artikel!
    Er spricht mir gerade vollkommen aus der Seele, denn es ist exakt das Gefühl, dass ich zur Zeit habe bzw der Weg auf dem ich mich gerade befinde.
    Ich stelle mich ebenfalls gerade der Dunkelheit/meinen Schatten und laufe nicht mehr weg.
    Und ja das ist anstrengend und kostet viele Tränen und Energie, die mir nicht für den
    ganzen Weihnachtstrubel zur Verfügung steht, obwohl ich das Ganze eigentlich auch mag.
    Nur in diesem Jahr ist es irgendwie anders…
    Ich wünsche dir eine echte besinnliche Zeit und wunderschöne Feiertage!
    Alles Liebe

    • Liebe Kathrin,
      wie wundervoll, dass du dich dafür entschieden hast, dich deiner Dunkelheit zu stellen. Ich weiß, das ist der richtige Weg. Ich spüre, dass ich wieder auftauche, und es fühlt sich wundervoll an!
      Das wünsche ich dir auch von Herzen, Kathrin!
      Anna

  3. Danke für diese ehrlichen Zeilen. Ich bin Nr. 1 und Punkt!! All diese oberflächlichen Verpflichtungen nagen nur an unserem Inneren. Um diese abartig hektische Zeit bin ich schon mal ins Kloster geflohen, feine Sache: gleichgesinnte, ruhige Menschen. Seele-baumeln-lassen ist das Ziel, um an den Kern zu kommen – wieder das wirklich Wichtige
    in einem zu entdecken! Liebe Anna, ich wünsche Dir eine geruhsame Zeit und viele gute
    Erfahrungen für Dich.

    • Liebe Natter,
      die Flucht ins Kloster klingt ja geradezu traumhaft! Das merke ich mir für dieses Jahr vor, eine tolle Idee!
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  4. Liebe Anna

    Auch ich finde, dass es wieder ein toller Artikel geworden ist und ich mich
    in vielem wieder gefunden habe, vor allem, dass ich viel Ruhe brauche und nicht jeden Termin – die sich in der Adventszeit nochmals häufen – wahrnehmen muss.
    Und Du hast Recht, wirkliche Freunde verstehen, wenn man sich mal „ausklinkt“
    Es kommen ja auch wieder andere Zeiten.
    Im übrigen finde ich Deinen Satz:Du bist wichtig. du kannst für niemanden da sein, wenn du auf Reserve fährst, sehr zutreffend.
    Ich wünsche Dir eine schöne ruhige Zeit und freue mich auf Deinen nächsten Blog und Dein Buch IRGENDWANN!! Ganz liebe Grüße.

    • Liebe Annemarie,
      wie schön, deine Worte zu lesen. Danke dir vielmals für die Unterstützung und vor allem dein IRGENDWANN! 🙂
      Alles Liebe dir!
      Anna

  5. Du schreibst mir so was von aus dem Herzen! Ja, die meisten von uns leben gerade in dieser Zeit so sehr gegen ihre innere Natur, die eigentlich „Höhlenzeit“ fordert. Ich nehme mich da nicht aus, doch gerade in diesem Jahr fordere ich bei meinem Umfeld Zeit und Ruhe und Abstand ein. Kein großer Weihnachtsbesuch, kein Vorweihnachts-Tamtam, und auf dem Weihnachtsmarkt war ich auch noch nicht. Ist mir viel zu voll. Ein bisschen fühle ich mich damit wie ein Allien, da ist es schön, von Menschen wie Dir zu lesen 🙂
    Danke für den tollen Text!
    Herzlich, Petra

    • Liebe Petra, du lieber Alien :D!
      Du machst das genau richtig, ich habe es mir für diesen Dezember fest vorgenommen – mal sehen, was daraus wird! 😉
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  6. Hallo Anna.
    Du sprichst mir aus der Seele.Dieser Dezember ist für mich sowieso einer der schwersten meines bisherigen Daseins auf dieser Erde.Ich möchte hier nicht ins Detail gehen da ich niemanden belasten möchte.Aber es ist die Hölle auf Erden.Deine Worte sind daher für mich ein kleiner Hoffnungsstrahl dass ich nicht völlig verrückt bin und mein Gefühl und meine Entscheidung mich völlig in mich zurück zu ziehen, gegen alle Logik und finanziellen Druck, doch richtig ist.Es gehört viel Mut dazu sich für sich und gegen die Welt und ihre Forderungen zu entscheiden.Denn das fordert seinen Tribut.Noch nie war mir das klarer als heute.Ich habe Menschen enttäuscht die ich liebe, habe mich selbst überschätzt und Grenzen überschritten.Habe bei einem bestimmten Menschen,den ich sehr liebe,eigentlich der einzige mit dem ich Zeit verbringen wollte, immer und immer wieder den selben Fehler gemacht.Habe uns beiden die Ruhe nicht gegönnt die wir doch wohl beide gebraucht hätten um einmal durchzuatmen.Wenn mich dieser Mensch jemals wieder kontaktiert wäre es ein Wunder.Ich bin deshalb völlig am Boden und könnte nur noch kotzen von mir selbst.Denn letzlich erkenne ich dass dieser Mensch recht gehabt hat,was mich und mein Handeln angeht und Sie einen guten Grund hat mich aus ihrem Leben zu verbannen.Ja klar…natürlich ist es eine Sie:-) Wie auch immer…danke Anna! Ich denke sie würde Dir Recht geben.Ich dachte ich schicke ihr den Link aber dann würde Sie wieder durchdrehen und denken es ist ein Trick mit ihr Kontakt aufzunehmen.Sie fordert von mir absolute stille und absoluten Kontaktverbot.Es fällt mir seit Monaten schwer und jedes Mal wenn ich versuche mit ihr ruhig zu reden geht sie erst gar nicht ran.Und auf sms reagiert sie mit Aggression und Drohungen.Ich habe sie Vier Mal belogen um mit ihr irgendwie Kontakt auf zu nehmen.Habe Sie emotional erpresst um einfach mal nur ihre Stimme zu hören oder dass sie überhaupt reagiert.Wie Dumm kann Man(n) eigentlich sein?!? Wenn sie mich nie wieder kontaktiert dann bin ich selber Schuld. Ich habe jedenfalls beschlossen es nicht mehr zu tun und das hätte ich schon längst tun sollen…für mich und für sie! Wie auch immer…hab uns beide emotional wohl völlig destabilisiert.Habe uns beide enttäuscht:-(…Bin im Wald schreiend und heulend unhergeirrt und mit den Bäumen gesprochen als ob diese Sie wären. Habe sie umarmt und geküsst und um Vergebung gefleht.Ich wollte da gar nicht mehr weg.Habe ich meinen Verstand verloren?Ne…leider noch nicht. Manchmal wünschte ich ich hätte erst gar nicht auf ihn gehört.Mein Herz hat immer gesagt Ruhe Ruhe ppssssss….aber die Argumente in meinem Kopf haben mich überlistet und mich immer wieder in die Falle tappen lassen.Ein Teufelskreis mit der ich mir und ihr die Hölle auf Erden bereitet habe.Nun sehe ich…die Stille und der Rückzug muss sein!!! Es wird sonst alles nur noch schlimmer.Also danke für diesen Beitrag von Dir.Er hilft mir und meinem Denkapperat besser zu verstehen und was das Herz von mir will und so mit Mut und Demut in mich hinein zu hören.Danke und eine ruhige Zeit in Dir wünscht Dir dein R.M.

    • Lieber Robert,
      Mensch, was du da durchmachst, klingt sehr schmerzhaft. Und deine Schlussfolgerung, dir mehr Ruhe zu gönnen, sehr vernünftig. Aber weißt du, es ist okay, Fehler zu machen. Meine Güte, ich habe auch so viele gemacht – und ja, emotionale Erpressung gehört auch dazu! Vergib dir selbst. Du hast zu dem Zeitpunkt dein Bestes getan, sonst hättest du dich anders verhalten. Finde zu dir. Schau, was diesen Schmerz hervorbringt, vielleicht ist er schon sehr alt. Schau ihn dir immer und immer wieder an und heile. Jetzt ist die Zeit dafür.
      Alles Liebe dir, Robert!
      Anna

  7. Ja, ein wunderbarer Artikel! Ich kann nur voll zustimmen…
    Ich selber habe eine sehr entspannte Adventszeit. Ich bin schon seit Jahren dabei, mehr und mehr zu „Entrümpeln“ und mein Leben damit zu vereinfachen. Dieses Jahr habe ich mich für einen künstlichen Weihnachtsbaum entschieden und bin soooo glücklich damit! Kein Stress mit Baum aussuchen in kalter Dunkelheit, kein Absägen, kein Wasser nötig, keine Nadeln, einfach nur ein schöner Baum der ruck-zuck aufgestellt ist. Und nach Weihnachten pack ich ihn so wie er ist in eine Tüte, stelle ihn auf den Dachboden und hole ihn nächstes Jahr wieder runter.
    Und so vereinfache ich alles, was geht. Ich backe keine Plätzchen, habe so gut wie keine Weihnachtsdeko, wir haben innerhalb der Familie die meisten Geschenke abgeschafft und erfreuen uns einfach am Zusammensein…
    Auf Weihnachstmärkte geh ich auch kaum noch. Ich trinke auch keinen Alkohol mehr, weil ich gemerkt habe, dass er mir nicht guttut…und mein Eindruck ist schon, dass viele Menschen den Weihnachstmarkt nur als „Alibi“ fürs Trinken benützen, da muss ich dann aber nicht dabei sein.
    Und so ist meine Adventszeit sehr entspannt. Und ich merke auch, dass ich mehr Schlaf brauche, dass mein Körper mehr Ruhe möchte und mache etwas weniger Sport. Da ist mir jetzt klar geworden, dass das voll in Ordnung ist und ich deshalb kein schlechtes Gewissen haben sollte…also vielen Dank für diese Inspiration!

    • Lieber Uhu,
      Mensch, da könnte man ja glatt neidisch werden, wenn man liest, welch wundervollen Weg du für dich gefunden hast! Du hast ja so recht mir allem… Auch ich hab so einiges an Weihnachtsdeko rausgeschmissen, bevor sie wieder auf den Dachboden kam. Ich möchte den nächsten Dezember viel bewusster angehen. Vielleicht wird es mir nicht komplett gelingen, aber wenn ich jedes Jahr ein wenig mehr Frieden finde, ist das doch auch schon mal was, oder? 😉
      Danke DIR für die Inspiration!!!
      Anna

  8. Liebe Anna,
    dein Artikel spricht mir sehr aus dem Herzen.

    Ich bin auch ein Mensch, der Rückzug schätzt und braucht (auch Claudia schreibt das oben in ihrem Kommentar) – nicht nur in dieser Jahreszeit. Dem Zusammensein mit Menschen muss eine Zeit des Alleinseins folgen, damit ich mich wohlfühle. Größere Menschengruppen oder -mengen mag ich nicht.

    Ich kenne mich diesbezüglich recht gut, weiß meist schnell, was mir guttut und was nicht und finde es auch wichtig, möglichst authentisch zu sein. Trotzdem hab ich immer wieder ein mehr oder weniger schlechtes Gewissen, wenn ich mich entsprechend verhalte, wenn ich irgendwo nicht hingehe oder früh heimgehe. Daran will ich noch arbeiten.

    Deinen Vergleich mit der winterlichen Natur finde ich sehr passend. Und die Besinnung darauf, mehr im Einklang mit ihren Rhythmen zu leben. Die Natur tut mir immer sehr gut, v.a. Spaziergänge im Wald. Dort finde ich Ruhe, Erdung und Erholung.

    Danke für den inspirierenden Artikel!

    • Liebe Gudrun,
      danke dir für deinen liebevollen Kommentar. Möglichst authentisch sein, schreibst du. Ja, das möchte ich in diesem Jahr auch! Unbedingt! Dazu gehört es manchmal, jemanden zu enttäuschen. Dafür erlauben wir es den anderen auch, ebenso authentisch zu sein.
      Auf einen noch entspannteren nächsten Dezember!
      Alles Liebe dir!
      Anna

  9. Danke liebe Anna,

    ich liebe Deine Ehrlichkeit.

    Ich war jetzt selbst als Künstler 14 Tage auf dem Weihnachtsmarkt aktiv. Und die Menschenmassen haben mir regelrecht meine Energie aus dem Leib gezogen. Diese leeren Worte und noch leereren Blicke … Ja, ich hatte auch sehr angenehme Begegnungen, für die ich sehr dankbar bin. Doch ich will diese Menschen in Zukunft auf einem anderen Weg erreichen. Die „funktionierende Masse“ kann ich weder berühren noch beGeistern.

    Und als ich mich auf meine freien Tage freute, klingelte mein Telefon und ein Handwerker brauchte meine Hilfe. Er hat mich auch schon unterstützt, so wollte ich ihn nicht hängen lassen. Doch so paradox es klingt, die Ruhe der Baustelle – ja die klaren Strukturen am Bau können einem Mann innere Ruhe verschaffen – tat meiner Seele über alles gut.

    Doch ab Sonntag ist der Martin an der Reihe. In der Natur neue Wege finden. Im Wald ein Feuer machen, und über mystische Wesen sinnieren … 3 Wochen ohne irgendwelche Produktivität, Termine oder Pflichten.

    Nur eines muss ich gestehen: Mit abgesagten Verabredungen kann ich schlecht umgehen. Ich verschaffe mir ein Zeitfenster, freue mich, bereite mich vor, und dann – ein Stich ins Herz. Wahrscheinlich muss ich hier noch verständnisvoller werden.

    Anna, ich wünsche Dir, und allen Lesern eine Weihnachtszeit, die Ihr nach Eurem eigenen Flow gestaltet.

    Alles Liebe und Mutige,

    Martin

    • Lieber Martin,
      ich bin völlig begeistert von deiner Kunst – danke dafür, dass du den Link dagelassen kannst! Wow, wie machst du das nur? Wahnsinn!
      Ja, wir haben alle unsere Baustellen, wie wir noch friedvoller und liebender sein können. Bei dir sind das die abgesagten Verabredungen (was ich solo gut verstehen kann!), bei anderen was anderes. Das ist okay so, sonst wäre das Leben ja auch langweilig, oder? 😉
      Ganz liebe Grüße dir!
      Anna

  10. Vielen Dank für diesen großartigen Text!
    Mir geht es grad sehr ähnlich und ich hadere immer wieder mit mir, frage mich „darf ich das?“ Ja! Ich darf! Ich bin einfach momentan im Winterschlafmodus.
    Mir geht dieses ganze „immer alles geben müssen“ zunehmend auf den Geist!
    Den eigenen Flow zu spüren muss man sich allerdings erstmal wieder antrainieren, wenn man ihn jahrelang ignoriert hat. 😉

    Alles liebe, Friede

    • Liebe Friede,
      Winterschlafmodus! Ja, ich glaube, den habe ich jetzt im Januar nachgeholt! 😀 Besser spät als nie. 😉
      Du hast völlig recht mit dem Antrainieren des Flow. Aber das schaffen wir! Ich glaub dran!
      Ganz liebe Grüße
      Anna

  11. Pingback: Ein Feuerwerk guter Texte! Meine Lieblings-Blogartikel 2016 - Adios Angst - Bonjour Leben

  12. Wow! Beachtenswerter Schritt! Ich weiß, wovon du schreibst:
    Vor 3 Jahren habe ich (24) selbst einen ähnlichen Schritt vollzogen: Ich bin nicht zur Weihnachtsfeier der Stammfamilie erschienen, weil es sich nicht richtig angefühlt hat. Allerdings hatte es mit psychischer Krankheit zu tun – doch wo ist schon „die Grenze“ zwischen „gesund“ und „krank“? Das wird immer von einem Menschen definiert/diagnostiziert. (Ich z.B. finde unsere ganze Gesellschaft krank, auch wenn sie die Norm stellt.) —
    Ich hatte mich schon längere Zeit vorher in meiner Wohnung isoliert, nachdem ich die Schule abgebrochen hatte, sodass ich über Wochen und Monate fast keinen Kontakt zu Menschen hatte (bin z.B auch immer spät abends, wenn es dunkel war, einkaufen gegangen, um möglichst wenigen Leuten zu begegnen, besonders solchen nicht, die ich kannte; manchmal bin ich auch gar nicht einkaufen gegangen, obwohl alle Vorräte, die diese Bezeichnung verdienen, aufgebraucht waren …). Ich war also weit über jeglichen „Zombiestatus“ hinaus (den ich mehr als ein Jahr noch während der Schulzeit schon durchgemacht hatte) – ich war eine Seele (mit Haut und Knochen) in der Hölle eines zähen, haltlosen Sumpfes gewesen. Anfang Dezember hatte ich mich dann ein wenig stabilisiert, sodass ich wieder Kontakt mit meiner Familie zuließ und zusagte, zu Weihnachten zu kommen. Doch kurz vor Weihnachten war ich wieder dabei, mich auf/in „meiner Suche“ zu befinden/verheddern, die mir dann wieder wichtiger war als das „soziale Anschlussfinden“ (also ich hatte das selbstverständliche Gefühl, gar keine andere Wahl zu haben, als diese Suche so fortzusetzen). Nachdem ich dann Weihnachten und Silvester „ausfallen“ lassen hatte, kam dann Anfang des darauffolgenden Jahres der Startschuss für mein neues Leben (aus dessen Retrospektive ich bisher wie ein Autistähnlicher, Halb-Bewusstloser, Entwurzelter durch’s Leben gewandelt war): Ich war schon sehr entkräftet und entnervt von meinem damaligen Dasein, klickte mich gelangweilt und wahllos durch ein Ratgeberportal und stieß dort auf einmal auf einen kleinen Antworttext „der etwas anderen Art“, den ich nicht verstand, aber von dem ich intuitiv wusste, dass er etwas mit mir zu tun hatte, und mein intellektueller Ehrgeiz brachte mich dazu, den Text verstehen zu wollen. Es ging in ihm irgendwie darum, dass mein Ich nicht (oder: nur (?)) von dieser Welt sei oder so, also spirituell-philosophisch. Nun wollte ich mir vorstellen, wie es wäre, ohne Ich zu sein … aber das ging natürlich nicht, weil es ja „logischerweise“ wiederum ich war, der sich vorstellen wollte, ohne Ich zu sein. Also dachte ich mir, versetze ich mich doch einfach in ein (Wild-)Tier, das nach meiner Auffassung kein Ich hat, um zu schauen, ob sich daraus etwas ergibt, was das Ich auflösen könnte: Erst versuchte ich es mit einem Hasen, aber das gelang mir nicht, dann versuchte ich es mit einem Reh – dies gelang mir, sodass ich quasi in diesem Moment ein grasendes Reh auf einer Lichtung „war“. Als plötzlich ein Schuss fiel, stieb ich davon — in diesem Moment setzte es ein: ein Seinszustand, wie ich ihn mir nie hätte träumen lassen (dabei hatte ich schon mit einigen Drogen Erfahrungen gesammelt), es waren alle positiven Gefühlsfacetten auf einmal in einem Strom durch mich durch und um mich herum, ich lachte und weinte vor Glück, es war überwältigend, nicht mit Worten beschreibbar! Und das ereignete sich wohl nur, weil ich mich endlich mal völlig für das öffnete, was in diesem Moment war, ohne etwas zu erwarten, also auch ohne Angst vor etwas zu haben. Ich hatte nicht geahnt, wie mein ungewöhnliches, ungeplantes, spielerisches „Experiment“ ausgehen würde. Heute kann ich sagen, dass ich in diesem Moment endlich, endlich mal „den Schuss gehört“ hatte: Es war die Initialzündung für mein neues Leben, denn ab da ist es mit mir langsam wieder bergauf gegangen, auch wenn ich immer wieder ins eine oder andere Extrem gefallen bin (aus dem ich mich dann jeweils wieder befreien (lassen) konnte), denn so ein Erlebnis fordert heraus, weil man nicht mehr „dahinter zurück kann“ und gezwungen ist, einen mühsamen Weg des Bewusstwerdens und Integrierens/Heilens zu gehen, der sich aber definitiv lohnt!
    Ach, übrigens: seit dem darauffolgenden Weihnachten habe ich dann sowieso keine Weihnachten mehr gefeiert, weil ich ja schließlich kein Christ (im herkömmlichen Sinne zumindest) bin und mir Weihnachten daher auch nichts bedeutet. Ebenso feiere ich nicht mehr meinen Leibgeburtsjahrestag (aka „Geburtstag“), stoße nicht mehr mit den Gläsern an, sofern ich das schon einmal mit dem betreffenden Gegenüber gemacht und ihm erklärt habe, dass ich dies nur einmal mache, damit er/sie sich nicht vor den Kopf gestoßen fühlt, aber ansonsten eigentlich nicht mache, weil ich nicht weiß, was das für das jeweilige Gegenüber bedeutet (wenn es ihm überhaupt etwas bedeutet, außer nicht gegen die Konvention zu verstoßen) … und mache auch sonst nichts mehr, worin ich keinen Sinn für mich erkenne … 😉
    Du schreibst: „Ich schenke liebend gerne, aber eigentlich eher, wenn mir spontan eine Idee kommt, weniger gern zu einem bestimmten Anlass.“ — So ähnlich geht es mir auch. Ein Anlass zum schenken, ist für mich allerdings immer dann, wenn der andere mein „Geschenk“ (ohne Papier und Schleife)/ meine „Spende“ (nicht nur materiell zu verstehen) braucht/ direkt für etwas Gutes gebrauchen kann.
    Ich finde dein Blog schön.

    • Hallo du lieber,
      deine Worte berühren mich sehr. Ganz tief. Danke dir dafür, dass du deine Geschichte hier teilst. Erst war ich schockiert, als du deinen Zustand „davor“ beschrieben hast, aber dann kam dein „Erwachen“ und ich habe gespürt, wie etwas in mir ganz weit und offen geworden ist, weil auch ich dieses Erwachen kenne. Nicht so, wie du es beschreibst, aber ähnlich. Und ich weiß genau, was du mit all den Glücksgefühlen meinst. Und ich freue mich von ganzem Herzen mit dir!
      Ich finde, du schreibst unfassbar gut und fesselnd, dabei bildlich – und du baust Spannung auf, wow! Das ist wirklich ein Talent!
      Ich wünsche dir weiterhin noch viel Liebe und Mut auf deinem Weg!
      Anna

  13. Liebe Anna,

    ein wunderbarer Text. Er passt genau auf meine Situation. Ich erlebe um mich herum momentan so viele gestresste Menschen. Fast hätte er mich auch gepackt – der Vorweihnachtszeit – Stress.
    Gestern war Geschenke kaufen, Weihnachtsfeier mit Freundinnen und dann Weihnachtszappeln angesagt. Vor Wochen geplant fand ich die Vorstellung großartig. Doch schon vorgestern merkte ich: Das ist VIEL ZU VIEL. Da ich noch nicht so weit bin, hatte mein Körper entschieden. Ich habe eine dicke fette Mandelentzündung bekommen und spreche ganz dumpf (fast wie der Weihnachtsmann). Begleiterscheinung ist Fieber und daher ganztägig Sofa. Ich dachte auch, dass die 3 Freundinnen nun wegen der Absage enttäuscht sind. Mitnichten! Sie waren sich auch ganz schnell einig: Ne ne, ohne dich geht das nicht. Das müsste verlegt werden, hieß es bald. Sie sind alle zu Hause geblieben u eine hat heute gesagt, sie sei so froh über die Absage gewesen. Ich glaube alle waren es. Ich machte mir den wunderherrlichsten Fernsehabend des Jahres. Mit Heizkissen, Tee u unendlich viel Ruhe. Ich bin da ganz bei dir: Von solchen Tagen muss es mehr geben. Allerdinx ohne Entzündete Mandeln.

    Ich wünsche dir und allen Besuchern besinnliche und ruhige Weihnachten!

    Herzliche Grüße
    Veni

    • Liebe Veni!
      Deine Geschichte ist mal wieder ein wundervolles Beispiel dafür, wie verdammt schlau unser Körper ist! Ich habe mir die Ruhe an Weihnachten nicht gegönnt – und lag die komplette letzte Woche flach. Und sie war soooo wichtig für mich, ich durfte unglaublich viel lernen! Wahnsinn, dass es da auch anderen so geht. Manchmal brauchen wir die Mandelentzündung, ob wir das nun gut finden oder nicht – anders kapieren wir es einfach nicht. 😉
      Alles Liebe dir!
      Anna

  14. Sehr guter Artikel Anna. Weihnachten ist zwar schon längst vorbei, aber ich muss sagen, dass ich jetzt viel mehr in Weihnachtsstimmung bin als vorher. Ich schau mir gerade sogar einen Weihnachtsfilm an 😀
    Ich weiß nicht genau, woran das liegt. Vielleicht, weil ich wie du gesagt hast mich auch etwas zurückziehe und gleichzeitig aber auch das mache, was mir Spaß macht oder einfach aus dem Grund, weil jetzt endlich Schnee liegt und ich Skitouren gehen kann.

    Ich stimme dir zu, dass der Trubel eigentlich nicht in so eine besinnliche Zeit gehört.

    Liebe Grüße
    Dario

    • Lieber Dario,
      ja, der Schnee macht es sehr weihnachtlich, finde ich auch. Machen wir doch einfach da Weihnachten, wo wir es passend finden, was hältst du davon? Insofern… Ho ho ho! 😀
      Ganz liebe Grüße!
      Anna

  15. Hallo Anna, ich finde deinen Blog auch ganz toll. Ich glaube du machst und wirst auch in Zukunft viele Menschen froh und zu/Frieden machen. Schön, dass es dich gibt. Gruß Sigi

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